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  Fetale Wachstumsrestriktion - was versteht man genau darunter?
   Wolfsblutjule
schrieb am 04.10.2017 17:39
Huhu ihr Lieben!
Hatte heute normale Vorsorge gehabt, quasi 4. US. Bin in der 36.SSW und in 3 Wochen ist Re-Sectio-Termin.
Nun hab ich heute eine Ueberweisung zum Doppler bekommen, Kontrolle, ob das Baby noch gut versorgt wird. Hab SS-Diabetes, nur ueber Ernaehrung, alle Werte sind immer top, heisst nach einer Stunde gemessen unter 140!der Gyn meinte, nur zur Kontrolle die Doppleruntersuchung. Unser Grosser war auch nur recht klein, bei 50cm nur 2780g.
Mein Gyn meinte zu kontrollieren, ob unsere Babys alle immer einfach nur kleiner sind.
Beide Fam. sind eher klein bei uns, Frauen um die 1,60m, die Maenner eher um die 1,80, also auch keine Riesen...
Aber 3 Wochen vor KS, was koennte noch gemacht werden. Nix mehr, oder? Nur frueher geholt!
Obwohl alles ok sein soll, macht man sich doch Gedanken...
In seiner Norm ist er wohl normal gewachsen, aber halt unterste Perzentile...
Was meint ihr?
Danke euch.


  Re: Fetale Wachstumsrestriktion - was versteht man genau darunter?
   Erbsenmama77
Status:
schrieb am 04.10.2017 18:59
Hallo meine Liebe!

Wenn ein Schwangerschaft Baby nicht groß und dick ist-überspitzt ausgedrückt-sind die Ärzte erstmal alarmiert.
Ich persönlich finde es gut,dass du zum doppler sollst,wenn die Versorgung nicht(mehr)stimmt,ist das sehr wichtig.sollte alles gut sein,dann ist ja alles gut und du bist auf der sicheren Seite!
Und bei einem (auch gut eingestellten Diabetes) besteht ja immer die Gefahr,dass die Plazenta gegen Ende der Schwangerschaft ihre Aufgabe nicht mehr voll erfüllt.dann ist es halt wichtig,dass rechtzeitig zu erkennen!
Was natürlich gut ist,dass er auf seiner Kurve wächst!

Bei mir ist es übrigens ähnlich,Hörnchen ist auch für ein Diabetes Baby eher leicht,dass wird auch engmaschig -auch mit doppler-überprüft und sollte es da irgendwelche Auffälligkeiten in der Versorgung geben,wäre eine vorzeitige Einleitung auch notwendig.

Ich drück dir die Daumen,dass alles gut ist und sich das Ganze als reine Vorsichtsmaßnahme erweist!

Liebe Grüße
Erbsenmama


  Re: Fetale Wachstumsrestriktion - was versteht man genau darunter?
   Wolfsblutjule
schrieb am 04.10.2017 19:51
Danke dir erstmal, Erbsenmama.
Eines vorweg noch, mein Gyn ist eher einer von den gruendlichen. Was natuerlich sehr positiv ist und wehalb ich mich dort auch sehr gut aufgehoben fuehle.
Mich wundert es halt nur, da ich in den letzten Wochen bei 4 versch. Aerzten (2 Vertetungsaerzte wg. Krank von ihm und dann Urlaub und halt Geburtsplanung) gewesen bin. Keiner hatte was geaeussert, eher immer alles ok. Deshalb hoffe ich wirklich eher auf Kontrolle und Sicherheit.


  Re: Fetale Wachstumsrestriktion - was versteht man genau darunter?
   Erbsenmama77
Status:
schrieb am 04.10.2017 21:34
Mein FA ist ja auch mega gründlich bei mir,da war auch nie was auffällig.als ich zur Geburtsplanung im KH war,hieß es plötzlich doppler teilweise auffällig.in Kombination mit dem Diabetes und unserer Vorgeschichte sollte ich auch zum zwischentermin zur Kontrolle beim FA und auf Kindsbewegungen achten.habe mir natürlich auch sofort einen Kopf gemacht!
Aber alles gut,Hörnchen macht Randale,doppler gut,Plazenta schön.

Ich denke,auch wenn bei uns schwangeren natürlich sofort kopfkino gestartet wird,ist es besser 2x hinzugucken,als hinterher irgendwelche Konsequenzen/Komplikationen zu haben!mir sind da Ärzte lieber,die nochmal nachschauen (lassen),als mögliche Probleme auf die leichte Schulter nehmen.

Also lass nachgucken,im besten Fall wird halt ‚zuviel‘ geguckt im anderen Fall wird möglicherweise (!)etwas gefunden und es kann frühzeitig passend gehandelt werden!

Alles wird gut*drueck*


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  Re: Fetale Wachstumsrestriktion - was versteht man genau darunter?
no avatar    Luzie***
schrieb am 04.10.2017 21:54
Hallo,

vielleicht beruhigt es Dich, dass bei mir die Versorgung per Doppler nach der Diagnose Gestationsdiabetes alle 2-4 Wochen kontrolliert wurde?

Viel machen kann man jetzt nicht mehr, nur falls die Veesorgnung schlecht ist das Kind halt früher holen bzw. den Kaiserschnitt dann vorziehen. Das wird man allerdings wohl nur machen, wenn die Veesorgung außerhalb der Gebärmutter besser ist als drin *ichwarsnicht*

Falls er bisher immer auf der gleichen Perzentile im Wachstum geblieben ist würde ich mir eher keine Sorgen machen. Alles Gute für den Doppler *dd*

Luzie


  Re: Fetale Wachstumsrestriktion - was versteht man genau darunter?
   AQura
Status:
schrieb am 05.10.2017 11:24
Ich habe vor 6 Tagen ein "Small-For-Date Baby" zur Welt gebracht. Vorab: sie ist topfit geschlüpft, trinkt an der Brust wie n Weltmeister und war keine Minute unter besonderer Beobachtung, konnten sie direkt mit nach Hause nehmen.
Ab der 30. SSW war sie sehr klein, besonders der Bauchumfang, das hat sich in den weiteren 10 SSW nach und nach, aber langsam verstärkt, wobei Doppler, Fruchtwassermenge und Plazenta immer gut waren. Ab der 36. SSW wurden die Kontrollen engmaschiger und die Dopplerwerte näherten sich den Obergrenzen, da die CTGs immer super waren und noch Wachstum auch am Bauchumfang der Kleinen zu verzeichnen war, hätte ich bis maximal 6 Tage über den Termin gehen dürfen. Gekommen ist sie bei ET+3 mit 2520g und wie gesagt mit einem Bärenhunger, heute,6 Tage alt, wiegt sie schon 2800g,vollgestillt.
Mein erstes Kind wog übrigens auch nur 2800g bei der Geburt, die Ärzte sprachen von Veranlagung für kleine Babys. Die Plazenta sah nämlich wohl noch super aus.

Aus meiner Erfahrung würde ich von Woche zu Woche gemeinsam mit den Ärzten entscheiden. Ein leichtes, aber reifes Baby wird es immer leichter haben, als ein zu früh geholtes, aber man möchte natürlich auch nicht riskieren, dass in den letzten SSW noch was schief geht. Daher würde ich persönlich auf jeden Fall auf nen regelmäßigen Doppler bestehen und dann mit allen anderen Werten (CTG, gemessenen Gewicht, Aussehen der Plazenta, Fruchtwassermenge...) zusammen entscheiden.
Alles Gute für euch!


  Re: Fetale Wachstumsrestriktion - was versteht man genau darunter?
no avatar    La esperanza**
Status:
schrieb am 05.10.2017 16:38
Ich finde es sehr gut und wichtig dass du zum Doppler geschickt wurdest und würde da auch weiterhin drauf bestehen dass wenn irgendwas nicht ideal ist, dein Baby vorher geholt werden kann.
Grad Brei Diabetes sollte auch besonders die Plazenta im Auge behalten werden (zu frühe Alterung oder gar vorzeitige Lösung)
Ich hab selbst auch ein SGA Baby bekommen (du erinnerst dich bestimmt). Ursache weiß man immer noch nicht aber die Vermutung liegt am Diabetes bzw am zu wenig Nährstoffe ans Kind gelangen.
Dein Kind wächst allerdings auf seiner Kurve was schon mal gut ist. Meins ist gar nicht mehr gewachsen.


  Re: Fetale Wachstumsrestriktion - was versteht man genau darunter?
   Wolfsblutjule
schrieb am 05.10.2017 20:00
AQura: erstmal Herzlichen Glueckwunsch zum 6Tage alten Baby!!! *huepfen*

La Esperaranza: Ja, ich erinnere mich, das stimmt.

Danke auch Erbsenmama und Luzie.

Heute Morgen hab ich dann in der Praxis angerufen wg. Termin, sie kennen mich wg. Vertretungsarzt von meinem Gyn, was sehr praktisch war. So sollte ich dann direkt vorbei kommen, haben auch naechste Woche Urlaub!

Es war aber alles tippitoppi, Arterien alle gut durchlaessig, Baby bestens versorgt. Insofern war es gluecklicherweise besser zu viel als zu wenig, also wirklich eine Kontrolle. Gerade auch vor dem WE sehr beruhigend!

Der Kleine ist jetzt 2600g schwer und 46cm gross. Also er waechst schon weiter, was auch beruhigend ist!

Zum guten Schluss gabs noch ein 4d-Foto! *schnuller*

Vielen Dank euch! ;-)


  Re: Fetale Wachstumsrestriktion - was versteht man genau darunter?
   Erbsenmama77
Status:
schrieb am 05.10.2017 21:55
Sehr schön,ich freue mich mit dir! So soll es sein!
Ich hoffe,du kannst nun wieder entspannen *drueck*




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