Kamille

Echte Kamille ( Chamomilla recutita )

Autor: Dr. Elmar Breitbach - Zuletzt bearbeitet am: 3. Okt 2013 @ 14:54 Literatur und Quellennachweise

Der zweite gebräuchliche Gattungsname Matricaria ist vom lateinischen mater (Mutter) abgeleitet und bringt die Anwendung bei Zyklusstörungen und Erkrankungen im Wochenbett zum Ausdruck. Als Heilmittel fand die Kamille bereits bei den Ärzten der Antike als auch im Mittelalter und der Gegenwart hohe Wertschätzung. Die nordischen Völker verglichen die Kamille ihrer gelben Blütenscheibe wegen mit dem Sonnengott Baldur und sahen sie als heilig und Fruchtbarkeitssymbol an.

Kamillenblüten
Tee aus Kamillenblüten fördert auch die Fruchtbarkeit.
Matthias Mittenentzwei / pixelio.de

Die Kamille wirkt als Tee entkrampfend und entzündungslindernd. Für den letztere Zweck wird die Kamille auch äußerlich aufgetragen oder als Bäder verwendet. Der entkrampfenden Wirkung wird eine Verbesserung der Durchblutung der weiblichen Organe zugeschrieben, von der man sich eine verbesserte Fruchtbarkeit erhofft.

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