Bergiffserklärung zum Spermiogramm (Nomenklatur)

Autor: Dr. Elmar Breitbach - Zuletzt bearbeitet am: 23. Apr 2019 @ 23:24 Literatur und Quellennachweise

Spermiogramm NomenklaturVerstehen Sie die Ergebnisse der Spermienuntersuchung. Was bedeutet eigentlich OAT-Syndrom oder Teratozoospermie? Hier finden Sie Erklärungen zu den manchmal etwas komplizierten Begriffen, die bei den Ergebnissen der Spermiogramme verwendet werden. 

Normozoospermie 15 – 250 Mio/ml – mind. 32% vorwärts beweglich – mind. 4% normal geformt
Oligozoospermie I 10 – 14 Mio/ml
Oligozoospermie II 5 – 10 Mio/ml
Oligozoospermie III 1 – 5 Mio/ml
Kryptozoospermie < 1 Mio/ml
Polyzoospermie > 250 Mio/ml
Asthenozoospermie Verminderte Beweglichkeit: < 32% vorwärts (progressiv) beweglich
Teratozoospermie < 4 % Spermien mit normaler Morphologie
Oligoasthenoteratozoospermie (OAT) Alle drei Variablen sind gestört
Nekrozoospermie Nur unbewegliche („tote“) Spermien
Azoospermie Keine Spermien im Ejakulat
Aspermie Kein Ejakulat

Bezüglich der Morphologie darf man sich natürlich die Frage nach dem Wert dieses Parameters stellen, wenn bei 96% pathologisch veränderten Spermien dennoch ein Normalbefund besteht. Der Einfluss dieses Parameters ist offenbar nicht sehr hoch und für die männliche Fruchtbarkeit von untergeordneter Bedeutung.

Weiterführende Artikel

1)Kliesch, S., & Cooper, T. G. (2008). Die Ejakulatdiagnostik. Der Urologe47(12), 1548-1554.2)World Health Organization (Ed.). (2012). WHO Laborhandbuch: zur Untersuchung und Aufarbeitung des menschlichen Ejakulates. Springer-Verlag.

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Literatur - Quellen   [ + ]

1. Kliesch, S., & Cooper, T. G. (2008). Die Ejakulatdiagnostik. Der Urologe47(12), 1548-1554.
2. World Health Organization (Ed.). (2012). WHO Laborhandbuch: zur Untersuchung und Aufarbeitung des menschlichen Ejakulates. Springer-Verlag.