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  Krankenkassenwechsel Vor- und Nachteile?
   Anna1989
Status:
schrieb am 08.10.2017 18:48
Hallo ihr Lieben,

wir sind gerade in der Stimulation für unsere erste ICSI und merken, dass sich die Kosten ja schon häufen, obwohl wir das Glück haben noch 900€ Zuschuss vom Land zu bekommen.

Jedenfalls überlegen wir nun, ob wir nicht die KK wechseln sollten, damit die nächsten beiden Versuche zu 100% übernommen werden und wir unser Geld dann lieber in evtl nötige weitere Versuche als Selbstzahler investieren können.
Nun stehen wir aber vor der Frage, welche KK kommt in Frage? (Nur DAK und Bahn-BKK zahlt 100% oder?)
Wie läuft der Wechsel ab, was gibt es für Kündigungsfristen? Gibt es noch was zu bedenken, was uns evtl für Nachteile entstehen, bei einer anderen KK? Im Prinzip sind wir eigentlich zufrieden mit unseren momentanen (Energie-BKK und pronova BKK). Woran muss man vielleicht langfristig noch denken? Und ist es nicht blöd, wenn wir wechseln und dann sofort die ICSI beantragen? Oder ist denen das eh klar bzw müssen wir es vor dem Wechsel sagen und können dann abgelehnt werden?
Wir haben im Falle eines Negativs im Oktober jetzt eh eine Wartezeit bis Februar, da würde der Wechsel ja ganz gut rein passen...

Sorry, ist ziemlich lang geworden jetzt, vielen Dank trotzdem für euer Schwarmwissen und eure Erfahrungen*vertragen*


  Re: Krankenkassenwechsel Vor- und Nachteile?
   Julia M
Status:
schrieb am 08.10.2017 19:04
Hallo Anna,

Wir haben vor dem Start auch die Kasse gewechselt. Wir sind nun beide bei der DAK. Direkt nach dem Wechsel haben wir den Behandlungsplan eingereicht und er wurde prompt genehmigt. Die Kündigungsfrist betrug glaube ich 2 Monate. Auch wenn die Kasse zu 100% übernimmt, muss man erst den Eigenanteil selbst zahlen und dann alle Rechnungen gebündelt dort einreichen für die Rückerstattung.

Hoffe ich konnte ein wenig helfen

LG Julia


  Re: Krankenkassenwechsel Vor- und Nachteile?
   schokonichtangemeldet
schrieb am 08.10.2017 19:23
Hallo,
ich weiß nicht wieso so viele Wechselwillige sich so schwer tun. Die gesetzlichen KK haben 95% ihrer Leistungen gleich. Es gibt keine Wartezeiten noch sollte jemand ein schlechtes Gewissen haben, wenn er wechselt und direkt die Satzungsleistung in Anspruch nimmt. Man ist in der Regel nur eine Nummer im wahrsten Sinne des Wortes wie bei allen Versicherungen.

Beim Wechsel zu einer KK, die 50% des Eigentanteil des Versicherten übernimmt (also 100% ohne den privaten Schnickschnack) kann man etwa 6000 Euro für 3xIcsi einsparen. Wenn euch dann irgendeinmal die Nase eines Mitarbeiters nicht gefällt oder das Logo oder was auch immer, dann kann man problemlos nach 18 Monaten kündigen und wechseln.

Wir wechseln selber regelmäßig alle 18 Monate nach dem Vergleich der Satzungsleistungen. In der Kiwu Zeit war uns wichtig, dass die Icsis zu 100% übernommen werden, in der Schwangerschaft und der Elternzeit war es wichtig, dass die Leistungen dementsprechend für diesen Lebensabschnitt passen.
Die unterschiedlichen Vesicherungsbeiträge im Monat sind uns bisher nicht so wichtig gewesen.


  Re: Krankenkassenwechsel Vor- und Nachteile?
   HimbeerErdbeer
schrieb am 09.10.2017 11:52
Die Frist sind zwei Monate zum vollen Monat, d. h. wenn du jetzt kündigst, wäre das zum 01.01.18.
Es ist überhaupt nicht komisch, sofort den Antrag einzureichen. Uns hat damals ein Berater der DAK zu Hause besucht und ich habe ihm direkt gesagt, warum wir wechseln und er meinte, sie haben permanent solche Fälle, in denen Paare wegen der Übernahme der ICSI-Kosten wechseln.
Die KK machen das letztendlich, um junge Leute in ihre KK zu "locken". Bei uns hat die erste ICSI funktioniert, wir haben Zwillinge und die KK hat jetzt ein junges Paar um die 30 bei sich versichert und zwei Kinder, die vielleicht in der Versicherung bleiben und später auch schön ihre Beiträge zahlen. In der Kiwu-Klinik hat man uns gesagt, genau dafür machen die KK das letztendlich, um junge zahlende Leute in der Versicherung zu haben.
Also hab kein schlechtes Gewissen und nur zu.


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  Re: Krankenkassenwechsel Vor- und Nachteile?
   Sonnenstrahl123
schrieb am 09.10.2017 13:27
Hallo, ich kann mich nur anschließen. Wir sind auch beide zur DAK gewechselt. Ich habe gerade noch mal nachgeschaut: wir haben Ende September 2016 die alte KK gekündigt und waren ab 01.12. Mitglied bei der DAK. Mitte Dez. habe ich dann den Behandlungsplan eingereicht, der wurde innerhalb von ca. 2 Wochen genehmigt und im Januar haben wir mit der 1. ICSI gestartet. Bei der 1. und 2. ICSI mussten wir jeweils knapp € 2.000 selbst vorstrecken (also diese 50%, die anderen 50% bezahlt die Kasse ja bereits), haben nach dem Einreichen aber den kompletten Betrag ca. innerhalb von 3 Wochen zurückgezahlt bekommen. Ich kann nur raten zur DAK zu wechseln und würde mir da keine Gedanken machen den Behandlungsplan unmittelbar einzureichen. Alles Gute für euch!


  Re: Krankenkassenwechsel Vor- und Nachteile?
   WKxy
schrieb am 09.10.2017 14:08
Same here.
Bin zur AOK gewechselt, hab geheiratet, mein Mann wurde in die Familienversicherung
mit aufgenommen und unmittelbar danach habe ich einen Behandlungsantrag gestellt,
der innerhalb von einer Woche genehmigt wurde.
Lief alles problemlos ab.
Über Abrechnungen und Rückzahlungen habe ich noch keine Erfahrung.


  Re: Krankenkassenwechsel Vor- und Nachteile?
   TaJaKu
Status:
schrieb am 09.10.2017 21:02
Zitat
Julia M
Hallo Anna,

Wir haben vor dem Start auch die Kasse gewechselt. Wir sind nun beide bei der DAK. Direkt nach dem Wechsel haben wir den Behandlungsplan eingereicht und er wurde prompt genehmigt. Die Kündigungsfrist betrug glaube ich 2 Monate. Auch wenn die Kasse zu 100% übernimmt, muss man erst den Eigenanteil selbst zahlen und dann alle Rechnungen gebündelt dort einreichen für die Rückerstattung.

Hoffe ich konnte ein wenig helfen

LG Julia

Ganz genau so war es bei uns auch. Wir haben vorher gewechselt das wir beide in der DAK sind. Die Kündigungsfrist waren bei uns bestimmt 3 Monate, hatte irgendwas mit dem Quartal zu tun meine ich.

Wie das mit der Kostenerstattung klappt weiß ich noch nicht. Mein Plan war jetzt alles zu sammeln und dann nach der 1. ICSI einzureichen.

Den Behandlungsplan haben wir auch direkt und vollkommen unkompliziert direkt in einem Servicecenter unterschrieben bekommen und konnten ihn direkt mitnehmen.


  Re: Krankenkassenwechsel Vor- und Nachteile?
   Anna1989
Status:
schrieb am 09.10.2017 21:53
Vielen Dank für eure Antworten!
Also ich tendiere immer mehr dazu tatsächlich nach diesem Versuch zu wechseln, da ich auf die Stimulation sehr schlecht reagiere, deswegen wieder die Dosis erhöht wurde und das echt ins Geld geht. Da wären zwei Versuche, wo wir gar keine finanzielle Belastung hätten schon echt toll.
Leider ist mein Mann noch sehr skeptisch, weil er Sorge hat, dass wir dann an andern Stellen Nachteile haben, aber ich denke das Argument mit dem Wechsel, der immer wieder möglich ist ist durchaus wirksam...


  Re: Krankenkassenwechsel Vor- und Nachteile?
   TaJaKu
Status:
schrieb am 09.10.2017 22:02
Was befürchtet er denn?


  Re: Krankenkassenwechsel Vor- und Nachteile?
   Anna1989
Status:
schrieb am 11.10.2017 18:14
Dass die neue KK andere Dinge z.B. Zahnbehandlungen oder Therapien oder ähnliches nicht bezahlen...aber bis da 6000€ oder so zusammen sind dauert ja auch. Da ich aber nun wahrscheinlich Low-Responder bin steht mein Mann dem Wechsel auch offener gegenüber, weil wir dadurch deutlich höhere Kosten haben..




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