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Benutzerprofil : Sasuana
Ein paar Infos zu mir 
Mein Name im Forum: Sasuana: 
ein paar Infos zu mir  Bin 42 (meine Eizellen leider auch), mein Mann ist ein paar Jährchen jünger. Wir sind aus Unterfranken. Kiwu-Behandlung seit Juli 2000. Ich: beide Eileiter verschlossen. Er: schlechtes Spermiogramm (OAT). Leider bin ich auch noch Low-Responder.
Bisher: 1 IVF ohne Befruchtung, 5 ICSI mit Transfer, 1 ICSI ohne Befruchtung, 3 IVF mit Transfer, 2 x abgebrochen wg. geringer Eizellzahl, 3 x abgebrochen wegen Bildung eines Leitfollikels. Zu allem Übel 2 x Eierstockinfektion nach Punktion. Praxiswechsel beim 7. und 8. Versuch nach Erlangen.

9. Versuch, der bei Pronatal in Prag gemacht werden sollte, ist am 7. Stimutag abgebrochen worden. Leider wieder nur 2 Follikel, und der Größenabstand passte nicht (19 mm, 10 mm).

10. Versuch wieder in der Stimu abgebrochen. Eierstöcke haben wohl ziemlich ihren Geist aufgegeben, nur 1 Follie mit 12 mm, drei mit 5 mm - also keine Chance.

Nächster Versuch geplant in Brno (Tschechien) für Januar 2005 - ein vielversprechender neuer Ansatz für die Stimu von Low-Respondern ist gefunden und wird natürlich getestet. Ach ja, und dieser Arzt ist der erste, der vorneweg eine Gebärmutterspiegelung verlangt. War ne gute Idee, denn es wurde ein sehr unglücklich sitzendes Myom entfernt, das sehr hinderlich für eine eventuelle Einnistung saß. Außerdem wurde festgestellt, dass meine Gebärmutter leicht herzförmig ist, weshalb bei mir kein "normaler" Transfer, sondern ein "Low-Transfer" gemacht werden muss. An der Einbuchtung (Herzform) ist die Durchblutung schlecht und der Embryo wird beim Transfer an eine tiefere Stelle außerhalb der Einbuchtung gesetzt. Muss man halt erst mal wissen, und wenn sich eben vorher kein Arzt für meine Gebärmutter interessiert hat ... (mal erstaunt guck).

Ende Januar 2005 erster US, und das neue System scheint zu funktionieren: Keine Downregulierung im Vorzyklus oder während der Stimu. Und ohne Stimu bereits 3 gleich große Follikel. Kann also jetzt mit der Spritzerei loslegen.
Aus den drei Follies sind vier geworden, hatte sich wohl einer versteckt. Aus allen konnten EZ punktiert werden, und es haben sich alle mit ICSI befruchten lassen. Da uns die Entscheidung "zwei oder drei zurück" schwer gefallen ist, haben wir bis zum 4. Tag gewartet. Die Entscheidung wurde uns dadurch abgenommen, denn es sind in der Nacht vom 3. auf den 4. Tag nach PU zwei Embryonen in der Entwicklung stehen geblieben, zwei sind zu Morulas geworden. Die beiden habe ich zurück bekommen und hoffe jetzt sehr auf einen positiven Test Ende Februar.
Pipitest am 2.3. (17. Tag nach Transfer) wieder mal negativ, trotz bester Voraussetzungen.

Neuer Versuch wieder in Brno (Tschechien). Diesmal hat es, warum auch immer, mit IVF geklappt. Zwei 8-Zeller (A und B) sind am 15. Mai eingezogen.
Und - wie soll es anders sein - habe ich wieder ein Negativ kassiert.
Ich verstehe es nicht. Bin echt ein netter Mensch, zu allen freundlich, bin geduldig, umsichtig, kümmere mich aufopfernd um aus dem Nest gefallene Vögel und anderes Getier ... Wieso möchte nicht endlich mal eine befruchtete Eizelle bei mir bleiben und später in den Genuss all dieser Eigenschaften kommen???

Neuer Versuch: Stimubeginn Erste Juliwoche 2005. Sieht bisher ganz gut aus. PU um den 14./15.7. Habe diesmal 4 vielversprechende Follikel, aus denen hoffentlich 4 EZ geerntet und befruchtet werden. Korrektur: Die 4 Follis haben sich als 3 entpuppt, der eine war nur eine Vene, die meine FA falsch interpretiert hat. Zwei Follis konnten punktiert werden, beide befruchtet, einer am 3. Tag stehengeblieben. Transfer eines 8-Zellers mit A-Qualität. Ergebnis am 3.8.2005: Wieder negativ.

Große Blutuntersuchung bei Dr. Reichel in Stuttgart-Leinfelden.
Ergebnis: Chlamydien-Antikörper in hoher Menge gefunden. Zeigt eine jahrelang zurückliegende, leider unbemerkte Chlamydieninfektion (somit wären meine verschlossenen, verwachsenen Eileiter erklärt). Chronisches Entzündungsgeschehen durch die unbehandelte Infektion.
Außerdem eine heterozygote MTHFR-Mutation (Folsäure-Stoffwechsel). Mein Körper kann kaum Folsäure verarbeiten.
Laut Dr. Reichel hatten alle bisherigen Transfers wegen dieser beiden Störungen kaum Aussicht auf Erfolg. Die Embryonen entwickeln sich entweder nicht richtig, weil keine Folsäure da ist. Und wenn es doch einer geschafft hatte, dann hat das chronische Entzündungsgeschehen die Embryonen wahrscheinlich "abgetötet".
Nach dieser Nachricht fehlen mir die Worte. Gibt es wirklich kaum Kiwu-Ärzte, die nach drei oder vier negativen Transfers erst mal eine solche Untersuchung anordnen???
Therapie: 2 Monate vor nächstem Versuch Dexamethason (Cortison) einnehmen, um die chronische Entzündung zu stoppen. Während des Stimu-Zyklus weiternehmen. Zusätzlich ab sofort 5 mg Folsäure täglich. Ab 1. ZT in einem Versuch täglich Blutgerinner spritzen (Fraxiparin, Heparin).
Also: Zwangspause bis Januar 2006, um erst einmal die Therapie durchzuziehen.

Januar 2006: Wieder ein Versuch in Brno. Nach miserablem Start (keine Antralfollikel, dann nach 6 Stimutagen drei kleine Follikelchen, die wachsen zu langsam, Schleimhaut schlecht aufgebaut) ist der Versuch doch noch prima beendet worden. Follikel haben am Schluss noch mal den Turbo reingelegt und waren bei PU dann 22, 20 und 18 mm groß. Ein Vierter hat sich dazugeschummelt, der aber zu klein für PU war. In allen Follikel prima Eizellen. Alle drei befruchtet. Diesmal wieder keine ICSI nötig, nur IVF. Ein Embryo wurde nicht transferiert, weil er meinem Arzt nicht so gut gefiel und er meinte, ein sich schlecht entwickelnder Embryo stört wahrscheinlich die Guten bei der Entwicklung und Einnistung. Also Transfer von einem 8-Zeller A-Qualität und einem 16-Zeller B-Qualität, 70 Stunden nach Befruchtung.
Und wieder hänge ich in einer Warteschleife. Wieviele Stunden meines Lebens habe ich eigentlich schon in OP-Räumen, auf Gynäkologiestühlen und in Warteschleifen verbracht? Muss ich glatt irgendwann einmal nachrechnen ...

Wie soll es anders sein: Am 20.2.2006 mein 7. Negativ kassiert.

Und wieder ein Negativ im August 2006.

Wir geben noch nicht auf. Neuer Versuch unter optimierter Vorbehandlung im März 2007, wieder in Brno. Wir haben dickes Vertrauen zu unserem Arzt und dieser Klinik. Dieser Versuch läuft bestens, und es flackert wieder der alte Optimismus durch.
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