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Benutzerprofil : Beccipliep
Ein paar Infos zu mir 
Mein Name im Forum: Beccipliep: 
ein paar Infos zu mir  Kinderwusch seit immer, aktiv seit 10/2009
*frau* 1978 beide Eileiter dicht *mann* 1974 alles gut
06/2010 1. EUG, danach Zyklusmonitoring, GVNP
12/2011 2. EUG
02/2012 1. IVF mit schwerer Überstimulation/kein Transfer
Langes Protokoll mit 150 IE FSH, 27 Eizellen, 18 befruchtet
03/2012 1. Kryo negativ
04/2012 2. Kryo positiv
12/2012 Geburt unserer 1. Tochter *maedchen*



Wir üben fürs Geschwisterchen:
05-09/2014 vier Kryos, davon zwei biochem. SS
11/2012 2. IVF mit schwerer Überstimulation,
langes Protokoll mit 150 IE FSH, 29 Eizellen, 20 befruchtet
Transfer von einer Blastozyste, positiv, schwerstes Überstimulationssyndrom mit Aszites bis zur 22. SSW, 10 Tage KH, 5 Tage Aszitesdrainage

07/2015 Totgeburt unserer 2. Tochter in der 36. SSW :-(



Neue Runde fürs Erdengeschwisterchen:
10/2015 1. Kryo positiv, Abort in der 8. SSW
01-04/2016 vier Kryos, davon zwei biochem. Schwangerschaft
05/2016 IVF negativ
Antagonistenprotokoll, FSH 150IE, dann 100 IE, 8 Eizellen, vier befuchtet, Transfer von zwei Blastos
07/2016 IVF negativ
Antagonistenprotokoll, Menogon 150 IE, zwei Follikel, eine Eizelle, Transfer von einem Vierzeller

Wechsel Kinderwunschzentrum: negatives HLA-Crossmatch, sonst alles gut. Zunächst weiter mit G-CSF, Immunisierung in Göttingen.

09/2016 3. IVF negativ
Antagonistenprotokoll, FSH 150 IE + Menogon am Ende, Letrozol 6 Tage, 16 Eizellen, 10 befruchtet, vier doppelt befruchtet (Triploidie), Transfer von einer Morula und einer Blasto

1 Zyklus Azythromycin auf Verdacht --> Zervixschleim wechselt von trüb-gelblich auf klar --> scheint ein guter Plan gewesen zu sein...

10/2016 6. Kryo positiv --> biochem. SS
Transfer von einer Morula und einer Blasto

11/2016 4. IVF, gezielte Überstimulation (150IE FSH + 1/2 Ampulle Menogon) ohne Transfer, 21 Eizellen punktiert 17 Eisbabys warten auf uns

12/2016 1. Immunisierung in Göttingen

21.01.2017 Transfer von zwei hübschen 4-Zellern an Tag 2 im natürlichen Kryozyklus. Das Hoffen beginnt...
03.02.2017 4+1 1. BT HCG 221 *elefant*
10.02.2017 5+1 2. BT HCG 2700 + kleine Fruchthöhle zu sehen (trotzdem immer noch große Angst...)
15.02.2017 5+6 3. BT HCG 4900, FH gewachsen, immer noch sehr klein, aber mit Dottersack + 2. Mini-FH (leer) --> vanishing twin?
21.02.2017 6+5 3. BT HCG 10.600, beide FH gewachsen, eine mit Dottersack, aber ohne Embryo, die andere immer noch leer... Was wird das? Gibt es noch eine Hoffnung?
27.02.2017 7+4 HCG 18.700, aber: ein Herzchen schlägt!!! *elefant* 2. FH immer noch leer und das wird sie vermutlich auch bleiben. Macht der vanishing twin die ganzen Probleme???
07.03.2017 8+5 HCG 21.800, das Herzchen schlägt nicht mehr... :-(
10.03.2017 9+1 HCG 29.000, aber trotzdem schlägt kein Herzchen mehr...
11.03.2017 Versuch der Aborteinleitung mit Cytotec, Blutung beginnt hoffnungsvoll, ab d2 nur noch sehr schwache Blutung, bei ansteigendem HCG am 13.03. und weiter nur sehr schwacher Blutung...
16.03.2017 Saugkürretage

13.04.2017 meine Periode kommt sehr schwach, wir warten auf den nächsten Transfer

04/2017 im natürlichen Kryozyklus sieht man eine funktionelle Zyste rechts und eine zystische Struktur in der Gebärmutter --> Abbruch
05/2017 lasse mich wegen Urlaub zu einem künstlichen Zyklus überreden, Beginn allerdings erst an Zt 8, Kontrollsono an Zt 15, vorzeitiger ES, Progesteron 4,85 --> Abbruch

2. Partnerimmunisierung in Göttingen

06/2017 Spontanzyklus, an Zt 12 SH 13,8mm, ein schöner Follikel links, ausgelöst am 30.06., Transfer am 03.07. von einem 6-Zeller und einem fragmentierten Mehrzeller, bin nicht sehr hoffnungvoll *dd*
Die Testreihe wird an ES+11 immer blasser, ES+12/13 ist die Linie nur noch zu erahnen, an ES+14 teste ich nur noch, um ein eindeutiges negativ zu haben: die Linie wird wieder stärker... BT an ES+18, HCG 57, Prog 11,2, KiWu meint, es gäbe noch Hoffnung, ich hab keine mehr, 2. BT an ES+21 HCG 43... :-(

08/2017 wir stimulieren noch mal, zum einen um die Embryonenreserve für mein Leben nach 40 zu vergrößern, zum anderen hätte ich gerne mal wieder einen Frischtransfer.
Trotz reduzierter Dosis (125IE FSH + 1/2 Amp. Menogon) bekommen ich mal wieder eine Überstimulation, es können 25 Eizellen punktiert werden, 20 lassen sich befruchten, kein Transfer...

Der Befund aus Göttingen kommt, das HLA-Crossmatch ist positiv!!!

01.09.2017 Transfer im Spontanzyklus an Tag 2 von einem Zwei- und einem Vierzeller, mal sehen...
09.-13.09. die Testreihe wird (fast) jeden Tag dunkler *elefant*
15.09. BT: HCG an ES +16 unglaubliche 449, Progesteron 38,7 *elefant*
14.11. 12+6 bis hierher entwickelt sich die Schwangerschaft vorbildlich, heute der Schock: das Baby hat eine Hirnfehlbildung und eine verdickte Nackenfalte, alle anderen Organe und Extremitäten sind unauffällig. Wir landen in der Mühle der Pränatalmedizin...
Die Chromosomen und das Array-CGH sind unauffällig, aber der sonographische Befund verschlechtert sich kontinuierlich, am 06.12. leiten wir ein, nachdem sich am 05.12. ein progredienter Hydrozephalus mit Kleinhirnhypoplasie und fazialen Fehlbildungen gezeigt hat.
Ich kann nicht noch ein todgeweihtes Kind austragen...

07.12. unser kleiner P. wird an 16+1 zu seiner Schwester in den Himmel geboren. Wir sind traurig und fassungslos.



Ein kleiner Trost sind seine vielen fazialen Fehlbildungen, wir wissen nicht, ob er überhaupt lebensfähig gewesen wäre. Zumindest sind wir bestärkt in unserer Entscheidung.
Jetzt warten wir auf die Genetik und hoffen, dass es nur ein Faustschlag des Schicksals war und wir nicht auch noch in die PID einsteigen müssen...

Auf uns warten noch 27 Gefrierbabys... Wir geben nicht auf!

Alle 188 untersuchten Gene waren unauffällig, was für uns so mittel beruhigend ist. Wir hoffen, es war kein Genfehler, den man noch nicht kennt. Zumindest die PID bleibt uns erstmal erspart.

Meine Periode kommt nach exakt vier Wochen, diese Pünktlichkeit erscheint mir wie ein Hohn. Den nächsten Zyklus können wir trotzdem nicht nutzen, das restliche HCG hat meine Follikel angekurbelt und die Gelbkörper gepuscht, ich habe drei funktionelle Zysten. Also erstmal abwarten, vielleicht ist die Zwangspause auch nicht schlecht.

Wir nutzen die Zeit für eine weitere aktive Immunisierung, mein HLA-Crossmatch ist nur noch schwanch positiv.

Inzwischen treibt mich immer mehr die Frage um, ob ich zwischen meiner verstorbenen Kindern solange nicht anhaltend schwanger geworden bin, weil meine Schleimhaut sich zu hoch ausgebaut hat. Gleich nach meiner Tochter hatte ich einen Abort und musste zweimal kürretiert werden, weil sich dann ein Polyp gebildet hatte. Danach hatte ich bis zum nächsten Abort mit Kürretage wahnsinnig starke Blutungen. Seit dieser Kürretage ist meine Blutung wieder "normal" und es hat auch prompt wieder geklappt. War es gar kein immmunologisches Problem?

Nach dieser These müsste es ja bald wieder klappen... *dd*

03/2018 wir stimulieren ein (hoffentlich) letztes Mal, diesmal gaaaanz niedrig mit 3 Letrozol für 6 Tage, 75IE Puregon und 37,5 IE Menogen, am ZT 15 ist Punktion von 13 Eizellen, davon lassen sich 9 befruchten. Nach langem haben wir mal wieder die Voraussetzungen für einen Frischtransfer (auch wenn meine persönlich Statistik eine schlechtere SS-Rate bei Frischtransfer aufweist).

22.03.2018 Transfer von einer wünderschönen Blastozyste. *dd*

Von vier befruchteten Eizellen haben sich mindestens 3 (die vierte wird noch beobachtet) zu qualitativ sehr guten Blastos entwickelt, so eine Rate hatten wir noch nie! *elefant*
Initial hatte ich schon Angst, ob sich bei vier befruchteten Eizellen überhaupt eine soweit entwickelt... Scheint doch, dass Qualität vor Quantität steht. Oder meine Eizellen werden mit dem Alter besser. *ichwarsnicht*
Jetzt müssen wir im Falle eines Negativs (daran wollen wir aber garnicht denken) noch mindestens zwei Blastotransfers machen, wo ich doch eigentlich nur sehen wollte, ob meine Eizellen noch genug Potential haben. Bin immer noch starke Verfechterin des d2/3-Transfers! *dd*

An PU +12 bekomme ich ziemlich schnell einen riesen Bauch und Atemnot, mir wird ganz anders... Eine Schwangerschaft wie bei meiner verstorbenen Tochter möchte ich nicht nochmal erleben! Die Testreihe wird wie zu erwarten positiv, allerdings scheint sie mir nicht so dunkel wie gewünscht.
1. BT an PU +16 bestätigt meine Vorahnung, das HCG ist bei mageren 103.
In den nächsten Tagen entwickelt sich zu meiner großen Erleichterung die Überstimulation zurück, ich weiß nicht, was ich hoffen soll.
Der 2. BT an PU +23 ergibt einen HCG-Wert von 997, gut gestiegen, aber nicht berauschend... Hm. Ich bin im Urlaub, die KiWu will unbedingt einen Ultraschall z.A. EUG, dabei sind beide Eileiter entfernt bzw. ligiert...
3. BT an PU + 26 (SSW 5+5) HCG auf 2580 gestiegen, es ist eine 6mm große leere Fruchthöhle zu sehen. Nach der Bluni-Tabelle drei Tage zurück, aber in der Norm... Was wird das schon wieder? Ich hab keine Kraft für den nächsten Krimi!
SSW 6+6: ich glaube es nicht, man konnte einen 5mm großen Embry mit Herzaktion sehen... *elefant*
HCG ist auf magere 13700 gestiegen, ärgere mich jetzt schon, den Wert überhaupt erfragt zu haben... Progesteron seit Beginn konstant bei >40 (war bei meinen Aborten immer niedrig und sinkend). *dd*
SSW 7+6: der Embryo ist entlang seiner Perzentile gewachsen und das Herzchen blubbert kräftig, HCG bei 36.000, langsam wird es...
SSW 9+2: weiterhin gute Entwicklung, aber der Dottersack ist mit 5mm grenzwertig groß. Obwohl der Befund wirklich nicht Anlass zu großer Sorge ist, schrillen bei mir alle Alarmglocken. Kann nicht einfach alles mal normgerecht verlaufen???
SSW 10+4: der Zwerg hat ein bisschen aufgeholt und ist jetzt fast 4c groß, hat mit Ärmchen und Beinchen gewunken und scheint ganz vital. Soweit man das so früh beurteilen kann, ist das Gehirn zumindest altersgemäß regelrecht angelegt. *super*
Der Dottersack ist weiterhin grenzwertig, aber ich habe beschlossen mich diesbezüglich zu entspannen...
SSW 12+4: Ersttrimesterscreening völlig unauffällig! *huepfen*

SSW 18+2 und 20+2: auch das Fehlbildungsscreening im 2. Trimenon ist völlig unauffällig. Der Bub ist total aktiv und macht es mir leicht, an diese Schwangerschaft zu glauben.

SSW 26+2/4: nach sehr entspannten Wochen, bringt der nächste Ultraschall den Schock. Ich habe eine Plazenta praevia partialis, aber leider mit Vasa praevia, also Gefäßen, die direkt über den inneren Muttermund laufen und dann in der Nähe in die Plazenta münden.
Der hinzugezogene Pränatalmediziner meinte, es könnte sein, dass die Plazenta noch hochwächst, für die Gefäße sieht er keine Chance, dass die sich da noch wegbewegen.... O-Ton: "Ich bin gespannt!".
Bei Blutungen und Blasensprung (das ist der Supergau, weil dann die Nabelschnurgefäße reißen können und das Kind verblutet) muss ich sofort in die Klinik. Ansonsten will er in 6-7 Wochen nochmal schauen, wenn der Befund sich bis dahin nicht ändert, muss ich bei 34+0 stationär aufgenommen werden, bekomme Tokolyse und eine primäre Sectio bei 36+0 ("wenn wir es soweit schaffen..." ).
Die gute Nachricht ist, dass meine Zervix noch 5,5cm lang ist und damit der Befund relativ stabil.

Auch wenn das das kleinste Problem ist, macht mir die Aussicht auf eine Sectio echt zu schaffen. Nach zwei unkomplizierten Spontangeburten, stand das nicht auf meinem Plan... Aber wie so oft, wird der hier durchkreuzt....

Ich hatte so gehofft, dass diesmal alles einigermaßen unauffällig verläuft. :-(

Bei 29+3 wache ich, nach einer unauffälligen Vorsorge einen Tag davor, mit Blutungen auf. Im Krankenhaus versiegt die Blutunge schnell, ich werde aufgenommen, an die Tokolyse gehängt, bekomme Lungenreife und Antibiose und darf es mir für die nächsten Wochen gemütlich machen.
Dem Bub geht's gut, er bewegt sich zuverlässig und wiegt schon 1500g.

31+2 nichts Neues, keine Blutung, Bub wiegt 1800g. Nächstes Ziel 32+0, dann ist er aus dem Gröbsten raus. Ich hoffe immer noch auf 36+0.




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