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  Wegen jahrelanger Kinderwunschbehandlung früher zur Mammographie?
no avatar    Janosch77
schrieb am 13.11.2017 10:38
Hallo,

die Frage steht eigentlich schon im Beitrag.

Ich habe vor kurzem aufgeschnappt, dass es wegen der jahrelangen Einnahme von Hormonen während der Kinderwunschbehandlung ratsame wäre früher zur Mammographie zu gehen.

Ist der Nutzen von einer früheren Überprüfung gegeben oder überwiegt eher der Schaden durch die Röntgenstraheln?


  Re: Wegen jahrelanger Kinderwunschbehandlung früher zur Mammographie?
no avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 13.11.2017 11:06
Nein, die Untersuchung wegen einer Kinderwunschbehandlung früher durchzuführen ist nicht notwendig.

Hier aus den News des letzten Jahres: Erneute Bestätigung: Kein erhöhtes Brustkrebsrisiko nach IVF


  Re: Wegen jahrelanger Kinderwunschbehandlung früher zur Mammographie?
no avatar    Luzie***
schrieb am 13.11.2017 20:38
Hallo Janosch,

ich würde nicht so sehr die Hormone zur Entscheidungsfindung heranziehen, sondern eher die übrigen Begebenheiten.

Nicht jede Brust lässt sich optimal per Mammographie beurteilen, "junge" Brüste mit festem Drüsengewebe lassen sich bspw. initial besser per US beurteilen. Auch kommt es darauf an, wie groß bspw. die Brust ist und wie gut sich etwas (er)tasten lässt. Und natürlich sollte in die Entscheidung auch die Familienanamnese mit einbezogen werden.

Bei mir ist bzw. nur sehr schwer etwas zu tasten, weshalb ich mit 38 Jahren eine Basismamographie kombiniert mit US habe durchführen (ohne irgendwelche anderen Risikofaktoren). Ich gehe nun jährlich zum US, sowie alle 2-3 Jahre zur Mammographie. Das ist sicher für mein Alter außergewöhnlich oft, aber für meinen Fall die ärztliche Empfehlung, wegen der schlechten Beurteilbarkeit per Tastbefund. Es ist halt eine Risikoabwägung zwischen schlechter Tastbarkeit und der in Strahlenbelastung.

Als Kassenpatient müsste ich die Kosten dafür allerdings (immerhin für die Kombi US/Mammographie um die 400,-€) ohne Verdachtsdiagnose voll selbst tragen.

Alles Gute,
Luzie


  Re: Wegen jahrelanger Kinderwunschbehandlung früher zur Mammographie?
   sonneblume1982
Status:
schrieb am 18.11.2017 15:48
Bei mir dasselbe. Ich hatte Blutungen aus der Brust drei Monate nach der Geburt und und wurde zur Mammographie geschickt. Das brachte nichts, weil das Drüsengewebe zu dicht war. Ich gehe jetzt alle sechs Monate zum Ultraschall. Letztlich blutete es wieder und nun gibt es öfter Kontrollen. Aber nicht immer ist die M. besser als der US.


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  Re: Wegen jahrelanger Kinderwunschbehandlung früher zur Mammographie?
no avatar    Luzie***
schrieb am 18.11.2017 17:29
Zitat
sonneblume1982
Bei mir dasselbe. Ich hatte Blutungen aus der Brust drei Monate nach der Geburt und und wurde zur Mammographie geschickt. Das brachte nichts, weil das Drüsengewebe zu dicht war. Ich gehe jetzt alle sechs Monate zum Ultraschall. Letztlich blutete es wieder und nun gibt es öfter Kontrollen. Aber nicht immer ist die M. besser als der US.

Na ja, Dein Post trifft es nicht so ganz. Bei Dir ging es um einen Befund, den man abklären muss(te). Da eine Verdachtsdiganose bestand kann das auch zu Lasten der GKV abgerechnet werden.

Janosch geht es um die reguläre Krebsvorsorge. Und da wird die Mammographie eigentlich erst ab 50 Jahren empfohlen, zumindest wenn keine familiäre Vorbelastung besteht.


  Re: Wegen jahrelanger Kinderwunschbehandlung früher zur Mammographie?
   sonneblume1982
Status:
schrieb am 18.11.2017 17:34
Aber auch wenn man Selbstzahler ist, sollte man vielleicht wissen, dass die Mammographie nicht in allen Fällen die bessere Methode ist.


  Re: Wegen jahrelanger Kinderwunschbehandlung früher zur Mammographie?
no avatar    Luzie***
schrieb am 18.11.2017 18:24
Zitat
sonneblume1982
Aber auch wenn man Selbstzahler ist, sollte man vielleicht wissen, dass die Mammographie nicht in allen Fällen die bessere Methode ist.

Hab ich doch oben geschrieben *?*


  Re: Wegen jahrelanger Kinderwunschbehandlung früher zur Mammographie?
   sonneblume1982
Status:
schrieb am 18.11.2017 18:35
Genau. Und deshalb ist es vielleicht hilfreich, wenn sich mehrere Frauen zu Wort melden, bei denen das der Fall ist
Ich dachte bis vor kurzer Zeit nämlich, dass dies eher selten ist, dass die Mammographie die beste Methode sei, die Brust zu beurteilen.




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