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  Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
   MinA111
schrieb am 09.06.2018 15:30
Hallo zusammen!
Heute möchte ich euch gerne meine Erfahrung mit einer Kinderwunschklinik in München erzählen. Da wir alle einen doch belastenden Weg hinter uns haben oder den noch bestreiten werden, will ich meine jetzige Sicht auf das Thema „Kinderwunsch“ darlegen.
Ich würde mich über viele Tipps und Erfahrungen von eurer Seite freuen! Der Austausch hilft uns allen weiter!
Anfang des Jahres schickte mich meine Frauenärztin in die Kinderwunschklinik im Tal, München. Sie empfahl mir Hrn. Dr. D. Noss. Nach einem Monat bekamen wir einen Besprechungstermin in dem mir gesagt wurde, dass ich nicht auf natürliche Weise schwanger werden kann. Grund sei die Endometriose.
2013 wurden mir auf beiden Seiten Endometriosezysten entfernt. Auch Drumherum wurde Endometriosegewebe (Grad III) herausgenommen. Es war ein Zufallsbefund. Danach hatte ich keine Beschwerden und befasste mich auch nicht weiter mit dem Thema.
Ich fragte den Arzt in der KiWuKl, ob es nicht sinnvoll wäre weitere Untersuchungen diesbezüglich zu machen: Bauchspiegelung etc. Er verneinte dies, da weitere Untersuchungen nicht sinnvoll wären und empfahl mir sofort mit einer IVF loszulegen. Dabei mussten wir erstmal schlucken. Ich habe das nicht erwartet und hatte zuvor die Hoffnung mit anderen Methoden den Kinderwunsch näher zu kommen. Aus einem vorhergehenden Spermiogramm sah alles gut bei meinem Mann aus. Also lag die Ursache bei mir!
Ich fragte ihn nach den Kosten. Er meinte, dass die Kosten meine PKV übernehmen werden. Das Vertrauen war groß. Hr. Dr. D. Noss ist freundlich und angenehm. Ich habe mich in der Praxis gut aufgehoben gefühlt, sodass ich gleich mit dem ersten Versuch gestartet habe.
Ich bekam den Plan für das kurze Protokoll: wann ich welche Spritze setzen oder Tabletten einnehmen soll. Es wurde alles übersichtlich aufgelistet.
Positive Punkte an der Praxis:
• organisiert
• Behandlungen am Wochenende
• meist kurze Wartezeiten
• gute Auswahl an Terminmöglichkeiten
• zentrale Lage in München
• häufig freundliches Personal
Leider hat es nach dem Transfer nicht geklappt. Der Arzt meinte, dass meine Eizellqualität nicht wirklich gut war. Deswegen hat er kurzerhand entschieden daraus eine ICSI zu machen. Trotzdem wurde daraus nichts. Es gab keinen Tipp von ihm wie die Qualität in Zukunft zu verbessern wäre. Er empfahl mir nach 2 Monaten wieder einen neuen Versuch zu starten. Nur mit einem anderen Protokoll.
Jedoch kam die Nachricht von der PKV, dass sie die Kosten für die Behandlung nicht übernehmen. Wir blieben letztendlich auf ca. 8000 EURO Kosten sitzen, obwohl uns zuvor vom Arzt versichert wurde, dass die Krankenkasse das zahlen würde. Ich bin so traurig und frustriert. Nun lege ich erstmal eine Pause ein bevor ich weitere Schritte unternehme. Die Enttäuschung ist einfach zu groß: erfolgloser Transfer, kein Vertrauen mehr in die Aussage des Arztes, … und natürlich spielt der finanzielle Verlust auch eine Rolle.
Wie habt ihr eure Eizellqualität verbessert? Für Anregungen und Tipps wäre ich euch dankbar!!!


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
no avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 09.06.2018 15:52
Wurde im Rahmen der Endo-Op 2013 die Eileiterdurchgängigkeit überprüft? Wie lange habt ihr versucht spontan schwanger zu werden, wie alt bist Du?

Was die Eizellqualität angeht, vielleicht magst Du etwas mehr zum Versuch schreiben? Welches Protokoll, Medikamnte, wieviele Eizellem konnten punktiert werden, wieviele konnten davon punktiert werden?

Dann kann man Dir vielleicht besser raten was ggf. verbessert werden kann.

Was die Kostenübernahme durch die PKV angeht:
Warum übernimmt die PKV nicht, was war die Begründung? Ist künstliche Befruchtung in Deinem Versicherungsvertrag enthalten?
ICSI übernimmt die PKV der Frau in den seltensten Fällen, da es dafür eine "männliche" Indikation (OAT-Spermiogramm) braucht.

Es empfiehlt sich bei privatversicherten Patienten immer vorab die künstliche Befruchtung bei der PKV zu beantragen auch wenn das nicht explizit in Versicherungsbedingungen gefordert. Das beugt unliebsamen Überraschungen bei der Einreichung vor.

VG, Luzie


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
   Krinini
Status:
schrieb am 09.06.2018 16:03
Hi Hi,
Ich habe von L-Arginin und Q10 gehört zur Eizellenverbesserung. Ich bin übrigens auch in München aber in einer anderen Klinik ;)


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
   MinA111
schrieb am 09.06.2018 16:29
Hallo Luzie, danke für dein Interesse!
Leider habe ich 2013 keine Info bzgl. der Eileiterdurchgängigkeit erhalten. Damals war es noch kein Thema gewesen.
Aber deswegen habe ich den Arzt in der KiWuKl gefragt ob weitere Untersuchungen nötig wären...
Wir versuchen nun seit 2 Jahren; bin 35.
Der Behandlungsablauf:
3.ZT Elonva 150 Depot
8.ZT Orgalutran
9.ZT Bemfola 225, Orgalutran
10.ZT Bemfola 225, Orgalutran
11.ZT Bemfola 225, Orgalutran
12.ZT Triptofem, Orgalutran
14.ZT Punktion: 5 Eizellen
19.ZT Transfer: 2 (Morula, Vielzeller)
Zusätzlich Progestan und Estrifam.
Aus dieser Sache habe ich gelernt erstmal den Behandlungsplan einzureichen und die Antwort der PKV abzuwarten.


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  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
   lila_laune
Status:
schrieb am 09.06.2018 18:12
Zitat
MinA111
Aus dieser Sache habe ich gelernt erstmal den Behandlungsplan einzureichen und die Antwort der PKV abzuwarten.

Du hast den Behandlungsplan nicht erst gebehmihen lassen und schon mit der Behandlung angefangen?? Oh mann, das hätte meine KiWu Klinik aber auch nie zugelassen, ich hätte nicht mit der Behandlung anfangen dürfen ohne die Unterschrift der Kasse. Müsste man dagegen nicht irgendwie rechtlich vorgehen können?

Allgemein hört es sich so an, als ob du dich in der Praxis nicht gut aufgehoben fühlst bzw auf deine Wünsche nicht eingegangen wird. Ich würde dir in so einer Situation zum Wechsel raten.

Edit: Korrektur - ich habe jetzt erst verstanden, dass du bei einer privaten Kasse bist. Da kenne ich mich nicht so gut aus, finde es aber trotzdem merkwürdig, dass dir dein Arzt die Kostenübernahme „garantiert“ ohne Behandlungsplan. Er ist ja Arzt und kein Versicherungsanwalt.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.06.18 18:16 von lila_laune.


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
   Lanu
schrieb am 09.06.2018 22:14
Ich weiß natürlich nicht, was ihr in Sachen Kostenübernahme alles versucht habt und wie deine Vertragsbedingungen aussehen.
Aber sehr häufig ist es so, dass die PKV eine Kostenübernahme erstmal grundsätzlich ablehnt.
Oft reicht bereits ein einfacher Widerspruch gegen die Ablehnung, manchmal bedarf es weitreichenderer Maßnahmen.
Habt ihr alles versucht? Ist Icsi in deiner Versicherungspolice explizit ausgeschlossen?


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
no avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 10.06.2018 07:22
Hallo Mina,

am Protokoll ist erstmal nix auszusetzen, das ist ein normales Antagonistenprotokoll. Auch dass von 5 Eizellenn nach verlängerter Kultur nur noch 1-2 übrig bleiben ist normal. Allerdings sind eine Morula und ein Vielzeller an Tag 5 in der Entwicklung verzögert, was vermutlich dann zur Aussage der schlechten Eizellqualität geführt hat
Kannst Du Deinen AMH-Wert? Damit kann man abschätzen wie viele Eizellem bei einer Stimulation voraussichtlich gewonnen werden können, ob es eher 15 oder 5 Eizellen werden.
Bezüglich der Eizellqualität/-Entwicklung könnte man andere Medikamente mit LH-Anteil (bspw. Menogon oder Pergoveris) probieren. Es gibt auch ein paar Nahrungsergänzungsmittel, die man probieren kann (Q10, DHEA, etc.) aber das ist alles nicht evidence based.
Die erste Stimulationsbehandlung ist halt immer ein bisschen ein Schuss ins Blaue, da niemand man nicht 100% die Reaktion des Patienten auf Protokoll/Medikamente vorhersagen kann.

Wenn im OP-Bericht von 2013 nichts von der Eileiterprüfung stand, dann ist die vermutlich auch nicht gemacht worden. Endometriose und 2 Jahre Übungszeit ohne Erfolg dürften aber auch schon ausreichend sein, damit Du als Verursacher gilts. Zumindest bei den gesetzlichen Krankenkassen ist das eine Indikation für IVF, (vgl. Richtlinien über künstliche Befruchtung) und damit durchaus ein Ansatzpunkt gegen die Ablehnung Widerspruch einzulegen.
Was war denn nun die genaue Begründung der Ablehnung? Eine PKV will I.d. Regel immer den Nachweis dass ihr Versicherter Verursacher ist, sowie eine Bescheinigung dass mindestens eine Erfolgswahrscheinlich von 15% besteht.
Wenn allerdings die künstliche Befruchtung nicht in Deinem Versicherungsumpfang enthalten ist, oder der Antrag vorab gestellt werden muss, dann hast Du leider Pech.

LG, Luzie


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
   MinA111
schrieb am 12.06.2018 17:07
Hallo Lanu, die IVF/ICSI war in dem Leistungskatalog nicht ausgeschlossen. Ich habe der PKV gemailt und mit ihr telefoniert, jedoch schaltete sie auf stur. Im Moment habe ich Kontakt zu einem Anwalt. Wir diskutieren, ob es sinnvoll ist juristische Mittel einzuleiten.


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
   MinA111
schrieb am 13.06.2018 21:47
Zitat
lila_laune
Zitat
MinA111
Aus dieser Sache habe ich gelernt erstmal den Behandlungsplan einzureichen und die Antwort der PKV abzuwarten.

Du hast den Behandlungsplan nicht erst gebehmihen lassen und schon mit der Behandlung angefangen?? Oh mann, das hätte meine KiWu Klinik aber auch nie zugelassen, ich hätte nicht mit der Behandlung anfangen dürfen ohne die Unterschrift der Kasse. Müsste man dagegen nicht irgendwie rechtlich vorgehen können?

Allgemein hört es sich so an, als ob du dich in der Praxis nicht gut aufgehoben fühlst bzw auf deine Wünsche nicht eingegangen wird. Ich würde dir in so einer Situation zum Wechsel raten.

Edit: Korrektur - ich habe jetzt erst verstanden, dass du bei einer privaten Kasse bist. Da kenne ich mich nicht so gut aus, finde es aber trotzdem merkwürdig, dass dir dein Arzt die Kostenübernahme „garantiert“ ohne Behandlungsplan. Er ist ja Arzt und kein Versicherungsanwalt.

Auf jeden Fall werde ich beim nächsten Versuch in eine andere Klinik gehen. Es hat sich letztendlich angefühlt, als wolle man mit mir nur schnelles Geld verdienen. Das ist schön, dass deine KiWuKl mehr auf die Zusage der Krankenkasse achtet.
Dem Arzt habe ich vertraut. Ich fragte ihn nach Vergleichsfällen und er meinte, dass die Übernahme der Kosten in diesen Fällen kein Problem war. Tja, mein Fall ist wohl anders!


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
   gelöschter User
schrieb am 14.06.2018 09:42
aber als PKV Patient weiß man doch, dass man sich vor Behandlungsbeginn bei hohen Behandlungskosten das OK holt. Hab ich bei jeder Zahnbehandlung über 150 Euro gemacht... Dem Arzt würde ich da jetzt nicht als Schuldigen an der Misere sehen. Vielleicht hätte Deine PKV die Behandlung auch anstandslos übernommen, wenn Du das vorher abgeklärt hättest, statt da nur die Rechnungen auflaufen zu lassen.


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
no avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 14.06.2018 18:58
Zitat
stubbornstar
aber als PKV Patient weiß man doch, dass man sich vor Behandlungsbeginn bei hohen Behandlungskosten das OK holt. Hab ich bei jeder Zahnbehandlung über 150 Euro gemacht... Dem Arzt würde ich da jetzt nicht als Schuldigen an der Misere sehen. Vielleicht hätte Deine PKV die Behandlung auch anstandslos übernommen, wenn Du das vorher abgeklärt hättest, statt da nur die Rechnungen auflaufen zu lassen.

Dito, seh ich genauso.

Für Deinen Arz bst Du der Vertragspartner, für ihn kann es egal sein, ob Du bei einer PKV entsprechend abgesichert bist. Und die Vertäge können unterschiedlich und vielfältig sein, wie soll er da wissen was bei Dir von Deiner PKV übernommen wird?
Beratung hinsichtlich der Kostenübernahme ist schön und gut, ob diese dann tatsächlich erfolgt, darum muss man sich um als PKV patient halt selbst kümmern. Der Hinweis, dort mal nachzufragen ist ja sicher gefallen.

Und Du hast immer noch nicht meine Frage beantwortet, was den nun der Abkehungsgrund der PKV war. Würde mich ehrlich interessieren.


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
   gelöschter User
schrieb am 14.06.2018 19:34
ich tippe mal auf fehlende Indikation, da die Endo ja saniert wurde und nicht durch eine erneute Spiegelung nachgewiesen wurde.


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
   MinA111
schrieb am 14.06.2018 22:23
Zitat
Luzie***
Hallo Mina,

am Protokoll ist erstmal nix auszusetzen, das ist ein normales Antagonistenprotokoll. Auch dass von 5 Eizellenn nach verlängerter Kultur nur noch 1-2 übrig bleiben ist normal. Allerdings sind eine Morula und ein Vielzeller an Tag 5 in der Entwicklung verzögert, was vermutlich dann zur Aussage der schlechten Eizellqualität geführt hat
Kannst Du Deinen AMH-Wert? Damit kann man abschätzen wie viele Eizellem bei einer Stimulation voraussichtlich gewonnen werden können, ob es eher 15 oder 5 Eizellen werden.
Bezüglich der Eizellqualität/-Entwicklung könnte man andere Medikamente mit LH-Anteil (bspw. Menogon oder Pergoveris) probieren. Es gibt auch ein paar Nahrungsergänzungsmittel, die man probieren kann (Q10, DHEA, etc.) aber das ist alles nicht evidence based.
Die erste Stimulationsbehandlung ist halt immer ein bisschen ein Schuss ins Blaue, da niemand man nicht 100% die Reaktion des Patienten auf Protokoll/Medikamente vorhersagen kann.

Wenn im OP-Bericht von 2013 nichts von der Eileiterprüfung stand, dann ist die vermutlich auch nicht gemacht worden. Endometriose und 2 Jahre Übungszeit ohne Erfolg dürften aber auch schon ausreichend sein, damit Du als Verursacher gilts. Zumindest bei den gesetzlichen Krankenkassen ist das eine Indikation für IVF, (vgl. Richtlinien über künstliche Befruchtung) und damit durchaus ein Ansatzpunkt gegen die Ablehnung Widerspruch einzulegen.
Was war denn nun die genaue Begründung der Ablehnung? Eine PKV will I.d. Regel immer den Nachweis dass ihr Versicherter Verursacher ist, sowie eine Bescheinigung dass mindestens eine Erfolgswahrscheinlich von 15% besteht.
Wenn allerdings die künstliche Befruchtung nicht in Deinem Versicherungsumpfang enthalten ist, oder der Antrag vorab gestellt werden muss, dann hast Du leider Pech.

LG, Luzie

Mein AMH-Wert lag vor der Behandlung bei 2.08. Das ist ein normaler Wert mit 35 Jahren, oder?
Jedenfalls habe ich von Endo-Patientinnen die Info erhalten, dass sie mit dem langen oder ultralangen Protokoll erfolgreich behandelt wurden. Was ich nicht verstehe, ist das der Arzt jegliche Untersuchungen wie Bauchspiegelung, etc. vor der IVF/ICSI abgelehnt hat. Vor so einem Durchgang sollten doch alle "Hindernisse" aus dem Weg geräumt sein, damit die Behandlung mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führt, oder nicht?


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
   MinA111
schrieb am 14.06.2018 22:31
Zitat
stubbornstar
aber als PKV Patient weiß man doch, dass man sich vor Behandlungsbeginn bei hohen Behandlungskosten das OK holt. Hab ich bei jeder Zahnbehandlung über 150 Euro gemacht... Dem Arzt würde ich da jetzt nicht als Schuldigen an der Misere sehen. Vielleicht hätte Deine PKV die Behandlung auch anstandslos übernommen, wenn Du das vorher abgeklärt hättest, statt da nur die Rechnungen auflaufen zu lassen.

Schön, dass du das weißt, aber ich wußte es nicht!
Außerdem entspricht, das was du schreibst nicht der Wahrheit, denn meine Schwester ist Zahnärztin und keiner ihrer Privatpatienten reicht einen Kostenvoranschlag von 150EURO ein. Reichst du also einen Kostenvoranschlag für eine Zahnreinigung bei deiner PKV ein? Das ist ja interessant...
Jedenfalls finde ich das nicht richtig vom Arzt Aussagen zu machen, die nicht stimmen! Es bestand ein Vertrauensverhältnis, das wegen dieser Sache dahin ist! Vor allem bei einer Endopatientin keine abklärenden Untersuchungen vor der IVF/ICSI durchzuführen...DAS verstehe ich nicht!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.06.18 22:40 von MinA111.


  Re: Erfahrung Kinderwunschklinik München *heul* Eizellqualität verbessern???
no avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 14.06.2018 22:38
Zitat
MinA111
Zitat
Luzie***
Hallo Mina,

am Protokoll ist erstmal nix auszusetzen, das ist ein normales Antagonistenprotokoll. Auch dass von 5 Eizellenn nach verlängerter Kultur nur noch 1-2 übrig bleiben ist normal. Allerdings sind eine Morula und ein Vielzeller an Tag 5 in der Entwicklung verzögert, was vermutlich dann zur Aussage der schlechten Eizellqualität geführt hat
Kannst Du Deinen AMH-Wert? Damit kann man abschätzen wie viele Eizellem bei einer Stimulation voraussichtlich gewonnen werden können, ob es eher 15 oder 5 Eizellen werden.
Bezüglich der Eizellqualität/-Entwicklung könnte man andere Medikamente mit LH-Anteil (bspw. Menogon oder Pergoveris) probieren. Es gibt auch ein paar Nahrungsergänzungsmittel, die man probieren kann (Q10, DHEA, etc.) aber das ist alles nicht evidence based.
Die erste Stimulationsbehandlung ist halt immer ein bisschen ein Schuss ins Blaue, da niemand man nicht 100% die Reaktion des Patienten auf Protokoll/Medikamente vorhersagen kann.

Wenn im OP-Bericht von 2013 nichts von der Eileiterprüfung stand, dann ist die vermutlich auch nicht gemacht worden. Endometriose und 2 Jahre Übungszeit ohne Erfolg dürften aber auch schon ausreichend sein, damit Du als Verursacher gilts. Zumindest bei den gesetzlichen Krankenkassen ist das eine Indikation für IVF, (vgl. Richtlinien über künstliche Befruchtung) und damit durchaus ein Ansatzpunkt gegen die Ablehnung Widerspruch einzulegen.
Was war denn nun die genaue Begründung der Ablehnung? Eine PKV will I.d. Regel immer den Nachweis dass ihr Versicherter Verursacher ist, sowie eine Bescheinigung dass mindestens eine Erfolgswahrscheinlich von 15% besteht.
Wenn allerdings die künstliche Befruchtung nicht in Deinem Versicherungsumpfang enthalten ist, oder der Antrag vorab gestellt werden muss, dann hast Du leider Pech.

LG, Luzie

Mein AMH-Wert lag vor der Behandlung bei 2.08. Das ist ein normaler Wert mit 35 Jahren, oder?
Jedenfalls habe ich von Endo-Patientinnen die Info erhalten, dass sie mit dem langen oder ultralangen Protokoll erfolgreich behandelt wurden. Was ich nicht verstehe, ist das der Arzt jegliche Untersuchungen wie Bauchspiegelung, etc. vor der IVF/ICSI abgelehnt hat. Vor so einem Durchgang sollten doch alle "Hindernisse" aus dem Weg geräumt sein, damit die Behandlung mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führt, oder nicht?

AmH 2.08 ist völlig ok. Die PKV(en) machen meist erst Probleme bei 1 oder unter 1. Bei einer IVF/ICSI ist eine Bauchspiegelung irrelevant. Die Eileiter werden nicht gebraucht, und die Emdo würde ja vermutlich saniert? Wöfür denn dann eine Bauchspiegelung? Die bringt u.U. mehr Risiken als Nutzen, Stichwort: Verwachsungen.

Einziger Vorteil wäre gewesen, wenn die Eileiter nachweislich dicht sind. Dann hätte die PKV nur sehr schwer ablehnen können.

P.S. Ich habe meinen letzten Zahnarzt-KVA auch nicht vorab eingereicht, immerhin € 2000 für ein Implantat. Da weiß ich aber genau, dass mein Versicherungsvertrag das abdeckt und eine Genehmigung erst ab € 10.000 notwendig ist.




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