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Benutzerprofil : *Charly
Ein paar Infos zu mir 
Mein Name im Forum: *Charly: 
ein paar Infos zu mir  Ein gemischtes Paar - er ist Engländer, ich Deutsche.

Verhütet haben wir nie, da wir von vornherein wußten, dass es bei ihm schwierig werden könnte, folgen Untersuchungen. Ergebnis:

Bei ihm OAT III , allerdings hat er einen Sohn aus erster Ehe (Glückspilz!)
Bei mir: Hashimoto, bekomme 50µg Euthyrox und 200mg Selen.

Die Behandlung läuft über das britische NHS und findet in Hammersmith, London statt.

Hammersmith forderte Einstellung meines Bluthochdrucks mit geeigneten Medis. Ich bekomme 2 mal / Tag 500mg Presinol.

Die erste ICSI war ein "Day 2 Long Protocoll". Downregulierung mit Buserelin. Leider bekomme ich sehr hohen Blutdruck, der die Docs hier verzweifeln und zum Abbruch raten lässt. Außerdem reagiere ich nicht gut drauf, ich muß länger spritzen.

Starte die Stimu mit 150 IUI Puregon. Auch hier reagiere ich nicht gut und werde in die Verlängerung geschickt. Außerdem wird die Dosis auf 300IUI erhöht.

Nach insgesamt sechs Wochen dann PU von sechs Eizellen, davon drei befruchtet. Ich nehme zwei zurück.

Ergebnis leider negativ.

Die zweite ICSI soll im Oktober starten.

Hurra, manchmal läuft auch was gut. Ich darf schon im September starten und kann so die Herbstferien nutzen. Es wird wieder ein Day2long gemacht.

Diesmal läuft es besser. Die Stimu wird mit 250IUI Puregon begonnen. Nach dem ersten Bluttest soll ich erhöhen auf 300.

Nach 14 Tagen wird ausgelöst. Puuh, diesmal macht mir Otrivelle zu schaffen. Mir ist elend übel. Es können 8 Follis punktiert werden, in jedem eine Eizelle.

Wir hatten eine gute Befruchtungsrate. Dennoch - wieder negativ. Es findet nicht einmal eine Einnistung statt. Wir waren so naiv und haben nicht eingefroren.

Bevor wir im Juni den letzten NHS gesponserten Versuch wagen, lasse ich mich nun in Stuttgart untersuchen. Bei mir macht sich die Angst breit.

Die erste Rechnung vom Labor. 125€ für die Untersuchung, ich habe wohl eine Gerinnungsstörung: Verdacht auf MTHFRc und MTHFRa Mutation. Was man so mit sich rumträgt, ohne etwas davon zu merken. Nun brenne ich natürlich auf den Bericht. Ich habe mir nun Folsäure besorgt und nehme nun 5mg / Tag.

Der Verdacht hat sich nicht bestätigt. Aus Stuttgart kam ein "Grau" Bericht. Dr Reichel hat nichts gefunden, was eindeutig auf eine Einnistungsstörung schließen lässt. Habe ich mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Ein wenig sicherlich. Einige Werte sind etwas außer der Norm. Ich bekomme einen Behandlungsplan ,der Kortison, ASS und Heparin beinhaltet. Hammersmmith wird hellhörig. Ach ja und die Rechnungen sind da: 26€ für den Bericht und 1551€ vom Labor. Ich habe alles eingereicht und nun beginnt die Zitterpartie. Hoffentlich zahlt die Kasse / die Beihilfe.

Bis auf Kleinigkeiten (HIV Test) wurde alles übernommen. London hat jedoch weiter Schema F gemacht - erfolglos.

Damit ist auch unsere dritte ICSI gescheitert und ich falle ins Bodenlose. Über mir schlagen drei Negativ, Einsamkeit, Streß, Ärger im Job und Zukunftsängste zusammen. Ich breche bei Kleinigkeiten in Tränen aus, kann so gerade meinen Dienst verrichten. Ein Psychologe soll's richten. Diagnose: Depression / Anpassungsstörung.

Parallel dazu stellen wir uns in Bielefeld vor. Dr Ebert, selber Brite ist uns sehr sympathisch. Zwar muß man zu Terminen Wartezeiten mitbringen, aber dafür hat der Doc auch für uns Zeit.

Anfang November wurde mit einem Ultrashort Protokol begonnen. Es bekommt mir sehr gut, ich habe eigentlich keine nennenswerten Nebenwirkungen. Außerdem ist es finanziell relativ günstig. Zusätzlich nehme ich nun Hox Alpha um meine TNT-alpha Werte zu senken. Kortison soll die anderen Werte, die leicht erhöht sind, senken und dem Embryo Schutz vor meinem Immunsystem geben.

Der erste US zeigt einen recht aktiven linken Eierstock und einen ignoranten rechten: Links sechs Follikel, rechts eventuel zwei. Nach nur 14 Tage ntreten wir zur PU an. Ich erbitte nach den schlechten Erfahrungen mit Vollnarkosen eine Dämmernarkose. Das spart uns spontan 100€ und war die richtige Entscheidung. Die Narkoseärztin ist ganz erschrocken, dass ich mit der Hälfte der normalen Dosierung schon weg bin. Leider verhindert das nicht den Super GAU: Es fand ein vorzeitiger Eisprung statt - alle Eier sind bereits weg. Wir sind fassungslos. Dr Ebert ist ratlos, so sprachlos habe ich ihn bisher nicht erlebt.

Während er uns die Nachricht beibringt bricht auf einmal Hektik aus, "Ich hab eine, da ist noch eine". Der Dr stürzt raus, als ginge es um Leben und Tod. Dann kommt er wieder - es wurde wenigstens eine gefunden, in einem unfreifen Folli. Aber die Eizelle würde gut aussehen. Es wird versucht, die eine zu befruchten. Wir wissen nicht recht, ob wir uns freuen oder nicht.

Wow. Ich hatte derart Krämpfe, das ich den geplanten vorzeitigen US gerne in Anspruch nahm. Außerdem hatte ich am 6.Tag einen Hauch von Schmierblutung, am 11.Tag eien richtige Schmierblutung. Das wird nie was - davon konnte ich den grinsenden Arzt überzeugen. Der sah im US viele Cysten und jubelte "Die sind schwangerschaftserhaltend", worauf von mir nur ein eher muffiges "Dazu müßte ich schwanger sein" kam. Jedenfalls bekam ich einen neuen Behandlungsplan und Rezepte. Auf Grund der Cysten kam ein sofortiger Neustart nicht in Frage. Auch das noch. Hinzu kam, dass ich unglaublich müde war.

Tja und dann: Am Freitag, 30.11 habe ich also in der Klinik angerufen um mir mein Negativ abzuholen. Der Beste war zur Abwechslung auch da und sehr blaß.

Folgender Dialog:" Guten Tag Frau C. Es ist einfach phantastisch, Hcg 200" "????" "Hallo" "Was bedeutet das?" "*lol* Sie sind schwanger! Herzlichen Glückwunsch" "Wie schwanger?" "*rofl* Richtig schwanger, schwangerer geht's nicht" Danach flossen Tränen, bei mir, bei dem Besten und bei meinem Vater, seine Mutter ist fast durch's Telefon gesprungen. Sie war gerade in der Stadt, Weihnachtseinkäufe erledigen - mir schwant Furchtbares...

Dr Ebert hat sich gefreut, wie ein kleiner Junge, es glühte vor Stolz und umarmte mich und feixte "Damit hab ich nicht gerechnet. Bei den Voraussetzungen! Die Eizelle sah ja nun auch nicht so gut aus, der Folli war ja auch nicht reif. Aber schon der Embryo war klasse. Hach, wie schön!"

Mädels - es gibt keine frühen Anzeichen. Mir ist nie schlecht, ich bin eh eine Schnarchnase, ich habe nix, was man nicht auch anders erklären könnte. Nach drei verkorksten Versuchen in England haben wir es geschafft. Nun heißt es weiter warten und *beten* hoffen, dass alles gut geht. Meine SD wird regelmäßig kontrolliert, ich bin wirklich überrascht, WIE schnell die Werte runterrauschen. Aber dagegen läßt sich ja was tun. Bis auf Weiteres nehme ich Vaginalzäpfchen, ich schleiche Kortison aus und wenn ich irgendein Anzeichen habe, dann einen geradezu dekadenten Hunger auf Junk Food, speziell geschmolzenen Käse. Weihnachten gibt's Raclette*lol*

Am 06.08 wird unser Sohn geboren. Glück, welches atemlos macht.
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