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  Frage an Diabetisexperten
avatar    Maral
schrieb am 27.07.2012 11:45
Hi,

ich habe einen Bekannten, bei dem zum ersten mal Zucker gefunden wurde, aber nur minimal und die Ärztin meinte lapidar, er müsse aufpassen.

er ist total schlank, um die 40, muskulös, arbeitet körperlich, sonst kein Sport.

Einzige Sache: Sein Vater hatte Altersdiabetis, aber viel später.

Nun meine Fragen: Zunächst einmal: er wurde nüchtern untersucht, weil es eigentlich um was anderes ging, vorher hatte er nur etwas Apfelsaft getrunken, 2 Wochen vorher war der wert ok ( auch nüchtern). Inwieweit ist sowas überhaupt Aussagekräftig.

Er soll aufpassen? Abnehmen geht nicht, dann wäre er untergewichtig.

Seine Sünden sind 2 Liter Apfelsaft in der Woche, alle drei bis 4 Wochen mal ein Liter brause oder eine Flasche Bier, Süßes mag er eigentlich nicht so, ab und zu mal ein eis, Joghurt, Rote Grütze mit vanillesoße.

Brot gibts hauptsächlich bei ihm roggenmischbrot mit Kürbisskernen, aber auch gerne mal ein weißbrot oder Brioche. Vollkornnudeln, parboiledreis, ab und zu Basmati.

Ich meinte jetzt, er solle auf die süßen Getränke und das Weißbrot verzichten, soviel ich weiß sind das die schlimmsten, was den Insulinspiegel anbelangt, wohl weil bei Saft und Brause das fett fehlt irgendwie.

Aber kann er auch aktiv unterstützen? Zum Bsp sollen Mandeln gut schützen, gibts da noch andere Lebensmittel, die den insulinspiegel positiv beeinflussen. Denn auf viel verzichten kann er ja nun nicht mehr.

LG,

Maral


  Re: Frage an Diabetisexperten
avatar    redhair
Status:
schrieb am 27.07.2012 12:03
Zitat
Maral


Nun meine Fragen: Zunächst einmal: er wurde nüchtern untersucht, weil es eigentlich um was anderes ging, vorher hatte er nur etwas Apfelsaft getrunken, 2 Wochen vorher war der wert ok ( auch nüchtern). Inwieweit ist sowas überhaupt Aussagekräftig.

Wenn er wirklich den Apfelsaft vorher getrunken hat kann man die Untersuchung vergessen.Er muss absolut nüchtern sein.
Im Apfelsaft ist Fruchzucker das steigert den Blutzucker enorm an.

Ich wäre für nochmal untersuchen.

l g redhair


  Re: Frage an Diabetisexperten
avatar    Maral
schrieb am 27.07.2012 12:15
Ok, dass konnte er leider nicht mehr mit hundertprozentiger Gewißheit sagen. Wobei ich dachte, man fürt den Test sogar heute bewußt nach dem Frühstück durch, um zu sehen, ob dass richtig verarbeitet wird. Kann ich ihm aber auch nochmal sagen.

da er aber unabhängig davon ja eine genetische Dispostition hat, wäre die Frage nach begünstigen Lebensmitteln im positiven Sinne aber trotzdem interessant. er kann ja versuchen, dass solange wie möglich hinauszuzögern.


  Re: Frage an Diabetisexperten
no avatar
   Ela+2
Status:
schrieb am 27.07.2012 19:52
Er soll mal zum Diabetologen gehen und da nen richtigen Test machen lassen.


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  Re: Frage an Diabetisexperten
avatar    badenmaus
Status:
schrieb am 27.07.2012 20:51
Zitat
redhair
Zitat
Maral


Nun meine Fragen: Zunächst einmal: er wurde nüchtern untersucht, weil es eigentlich um was anderes ging, vorher hatte er nur etwas Apfelsaft getrunken, 2 Wochen vorher war der wert ok ( auch nüchtern). Inwieweit ist sowas überhaupt Aussagekräftig.

Wenn er wirklich den Apfelsaft vorher getrunken hat kann man die Untersuchung vergessen.Er muss absolut nüchtern sein.
Im Apfelsaft ist Fruchzucker das steigert den Blutzucker enorm an.

Ich wäre für nochmal untersuchen.

l g redhair


Ich bekam im Kreissaal sogar Apfelsaft pur statt Glukose o.ä. als es mir schwummerig wurde bzw. als Leonie sich zuwenig bewegt hatte zwinker


  Re: Frage an Diabetisexperten
no avatar
   St_Pauli
Status:
schrieb am 29.07.2012 20:34
Also ich mußte ein Ernährungsprotokoll führen und über 2 Wochen jeden Tag mehrere Messungen durchführen, um zu sehen, ob ich ss-Diabetes habe.

Ich würde auch einen Gang zum Facharzt empfehlen.


  Re: Frage an Diabetisexperten
no avatar
   2nd-chance
Status:
schrieb am 31.07.2012 13:21
HuHu,

*klugscheißer-Modus-an":

Irgendwie werft ihr hier alles durcheinander bzw. zunächst sollte die TE vielleicht erklären, was für eine Art von "Zucker" bei ihrem Bekannten gefunden wurde.

Von der Schilderung her und der Annahme, dass ihm nur 1x "nüchtern" Blut abgenommen worden ist, scheint es sich um eine Insulinresistenz zu handeln.
Dies ist die Vorstufe zu Diabetes Typ II, der auch allgemein als "Altersdiabetes" bekannt ist.
Der Rat, hier zunächst mit Ernährung was zu bewirken ist nicht mal so falsch, in diesem Stadium nimmt man - wenn es mit Ernährung eben nicht klappt - Metformin oä, welches bewirkt, dass sich der Insulinpegel stabilisiert und in den Maßen abgegeben wie er benötigt wird.

Grob und vereinfacht kann man sagen, dass die Bauchspeicheldrüse bei einer Insulinresistenz nicht erkennen kann, wie viel Insulin für das jeweilig aufgenommene Nahrungsmittel (auch Getränke!) benötigt werden und erst mal "auf Verdacht" eine Menge x, - die in den meisten Fällen um ein Vielfaches zu viel - ist raushaut. Das, was nicht mehr benötigt wird lagert der Körper dann in den Fettzellen an. Man kann Übergewicht haben, aber es muss nicht immer so sein!

Wenn man eine Insulinresistenz unbehandelt lässt bzw. die Lebensweise und Ernährung nicht anpasst kommt es in den meisten Fällen zum Typ II Diabetes, bei dem auf jeden Fall Insulin gespritzt wird, aber man kann eben auch aktiv dazu beitragen, dass dieser Fall nicht eintritt.
Man kann übrigens entsprechend diszipliniert mit einer Insulinresistenz leben ohne dass es zu einer echten Diabetes wird.

Der Zusatz "nüchtern" nach dem Getränk Apfelsaft schließt sich übrigens aus, der Test war komplett für die Tonne, da gerade Säfte jede Menge Fruchtzucker enthalten, die den Blutzuckerspiegel kurzfristig hochjagen.
Ich würde deinem Bekannten vorschlagen, einen Termin bei einem Diabetologen zu machen und sich da noch einmal genau beraten zu lassen. Hier wird er auch eine genaue Diagnose bekommen und mit einer entsprechenden Ernährungsberatung erfolgreich sein, sofern es sich denn - wie vermutet - um eine IR handelt.

Vor allem kannst du deinen Bekannten beruhigen, egal um was es sich nun handelt, es ist eine Diagnose, die nicht heißt, dass er nun auf alles verzichten muss. Im Gegenteil, bewusst und gegebenenfalls medikamentös kann man mit Diabetes sehr gut leben. Die Qualität des Essens und das Bewusstsein hierfür verändert sich eben nur entsprechend.


  Re: Frage an Diabetisexperten
avatar    Maral
schrieb am 01.08.2012 15:16
Danke. Genaueres konnte er auch gar nicht sagen, weil es eigentlich um was anderes ging und die Ärztin das nur beiläufig in Raum geworfen hat.

Da er ja aber genetisch vorbelastet ist, wird er wohl dann über kurz oder lang zu einem Experten müssen.




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