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  IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
   Cindx1981
schrieb am 11.11.2017 13:38
Hallo Ihr Lieben,

uns wurde zur IVF geraten da meine EL zu sind und das Spermiogramm meines Mannes eingeschränkt ist. Lt Ärztin ist es nur leicht eingeschränkt ist IVF. 2006 hatte ich eine ICSI mit meinem Ex Mann, zwar negativ aber Ausbeute und Befruchtung war gut, trotz sehr schlechtem Spermiogramm: 15 EZ punktiert , 12 reif , 8 gut befruchtet.
Bei IFV liegt die Befruchtungsrate ja im besten Fall bei ca 50% , deswegen stellt sich für uns die Frage , ob man nicht lieber direkt mit ICSI starten könnte, weil wir Angst vor schlechter Befruchtungsrate rate haben. Zudem kommt das ich im Januar jetzt schon 37 werde, wir gerne viele befruchtete EZ für Kryos und somit weitere Versuche hätten und das Spermiogramm meines Mannes nicht normal sondern nunmal eingeschränkt ist, auch wenn nur leicht. Versteht ihr was ich meine ? meine Menge und Qualität meiner EZ sind bestimmt nicht mehr so super wie mit Mitte 20.

Wie seht ihr das ?

Lg Gruß Cindy


  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
no avatar    Luzie***
schrieb am 11.11.2017 13:51
Hallo,

schau doch bitte erstmal ins IVF-Register [www.deutsches-ivf-register.de]

Die Befruchtungsrate bei ICSI ist nicht significant besser als bei IVF. Die Schwangerschaftsraten sind übrigens auch nicht signifikant besser nach ICSI, sondern eher schlechter.
Insofern würde ich mir doch eher die ICSI sparen, zumal Du sie dann selbst zahlen müsstest, sofern dafür keine Indikation besteht. Kostet privat ca. 360,-€ pro Eizelle.

Alles Gute,
Luzie


  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
   -Firefly-
schrieb am 11.11.2017 14:04
Hallo,

ich versteh deinen Gedankengang, unser Sohn ist ein Icsi-Kind, im Laufe der Jahre hat sich das SG meines Mannes aber massiv verbessert und daher haben wir bei den Geschwisterversuchen IVF gemacht. Die KK hätte sowieso keine ICSI bezahlt und ich hab mir auch gedacht, dass es „besser“ ist, wenn das stärkste Spermium die Eizelle selbst befruchtet. Die Biologen können ja nicht in ein Spermium reinschauen und die Qualität nur bedingt beurteilen. Ich hatte natürlich Riesen angst, dass es zu einer nullbefruchtung oder sehr schlechten Befruchtungsrate kommt. Letztendlich waren meine Sorgen unbegründet.
Ich seh es so, soviel Hilfe wie nötig, so wenig wie möglich.

Viel Erfolg *dd*

Firefly


  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
   Palaisia
Status:
schrieb am 11.11.2017 14:31
Hallo,

wir haben anfangs zur IVF tendiert, um die Natur noch ein bisschen mitspielen zu lassen, das Sp wär auch
gut genug gewesen.
Wir haben wir uns dann doch für die ICSI entschieden, weil wir die PICSI Schale wollten.
Ich würde es nochmal ansprechen, wenn Dein Bauchgefühl sagt ICSI ,dann besteh darauf, die Psyche spielt
sehr mit und wenn Du abgeneigt gegen IVF bist dann ist das negativ für die Erfolgschance.

LG Palaisia


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  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
   Wolkenmusik
Status:
schrieb am 11.11.2017 15:26
Hey,

bei uns war das Spermiogramm auch nur leicht eingeschränkt und theoretisch wäre der erste Schritt eine IVF gewesen. Mir war das aber zu riskant (Angst vor Nullbefruchtung), deshalb habe ich meinem Arzt das auch so gesagt.
Es war überhaupt kein Problem, direkt mit einer ICSI zu starten und für mich fühlt es sich einfach besser an. Laut Arzt gibt es seit ein paar Monaten auch nicht mehr so strenge Vorschriften/Voraussetzungen für eine ICSI, d.h., dass keine gravierenden Spermiogrammeinschränkungen mehr nötig sind, sondern man quasi in der "Gesamtbetrachtung" für IVF oder eben ICSI entscheiden kann.

Inwiefern es ein gesetzl. Mitspracherecht gibt? Puh... Ich befürchte, nach den neuen Richtlininien ist es ziemlich Auslegungssache, wann ICSI oder IVF geraten/empfohlen wird.

Ich würde nochmal mit dem Arzt/Ärztin sprechen und meine Bedenken äußern. Eigentlich kann es dem Arzt ja egal sein, bzw. mit einer ICSI ist der Verdienst ja sogar noch höher.

Viel Erfolg!


  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
   stubbornstar
schrieb am 11.11.2017 16:41
Ich wünschte, dieser Unfug von der allmächtigen, Schwangerschaft verhindernden Psyche würde endlich mal aus den Köpfen und Foren verschwinden. :(

Zitat
Palaisia
die Psyche spielt
sehr mit und wenn Du abgeneigt gegen IVF bist dann ist das negativ für die Erfolgschance.

LG Palaisia



  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
   Cindx1981
schrieb am 11.11.2017 18:47
Ich danke Euch für die Antworten. Mein Mann ist der Meinung: sei froh das wir noch keine ICSI Kandidaten sind, denn IVF natürlicher und kostengünstiger und wenn die Ärztin Bedenken hätte, hätte sie uns ICSI empfohlen statt IVF....erstmal n Versuch machen und dann gucken. Klar hat er irgendwo Recht, aber ich mach mich jetzt schon bekloppt , obwohl wir erst im Januar beginnen. Ich bin echt froh, das ich Euch habe


  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
no avatar    Ronja1983
Status:
schrieb am 11.11.2017 21:10
Zitat
stubbornstar
Ich wünschte, dieser Unfug von der allmächtigen, Schwangerschaft verhindernden Psyche würde endlich mal aus den Köpfen und Foren verschwinden. :(

Zitat
Palaisia
die Psyche spielt
sehr mit und wenn Du abgeneigt gegen IVF bist dann ist das negativ für die Erfolgschance.

LG Palaisia

OH JA!! Diese ewige (blöde) Psyche. Wenn es nach der ginge, dann dürfte ich z.B. kein einzges Kind haben. Und wohl auch 99% aller KiWu Frauen, da es IMMER eine Belastung und ein Auf und Ab ist.


  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
   Palaisia
Status:
schrieb am 12.11.2017 10:37
Hallo Stubbornstar,

Wir waren in Infoabende bei zwei verschiedenen KIWU Kliniken und da war es immer Thema dass der
Kopf und die Psyche mitspielt.
Auch beim Erstgespräch meiner jetzigen KIwu ( Nr. 3 ) wurde uns das gesagt.

Vielleicht ist es ja ein " alter Hut " der noch weit verbreitet ist, aber für mich klingt es trotzdem verständlich.

LG Palaisia


  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
no avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 12.11.2017 13:21
Zitat
Palaisia
Vielleicht ist es ja ein " alter Hut " der noch weit verbreitet ist, aber für mich klingt es trotzdem verständlich.

Nicht alles, was verständlich ist, muss auch gleich stimmen ;-)

Es ist wirklich eine uralte Kamelle und weil es irgendwie plausibel ist, wird es halt immer wieder auf's Neue erzählt. Unter Reproduktionsmedizinern hält es sich auch, weil man im Zweifel nicht der Natur, dem Zufall oder gar sich selbst die Schuld geben muss, sondern der Patientin.

und ich behaupte das nicht nur einfach so, sondern begründe das auch sehr ausführlich in unserem Theorieteil zu Psyche und Kinderwunsch. Wenn es Sie interessiert, dann viel Spaß bei der Lektüre.


  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
no avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 12.11.2017 13:22
Zitat
Luzie***
Hallo,

schau doch bitte erstmal ins IVF-Register [www.deutsches-ivf-register.de]

Die Befruchtungsrate bei ICSI ist nicht significant besser als bei IVF. Die Schwangerschaftsraten sind übrigens auch nicht signifikant besser nach ICSI, sondern eher schlechter.
Insofern würde ich mir doch eher die ICSI sparen, zumal Du sie dann selbst zahlen müsstest, sofern dafür keine Indikation besteht. Kostet privat ca. 360,-€ pro Eizelle.

Alles Gute,
Luzie

Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen


  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
   Lavendelzweig
Status:
schrieb am 12.11.2017 13:22
Zitat
Palaisia
Hallo Stubbornstar,

Wir waren in Infoabende bei zwei verschiedenen KIWU Kliniken und da war es immer Thema dass der
Kopf und die Psyche mitspielt.
Auch beim Erstgespräch meiner jetzigen KIwu ( Nr. 3 ) wurde uns das gesagt.

Vielleicht ist es ja ein " alter Hut " der noch weit verbreitet ist, aber für mich klingt es trotzdem verständlich.

LG Palaisia


Hallo!

Aber dann würde wohl keine einzige Frau durch künstliche Befruchtung schwanger werden. Ich kenne KEINE EINZIGE die in der Zeit total entspannt ist und nicht daran denkt.
Und in den Urlaub fahren/ sich entspannen/ etc macht ja bekanntlich auch nicht schwanger.

Es brauch eine gute Eizelle, ein gutes Spermium und einen einistungswillige Embryo der daraus entsteht. Und ganz viel *magic*


  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
   stubbornstar
schrieb am 12.11.2017 13:22
dann schau doch mal hier, was der Doc dazu geschrieben hat:
[www.wunschkinder.net]


  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
   Erbsenmama77
Status:
schrieb am 12.11.2017 13:53
Wenn der Arzt ‚nur‘ eine IVF für nötig hält,dann würde ich mich auch danach richten. Der Arzt hat ja auch ein gewisses Interesse daran,dich schwanger zu bekommen.warum sollte er dann etwas empfehlen,was nicht sinnvoll ist? Und ich teile auch den Gedanken,so viel wie nötig so wenig wie möglich.in dem Fall:möge das beste Spermium gewinnen.*spermi*

@befruchtsrate:alles gesagt-siehe IVF Register

@psyche:wenn es danach ginge,wäre mein 2. Sohn jetzt nicht hier.zum Zeitpunkt der IVF war ich völlig fertig und negativ eingestellt,hat den(richtigen) Embryo nicht gestört....


  Re: IVF empfohlen, aber ICSI gewünscht, wie seht ihr das und hat man Mitspracherecht ?
   Whitsunday
Status:
schrieb am 13.11.2017 00:47
Hallo Zusammen, finde das Thema „Psyche und KiWu“ wirklich schwierig.

Den Theorieteil hier im Forum habe ich durchgelesen. Aber so ganz eindeutig widerlegen diese Studien es nach meinem Verständnis doch auch nicht oder?
Es ist doch auch so, dass bei starkem Stress der Prolaktinwert erhöht sein kann, welcher auch im Zusammenhang mit unerfülltem Kinderwunsch steht. Wie kann man da behaupten, dass Stress kaum eine Rolle spielt?

Fakt ist auch, dass in der Medizin Placebo in etlichen Studien als wirkungsvolles Mittel nachgewiesen wurden. Es gibt zum Beispiel Studien darüber, dass bei einem Schmerzmittel die Wirksamkeit deutlich höher ist, wenn der Patient glaubt, „dieses Medikament wirkt jetzt sehr gut“.
Die bessere Wirkung konnte man sogar rein physisch im Gehirn nachweisen!
Bei Krebs Patienten weiß man doch auch, dass die positive Einstellung für die Genesung eine große Rolle spielt…

Verstehe daher nicht, warum es beim Thema Kinderwunsch als so absurd erscheint?
Natürlich finde ich es persönlich auch besser, diesen Druck raus zu nehmen. Und natürlich sollte man den Einfluss nicht überbewerten.
Es gibt nichts schlimmeres als einem Paar mit KiWu so Sätze wie „ihr müsst euch nur entspannen…“ oder „macht mal richtig Urlaub“ entgegen zu bringen. Letztendlich kann doch keiner seinen Kopf dabei ausschalten und selbstverständlich ist es widersprüchlich nicht mehr ans Schwanger werden zu denken, wenn man Schwanger werden möchte. *lollollol*

Ich spreche jetzt hier auch nicht von der reinen „Entspannung“ während einer Behandlung. Die hat wohl kaum einer. Aber ich denke die Medizin ist noch lange nicht am Ende angekommen, was die Psyche angeht. Es daher als völlig irrelevant ad acta zu legen finde ich irgendwie auch nicht richtig.

Liebe Grüße




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