Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network   Führt die Entfernung der Eileiter auch zu weniger Eizellen?neues Thema
   PID: Mehr Schwangerschaftsrisiken nach genetischer Untersuchung der Embryonen?
   Wie wichtig ist die Morphologie der Spermien bei der Insemination?

  Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  ^^GrueneGurke^^
Status:
schrieb am 05.05.2012 13:00
Hi,

ich sammel hier mal Links zu Erfahrungsberichten. Ihr koennt auch gern euren Bereicht hier rein schubsen.


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  Garlic
Status:
schrieb am 05.05.2012 14:55
Bericht von meiner BS am 27.04.2012:

Mein Partner und ich haben seit 2 Jahren KiWu. Leider hat es bis heute nicht geklappt. Im Oktober 2011 riet mir meine FÄ dazu, Ovulationstests zu benutzen, um herauszufinden, ob ein ES stattfindet. Bis auf November waren diese Tests immer positiv (ZT 11-ZT 14). Im Januar hat mein Partner ein SG machen lassen, der war ohne Befund. Letzte Woche Donnerstag hatte ich dann wieder einen Termin bei ihr. Sie schlug einen Besuch bei einer KiWu-Klinik vor. Vorher sollte jedoch geprüft werden, ob die Eileiter durchlässig sind und somit eine BS gemacht werden sollte.

Am Mittwoch (25.04.2012) war ich dann zur Vorbesprechung hier im KH. Sie waren alle sehr nett und der Arzt hat mir sehr ausführlich alles erklärt. Er würde eine Gebärmutter- und Bauchspiegelung machen. Falls etwas gefunden werden würde, würde das gleich entfernt bzw. die erforderlichen Maßnahmen durchgeführt werden.
Freitag (27.04.2012) war ich dann pünktlich um 7 Uhr im KH. Ich durfte eine Beruhigungstablette nehmen (war freiwillig). Da ich so etwas bislang noch nie gemacht habe, habe ich die Tablette genommen.
Viertel vor neun wurde ich dann abgeholt. Ich bekam eine Vollnarkose (echt krass, ich dachte, es wäre wie einschlafen, aber zack war das Licht aus) und ich wachte dann im Aufwachraum wieder auf. Von dem Eingriff bekam ich überhaupt nix mit (soll ja auch so sein).
Später kam der Doktor und teilte mir mit, dass alles in Ordnung sei. Die Eileiter sind absolut durchlässig. Er hat lediglich eine Verwachsung des Dickdarms entfernt. Gegen 14 Uhr durfte ich dann nach Hause.
Insgesamt habe ich drei Schnitte bekommen. Einen am Bauchnabel und einen direkt über der Scheide - die werden regulär gemacht. Der dritte Schnitt resultierte aus der Verwachsung.

Samstag habe ich den ganzen Nachmittag und abend dann geruht. Leider ziemlich schlecht geschlafen, da Bewegungen doch etwas schmerzhaft waren.

Die Schmerzen sind auszuhalten und werden von Tag zu Tag weniger.

Sonntag (29.04.2012) durfte ich die Pflaster entfernen und wieder duschen. Der Heilungsprozess verlief bei mir sehr gut.

Meine Fäden werden am Montag (07.05.2012) entfernt. Die Schnitte sind heute (Samstag, 05.05.2012) fast nur noch zu erkennen, da die Fäden noch drin sind. Schmerzen hab ich überhaupt nicht mehr.

Fazit: Vor einer BS braucht man keine Angst haben. Vom Eingriff selbst bekommt man nichts mit und wenn etwas gefunden wird, wird das gleich mitgemacht.


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  Red Cherry
schrieb am 06.05.2012 11:38
ECHOVIST --> Erfahrungsbericht

Hallo Mädels,

ein paar von Euch haben vielleicht mitbekommen, dass ich gestern meine Echovist-Untersuchung hatte.

Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass dies MEINE Erfahrung ist, und sicherlich jeder anderst empfindet! Und jeder selbst entscheidet, diesen Bericht zu lesen. Also bitte nur lesen, wer starke Nerven hat!

Ich fange mal ganz von vorne an:
Vor der Untersuchung musste ich noch zur Blutentnahme und wir kamen während der Blutentnahme ins Gespräch, da fragte ich, was denn bei der Echovist-Untersuchung auf mich zukommt, sie meinte, dass das nicht schlimm ist und die meisten gar nichts spüren, es kann höchstens sein, dass einem leicht schlecht werden kann. Hmmm...ok, ich dachte mir nur, da habe ich auch schon unterschiedliche Meinungen gehört, aber ich werde ja sehen, was passiert und bin da recht entspannt an die ganze Sache ran. Eine Stunde vorher habe ich eine Ibuprofen-Schmerztablette genommen, so wie es mir gesagt wurde.

Als ich dann endlich ins Zimmer konntr, erklärte mir die Ärztin noch den Ablauf anhand von Grafiken, dann ging es los. Ich habe mich auf den Gyn-Stuhl gesetzt, dann hat sie das Spekulum eingeführt und die Scheide desinfiziert (ich immer noch ganz entspannt). Dann kam ne Arzthelferin dazu zum assisterien. Die Ärztin hat den Katether ausgepackt, meinte ich sollte mal sehr kräftig husten und dann.......kam der Schmerz meines Lebens, WOW. In sekundenschnelle hatte ich Schweißperlen auf meiner Stirn, ich hielt mich mit beiden Händen seitlich am Stuhl fest und versuchte, kontrolliert zu atmen Auf einer Skala von 0-10 (wenn 10 die Höchstangabe ist) war der Schmerz locker auf 9 einzuordnen. Der Schmerz blieb, da ja der Katether jetzt im Gebärmutterhals liegt. Aber jetzt musste ja noch der Ballon am Katether aufgeblasen werden, damit dieser nicht verrutscht und dann später auch nicht das Kontrastmittel rausläuft. Jetzt war die Schmerzskala auf 10! Das Spekulum wurde jetzt entfernt und der Ultraschallstab wurde eingeführt. Dann wurde das Kontrastmittel reingespritzt (welches aus einer Laktoselöseung besteht), damit man die Flüssigkeit per Ultraschall auf dem Bildschirm verfolgen kann, ob es letztendlich durch die Eieiter läuft und in denEierstöcken ankommt. Die Arzthelferin spritzt also langsam das Kontrastmittel...WOW, jetzt ist die Schmerzskala auf 15!, also weit überschritten. Die Arzthelferin hat das Kontrastmittel wirklich langsam und in wenigen Mengen gespritzt, konnte es ja sehen, da sie direkt neben mit gestanden hat, aber die war der ultimative Schmerz, sowas habe bisher noch nie erlebt an Schmerzen, das Kontrastmittel hatte ne unglaubliche Reizung und dadurch Schmerz in der Gebärmutter hervorgerufen. Das Kontrastmittel musste immer wieder nachgespritzt werden, damit man den Verlauf auf dem Bildschirm sehen konnte. Ich kann Euch sagen, immer wenn die Ärztin sagte, nochmal nachspritzen, dachte ich immer nur, nicht schon wieder! Ich war Gedanklich schon soweit zu sagen, dass wir abbrechen müssen.
Die Untersuchung war nach ca. 15 Minuten fertig und endlich wurden alle Gerätschaften aus mir entfernt. Das Kontrastmittel lief dann noch raus und es blutete, dies wurde mir aber schon vor der Untersuchung gesagt, dass dies mit dem Blut passieren würde.
Die Ärztin fragte mich wie es mir geht, dame ich keine Farbe mehr im Gesicht habe. Ich meinte, dass ich gerne noch ein paar Minuten liegen bleiben würde, da mein Kreislauf dies gerade nicht mitmachen würde, wenn ich aufstehe. Nach ein par Minuten fühlte ich mich besser, konnte mich dann hinsetzten und gleich darauf auch aufstehen und mich anziehen. - Als ich in die Anziehkabine kam, war da ein Spiegel an der Wand in den ich quasi austomatisch schaute, als ich reinlief. Um ehrlich zu sein, bin ich selbst sehr erschrocken, ich hatte immernoch keine Farbe im Gesicht, meine Lippen waren total weiss und ich hatte rote dicke Ringe um die Augen. Die Untersuchung hatte mir ganz schön zugesetzt!

ABER:
Beide Eileiter sind durchlässig!

Ich fragte dieÄrztin noch, wie dies jetzt mit der Beweglichkeit der Eileiter ist, dies kann man ja bei der Echovist-Untersuchung nicht sehen. Sie meinte, wenn man keine Chlamydien-Infektion hatte oder OP´s in diesem Bereich, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr sehr klein, dass diese nicht beweglich sind. Endometriose würde noch ein Problem darstellen, wenn man dies hat.
Also Chlamydien-Infektion würde per Blut-Antikörper ausgeschlossen, OP´s hatte ich meinem Leben noch nie eine und ob ich Endometriose habe, weiss ich nicht, dies kann man ja eh nur durch ne Bauchspeigelung rausfinden, oder?
Also gehen wir von freien, beweglichen Eileiter aus!

So, dies waren jetzt MEINE persönlichen Erfahrungen zum Echovist. Im nachhinein habe ich mir ma so überlegt, wie wohl die Schmerzen bei einer Geburt sind. Kann dies ja nicht einschätzen, da ich bisher noch keine Geburt hatte. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass die Schmerzen da größer sind. Sicherlich länger, aber größer???
Oft wird in den Beiträgen vom Internet von menstruationsähnlichen Schmerzen gesprochen, in diesem Moment habe ich mir sowas gewünscht. Ich habe bei der Mens auch als Krämpfe und Schmerzen, aber dies ist auf keinen Fall zu vergleichen, finde ich zumindest.

Liebe Grüße
Red Cherry


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  clydesbonnie
schrieb am 06.05.2012 12:03
Hallo winken

Ich kann gerne auch von meinem Echovist berichten, gehöre aber eher auch zu der Gruppe "autsch-mit-sowas-hab-ich-nu-gar-nicht-gerechnet" und ich hoffe, niemanden damit abzuschrecken. Ich hatte mich vorher ledigliich über die Untersuchung selbst informiert, mir aber ganz bewusst keine Erfahrungsberichte durchgelesen. Jede Frau erlebt und empfindet anders und keine soll sich durch nicht ganz so schöne Berichte verunsichern lassen! Ich kann für mich sagen, dass ich froh bin, mir solche Erfahrungsberichte vorab nicht durchgelesen zu haben. (Ich berichte auch ganz bewusst nicht davon, wenn jemand im Forum fragt.) Ich Schisser (mit meiner Phobie) wäre dann sicher nicht so entspannt an die Sache ran gegangen und es wäre womöglich noch viel schlimmer geworden.

Also hier mein Bereicht (hatte ich damals für mich aufgeschrieben):

Zitat

Beim Erstgespräch Anfang Februar war zu meiner Überraschung und Erleichterung sofort davon die Rede, die Eileiterdurchlässigkeit mittels Echovist zu prüfen. Ich hatte im Vorfeld befürchtet, dass ich um eine Bauchspiegelung nicht drum herum komme und da hatte ich große Angst vor. So eine nicht invasive Untersuchung ist dagegen ein Klacks für mich, “alles nur keine Spritzen oder Schnitte”.

Viel Zeit, mir Gedanken zu machen und mich zu informieren, hatte ich eh nicht, der Termin stand, das Echovist sollte ungefähr 10 Tage später gemacht werden. Viel mehr beschäftigte ich mich in dieser Zeit mit der anstehenden Blutabnahme, das Echovist rückte weit in den Hintergrund. Nachdem ich die Blutabnahme voller Stolz hinter mich gebracht hatte, konnte mich erst mal wenig aus der Fassung bringen. Da möge kommen, was wolle, ich bin gewappnet.

Der Montag kam und ich stand ganz früh vor der Tür der Kiwu und wartete noch im Dunkeln darauf, dass die Türen geöffnet wurden. Als erstes musste ich mit einem Privatrezept unten in die Apotheke, um den Katheter für die Untersuchung zu kaufen. 30 Euro kostete mich der Katheter, die Untersuchung selbst wurde vermutlich als Ultraschall mit der Krankenkasse abgerechnet. (Anmerkung: Leider zahlt die GKV diese Untersuchung nicht. Die invasive und teurere BS aber schon. Das liegt daran, dass negative Ergebnisse nicht sicher sind und positive Ergebnisse nicht umfänglich genug - dazu unten mehr).

Eine Sprechstundenhilfe führte mich in einen der vier Ultraschall-Räume und erklärte mir kurz den Ablauf und was auf mich zu kommt. Das Desinfizieren sei maximal unangenehm und kühl, das Einführen des Katheters ähnlich einem Krebsabstrich, die Untersuchung selbst verursacht regelähnliche Schmerzen. Wenn das alles sei, dann kann es ja losgehen. Frau Dr. B. fragte mich, ob ich aufgeregt sei, was ich noch verneinte. Im Gegensatz zu meinem letzten Besuch im Novum war ich die Ruhe selbst. Vielleicht war ich zu relaxed und zu wenig auf das vorbereitet, was dann kam.

So kletterte ich nüchtern und schmerzmittelfrei auf den Stuhl. Man legte mir ein weißes Laken über die Beine, vermutlich, damit ich nicht sehen konnte, was sich da unten abspielte. Zu Beginn war alles noch wie bei einer Krebsvorsorge. Das Einführen des Katheters ziepte schon ein wenig mehr als ein Abstrich mit dem kleinen Bürstchen, ließ sich aber noch gut aushalten.

Auf dem Monitor konnte ich sehen, wie der kleine Ballon aufgeblasen wurde. Er stellte sich als schwarzer Ball innerhalb meiner Gebärmutter dar. Die Schmerzen kamen unerwartet und heftig. Möglicherweise lag es daran, dass die Gebärmuttermuskulatur noch hart war so unmittelbar nach der Mens oder meine Gebärmutter sehr klein ist für so einen “großen” Ballon – keine Ahnung. Beim Dehnen der Muskulatur krampfte sie und ich musste den andauernden Schmerz veratmen, um nicht überwältigt zu werden. So müssen sich Wehen anfühlen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Regelschmerzen fühlen sich anders an und meine sind sowieso immer sehr leicht, ich habe noch nie eine Schmerztablette nehmen müssen.

Während die Flüssigkeit durch den Katheter gespritzt wurde, erkundigte man sich immer wieder nach meinem Befinden. Ich biss die Zähne zusammen und meinte, dass es schon irgendwie gehen würde. Zum Glück waren beide Eileiter sofort durchlässig. Da ich immer mehr mit meinem Kreislauf zu kämpfen hatte und mir ziemlich schwindelig war, beendete Frau Dr. B. die Untersuchung dann schnell. Sobald Katheter und Ballon entfernt waren, ließen die wehenartigen Schmerzen nach und mein Kreislauf erholte sich wieder. Ich bekam eine dicke Binde für den Slip, Wasser und Traubenzucker und musste noch eine Weile sitzen bleiben. Dann zog ich mich wieder an und fuhr ins Büro.

Die Untersuchung selbst hat nur knapp 5 Minuten gedauert. Noch eine Stunde hielten die Krämpfe an und ich musste mich schon ziemlich krümmen. Ich bereute, an diesem Morgen, so nüchtern in die Kiwu gefahren zu sein. Es wäre wohl auch besser gewesen, wenn ich vorsorglich eine Schmerztablette genommen hätte. Die leichten Schmierblutungen waren nach einem Tag vorbei. Am längsten dauerten die Nachwirkungen in Bezug auf meine Temperatur an, sie stieg am nächsten Tag um einen halben Grad an. Ich dachte erst, dass durch das Echovist der Eisprung verfrüht ausgelöst wurde. Darauf deutete aber sonst nichts hin und so wird es wohl nur als Störfaktor zu bewerten sein.

Alles in allem bin ich natürlich über das Ergebnis froh. So im Nachhinein wunder ich mich, dass nicht auch meine Eileiter verkrampften. Das passiert wohl nicht selten und eigentlich offene Eileiter stellen sich verschlossen dar, weshalb ein negatives Ergebnis immer noch mal überprüft werden muss, meist durch eine Bauchspiegelung. Die wird es bei mir nicht geben, da ich keinerlei Indikation dazu habe (Kaiserschnitte, OPs im UL, Infektionen und Entzündungen im UL, starke Regelschmerzen oder- blutungen). Frau Dr. B. meint, dass man da mehr kaputt machen können als diagnostizieren. Glück gehabt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.05.12 12:05 von clydesbonnie.


  Werbung
  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  mave9
Status:
schrieb am 07.05.2012 08:04
Hallo zusammen,

einige Tage nach der OP fühl ich mich fit genug für einen ausführlichen Bericht. Habe auch Fotos, aber hab mich entschieden diese nicht zu posten, weil es teilsweise doch erschreckend aussieht.

OP-Tag 30.03.2012 - 10.15 Uhr
Gut, ich musste gegen 8 Uhr eine Ibu 400 nehmen, dies hab ich ja mit ungesüsstem Tee gemacht. Wir waren gegen zehn Uhr in der Klinik und gegen halb elf wurde ich abgeholt. Natürlich durfte ich mich naggisch machen grins und dieses super schicke OP-Hemdchen anziehen. In den OP musste ich schon selbst gehen, es war ein merkwürdiger Gang mit merkwürdigen Gefühlen. Aber ich war nicht aufgeregt, obwohl es meine erste OP mit Vollnarkose war.
Gegen halb zwölf wurde ich im Aufwachraum wach und hörte wie sich nebenan jemand übergeben musste. Lecker, aber hab es ohne Regung mit Finger in den Ohren überstanden. LOL Direkt bekam ich was zu trinken und verlangte noch mehr. Ich war dirket wach und fit und hatte auch noch keine Schmerzen.
Der Doc kam und nahm direkt die Infusion ab, weil sie nicht mehr lief und ich diese auch nicht mehr brauchte. Er zeigte mir die Fotos und erklärte mir die niederschmetternde Diagnose:
Aufgrund einer nicht behandelten Infektion oder ähnliches (kann man jetzt nicht mehr feststellen) sind meine EL verklebt. Die Verklebungen reichen bishin zur Leber. Diese Verklebungen wurden entfernt, da diese wohl Auslöser für meine Aua während der Mens war. Endo ist nicht vorhanden und GM ist super top.
Ich freu mich Der Doc meinte, wie von einer 18 jährigen grins hihi - er meinte auch, da würde ein Versuch reichen.
Tja, linker EL zwar dicht, aber beweglich - sonst super Eierstock. Rechter EL nicht beweglich und auch dicht, inkl. Eierstock. Aber da beide ja produzieren ist alles gut.

Schlussendlich meinte er, dass ich richtig vor weiteren IUIs meinen Dickkopf durchgesetzt habe. Er sagte weiterhin, dass die IUI jetzt gesehen eigentlich schon grob fahrlässig war, aber man so im Normalfall vorgehen würde. Er sieht die Chancen für eine ICSI sehr hoch, aber wir sollten verhüten, damit wir uns diese Möglichkeit erhalten.

Mein Fazit ist, dass jede Frau regelmäßig zum Gyn gehen sollte und die Vorsorgeuntersuchungen Ernst nehmen sollte. Ich hab es nicht getan und habe nun die Quittung dafür erhalten. Die Infektion hätte mich AB behandelt werden können und ich hätte noch freie EL und keine Schwierigkeiten. GGf. muss irgendwann noch eine Magenspiegelung gemacht werden um zu schauen, ob dieser auch angegriffen ist. Aber von außen ist schonmal nichts zu sehen. Die Leber muss nun min. 1 mal im Jahr per US kontrolliert werden, da sich aus den Verklebungen doch auch anderes entwickeln kann. Aber das ist natürlich immer die schlimmste Annahme und muss nicht wahr werden. Gleichzeitig find ich es wichtig, bei Kinderwunsch, sich ausreichend mit der Thematik zu beschäftigen und nicht nur "blind" auf die Ärzte zu hören. Unsere Kiwu wollte vor einer B/GMS noch min. 3-4 Versuche mit IUI. Man sollte sich informieren und auch offen mit den Ärzten darüber sprechen. Aber ohne vernünftige Diagnostik würde ich nie wieder Clomi nehmen oder eine IUI machen. (Gut, hätte ja funktionieren können)
Im Nachhinein ist man halt immer schlauer.
Schmerzen nach der OP halten sich in Grenzen, wobei ich sagen muss, dass mir der Raum um die Leber sehr wehtut, aber das ist ja eine Ausnahme, da nicht jede Frau dieses hat. Aber der Rest mit Gas und Schnitte ist wirklich auszuhalten und okay.

So, wird aus einem Zyklusforum-KiWu-Forum-Hopper ein neues 100%-KiWu-Forumsmitglied.

Falls jemand doch gerne mal Fotos sehen möchte, dann würde ich sie auch einstellen, sieht aber wirklich eklig und erschreckend aus.

winken

Bei Fragen, fragen...gerade auch wenn jemand diesen Eingriff noch bevorstehen hat.


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  ^^GrueneGurke^^
Status:
schrieb am 07.05.2012 16:39
[www.wunschkinder.net] << alles ausfuehrlich

Hier nur der BS Bericht:

So, nun mal meine Erfahrungen wegen Bauchspiegelung usw.

Montag:

6:45 angekommen und gleich ein Zimmerchen bekommen. War ja zeitig dran (7 Uhr sollte ich eigentlich da sein). OP Termin war 9:30 Uhr... Also hiess es warten traurig
Das Zimmer war ein Schwangerschaft Zimmer mit Wechseltisch (so seufz...) Hab den Schrank 'bezogen' und dann kam ne Schwester rein. Hab eine Pille hingestellt bekommen und etwas zu trinken. Das Kleidchen (oja, hinten offen), Thrombosesocken und ein Schluepferchen aus Gaze. Mein Mann ist dann gegangen, er kann mich so nicht sehen.

Bin erst einmal aufs Klo und da war kein Handtuch... Naja.

Ich bin ausgezogen, die Dinge angezogen (man waren die Socken eng!!) und mich ins Bettchen gelegt. Beruhigungspille mit etwas Wasser eingenommen. Nochmals aufgestanden und Buch geholt (ein paar Fotos gemacht).

Dann kam eine Schwester und hat mir Blutdruck und Temperatur gemessen. War etwas erhoeht alles vor Aufregung...

Warten...

7:20??
Es kam eine Schwester rein und sagte ich komme jetzt schon dran.

Ich war baff...

Die andere Frau vor mir ist wohl wegen dem Schnee nicht rechtzeitig gekommen.

Ich: Yippie, nicht mehr warten!

Wir sind dann im Bett 2 Stockwerke nach oben gefahren und ich wurde in einen Abstellraum? gebracht. Zumindest sah es so aus, denn da stand alles moegliche rum ohne Ordnung. Der Narkosearzt kam und hat eine OP-Pritsche fertig gemacht. Dann musste ich rueberrutschen.

Es ging weiter in den Vorraum des OPs. Hier bekam ich meine Braunuele gelegt. Naja, zumindest versuchten sie es. Auf dem rechten Handruecken wurde wohl die Adre dick, sprich es ging nix rein. (Hab da jetzt nen schoenen laenglichen blauen Fleck.) Naechster Versuch in der rechten Armbeuge. Es lief was rein, aber nicht schnell genug. Also noch ein Versuch bei einer Ader kurz daneben. Endlich lief die Fluessigkeit. Was es war? Keine Ahnung, nehme NaCl-Loesung an, denn sie haben mir meine Fragen nicht beantwortet.

Dann hat er mir 2 Ampullen gespritzt und man merkte schon, wie es schummrig wurde. Wenigstens merkte man es, dass die Narkose kam und irgendwann konnte man die Augen nicht mehr aufmachen. Die zwei Narkoseaerzte haben sich schoen mi mir unterhalten.

9:00??
Keine Ahnung, wann ich aufgewacht bin, aber ich hab nur n Piepsen gehoert und mir war kalt. Ich haette gern was getrunken, aber die hatten wohl nix da. (Staebchen mit etwas Zitronenwasser). Wir lange ich da lang, weiss ich nicht, aber die Schwester von der Frauenstation holtem ich dann ab. Mir war noch immer kalt!

Ich war wohl noch so fertig, dass man die Zeit kaum mitbekommt. Zumindest war ich dann in einem Zimmer mit 2 anderen Damen. Ich bekam ein Zitronenstaebchen gegen den Durst. Der Tropf wurde mir abgemacht und ich lag nur da. Im Bauch zog es.

Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich wollte lesen. Leider stand mein Nachttisch soweit weg, dass ich da alleine rankam. Mich bewegen wollte ich noch nicht. Konnte net mal klingeln, um ne Schwester zu rufen.

Dann kam mal eine, denn sie haben wohl stuendliche Puls und Temperatur gemessen.

12:00
Die anderen Damen bekamen etwas zu Essen. UND MEIN MAGEN KNURRTE... naja, ich kann ja verstehen, dass ich nix bekam. zwinker

13:00?
Arztvisite.
Der ging an meinem Bett vorbei und fragte die andere wegen GM usw. Dann die Frau mit dem Brustkrebs... und dann wollte er raus. Ich mich schon gewundert. Seien Assistentin sagte dann, dass ich seine Patientin waere. Er ganz erschrocken und erinnerte sich dann anscheinend wieder.
Dann bekam ich seinen Bericht und mir kamen die Traenen, die ich aber tapfer runtergeschluckt hab! Er erwaehnte, dass ich am naechsten Tag wohl rauskann.

Am Nachmittag kam dann eine Aerztin (nein, Schwestern duerfen hier wohl kein Blut abnehmen) und hat 2 Roehrchen Blut genommen.

Ausserdem erschien eine Frau und wollte wissen, was ich essen will zum Abendbrot, Fruehstueck, Mittagsessen. Hab mir was bestellt (Leider haben sie wohl kein Jogurt ohne Gelatine traurig)

Weitergelesen, dann kam niemand mehr zum Puls und Tempi messen.

18:00
YEAH, es gab Abendessen. Hab mir n Fencheltee bestellt.

Danach kam eine Schwester und fragte mich, obs mir gut geht. Meine Frage nach dem Warum... naje, die andere Frau, die auch operiert wurde, musste sich nach dem Abendessen uebergeben. (Toll nun wurde mir auch flau im Magen...)

Zum Toilettengang hab ich immer ne Schwester gerufen, die hat immer brav meinen Drainagebeutel und 'Nachthemd; gehalten und hinterher die Klobrille sauber gemacht hat. Durch das gelbe Desinfektionszeugs ueberall, war die Brille immer gelb. (Ich sollte mich auch mal duschen, hab ich mich noch nicht getraut.)

Abends kam dann ne Schwester und hat Thrombosespritzen vergeben (Nehmt sie NICHT in den Bauch!!) Die Frau neben mir wollte sie in den Bauch haben, leider drueckte die Schwester hinterher auf die Einstichstelle, dass es weh tat... Ihr wurde die GM rausgenommen wegen Myomen).

Ich hab mich dann schon mehr getraut und hab mich im Bett bewegt.

Wollte auch ne Paracetamol haben, gegen den kleinen Schmerz. Es ist wirklich nicht viel. Der Bauch zieht ab und an, wenn man sich zu stark bewegt. Und man fuehlt sich aufgedunsen... ist man ja auch.

Natuerlich mussten wir Saeulen der Erde schauen... dafuer brauchten wir aber Kopfhoerer und die mussten bezahlt werden. Ich hab mich ganz alleine im Bett aufgerichtet und bin an meinen Schrank. (Ich sag nicht, dass der nur ca 60cm von meinen Bett stand). Es war eine Herausforderung, die ich geschafft hab.

Achtung, noch immer hatte ich die Braunuele im re Arm, die schon weh tat und ich konnte den Arm nicht beugen... AUA!

Wir haben den Film geschaut und die Nachtschwester kam. Diese hat mir dann die Braunuele entfernt... sie sagte, draufdruecken fuer einige Minuten... Klar. 2-3 min ich Tupfer weg, BLUT... AHHHHH... wieder draufgedrueckt. Evt 5 min? Nochmal weg... wieder Blut... ich Panik...

Die Frau neben mir drueckte dann den Knopf und die Schwester kam schon mit mehr Tupfern. Puh, anscheinend war das normal. Ich weitere 10? min draufgedrueck oder gar noch mehr, bis es endlich aufhoerte. Ich hab da schon etwas Angst gehabt!

Man traute sich auch gar nicht den Arm danach zu bewegen.

Nach dem Film rief ich die Schwester wegen Klogang und Zaehneputzen. Hat sie mich doch einfach alleine gelassen und sagte, dass sie vor der Tuer wartet! Gemeinheit... zwinker Aber sie hat ja recht, ich muss es ja alleine machen. Es klappte wunderbar und ich war stolz auf mich.

Dann schluckte ich die Schlaftablette, ist einfacher so im KH zu pennen!

Nachts:
Ich wache auf, weil die Frau am Fenster schnacht... oje. Die Frau neben mir ruft die Schwester und fragt nach noch einer Schlaftablette. Ich hader noch mit mir und warte. Rolle mich von einer Seite auf die andere und Probiere die Schalter am Bett aus, damit ich
Als ich mich endlich durchgerungen hab, ruf ich die Schwester und wollte noch ne Schlaftablette. Noe, sagt die, es ist 4 Uhr, da gibts keine mehr. traurig
Dann wollte ich ne Schmerztablette... die auch ziemlich gut war.

7:00?
Kurz nachdem ich dann nochmal eingeschlafen und getraeumt hab, wurde das Licht angemacht und die Schwester kam rein zum Puls und Temperatur messen. (Schade, der Traum war so schoen)

Und dann kam gleich das Fruehstueck, man war ich hungrig... Der Schwarztee tat richtig gut. Danach ohne Schwester aufs Klo und Zaehne geputzt. Man war ich stolz... nur der Drainagebeutel fiel mir runter. Ups.

Meine Bettnachbarin wollte sich selbst Fruehstueck holen, klappte wegen Kreislauf leider nicht (es gab Blutungen nach der OP und da war sie etwas auf der Intensivstation) Ihr ging es wohl arg dreckig mit Blutverlust und Oeffnung Bauch (die GM Entfernung war vaginal gemacht). Mit ihr hab ich geredet und sie etwas aufgebaut.

Naja, dann war wohl ne andere Visite mit einer Aerztin. Sie war nett. smile Sie hat auch gesagt, dass meine Drainage raus kann.

Kurz spaeter kam eine Schwester und zog die Drainage... Das waren unangenehme Schmerzen, wie wenn jemand einer die Daerme rauszieht. Leider wusste sie nichts wegen den Faeden und da verschwand sie fragen. Dann kam sie wieder und erzaehlte, dass es selbstaufloesende Faeden sind. Auch die braunen Pflaster wuerden sich irgendwann abrollen und das wars dann. Keine Faeden ziehen. smile

Dann hiess es wieder langweilen.

12:00 gabs Mittagessen.
Sehr weiche Nudelsuppe, Salat (mit Maggi und Oel) << igitt... Bami Goreng war die Hauptspeise... mit sehr weichen Nudeln und etwas Schaerfe. Der Nachtisch war Aprikosenfrischkaese (Also Quark zwinker)

gegen 13:00
Der Arzt machte seine Visite.
Er hat nochmal erklaert, was gemacht wurde und dass sich GM und EL verkrampft haben. (leider sagte er nicht, ob dadurch die EL zu waren... oder ob sie auch so zu sind. Steht auch nicht im Bericht.)

Dann wollte ich meinen Mann anrufen, dass er mich abholt... es war besetzt. 30 min spaeter... besetzt....1 Stunde spaeter.... besetzt...
Ich war leicht wuetend und fand es auch lustig. Bin dann im Kh rumgetigert, hab immer mal angerufen und bei meiner Freundin, ob sie mal bei meiner Schwiegermuter anrufen kann wegen Telefon bei meinem Mann. (Sie war nicht da bzw hatte das Handy nicht mit).

Bin dann runter und hab meine 20 Euro bezahlt (2 Tage KH Anteil) und mein Mann kam durch die Tuer... das war gegen 16:30.

Dann sind wir schnell hoch, alles gepackt, Jacke an und weg. Hab mir noch 2 Tabletten (Baldrian) zum Schlafen mitgeben lassen.





Tag 0/1 nach der OP:
Achso, was ich vergessen hatte, Schultern tun ab und an weh, wenn die Luft dahin geht. Das ist ein ziehender Schmerz aber wenn man sich wieder bewegt, saust die Luft woanders hin.
Sockenanziehen geht noch nicht und am Tag 1 kann man langsam auch wieder die Beine alleine an den Koerper ziehen, weil der Bauch noch nicht richtig mitmacht.

Lachen und Niesen noch nicht moeglich.
Stuhlgang = 0 (wie denn, wenn nix im Bauch ist)

Auf der Seite schlafen ist noch sehr unangenehm.

Tag 2 nach der OP:

Man bekomm ich ein Muskelkater. Oberschenkel und unterer Ruecken tun weh, weil man ja etwas anders laeuft und sich bewegt. Aber Muskelkater ist auszuhalten.

Lachen ist auch moeglich, aber noch nicht zu dolle, wie auch Niesen.
Sockenanziehen geht im Sitzen und mit angezogenen Beinen. Hinhocken und runterbeugen geht auch schon.

Auf der Seite schlafen geht, wenn man sich etwas unter den Bauch stopft, dass er nicht zu sehr nach den Seiten ziehen.

Tag 3 nach der OP:

Ich hab Stuhlgang!!! Yeah. Richtig abwischen geht auch ohne Probleme. Noch immer roter Ausfluss, sieht eher aus wie frisches Blut?
Lachen und Niesen gehen immer besser, wobei ich das Niesen vermeide.
Hinhocken ist moeglich und auch schnelleres Aufstehen aus dem Bett. Auf der Seite Schlafen geht auch ohne etwas drunterzustopfen. Ich kann sogar wieder mit Mann kuscheln. smile

Tag 4 nach der OP:

Ich kann fast ohne 'Bauchstuetze' schlafen. Alles funktioniert, wie es soll, ab und an zieht es und ich bewege mich noch etwas vorsichtig. Normal, denke ich. Die weissen Pflaster sind ab, werde wohl nachher aber noch eins auf den Nabel kleben wegen der Jeans. Eitern tut nix, zumindest sehe und fuehle ich nix.

Durch das braune Pflaster (was sich irgendwann abrollen soll) sieht man dunklen Schorf. Luft kommt durchs Pflaster dran. Die Faeden sollen sich ja auch selbst aufloesen.

Gestern bin ich ohne Schlaftablette eingeschlafen und hab auch keine Schmerztablette genommen. Heute auch nicht.

Tag 5 nach der OP:

Alles fast normal, ziehen noch ab und an. Die Jeans lass ich lieber noch offen, die drueckt sonst an der Wunde am/im Bauchnabel. Heute hab ich auch schon das Deckpflaster weggelassen und die Naehte sind nur noch mit duennem braunen Pflaster beklebt.

Klo funktioniert prima.

Heute frueh hatte ich nochmal ein kleines Tief... @#$%& alles.

Tag 6 nach der OP

Es geht weiter besser, das Ziehen im Bauch wird jeden Tag weniger.
Nachdem ich Freitag mit Jeans noch Probleme gab, weil die eine Narbe am Bauchnabel ist, hab ich die folgenden Tage nur mit Jogginghose verbracht, wenn ich raus gegangen bin. (Ist keinem aufgefallen, denke ich).

Beim Klogang und saubermachen danach hab ich links immer noch ein Ziehen.


Tag 7 nach der OP (incl FA Besuch)

Ich war wieder in Jogginghose draussen zwinker Mein Mann hat mich sogar gewungen Auto zu fahren...

Bei der FA, ca 30 min gewartet, vor mir war noch 1 Frau, eine lag am doppler und eine kam grad aus dem Bespechungszimmer. Ich war zwischendurch auf dem Klo, und eine Frau hat weinend auf der Bank vorm Thresen gesessen. (Hab leider nicht mitbekommen, was da los war)

Naja, also ich auf dem Klo war, haben sie mich wohl gerufen, naja, brauchte ich nicht so lange im Vorzimmer zu warten.

FA kam rein, und ich ihr erst einmal die aktuellen SD Werte gegeben, und das SG. Sie wusste nicht, was WHO A, B ... usw waren und fragte, was die fehlgeformten sind. Ich erstmal Stirn gerunzelt und ihr gesagt, dass A+B die guten sind und die Werte super. (Schon komisch, dass sie das nicht weiss.)

Tag 8 nach der OP

Alles super (man sollte nicht nach selbstaufloesenden Faenden und selbstabrollende Pflaster googeln...)
War sogar im Schnee draussen :D


Tag 9 nach der OP

Hab das Pflaster am Bauchnabel entfernt. Alles ging super ab und ein Knoten hing dran... und ein Faden hing irgendwie lose dran... der ging nach innen ohne Grund?? *kopfkratz*
Etwas dran gezogen,,, aehm, nee, das ist net angenehm. Faden abgeschitten und nochmal geschaut. Nee, der geht einfach in den Bauch. Meine Vermutung, dass der Knoten innen damit verbunden ist irgendwie und ich ihn deshalb net rausziehen kann. Warten...

Nach einigen Stunden, das Stueckchen Faden (war ca 1-2 mm) ist weg. Hat sich wohl nach innen gezogen!?? Naja, alles sieht an der Bauchnarbe gut aus. Keine Entzuendung oder extreme Roetung.

Ich mach spaeter die anderen Pflaster ab, vermutlich am WE oder so... (Zu mehr Mut kann ich mich im Moment nicht ueberwinden. zwinker )

Tag 10:

Voll fit
Extremen Sport lasse ich aber noch 2-3 Wochen


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.05.12 16:45 von ^^MatscheGurke^^.


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  Lenya84
Status:
schrieb am 07.05.2012 19:05
Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank schonmal für eure Berichte...die kommen gerade richtig,da ich selbst die BS am Donnerstag diese Woche vor mir habe.

Was mich jetzt noch an Mave's Bericht interessieren würde:

Was meintest Du denn mit dieser Aussage? :

Zitat

Er sieht die Chancen für eine ICSI sehr hoch, aber wir sollten verhüten, damit wir uns diese Möglichkeit erhalten

Das verstehe ich jetzt nicht so ganz....

Gibt es im nachhinein betrachtet noch etwas,was ihr den Operateur gerne gefragt hättet? Aber es doch nicht getan habt?

Ich freue mich schon auf weitere Berichte und werde natürlich meinen auch bald hier einstellen.

LG Lenya


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
no avatar
  Somma
Status:
schrieb am 07.05.2012 23:49
Kurzbericht von meiner Echovist-Untersuchung heute am 07.05.2012:

Hallo!

Ich hatte heute eine Echovist-Untersuchung und kurz gesagt: es war bei mir gar kein Problem! Ich bin froh, dass ich das hab machen lassen. Ich hatte mir für den Tag frei genommen, hätte aber eigentlich danach auch noch arbeiten gehen können. Zum Ablauf: Ich musste eine Stunde vorher in die Klinik zur Urinabgabe (Schwangerschaftsausschluss) und Blutabgabe (Ausschluss von akuten Entzündungen). Eine halbe Stunde vorher habe ich 400 mg Ibuprofen eingenommen. Die Ärztin hat sich vorher per vaginalem Ultraschall die Anatomie sehr gut angesehen, festgestellt, dass sie den Katheter leicht nach links schieben muss, weil meine Gebärmutter nach links liegt. Während der Untersuchung gab es ein paar Mal ein unangenehmes Druckgefühl und ein paar mal ein leichtes Zwacken. Menstruationskrämpfe hatte ich schon deutlich schmerzhaftere. Ich konnte auf dem Monitor gut den Fluss der Echovist-Flüssigkeit verfolgen. Meine Eileiter sind beide durchgängig.

Als Tip: vorher Blase und Darm (zur Not auch mit Hilfe von Zäpfchen) gut entleren, das hatte ich vergessen und deshalb hat es wohl mehr gedrückt als es sein müsste. Und Binden für hinterher nicht vergessen, sonst läuft die Echovistsuppe mit Blut in die Wäsche.

LG Somma


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  mave9
Status:
schrieb am 08.05.2012 08:20
Zitat
Lenya84

Was mich jetzt noch an Mave's Bericht interessieren würde:

Was meintest Du denn mit dieser Aussage? :

Zitat

Er sieht die Chancen für eine ICSI sehr hoch, aber wir sollten verhüten, damit wir uns diese Möglichkeit erhalten

Das verstehe ich jetzt nicht so ganz....

LG Lenya

Guten Morgen,

Verhüten um eine mögliche Eileiterschwangerschaft zu vermeiden. Es kann immer sein, dass sich ein Schwimmerchen doch dahin verirrt, aber das Ei kann nicht vom Eierstock bzw. Eileiter weg, weil diese komplett und durchgängig verklebt sind.
Der Doc meinte, dass ich im schlimmsten Fall nicht nur die Eileiter verliere, sondern auch den Eierstock, weil dieser platzen könnte. Ohne Eier gibt es auch keine ISCI. Das Risiko ist mir eigentlich zu groß, zwar ist in den Jahren nie was passiert, aber ich verhüte lieber bzw. verzichte rund um ES auf Sex um die jetzigen Chancen einfach zu behalten.

Hoffe, ich konnte Dich jetzt aufklären smile


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  Lenya84
Status:
schrieb am 08.05.2012 15:28
danke mave,für deine Antwort...an eine Eileiterschwangerschaft habe ich jetzt überhaupt nicht gedacht...wie blöd von mir....ich drücke euch die Daumen,dass ihr mithilfe einer ICSI Erfolg haben werdet Habt ihr schon einen Termin dafür?

Ich war heute zur Voruntersuchung wegen der BS am Donnerstag. Ich bin positiv überrascht über die Gründlichkeit,mit der ich bei der Gynäkologin im KKH nochmals untersucht wurde....ich hatte gedacht,die machen nur ein Gespräch...hoffentlich geht dann am Donnerstag auch alles gut...

Falls euch noch Fragen einfallen,die ich evtl hinter der BS stellen könnte,wäre ich sehr dankbar dafür

LG


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  mave9
Status:
schrieb am 08.05.2012 16:19
Hey, kein Thema. Nein, aktuell stehen 8.000 Euro zwischen uns und der ICSI. daher versuche ich jetzt mein Glück bei den Unikliniken.

Also, wo Du Deinen Bericht hin speicherst - weißt ja jetzt! Viel Glück und für die BS und super Ergebnis


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  Lenya84
Status:
schrieb am 08.05.2012 17:15
@mave: kostet eine ICSI wirklich so viel? Ich dachte ich hätte mal was von 2000 Euro Eigenanteil gelesen?! Das ist ja echt eine Hammer-Summe...
und vielen Dank fürs ...kann ich gut gebrauchen


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.05.12 17:16 von Lenya84.


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  ^^GrueneGurke^^
Status:
schrieb am 08.05.2012 17:32
Zitat
Lenya84
@mave: kostet eine ICSI wirklich so viel? Ich dachte ich hätte mal was von 2000 Euro Eigenanteil gelesen?! Das ist ja echt eine Hammer-Summe...
und vielen Dank fürs ...kann ich gut gebrauchen

Mave ist aber net verheiratet... und muss alles selbst zahlen.

Und man rechnet mit mind 6000 Euro, normal sind es mehr fuer Selbstzahler...*seufz*


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  Lenya84
Status:
schrieb am 08.05.2012 17:53
danke Gurke,das habe ich nicht gewusst,dass Mave nicht verheiratet ist...
Und wieviel kostet denn eine ICSI wenn man verheiratet ist und Kassenpatient? Liege ich dann mit meinen 2000 Euro richtig?


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar  ^^GrueneGurke^^
Status:
schrieb am 08.05.2012 18:14
alles drin zwischen 1200-3000 Euro je nachdem wieviele Medis die Frau braucht und wie die KiWu ihre Zahlen setzt.

Wir haben 1800 fuer 1. und 2300 Euro fuer 2. ICSI gezahlt.




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2019