Die Kinderwunsch-Seite

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Benutzerprofil : clydesbonnie
Hier sind die Threads zum NFP-Online-Kurs zu finden:

Lektion 1: Menstruationszyklus
Lektion 2: Menstruation und Blutungen
Lektion 3: Fruchtbarkeit
Lektion 4: Chancen und Wahrscheinlichkeiten
Lektion 5: NFP / Methoden der Eisprungbestimmung
Lektion 6: Zyklusmonitoring
Lektion 7: die symptothermale Methode



++ Empfängnisfördernde Nährstoffe ++
++ Kleine Hexenküche: Tee für die Kiwu-Zeit ++
Ein paar Infos zu mir 
Mein Name im Forum: clydesbonnie: 
ein paar Infos zu mir  Von 2005 bis 2013 waren wir ein Paar, Bonnie (38) und Clyde (48).

Seit Januar 2010 aktiver Kiwu - seit Januar 2011 in Kiwu-Behandlung mit GVnP, seit September 2011 unterstützt durch TCM und seit November 2011 zusätzlich in osteopathischer Behandlung: nach 2 Jahren Kiwu, 15 erfolglosen Zyklen mit NFP und 9 erfolglosen Zyklen GVnP (davon 6x stimuliert), kann ich nicht mehr - wir legen Anfang 2012 unseren Kiwu auf Eis und versuchen uns wieder zu finden - Behandlungspause auf ungewisse Zeit.
Vier Monate später fangen wir wieder an zu üben. Weitere vier Monate später vervollständigen wir die Diagnostik - weiterhin ohne Ergebnis. Kurz vor unserem 3-Jährigen stehen wir wieder in der Kiwu und vor unserer ersten IUI ... und diese endet zum Jahreswechsel 2012/13 völlig unerwartet positiv! Ein Jahr später ist unser kleiner Schatz endlich da. Nur leider haben wir uns auf ihrem Weg zu uns endgültig verloren. Wir trennen uns als Paar. Unsere Herzen schlagen gemeinsam weiter für die Kleine.





Unsere Diagnose lautete: idiopathisch steril

Bonnie: schwankender ANA-Titer bis 1:640, Faktor XII-Mangel, milde Thrombozopenie / -pathie, Hypomenorrhoe, leichte SB vor der Mens .. alles nix, was den Misserfolg erklären würde.
Clyde: Normozoospermie, 2-facher Vater (1993/1996)

Vermutlich war es bei uns eine Mischung aus einer leichten GKHS, einer unzureichenden Durchblutung im UL, einem durchaus verbesserungsfähigen SG, unserem Alter, viel Pech und jetzt naheliegend: immunologischen Problemen bei der Zervixpassage - verursacht durch Spermien-AK durch die jahrelange Pilleneinnahme.



Ursachenforschung

Hormone, Spermiogramm, Ultraschall und Echovist... bei der Basisdiagnostik werden uns beste Vorraussetzungen bescheinigt.
Auch bei der - nur auf Drängen oder Eigeninitiative durchgeführten - weiteren Diagnostik lässt sich keine wirkliche Ursache finden.

Schilddrüsendiagnostik:
Auf Anraten meiner Hausgyn lasse ich die Schilddrüse beim Endokrinologen untersuchen. Organisch und hormonell ist alles bestens. Mein TSH liegt zwischen 1,0 und 1,5. Die freien Werte sind im Normbereich und Antikörper nicht nachweisbar. Nach der biochemischen Schwangerschaft steigt mein TSH kurzweilig über 2,0 und sinkt nach einiger Zeit wieder auf den Ursprungswert.

Gerinnungsdiagnostik:
Ich habe einen vermutlich angeborenen Faktor XII-Mangel (AK-Nachweis: negativ), dieser hat jedoch isoliert betrachtet keine klinische Relevanz für den Kiwu. Mein Thromboserisiko generell ist nicht erhöht. Im Falle einer Schwangerschaft wird jedoch die engmaschige Kontrolle der Hämostase empfohlen und nur bei wiederholten FG ist eine Therapie mit Heparin induziert.

Autoimmundiagnostik:
Ein Nebenbefund der Gerinnungsdiagnostik (Labor 1): ein grenzwertig positiver ANA-Titer von 1:320 mit homogenem Muster - Verdacht auf autoimmune Phänomene.
6 Monate später wird ein Titer von 1:640 bestimmt (Labor 2: HA). Was macht mein Körper da? Und woher kommt es plötzlich?
Weitere 3 Monate später liegt der ANA-Titer bei 1:80 (Labor 3: Rheumat.). Und weitere 6 Monate später bei 1:320 (Labor 1), diesmal mit anderem Muster: granuläres Nukleoplasma und positive Mitoseregionen - eine Krankheitsassoziation ist bei diesem Muster fraglich.
Mir wird gesagt, dass leichte Schwankungen um eine Stufe normal seien und vermutlich auf die unterschiedlichen Labore zurückzuführen sind. Meine Meinung: insgesamt betrachtet ist der Wert sicher kontrollbedürftig und nicht völlig zu vernachlässigen, ohne weitere Diagnosen aber wohl nicht ursächlich für unseren Misserfolg.

Die Ambulanz für Rheumatologie und Immunologie findet zusammenfassend keinerlei Anhaltspunkte für eine Autoimmunerkrankung.
Auch eine Glutenunverträglichkeit kann über den AK-Nachweis ausgeschlossen werden.

Blutbild
Ein weiterer Nebenbefund der Gerinnungsdiagnostik: eine milde Thrombozytopenie (ca. 110/nl), die in weiteren Kontrollen bestätigt wird. Eine Splenomegalie wird ausgeschlossen, ebenso eine EDTA-induzierte Pseudothrombozytopenie und eine Autoimmunthrombozytopenie. Weitere Untersuchungen weisen zusätzlich eine milde Thrombozytopathie mit morphologischen Auffälligkeiten und einer isolierten Einschränkung in der Thrombozytenaggregation nach, die vermutlich auf eine Signaltransduktionsstörung zurückzuführen ist und ebenso wie die Thrombozytopenie hereditär und nicht therapiebedürftig ist. Regelmäßige Kontrollen, vor allem während einer Schwangerschaft sind empfohlen.

Diagnostik in der TCM-Ambulanz:
Leber-Qi-Stagnation, Qi-Blut-Schwäche, Feuchtigkeit und Schleim.
(Äußert sich in schwachem PMS und schwacher Regelblutung. - Alles kein Grund für den unerfüllten Kiwu, eher eine Folge dessen.)
Nach 6 Monaten Kräutereinnahme und Akupunktur bessert sich der Zustand. Weniger PMS, bessere Einzellreifung.

Diagnostik beim Osteopathen:
Verspannungen im Zwerchfell und in Folge eine Absenkung der Bauchorgane und eine Neigung zum Hohlkreuz mit daraus folgenden Blockaden im Kreuzbein und Steißbein. Die Verspannung kommt durch latenten Stress, den mir der lange Kiwu, meine Phobie und die Lebensumstände bereiten.
(All das führt zu schlechter Durchblutung und Versorgung des kleinen Becken. Sicher eine Ursache für die schwache Blutung, aber auch für den unerfüllten Kiwu?)
Auf 3 Behandlungen reagiert mein Körper heftig. Die Psyche beginnt Veränderungen einzuleiten. In Folge verbessert sich der Aufbau der GMS deutlich.

Echovist und Hysteroskopie:
Die Kiwu testet 02/2011 die Durchlässigkeit der Eileiter mittels Echovist - beide Eileiter sind ohne Verzögerung frei.
08/2012 überweist meine Haus-Gyn mich in eine Tagesklinik, in der eine Hysteroskopie mit Endometriumbiopsie gemacht wird - organisch liegt alles in der Norm. Myome, Polypen und ein Septum werden ausgeschlossen. Die Gebärmutter selbst und die Gebärmutterschleimhaut sehen augenscheinlich normal aus. Auch bei der Biopsie kommt ein Normbefund raus. Alles der Zyklusphase (ZT 5) entsprechend.
Im Rahmen des Narkosegespräches und der Nachsorgeuntersuchung zur Hysteroskopie wird die Höhe der GMS gemessen: beim Narkosegespräch ZT 23 / ES+8 lag sie bei 16-17 mm (keine Stimu aber hcG-Unterstützung) und im Folgezyklus bei der Nachsorgeuntersuchung lag sie ZT 16 / ES-1 bei 9-10 mm (natürlicher Zyklus, unstimuliert). Alles bestens!

Humangenetische Beratung / Untersuchung
Anfang 10/2012 waren wir in der genetischen Beratungssprechstunde zur Abklärung genetischer Ursachen für unseren unerfüllten Kinderwunsch.
Bei der zytogenetischen Auswertung fand sich jeweils ein regulärer Chromosomensatz (46,XX und 46,XY) ohne Hinweis auf eine zahlenmäßige oder strukturelle Veränderung. Bei Clyde wurde zusätzlich eine molekulargenetische Diagnostik im Bereich des CF-Gens durchgeführt, und dabei ausgeschlossen, dass er Anlageträger für die familiär aufgetretene Cystische Fibrose (Mucoviszidose) ist.

Spermiogramm
Anfang 2010 lautete die Diagnose nach Clydes 1. Spemiogramm "Normozoospermie". Ausgewertet wurde nach WHO 2010 mit Beurteilung der Morphologie nach strict criteria. Die Konzentration (45 mio/ml) und die Morphologie (15%) waren gut, die Beweglichkeit (20+25=45% A+B) reichte aus.
1.IUI (12/2012): nativ 40 mio/ml, 10% normal, 20% A und ??% B

Eizellreserve
Mein AMH lag mit genau 36 Jahren noch bei 2,7 µg/l und war für das Alter wirklich gut. Ende 2012 mit fast 38 Jahren ist der Wert auf 1.6 µg/l gesunken. Noch ganz ok - besonders für das Alter - dennoch bin ich alarmiert.
Der FSH-Wert liegt am Zyklusanfang unverändert zwischen 6,0 und 6.5 IE/l. Antralfollikel sind ausreichend vorhanden. Ich reagiere sehr gut auf die Stimulation und habe gute E2-Werte.



Unser Weg ohne Kiwu-Betreuung

Nach fast 17 Jahren mit kürzeren Pausen im Sommer 2008 die Pille abgesetzt;
es folgten 1 1/2 Jahre Verhütung mit Persona - mein Körper brauchte diese Zeit, sich wieder auf normale Zyklen von 27-32 Tagen einzupendeln. Wenn ich daran denke, dass meine Zyklen vor der Pillenzeit im Schnitt alle 42 Tage lang waren, sind einige wenige Ausreißer dieser Länge doch völlig ok.

--

Ab Januar 2010 besteht aktiver Kiwu;
da uns noch 250 km trennen, üben wir unter erschwerten Bedingungen, mit nur einem verpassten Zyklus und oft mit Extrafahrten.

In Eigenregie absolvieren wir:
4 erfolglose Zyklen mit Persona << Zykluslängen 28-32 Tage
10 erfolglose Zyklen mit NFP und allem Pipapo (Phytotherapie und Homöopathie) << Zykluslängen 27-30 Tage



Wir üben jetzt "zu dritt"

Januar / Februar 2011: Vorstellung in der Kiwu-Praxis
Diagnose: idiopathische Sterilität (und eine Spritzenphobie bei mir)
einziger Anhaltspunkt: eine sehr kurze und schwache Mens trotz ausreichendem GMS-Aufbau

--

März 2011: Wir starten mit GVnP in verschiedenen Varianten; die Experimentierphase beginnt:

- 1. Clomi-Zyklus (ohne Auslösung und ohne Lutealphasenunterstützung): Der ES kommt vier Tage später als prognostiziert. Ich spreche nicht gut auf Clomi an. Nur ein Folli und eine miese GMS. Mein Körper reagiert mit einer Grippe und weiteren Folgeerkrankungen. Die Nachteile überwiegen eindeutig. Ich muss mich mit der Spritzerei anfreunden ..

- 1. Spontanzyklus (mit Auslösung des Eisprungs aber ohne Lutealphasenunterstützung): Viel zu frühe SB bereits eine Woche nach ES. Das hatte ich noch nie so früh. Sind es die Nachwirkungen vom Clomi oder der hCG-Abbau?

- 1. Puregon-Zyklus (mit Auslösung des Eisprungs, geplant zunächst ohne Lutealphasenunterstützung): ich spreche zu gut auf die Stimu (75 IE) an, wir riskieren es dennoch mit vier Follikeln und einem unguten Gefühl. Leichtes ÜSS und wieder SB ab ES+8, die durch Utro auch nicht mehr unterdrückt werden können. Zurück bleibt eine Gelbkörperzyste, die Mens kommt dennoch durch.

- 2. Spontanzyklus (mit Auslösung des Eisprungs und 1x Nachspritzen): Stimu-Pause wegen der GK-Zyste; der Zyklus wird dennoch überwacht. ZT 11 ist die Zyste weg, die GMS entwickelt sich aber nicht gut, die Follikelreifung ist etwas verzögert; zur Unterstützung und wegen der verfrühten SB wird nachgespritzt; für ein paar Tage flattert ein Schmetterling durch unser Leben, mein Körper beendet die Schwangerschaft drei Tage vor NMT, ganz abrupt und ohne Vorankündigung. Der einzige Zyklus ohne SB. ET wäre der 29.02.12 gewesen.



Juni 2011: Unser erster kleiner "Erfolg" gibt uns neue Hoffnung. Das war der lang ersehnte Nachweis, dass sich Spermium und Eizelle finden und auch den Weg in die Gebärmutter schaffen.

Wir machen Urlaub; ich brauche eine Pause von GVnP und plane eine Vertiefung der Gerinnungs-Diagnostik ohne die Kiwu. Auch der lange schon geplante Gyn-Wechsel steht an. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben dort. Wir machen einen zweiten Hormonstatus, da ich seit Ende des 1. Puregon-Zyklus starken Haarausfall habe. Alles im Normbereich. Was auch immer das war, es pendelt sich nach 3 Monaten wieder ein.

- Der Pausenzyklus nach dem Abort startet turbulent - mit Schmerzen und starkem Schwindel. Erst nach 10 Tagen sinkt meine Temperatur unter die CL und beruhigt sich. Die 1. ZH zieht sich ewig hin: ich habe ein oder zwei kleinere Anläufe, einen ungewohnt späten ES und dann eine sehr unruhige HL.



Juli / August 2011: Es geht weiter mit GVnP; jetzt wissen wir wie es gehen kann. Geplant sind zunächst noch 5 stimulierte Versuche, dann denken wir über eine IUI nach.

- 2. Puregon-Zyklus (mit Auslösung des Eisprungs und 1x Nachspritzen):
Wir stimulieren niedrig (50 IE) und diesmal läuft es wie geplant - zwei schöne Follikel, an jedem Eierstock einen .. dennoch wieder eine Nullnummer. Eigentlich war alles perfekt.

Irgendetwas fehlt. Die Schulmedizin kommt nicht weiter und ich denke darüber nach, auch der Alternativmedizin eine Chance zu geben.



Wir fahren zweigleisig. Und das ist gut so.

August / September 2011: Da die westliche Medizin keine Gründe findet, vertraue ich mich der TCM an. Diese findet auch endlich etwas, wo man ansetzen kann: Ich habe eine Qi- und Blutschwäche und eine Leber-Qi-Stagnation. Nun gibt es chinesische Kräuter und ich gehe wöchentlich zur Akupunktur. Die Stimu bügelt kleinere Unebenheiten in meinem Zyklus aus und die TCM schafft optimalere Bedingungen für die Einnistung. Das muss doch jetzt mal.

- 3. Puregon-Zyklus (mit Auslösung des Eisprungs und 1x Nachspritzen): ich habe keine Zyste und darf direkt wieder starten. Nach dem ersten Stimu-Tag gibt es zwei Tage Zwangspause wegen Dusseligkeit (meine Fixer-Utensilien gingen nicht mit auf WE-Reise ..), ich erhöhe leicht um wieder aufzuholen: ein bis drei Follis. Die Kurve ist der absolute Traum: triphasisch und ruhig. Dennoch endet es wie immer und auch diesmal bleibt eine GK-Zyste zurück.

- 3. Spontanzyklus (mit Auslösung des Eisprungs und 2x Nachspritzen):
Wieder Stimu-Pause wegen der GK-Zyste; Auch dieser Zyklus wird überwacht. Erst tut sich nix, dann wächst ganz langsam ein Folli heran. Dank Akupunktur geht es dann plötzlich doch ganz schnell. Das erste Mal habe ich eine GMS > 10 mm (sonst 7,5 mm). Ich löse bei bereits steigendem LH-Spiegel aus. Alles ist perfekt, alles ist wie immer.

Schon nach kurzer Zeit stellt sich der erste Erfolg ein. Dank Akupunktur hat sich der Aufbau meiner GMS im letzten Zyklus deutlich verbessert. Auch die Kräuter wirken, wenn auch nicht in erhofftem Umfang. Meine Mens hat sich nicht wirklich verbessert, sie ist weiterhin schwach, kurz und beginnt zögerlich nach anfänglichen SB. Ich kann zwar generell damit gut leben, vermute aber, dass es einen Zusammenhang zum unerfüllten Kiwu gibt: eine mangelhafte Durchblutung der Gebärmutter.



November 2011: In den letzten Monaten habe ich mich immer mehr gefragt, ob und wie sehr ich selbst eine Schwangerschaft blockiere - sei es auf körperlicher oder auch auf psychischer Ebene. Die TCM hat ja bereits den Verdacht formuliert. Ich lasse mich osteopathisch untersuchen und er findet zwei Baustellen, die wir die nächsten Wochen gemeinsam angehen wollen: mein Zwerchfell und mein Kreuzbein. Beides ist wichtig für eine gute Versorgung des Unterleibs und könnte nicht nur meine viel zu schwache Mens erklären .. ich soll darüber nachdenken, welche Stellung ICH in meinem derzeitigen Lebensplan habe und generell versuchen, den latenten Stress abzubauen, den meine derzeitgen Lebensumstände verursachen und fördern. Leichter gesagt als getan ..

- 4. Puregon-Zyklus (mit Auslösung des Eisprungs und 2x Nachspritzen, 1 Utro täglich): Wir versuchen ein neues Stimu-Protokoll; nach 5 Tagen mit 50 IE wird auf 75 IE erhöht. Ein bis zwei Follikel machen das Rennen. Keiner kommt an's Ziel.

Angeregt durch die Diagnose beim Osteopathen probieren wir eine andere Akupunktur - es muss mehr Bewegung reinkommen und die nicht mehr benötigten Hormone müssen schneller raus aus meinem Körper. Tatsächlich beginnt die Blutung nach dem letzten Zyklus nicht mehr so zögerlich, stärker und mit weniger SB vorher. Zufall?



November 2011: Wir müssen bald über Alternativen nachdenken. Zunächst möchte ich der Alternativmedizin aber noch eine Chance geben. Es tut sich was und ich glaube, dass es etwas bringen wird. Auch uns beiden wollen wir natürlich noch eine Chance geben .. mit etwas Glück und einem guten Timing schaffen wir noch zwei weitere stimulierte Versuche bis wir unser 1-jähriges Kiwu-Jubiläum "feiern". Danach werden wir uns wohl eine dreimonatige Verschnaufspause gönnen, bevor wir dann im Frühjahr neue Kiwu-Wege beschreiten. Ob das zunächst eine IUI sein wird oder direkt die IVF werden wir von dem Ergebnis des zweiten SGs mit HALO-Spermtest abhängig machen.

- 5. Puregon-Zyklus (mit Auslösung des Eisprungs und 2x Nachspritzen, 1 Utro täglich): Nicht erwartet bin ich zystenfrei und darf direkt weiter stimulieren. Was man so als kleines Glück bezeichnet .. Es gibt das gleiche Protokoll wie im letzten Zyklus. Wir fangen mit 50 IE an und erhöhen dann auf 75 IE. Zwei schöne Follikel sind das Ziel - zwei werden es aber nicht; die Erhöhung nach 5 Stimu-Tagen ist zu spät. Dafür schaffen wir es mit Ach und Krach fast wieder in den Wochenend-Rhythmus zu kommen. Heiligabend wird sich entscheiden, ob wir dieses Jahr unser Weihnachtswunder erleben dürfen oder mit unserem letzten GVnP-Zyklus in's neue Jahr starten müssen. // 23.12.11: kurz vor Weihnachten heißt es wieder: Negativ.

Leider gibt es auch keinen letzten stimulierten Versuch mehr über den Jahreswechsel. Die Empfehlung lautet Pause, da ich bereits zwei Zyklen in Folge stimuliert hatte; nach etwas Bitten und einem Kontroll-US wird dann aus dieser Empfehlung ganz schnell eine Zwangspause: ich habe 3 Zysten bzw. Gelbkörper von rund 45 mm. Beachtlich, wo wir doch nur einen Leitfollikel geschafft hatten. :-(
ZT 11 im Folgezyklus sind die Zysten / GK alle weg. Ich war bei meiner Haus-Gyn zur Kontrolle und habe einen Überweisung für die weitere Diagnostik in Sachen Autoimunerkrankungen / Imundefekte in der Tasche. Der folgende Zyklus ist wieder chaotisch wie nach dem frühen Abort und so lang wie seit Kiwu-Beginn nicht. Hat sich das hcG im letzten Zyklus wirklich so spät abgebaut oder war das der Flügelschlag unseres zweiten Schmetterlings?



Wir machen Pause vor dem nächsten großen Schritt.

Jahreswechsel 2011 / 2012: Wir entschließen uns dazu, auf den 6. stimulierten GVnP-Versuch zu verzichten und bereits einen Zyklus früher in unsere kleine Verschnaufspause zu gehen: ein Quartal ohne Kiwu-Begleitung und wohl auch weitestgehend ohne die Alternativmedizin. Ich brauche wieder Luft zum atmen und versuche, ein wenig Kontrolle abzugeben und wieder mehr zu vertrauen. Vor allem, auch wieder anderen Themen in meinem Leben mehr Raum zu geben.



Unser Kiwu liegt auf Eis.

Februar 2012: Wir kämpfen um unsere 7-jährige Beziehung. Die Distanz macht es nicht einfach und sie ist mit der Grund, dass ein ganzes Stück gemeinsames Glück irgendwo unterwegs auf der Strecke blieb. Eine Situation, in die kein Baby möchte und die auch kein Baby verdient.

Ich werde mich zurückziehen aus dem Forum. Es tut schon lange weh, immer nur das Nachsehen zu haben. Und in dieser Situation ist es nun noch schwerer. Ich wünsche euch allen das Beste! Denkt immer daran, was ihr habt - nie nur an das, was ihr nicht bekommt!



Wir fangen nochmal von vorne an.

April 2012: Wir versuchen nochmal unser Glück - in jeder Beziehung. Im nächsten Zyklus geht es wieder los - diesmal ohne Spritzen, Thermometer und ohne Kontrollen bzw. Unterstützung jeglicher Art. Soll doch auch der Zufall eine zweite Chance bekommen - wenigstens für die nächsten Monate aber maximal bis zu meinem Umzug Anfang 2013.

Neue Hoffnung bringt auch das positive Ergebnis der Autoimmundiagnostik - alles im grünen Bereich. Sogar der ANA-Titer ist wieder in der Norm, wenn auch leicht grenzwertig.

Doch leider enden auch die folgenden Zyklen wie immer ..
Ich erfahre, dass ich Tante werde. Meine beste Freundin bekommt ihr zweites Kind. Um mich herum bekommen alle Kinder oder werden schwanger. Auch meine Sandkastenfreundin, zu der ich schon viele Jahre keinen Kontakt mehr habe, wird Mutter - sagt meine Mutter. Und so sehr ich mich für jede auch freue .. es tut weh, auch die letzten Mitstreiterinnen das Forum wechseln zu sehen.



Diagnostik, Teil II, als Vorbereitung für den weiteren Weg

Aufgeschreckt von einem gesunkenen AMH nach einer Kontrolle bei meiner Gyn, müssen wieder Ziele her. Wir vervollständigen die Diagnostik, soweit uns das bei unserer derzeitigen Diagnose und unserem Kiwu-Weg (ohne KB-Versuche und mit nur einer biochemischen SS) möglich ist. Zunächst steht die längst fällige Hysteroskopie an. Danach gehen wir zum Humangenetiker und im Herbst wieder in die Kiwu: zunächst jedoch nur für ein aktuelles Spermiogramm mit HALO-Sperm-Test und einen aktuellen Hormonstatus mit vergleichbarem AMH. Weiter planen wir erstmal nicht.

August/September 2012: Bei der Gebärmutterspiegelung wird nichts gefunden, was auf Einnistungsprobleme hindeuten könnte. Keine Myome, keine Polypen, kein Septum. Gebärmutter und Schleimhaut völlig in der Norm. Beim US zum Narkosegespräch im Vorzyklus wird bei ES+8 eine GMS von 16-17 mm gemessen. Die OP war dann ZT 5. 10 Tage später, bei der Nachsorge, war die GMS schon wieder bei 9-10 mm (Follikel 21 mm, LH-Anstieg im Gang). Also alles bestens und leider keine Erklärung für die blöden SB vor und nach der Mens.

September 2012: Meine neue Hausärztin verweigert mir Tests, die ich sogar aus eigener Tasche bezahlt hätte (das zu sagen, dazu kam ich nicht). Ich wollte Zöliakie und eine Insulinresistenz ausschließen. Beim Stichwort "Kiwu" und der Äußerung, das aus dem Kopf zu bekommen, um beruhigt den nächsten großen Schritt angehen zu können und dann eine mögliche Schwangerschaft nicht zu gefährden, bekomme ich die üblichen Ratschläge und höre mir Sätze über Strohhalme, Unwahrscheinlichkeiten und Psyche an. Wenn ich abschließe mit dem Kiwu, werde ich bestimmt schwanger. Sie kennt da eine Frau .. im Auto heule ich Wuttränen und frage mich zum millionensten Mal, warum wir nicht einfach schwanger werden, alle anderen können das doch auch. Wenigstens eine Überweisung zurück zur Transfusionsmedizin habe ich bekommen, um auf Basis der Gerinnungsdiagostik weiter nach einer Ursache für die milde Thrombozytopenie und die Riesenthrombos suchen zu lassen. Beschäftigungstherapie - das dachte sie wohl.

Oktober 2012: Ein weiteres Puzzlestück vervollständigt unsere Diagnostik. Anfang des Monats waren wir zur humangenetischen Beratung in Bezug auf den mittlerweile 2,5-jährigen unerfüllten Kinderwunsch bei bisheriger Diagnose "idiopathisch steril". Da die Gerinnungsdiagnostik bereits umfangreich genetische Untersuchungen bei mir gemacht hat, stand nur noch die Suche nach Erbkrankheiten in beiden Familien und die Bestimmung unserer Karyotypen an. Unsere Stammbäume bringen keine Auffälligkeiten zu Tage. Bei Menne wird wegen Mukoviszidose in der ferneren Verwandschaft noch ein zusätzlicher Test gemacht. Wie erwartet findet sich auch hier keine Ursache.

November 2012: Die Untersuchungen auf eine Thrombozytenfunktionsstörung ergeben eine milde Thrombozytopathie ohne Bedeutung für den Kinderwunsch. Die Diagnose der milden Thrombozytopenie, des Faktor XII-Mangels und des schwach positiven ANA-Titers werden erneut bestätigt. Mein AMH ist in 20 Monaten fast um die Hälfte gesunken und befindet sich mit 1,6 nun im unteren Normbereich für die fruchtbare Phase.



Wir lassen nachhelfen und beseitigen die erste Hürde.

Im Dezember - mit etwas Glück und passendem Timing - steht kurz vor Weihnachten für uns die erste Insemination auf dem Plan. Der Zyklus wird wie die GVnP-Zyklen leicht stimuliert.

Unser "Wir-wollen-wieder-starten-IUI-Vorzyklus" überrascht mit einem sehr frühen, verpassten und leider nicht genutzten Eisprung.
ZT 8 war ich zum Erstgespräch, ein US wurde nicht gemacht, dafür wurden die Hormone bestimmt. Sah schon ganz gut aus. ZT 13 war ich erneut zur BE da, diesmal mit US - an diesem Tag müsste ich kurz vor dem LH-Anstieg stehen. So richtig geplant war für diesen Zyklus keine Behandlung, man könne aber mal sehen, ob eine spontane IUI oder zumindest GVnP im natürlichen Zyklus möglich ist. Im US keine sichtbare Aktivität an den Eierstöcken, dafür freie Flüssigkeit auf der rechten Seite. Seltsam jedoch, dass der E2-Wert in den 5 Tagen gefallen ist. Progesteron und LH lagen im Vergleich höher, doch so richtig passte das alles noch nicht "weder Fisch noch Fleisch". Könnte vielleicht eine Zyste gewesen sein? Zwei Tage später sah man im US einen sprungreifen Follikel. Doch nach den Hormonwerten bestätigt sich die erste Vermutung und mein Bauchgefühl sowie meine Beobachtungen der letzten drei Tage: das war doch schon der Eisprung. Die Werte sind nun eindeutig und ganz gut. Vermutlich muss ich kurz nach dem Eisprung in der Kiwu gewesen sein, so dass die Hormonwerte noch uneindeutig waren und der Gelbkörper noch nicht / der Follikel nicht mehr sichtbar. Für den frühen Eisprung ZT 12 ist wohl der murksige letzte Zyklus verantwortlich.
Den Zyklus haben wir also verpasst. Für die weitere Planung ist das aber gut, denn so klappt es mit der IUI in jedem Fall noch vor Weihnachten :-)

11.12.12: Nach fast drei Jahren Kiwu bin ich immer noch keine Mama, seit heute dafür aber zum ersten Mal Tante.

- unsere 1. IUI: die Mens beginnt am 04.12., ab Nikolaus wird niedrig stimuliert. ZT 10 geht es zum ersten und einzigen US: 2 Leitfollikel links (17 mm) und GMS bei 10 mm, Hormonwerte super (E2 bei 1100!). Am selben Abend wird ausgelöst. ZT 12 (15.12.) ist die IUI, SG 40/20/10. Auf geht es in die Warteschleife .. hoffentlich ohne Mens am 30.12. Einziges Manko: eine fette Erkältung mit leichtem Fieber ab hcG-Gabe.

Ich bin schwanger und kann es kaum fassen! *ohnmacht*
29.12.12: IUI+14 / SSW 4+0 zeigt der CB+ eine deutliche Linie
30.12.12: IUI+15 / SSW 4+1 sagt der CB Digi "Schwanger 2-3",
06.01.13: IUI+22 / SSW 5+1 sagt der CB Digi "Schwanger +3"
12.01.13: IUI+28 / SSW 6+0 zeigt der CB+ eine fette Linie



Dein Weg zu uns.

Wir sind überglücklich und freuen uns wahnsinnig auf dich.

02.01.13 (SSW 4+4) - in der Kiwu
1. Bluttest: Prog 32,6 (noch ohne Utro) // hCG 949 (offizielle Bestätigung der Schwangerschaft, Normbereich: 473-1033)
10.01.13 (SSW 5+5) - in der Kiwu
2. Bluttest: Prog 34,0 (noch ohne Utro) // hCG 11000 (Verdopplungsfaktor 2,25)
1. US: zeitgerechte Fruchthöhle (6,5 mm) am rechten Fleck und mit erahnbaren embryonalen Anlagen / Dottersack
17.01.13 (SSW 6+5) - in der Kiwu
3. Bluttest: Prog 40,0 (mit 1x2 Utro) // hCG 44374 (Verdopplungsfaktor 3,45)
2. US: ein kleiner Eckenhocker - 4,2 mm Ötsch mit Herzschlag und kleinem Rucksack! Alles super!


Entlassung aus der Kiwu.


22.01.13 (SSW 7+3) - beim Gyn
Feststellung der SS: Ötsch ist 1 cm groß. Alles gut darstellbar, zeitgerecht entwickelt. Mein Mupa wird bis zur nächsten VU ausgestellt. Bis zum 2. Trimenon habe ich alle 2-3 Wochen US, dann im 4-wöchigen Rhythmus VU.
07.02.13 (SSW 9+5) - beim Gyn
1. VU / 1. großer US: 3 cm zappelnder und hüpfender Ötsch - alles dran und drin, was da hingehört. Bis auf Eiweiß im Urin ist alles i.O. Ich bekomme meinen Mupa und schöne Bildchen.
01.03.13 (SSW 12+6) - im Pränatalzentrum Degum II
Ersttrimester-Screening: adjustiertes Risiko für T21 1:2695 und für T13/18 1:5144 und somit sehr gut für meine jungen 38 Jahre. Nackenfalte 1,9 mm, Nasenbein darstellbar, normaler Trikuspidalfluss, Ductus Venosus positiv, sonoanatomisch alles unauffällig, freies beta-hCG 1,75 MoM, PAPP-A 0,85 MoM, aber leider nicht ganz so schöne Werte beim maternalen Doppler (links Notching, rechts erhöhter Widerstand)
vorsichtiges Outing: zu 90% wird Ötsch ein Mädchen
06.03.13 (SSW 13+4) - beim Gyn
2. VU (ohne Baby-TV): nach der Blasenentzündung vor 10 Tagen mit außerplanmäßigem Besuch beim Gyn ist heute wieder alles i.O., Ötsch und mir geht es gut bis auf unregelmäßige Stiche links am Schambein - das sind wohl die Mutterbänder, denn im US und beim Tasten war alles o.B.. Der Rücken schmerzt auch momentan mal wieder. Mein Seitenschläfer- und Stillkissen ist unterwegs.
08.04.13 (SSW 18+2) - beim Gyn
3. VU / 2. großer US: Nach 6 Wochen mal wieder ein US. Ötsch ist zeitgerecht entwickelt (1 Tag voraus), 20 cm groß und es geht ihm gut so wie mir. Da ich von leichten SB in der 18. SSW berichtet habe und von erhöhtem Druck im UL (vermutlich beides durch die blöde Verstopfung), hat sie das erste Mal den GMH vermessen. Gigantische 6 cm, was die Angst vor einer Zervixinsuffizienz deutlich mindert. Das sehr unsichere Outing bestätigt die Aussage vom ETS: Ötsch wird wohl ein Mädchen.
22.04.13 (SSW 20+2) - im Pränatalzentrum Degum II
Ultraschall-Feindiagnostik: Aus 90% beim ETS werden 100% bei der FD: wir bekommen ein Mädchen! Sie ist zeitgerecht entwickelt und wiegt geschätzte 360 gr bei ca. 24 cm. Es wird absolut nichts auffälliges gefunden: keine Softmarker, keine Fehlbildungen. Die Maus liegt wie vor 2 Wochen bei der VU in SL und lässt sich durch den US kaum aus der Ruhe bringen. Ein schönes Bild im Profil bekommen wir deshalb nur mit Mühe und Geduld. Der maternale Doppler ist besser als vor 8 Wochen, dennoch liegt der Widerstand rechts weiterhin an der 95ten Perzentile, links noch deutlich drüber - jetzt "nur" mit angedeutetem Notching.
29.04.13 (SSW 21+2) - beim Gyn
4. VU (ohne Baby-TV): Wieder alles im grünen Bereich. Neben dem Üblichen - Gewicht, RR, Urin, Herztöne - wurde auch die Krebsvorsorge mitgemacht und erneut die Zervixlänge gemessen. Zusätzlich wurde Blut für Kontrolle von Toxoplasmose und CMV abgenommen.
Ich habe vorsorglich ein Rezept für Kompressionsstrümpfe bekommen und einen Termin für den OGTT in der 26. SSW.
28.05.13 (SSW 25+3) - beim Gyn
5. VU (mit Baby-TV) und OGTT: Die Maus ist wiegt 770 g, 30 cm groß und absolut zeitgerecht entwickelt. Wieder gibt es kein schönes Profilbild, weil die Kleine in SL liegt und den Kopf leicht nach hinten gedreht hat. Die ersten Zeichen einer Venenschwäche bei zunehmendem Druck und steigender Temperatur zeigen sich. Der RR ist niedrig, der pH-Wert gut und Zervix maximal lang und zu. Leider werden im Urin Blut und Leukos gefunden - kein Harnwegsinfekt - der Verursacher zeigt sich im Abstrich: ein blöder Pilz.
Der OGTT ist unauffällig: 76 / 137 / 71.
27.06.13 (SSW 29+5) - beim Gyn
6. VU / 3. großer US: Die Kleine hat ihr Gewicht verdoppelt innerhalb von 4 Wochen und wiegt nun geschätzte 1600 g bei einer Größe von 39 cm. KU 29,0 / AU 25,5 / FL 5,6. Beim ersten CTG ist alles in Ordnung - keine Wehe. Wir beide sind weiterhin ein gutes Team und bleiben auf der Ideallinie :)
27.06.13 (SSW 29+5) - beim Spezialisten
3D/4D-US: Dafür, dass sie sich die letzten Wochen immer etwas schüchtern gezeigt hat, präsentiert sich die Kleine heute von ihrer besten Seite. Zur Belohnung bekommen sie ihr erstes Video und ein sehr schönes Bild.


Zum neuen Quartal wechsel ich mit der Vorsorge in die baldige Heimat.


15.07.13 (SSW 32+2) - beim neuen Gyn
7. VU: Ein ewig langer Termin - drei Stunden bin ich in der neuen Praxis. Erst wird eine Akte für mich angelegt, dann muss ich zweimal zur Blutabnahme, weil die Sprechstundenhilfe die Hälfte vergessen hat. Etwas unorganisiert und chaotisch geht es dort zu; beim CTG vergisst man mich gleich erstmal und so hängen wir über 45 min dran. Die Maus und ich finden das doof. Aber die Ärztin ist nett und schallt ausgiebig - alles soweit i.O. Auf 1960 g wird sie geschätzt und sie liegt unverändert in SL mit den Füßen rechts unter der Leber. Der Fundus hat den Höchststand erreicht und ich merke das deutlich an Schmerzen nach langem Sitzen.
29.07.13 (SSW 34+2) - bei der "alten" Gyn in der Noch-Heimat ("neue" Gyn hat Urlaub)
8. VU: Gewohnt schnell und gut organisiert geht es diesmal wieder durch die VU bei meiner alten Gyn und der netten Praxis-Hebamme. Ich soll mehr trinken - sagt die Hebamme mit Blick auf den Urin-Stick. Dafür ist mit der Kleinen alles ok. Sie wird auf 46 cm und 2600 g geschätzt und bleibt ein absolutes Norm-Baby. Auf dem CTG zeigen sich sehr regelmäßige und deutliche Kontraktionen, die ich aber nicht spüre. Die Gebärmutter übt, auf den Mumu wirkt sich das zum Glück bisher nicht aus. Die Abschlussuntersuchung beim Hämatologen ergibt leider eine Eisenmangelanämie und die bisher niedrigste Thrombozytenzahl. Ich hoffe, der Wert sinkt nicht weiter, denn dann könnte es mit einer PDA nichts werden.
12.08.13 (SSW 36+2) - beim neuen Gyn
9. VU: Ich vermisse meine alte Gyn. Wenigstens ist die neue Ärztin gründlich, aber so richtig wohl fühle ich mich nicht in der neuen Praxis mit der duseligen Sprechstundenhilfe. Beim CTG wird diesmal nur eine einzige Wehe aufgezeichnet, dafür ist die Kleine sehr aktiv und offensichtlich genauso aufgeregt wie ich. Der US ergibt ein geschätztes Gewicht von 2800 g und bei der vaginalen Untersuchung weiterhin einen unreifen Befund. Dennoch habe ich den Eindruck, dass der Bauch sich so gaaanz langsam senkt. Immer runder wird er immerhin. Und ab und an zieht es unangenehm. Senkwehen habe ich mir anders vorgestellt. Zu meinem Leidwesen machen sich die ersten Wassereinlagerungen in den Fingern schmerzhaft bemerkbar.
14.08.13 (SSW 36+4) - Kennenlerntermin mit der Nachsorgehebamme
Ich glaube, das passt. Sie ist nett und ich bin froh, so spät (33. SSW) noch jemanden gefunden zu haben. Dazu gleich eine tolle Hebammenpraxis mit ebenso tollem Angebot und sowohl von unserem Wohnort im Wochenbett als auch dem zukünftigen Heim gut erreichbar. Ab nächster Woche gehe ich dort regelmäßig zur geburtsvorbereitenden Akupunktur.
21.08.13 (SSW 37+4) - Anmeldung in der Entbindungsklinik
Ich fühle mich wohl dort. Alle sind sehr nett und es ist großzügig und hell und wirkt frisch renoviert überall. Wegen meiner Thrombozyten spreche ich mit einer Ärztin. Alles soweit kein Problem, sollte die Zahl so bleiben. Zur Kontrolle wird ein BB gemacht. Und die Kleine wird geschallt und auf 2800 g geschätzt. Sie liegt unter dem Durchschnitt, die Ärztin hat aber auch sehr knapp gemessen. Am ET habe ich den nächsten Termin dort, sollte die Kleine sich nicht vorher auf den Weg machen.
28.08.13 (SSW 38+4) - beim neuen Gyn
10. VU: Beim CTG wird diesmal keine einzige Wehe aufgezeichnet und auch der Befund des Muttermundes ist noch völlig geburtsunreif. Ich habe ja gehofft, dass sich die Kleine frühestens bei 39+0 auf den Weg macht, dennoch .. so ein bisschen Belohnung für den Himbeerblätterte und die Akupunktur habe ich schon erwartet. Auch der Bezug zum Becken ist noch nicht hergestellt und mein Bauch hat sich bisher nicht gesenkt. Dafür schmerzt mir die Symphyse und das KTS wird auch täglich unangenehmer. Die Kleine hat in den letzten 16 Tagen ordentlich zugelegt und wird nun auf 3400 g geschätzt. Ich hoffe, dass das nur ein Schub war und sie nicht so weiter macht die nächsten 14 Tage ..
04.09.13 (SSW 39+4) - beim neuen Gyn
11. VU: Wie schon in der vergangenen Woche ist der Befund weiterhin geburtsunreif. Aber wenigstens eine Wehe hat das CTG aufgezeichnet. Beim US wird diesmal nicht gemessen und nur nach der Versorgung und der Fruchtwassermenge geschaut - alles noch optimal. Wir sehen uns dann wohl bei 40+2 wieder. Für den ET bekomme ich eine Überweisung zum CTG in der Entbindungsklinik.


.. manchmal geht es dann doch schneller als man denkt.


letzter Piep bei SSW 39+6
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