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  Geburtsbericht von Julia
   SAMARA1207
schrieb am 10.11.2004 15:11
Nachdem wir uns jetzt schon sehr gut eingelebt haben, werde ich endlich mal den Geburtsbericht einstellen! Ich hoffe, ich krieg es irgendwie halbwegs kurz gefaßt. Die Geburt von Julia war echt nicht schön! Aber sie läßt alles verblassen, sooooo süß ist unsere Maus!!!

Donnerstag 21.10.
Um 24.00 gehe ich ins Bett, nachdem ich seit 6.00 auf den Beinen war. Eine Stunde später werde ich schlag mit der ersten Wehe hellwach! Wow! Das war wohl ne richtige Wehe!!! Ich warte ab, aber die Wehen werden stärker. Um halb 4 sind wir dann im Krankenhaus angekommen. Ab an´s CTG. Die Hebi meint, dass die Kleine dann ja wohl heute kommen will. Wir danach was spazieren. Wehen regelmäßig! Um 7.00 sind wir ins Cafe um die Ecke. Bei jeder Wehe mußte ich mich zusammenreissen, damits keiner merkt. Nach dem Frühstück wurden die Wehen etwas schwächer. Um 10 Uhr waren Sie dann komplett weg. Na toll! Ich bekam irgendwelche Globulis. Die Wehen kamen noch ein paar Mal, aber nur noch leicht! Abends dann Untersuchung durch die Hebi! Ich fing an zu weinen, weil ich enttäuscht war und total übermüdet!

Freitag 22.10.
Die Ärztin schaut morgens nach mir. Muttermund 2-3 Fingerbreit. Für sie war das ein guter Befund. Sie legte mir ein Wehengel und sagte, dass wir dann hoffen, dass unser Kleine heute dann endlich kommt! Danach ließen sie mich alle alleine. Ich lag im Kreissaal, hatte wahnsinnige Krämpfe, mir war totschlecht und der Rücken tat weh. Irgendwann bin ich so halb aufgestanden, weil ich an die Brechschüssel wollte, die weiter wegstand. Die Hebamme kam rein und schimpfte, ich soll liegen bleiben! Ha ha! Schnepfe! Hätte ihr besser alles vollgekotzt!
Nach 2 Stunden durfte ich dann endlich aufstehen. Meine Mutter war da. Wehen kamen jetzt regelmäßig. Wir sind raus in den Park. Plötzlich fingen die Wehen an schlag auf schlag hintereinander zu kommen und gingen gar nicht mehr weg!! Wir sind dann irgendwie in den Kreissaal gekrochen!!! Oben angekommen wieder erstmal CTG. Oh! Eine nette Hebamme meinte zu mir, dass dies ein richtiger Wehensturm ist. Das müsse ich echt nicht aushalten, dass wäre nicht normal! Sie gab mir Tabletten. 10 Minuten später war der Wehensturm aber noch heftiger. Also kam die Ärztin und spritzte Wehenhemmer! Ich bekam den totalen Zitteranfall und die Kleine war sprichwörtlich auch auf 180! Nach ein paar Minuten regelte sich alles wieder. Wehen kamen und gingen. Nach 3-4 Stunden wurden sie allerdings wieder schwächer. Wir wieder in den Kreissaal. Es war wieder eine andere Hebamme da. Sie schaute nach und sagte, dass dies wohl heute nix mehr gibt! Aber der Befund sei gut! 2-3 Fingerbreit sei der Muttermund auf! Ich fing wieder an zu heulen an! Das war doch der gleiche Befund wie gestern. Die ganzen Schmerzen waren wieder umsonst???? Ich war total fertig!

Samstag und Sonntag 23-24.10.
Es wurde nichts gemacht. Sonntags nachmittags durfte ich mal raus aus dem Krankenhaus. Wir waren bei Freunden auf dem Geburtstag. Das hat richtig gutgetan!!! Allerdings kündigte sich eine Blasenentzündung an! Ich konnte kaum noch auf´s Klo gehen. Im Krankenhaus wurde Urin entnommen und ins Labor geschickt.

Montag 25.10.
Ich habe Angst vor einer weiteren Einleitung! Wegen mir muß jetzt nichts erfolgen. Aber die Ärztin kam rein und meinte wieder nur "Einleiten". Diesmal mit Wehentropf! Also wieder stundenlang im Kreissaal. Jede halbe Stunde wurde der Tropf gesteigert. Wehen waren diesmal auszuhalten. Nach gut 8 Stunden Wehen wollte ich nicht mehr!!! Denn sobald der Tropf ab war, gingen auch die Wehen weg. Ich fragte die Ärztin, ob das normal wäre. Ja!! Man könne kein Kind herausprügeln, aber ich hätte es ja so gewollt??? Was???? Sie hatte es doch entschieden!!! Die Ärztin glaubte, dass die Terminberechnung nicht stimmte. Ich erzählte von meiner Kinderwunschphase und das ich alles genau dokumentiert hatte. Der Termin 14.10. wäre höchstens noch vorzulegen. Aber sie hörte gar nicht hin!!! Ich bekam langsam einen richtigen Haß auf diese Frau! Die Blasenentzündung wurde auch immer schlimmer. Ich bekam dann Antibiotika. Die Laboruntersuchung würde 3 Tage dauern!

Dienstag 26.10.
Es erfolgt Ultraschall durch den Oberarzt. Mit dem konnte man einigermaßen reden. Ich erzählte ihm auch von meinem Terminproblem. Er sagte, dass noch klares und ausreichendes Fruchtwasser da wäre. Da ich psychisch irgendwie den totalen Knacks weg hatte, heulte ich wieder, als er von Einleiten sprach. Ich konnte und wollte nicht mehr! Hatte Angst, dass die Kleine WIEDER nicht kommt. Noch ein Tag Wehen ohne Ende und ich hätte ein paar Etagen tiefer in die Psychiatrie gehört. Kaiserschnitt wollte der Arzt nicht machen! Wir trafen eine Vereinbarung mit der ich gut leben konnte. Er läßt mich bis Donnerstag in Ruhe. Schön, wenn die Kleine sich bis dahin auf dem Weg macht. Wenn nicht, wird Donnerstag nochmal mit allen Konsequenzen 2x eingeleitet und abends dann Kaiserschnitt gemacht. Er sagte, dass ich bitte bei der nächsten Untersuchung vorher auf´s Klo gehen soll. Ich habe ihm dann von den Blasenschmerzen erzählt und dass ich 2 Minuten vor der Untersuchung noch auf der Toilette war, aber ich vor lauter Schmerzen nicht machen konnte. Er konnte daran jetzt wohl auch nix machen. Danach durfte ich wieder ein paar Stündchen nach Hause. Mit dieser Entscheidung konnte ich leben!!

Donnerstag 28.10.
Um 7.00 ging es schon in den Kreissaal. Ich bekam wieder ein Wehengel gelegt. Ich krampfte wieder am ganzen Körper und erbrach mehrfach. Ein sehr nettes Mädel, die ich im Krankenhaus kennengelernt hatte und die aber bereits entlassen war mit Ihrer Tochter kam vorbei und hielt mir Ihre Kleine "Motivationshilfe" ins Gesicht. Hierüber freute ich mich trotz der Schmerzen!!!! Dann kamen die Wehen recht schnell regelmäßig. Ich sollte was spazieren gehen. Nach 2-3 Stunden wurden die Wehen sehr heftig. Aufgrund meiner Herzkrankheit war schon lange klar, dass die Geburt nur unter PDA laufen sollte. Bei der Untersuchung war der Befund 4-5 Fingerbreite Muttermundöffnung. Der Arzt wollte keine PDA setzen, da er an eine Spontangeburt glaubte. Ich hatte aber Angst mit dem Herz Probleme zu bekommen. Er hatte sich die Berichte aus der Uni Aachen bisher gar nicht durchgelesen. Nach langer Diskussion bekam ich dann die PDA. Wow! Das war eine super-Erleichterung! Doch nach einer halben Stunde ließ die Wirkung schon nach. Die Hebamme motzte mich etwas an und sprach, dass ich nicht ganz schmerzfrei wäre, dass wäre klar. Nein, ich versuchte ihr irgendwie zu schildern, dass ich wieder die gleichen Wehenschmerzen wie vorher hatte. Sie spritzte entnervt nach. Nach einer halben Stunde das gleiche Problem. Sie ranzte dann etwas rum! Mein Mann guckte auch schon halb zweifelnd. Und ich hatte panische Angst. Irgendwann kam dann mal, dass ich auf´s Klo gehen soll. Ich schaffte keinen Tropfen und sagte dass der Hebamme. Sie beachtete das nicht.
Gegen Abend stach sie dann die Fruchtblase auf, als diese Ärztin wieder da war. Sie guckten beide ganz doof. Das Fruchtwasser war a) kotzgrün und b) quasi gar nicht mehr vorhanden. Sie sagten mir hierzu nix, aber es wurde dann recht viel von Kaiserschnitt gesprochen.
Dann war Schichtwechsel! Es kam eine sehr nette Hebamme. Sie tastete mir den Bauch ab und spürte die Mega-volle Blase. Sie katetherisierte mich und es kam lt. mein Mann wohl Literweise Urin raus. Eine volle Blase wäre wohl ne Geburtsbremse. Ach?? Das wußte die Kollegin wohl nicht, oder was? Sie fragte mich ferner, wo ich denn die Wehen spüren würde. Ich sagte, auf der rechten Seite. Dann erläuterte sie mir, dass eine PDA nicht immer wirken würde. Bei mir würde sie dann wohl nur links wirken. Käme schonmal vor. Wenigstens hatte sie eine Begründung für meine Schmerzen. Ich kam mir schon vor wie das letzte Mimösschen. Und endlich kam sie auf die Idee, meine Schmerzen zu veratmen. Sie gab mir ganz konkrete Anweisungen und holte mich endlich aus dieser Liegendposition vom Kreisbett runter. Dann ging alles recht schnell. Plötzlich war der Muttermund vollständig eröffnet. Wir mußten nur noch auf die Presswehen warten. Sie gab mir auch regelmäßig neues Schmerzmittel über die PDA, was die andere nicht für erforderlich gehalten hatte. Dennoch war ich total erschlagen. Es waren ja immerhin schon 20 Uhr oder so, also 11 Stunden seit der Einleitung. Dann wurden die Herztöne vom Kind etwas schlechter. Es wurde ein OP-Team zusammengeklopft. Um 22 Uhr ging es dann in den OP. Mein Mann durfte mit! Ich war total ruhig. Um 23 Uhr dann der erste Schrei meiner Tochter. Ich heulte wie ein Schloßhund. Die kleine wurde mir allerdings nicht sofort gezeigt und ich bekam Angst, als die solange wegblieben. Irgendwann hörte ich sie wieder und dann zeigten sie mir die Maus. Ich war total erleichtert! Mein Mann ist dann mit der Hebamme weg. Ich wurde zugenäht. Das OP-Team unterhielt sich über den Stau auf der A4. Ich mußte hierüber schmunzeln. Dann kam ich hoch in den Kreissaal. Mein Mann saß dort mit dem Baby im Arm und wir waren überglücklich. Es wurden ein paar Fotos geschossen und Julia angezogen. Dann durfte ich stillen! Um 2 Uhr nachts ist mein Mann dann nach Hause gefahren und ich habe geschlafen.
Der Kaiserschnitt tat in den ersten 2-3 Tagen ziemlich weh, aber das war egal. Meine Kleine war gesund und munter und wir überglücklich!!!! Allerdings war sie laut der Ärzte und der Hebammen total übertragen, also mehr als 14 Tage im Bauch gewesen, was mir in diesem Saftladen von Krankenhaus ja nie einer glauben wollte. Die Haut schuppte sich und das Kind war total krumm. Vor allem war sie anfangs sehr durcheinander, was wohl ein Zeichen für´s Übertragen sein soll. Zwischenzeitlich hat sich allerdings alles gelegt. Sie trinkt schön und ist das liebste Kind der Welt, was diese Tortour komplett vergessen läßt!!!
Als ich meiner Hebamme das alles erzählte, sagte sie nur "Irgendwann bekommt dieses Krankenhaus mal so richtig einen auf den Deckel, nämlich dann, wenn wegen so einem Blödsinn ein Kind stirbt! Der Kaiserschnitt war hier überfällig! Eine niedrige Kaiserschnittrate können Sie sich dann nämlich an den Hut stecken!".


  boah!
   Hummelbienchen
schrieb am 10.11.2004 15:44
da hast du ja was mitgemacht!!
ach du liebe Güte!!
sag mal: ist die kleine spontan entstanden u. nicht "mittig" im Zyklus? damit kommen scheinbar viele Ärzte nicht klar *hammer*

boah, was man als frau alles verkraften muss u. kann! Hut ab!!
*jetztechtschisskrieg*

aber offensichtlich hast du diesen Horror ja schon gut einpacken können Dank deiner süßen! *streichel*

weiter so! *dd*

alles alles Gute! *dd*
Hummelbienchen *wink*




  Re: Geburtsbericht von Julia
   NicoleH
schrieb am 10.11.2004 15:49
Liebe Samara!

Puuuhhh.... da fehlen einem ja wirklich die Worte. Was hast Du arme Maus da bloß durchmachen müssen!!! Und Dein kleines Zwerglein erst!

Aber - richtig tapfer seid ihr gewesen!!! Kannst stolz auf Dich sein. So eine lange und schwere Geburt vergißt man sicher nicht so schnell.

Schön daß es Dir und Julia inzwischen wieder besser geht!! Genießt die Zeit zusammen und hey.... Ihr habt es geschafft!!!

Ich freue mich mit Euch und wünsche Euch ein suuuper schönes Leben zusammen!!!

Alles erdenklich Gute von Nicole mit Bastian (geb. 31.01.04)




  Re: Geburtsbericht von Julia
   Laura (Wien)
schrieb am 10.11.2004 15:56
Ohje, das ist keine schöne Geschichte... um so mehr freut es mich, daß Dich Deine Julia jetzt alles vergessen läßt!!
Herzlichen Glückwunsch!!!




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  Re: Geburtsbericht von Julia
   willywutz
schrieb am 10.11.2004 16:10
Ich bin ehrlich. hab mir den nur halb durchgelesen

hab den rest ausgelassen, aber der NOTKAISERSCHNITT hat mir als WORT schon gereicht

Wünsche dir trotzdem alles gute

BUSSI ich drücke dich




  Re: Geburtsbericht von Julia
   knuddel73
schrieb am 10.11.2004 16:13
Hallo,

erst mal Glückwunsch zum *baby* !!

Da sieht mal wieder, daß manche Krankenhäuser partout auf einer natürlichen Entbindung bestehen, auf Kosten von Mutter und Kind!!

Bei meiner Bekannten hat man vor kurzem auch einen Not-Kaiserschnitt gemacht, nachdem das Baby schon keine Herztöne mehr hatte. Der Junge kam dann total blau angelaufen, und mit verdrehtem Arm zur Welt!!

Natürliche Geburt hin oder her, man muß immer das Risiko für Mutter und Kind bei solch einer langen Geburt mal sehen!!

Ich hatte bei meiner ersten Tochter auch eine Horrorgeburt, und habe mich bei meiner zweiten Tochter für einen geplanten Kaiserschnitt entschieden, den ich nie im Leben bereut habe.

Im Moment erwarte ich mein drittes Kind, ich bin mir aber noch nicht sicher, wie ich entbinden werde. Nach einem solchen Bericht
aber...

Viele Grüße
knuddel


  Re: Geburtsbericht von Julia
   little
schrieb am 10.11.2004 16:14
Oh Mann, da hast Du ja wirklich was mitgemacht ! Ich dachte schon, ich sei eine der wenigen, die auch eine nicht so tolle Geburt erlebt haben, aber Du stehst da echt in nichts nach :-)

Aber ich kann Dir auch voll und ganz zustimmen: Egal wie schrecklich die Schmerzen und das Erlebte auch waren, wenn Du Dein Baby endlich im Arm hast, ist alles vergessen und es zählt nur noch dieser kleine Mensch, den Du so unendlich liebst :-)

Alles Gute Dir, Deiner Kleinen und Deinem Mann (der sicherlich auch nicht wenig gelitten hat !)

little




  bin ich froh...
   schmunzI
schrieb am 10.11.2004 16:22
...wenn ich Horrorgeschichten wie Deine höre, dass ich einen Wunschkaiserschnitt hatte der für alle stressfrei war. Wir haben eine Familie in der Bekanntschaft, da ist die Geburt ähnlich wie bei Euch verlaufen. Nur mit dem Unterschied, dass sie jetzt ein behindertes Kind haben...

Da habt Ihr ja noch mal vieeel Glück gehabt.

Selbiges wünsche ich für die Zukunft Eurer Julia

Viele Grüße
Steffi mit Jona *28.05.04


  Re: bin ich froh...
   knuddel73
schrieb am 10.11.2004 16:50
Hallo,

ich bin soooo froh, daß es auch Frauen gibt, die zu einem geplanten Wunschkaiserschnitt stehen, so wie ich ihn auch gemacht habe.

Bei den meisten Hebammen bist Du nämlich bei dem Thema sofort unten durch, und auch die meisten meiner Freundinnen haben meinen Schritt nicht verstanden.

Vielen, vielen Dank, ich bin so foh!!

Liebe Grüße
Knuddel


  Re: Geburtsbericht von Julia
   Julia & Minis
schrieb am 10.11.2004 18:05
Ohje...da hast du (bzw. ihr) was mitgemacht!! Du hast ja so zu sagen eine Woche lang "entbunden"....da fällt mir nichts mehr ein.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich auch für einen geplaten KS bin...ich habe solche Ängste, dass bei der Geburt irgendwas schief gehen könnte oder ich könnte was falsches machen.....naj aber ich habe noch eine Weile Zeit.

Euch wünsche ich erstmal alles alles Gute!!!
und wir freuen uns auf Bilder von der kleinen Julia.

Liebe Grüße.
(Große) Julia




  Re: Geburtsbericht von Julia
   Colly-uebi
schrieb am 10.11.2004 18:42
Hut ab!!! Ich glaube ich hätte das nicht alles über mich ergehen lassen... Oh je. Und ich habe es noch vor mir.
Schön das es Julia gut geht und ihr am Ende doch alles bestens überstanden habt.
Viele schöne Stunden wünsche ich Euch.

LG.
Colly




  Glückwunsch
   Karolin
schrieb am 10.11.2004 18:52
Hallo,

gratuliere herzlich zu der Julia - ich habe auch eine 3 Jahre alt auch per Kaiserschnitt entbunden, allerdings ohne die langen Vorwehen, aber auch bei ihr war es für mich wie ein Wunder, dass sie gesund war (sie hatte sich durch einen Knoten in der Nabelschnur die Versorgung "abgedreht") und auch bei Eurer ist es wie ein Wunder, dass sie alles gut überstanden hat - sind schon zäh die Kleinen! Da kann man Euch wirklich nur gratulieren! Aber irgendjemand muss doch auch mal etwas gegen dieses KH tun, bevor ein Kind ums Leben kommt bei soetwas? Willst Du nicht mal etwas "Öffentlichkeitsarbeit" betreiben, wenn Ihr Euch an Euer Leben zu dritt gewöhnt habt?

Alles Gute weiterhin!

Karolin


  Re: Geburtsbericht von Julia
   lalafi
schrieb am 10.11.2004 19:15
Da hast Du ja wirklich so einiges erlebt - ich freue mich sehr mit euch, daß es eurer Julia so gut geht. Du schreibst richtig, daß jetzt wieder alles vergessen ist - das war bei mir genau so.
(Fast) keine Geburt ist leicht - es ist immer eine Ausnahmesituation für den Körper - aber man erwartet und kann das wohl auch ein nettes, kompetentes Team, das einem zur Seite steht und hilft wo es kann. Schade, daß Du diese Erfahrung nicht gleich machen konntest - wenigstens hattest Du gegen Ende der Geburt eine nette Hebamme.

Alles gute weiterhin!!!




  Re: Geburtsbericht von Julia
   Flämmchen
schrieb am 10.11.2004 19:24
Erst mal herzlichen Glückwunsch zur Geburt deiner Sonne.
Diesen Geburtsalptraum hatte ich auch und das zweite kommt dann mit Kaiserschnitt.......ganz sicher.
Aber nun hast du es geschafft und du wirst jeden Tag dafür belohnt.
Schade, dass es noch so sein muß, Hebammen können echt fies sei......
Freu dich über ein gesundes Baby

Flämmchen




  Re: Geburtsbericht von Julia
no avatar    wasserfrau32
schrieb am 10.11.2004 20:27
Hallo Samara,
hört sich an wie in einem falschen Film.
Mit Deinen Bericht gibst Du mir Mut das die 150 Euro für die Rufbereitschaft meiner Hebamme gut angelegt sind.
Die Hebamme wirkt sehr nett und auch nicht so als wenn sie ein so langes Theater mit ertragen würde.
Es freut mich zu hören, das zumindest Deine Kleine den Stress schon langsam vergißt Und für Dich selber hoffe ich das die Erinnerung bald verblaßt.
Gruß
Carmen






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