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  Abschied mit 33...
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   Milarr
Status:
schrieb am 27.10.2019 13:33
Ich hätte nie gedacht, dass ich hier jemals reinschreiben werde aber nun muss ich es leider. Und das schon mit 33.

Ich bin am Boden zerstört. Bei mir sagen alle Werte, dass es nicht mehr klappt. Amh nicht nachweisbar. Fsh und die anderen Werte zwischendurch perfekt (fsh war bei 5) , aber plötzlich acht Tage später fsh wieder bei 19.

Antralfollikel nur noch einer pro Seite zu sehen.

Es ist so schlimm, zumal ich keinerlei Wechseljahrbeschwerden habe und auch noch einen Zyklus, der allerdings verkürzt ist.
Mein Mann möchte keine Eizellenspende. Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, wie man soetwas neben dem Job hinbekommen soll.

Mir geht es sehr schlecht. Ertrage es kaum wach zu sein. Aber schlafen kann ich auch nicht. Habe innerhalb ganz kurzer Zeit massiv abgenommen und habe erhöhte Temperatur, Herzrasen und bin ständig am zittern obwohl es nicht kalt ist.
Ich hoffe, dass ich schnell einen Platz in einer Tagesklinik bekomme.

Hat es euch auch so umgehauen? Ich versuche positiv zu denken. Wir haben eine wunderbare Tochter und einen lieben Mann, finanziell sind wir abgesichert und ich habe einen tollen Job.
Aber ich befürchte, dass ich ohne ärztliche Hilfe da nicht mehr rauskommen werde.


  Re: Abschied mit 33...
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   Annika_7
schrieb am 27.10.2019 19:47
Hallo liebe Milarr,
Du hörst dich super traurig und verzweifelt an, das tut mir so leid!
Vielleicht versuchst du mal über drei/vier Monate etwas Abstand zum Kinderwunsch zu gewinnen, indem ihr nicht zum Eisprung hin herzelt und du das Messen morgens weglässt?
Das bringt vielleicht ein bisschen Ruhe in das Thema und du kannst dich auf dein Leben, deine Familie und alles was dir gut tut konzentrieren.
Mit 33 hast du eigentlich noch Zeit und mit der aktuellen Situation würde es doch eh keinen großen Unterschied machen, oder?
Zeitgleich würde ich mir eine Alternative zur Schulmedizin suchen. Ein guter Homöopath oder TCM Therapeut der sich mit Kinderwunsch auskennt, vielleicht auch Unterstützung für die Psyche?
Das wäre glaube ich mein Weg, will dir aber natürlich nicht zu nahe treten. Ich kann mir nur sehr gut vorstellen wie schwer die Situation ist..
Alles Liebe


  Re: Abschied mit 33...
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   Milarr
Status:
schrieb am 27.10.2019 19:59
Zitat
Annika_7
Hallo liebe Milarr,
Du hörst dich super traurig und verzweifelt an, das tut mir so leid!
Vielleicht versuchst du mal über drei/vier Monate etwas Abstand zum Kinderwunsch zu gewinnen, indem ihr nicht zum Eisprung hin herzelt und du das Messen morgens weglässt?
Das bringt vielleicht ein bisschen Ruhe in das Thema und du kannst dich auf dein Leben, deine Familie und alles was dir gut tut konzentrieren.
Mit 33 hast du eigentlich noch Zeit und mit der aktuellen Situation würde es doch eh keinen großen Unterschied machen, oder?
Zeitgleich würde ich mir eine Alternative zur Schulmedizin suchen. Ein guter Homöopath oder TCM Therapeut der sich mit Kinderwunsch auskennt, vielleicht auch Unterstützung für die Psyche?
Das wäre glaube ich mein Weg, will dir aber natürlich nicht zu nahe treten. Ich kann mir nur sehr gut vorstellen wie schwer die Situation ist..
Alles Liebe

Lieben Dank für deine Antwort. Ich habe heute den ganzen Tag im Internet wegen Eizellenspende rumgeschaut und es wirkt als ob mein Mann nicht so abgeneigt sei wie noch am Anfang.
Mir geht es jetzt sehr viel besser als die ganzen letzten Tage. Habe sogar etwas Schokolade essen können...
Ich denke wichtig ist, dass wir uns eine Frist setzen.
Die Klinik wird keine Behandlung mehr anstreben. Ich habe aber noch ein Gespräch mit einer anderen Klinik in zwei Wochen. Mal sehen, was die sagen.
Vielleicht sollten wir uns vornehmen z. B. für die Osterferien ein paar Tage in Prag zu verbringen um wenigstens uns das mal vor Ort anzusehen.
Temperatur messen geht eh nicht zurzeit. Habe morgends immer zwischen 37,1 und 37,5. Ich denke, dass die Psyche die Temperatur hochtreibt.
Ehrlich gesagt hat der Sex mir heute total gut getan. Irgendwie war danach meine Stimmung sehr viel besser.


  Re: Abschied mit 33...
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   Chorus
Status:
schrieb am 28.10.2019 13:47
Wir haben damals die EZ-Spende mit einem Kurztripp (Städtetripp nach Barcelona -dort war unsere Klinik) "getarnt". In unserer Klinik wurde nur mit Kryo gearbeitet, also kannst du den Termin, in der der Transfer stattfindet, selbst bestimmen. Du brauchst nur 1x frei für deinen Erstbesuch (zusammen mit deinem Mann, der dann gleichzeitig schon das Sperma abgeben kann) und 1x frei für den Transfer. Beide Termine sind recht frei wählbar.

Wie gesagt arbeitstechnisch bekommt man das gut in irgendwelchen Kurzurlauben unter, man kann sogar ja auch wirklich in der Stadt dort noch was anschauen, damit man was zu erzählen hat... ist halt schwer zu erklären, wieso 2x diesselbe Stadt, aber du kannst ja bei einem Besuch sagen, es wäre ein Wellness-Aufenthalt gewesen oder so. So haben wir es beim letzten Besuch gemacht. Da wir oft zum Wellness gehen, hat da niemand Details nachgefragt.

Übrigens war mein Mann auch anfangs strikt gegen EZ-Spende, am Schluss war es ihm aber doch egal, die einzige Bedingung war, dass ich alles organisiere, zumindest, was mit der Klinik zu tun hatte - letztlich hat er dann alles andere (Flug, Hotel, Transfere) organisiert, in unserer Partnerschaft ist er nämlich der Organisator. Für die Männer ist der Aufwand sonst gleich Null, also die Spermaspende und sonst muss er eh quasi nichts machen (also beim 2. Besuch könntest du theoretisch alleine hin...)


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  Re: Abschied mit 33...
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   Milarr
Status:
schrieb am 28.10.2019 18:57
Zitat
Chorus
Wir haben damals die EZ-Spende mit einem Kurztripp (Städtetripp nach Barcelona -dort war unsere Klinik) "getarnt". In unserer Klinik wurde nur mit Kryo gearbeitet, also kannst du den Termin, in der der Transfer stattfindet, selbst bestimmen. Du brauchst nur 1x frei für deinen Erstbesuch (zusammen mit deinem Mann, der dann gleichzeitig schon das Sperma abgeben kann) und 1x frei für den Transfer. Beide Termine sind recht frei wählbar.

Wie gesagt arbeitstechnisch bekommt man das gut in irgendwelchen Kurzurlauben unter, man kann sogar ja auch wirklich in der Stadt dort noch was anschauen, damit man was zu erzählen hat... ist halt schwer zu erklären, wieso 2x diesselbe Stadt, aber du kannst ja bei einem Besuch sagen, es wäre ein Wellness-Aufenthalt gewesen oder so. So haben wir es beim letzten Besuch gemacht. Da wir oft zum Wellness gehen, hat da niemand Details nachgefragt.

Übrigens war mein Mann auch anfangs strikt gegen EZ-Spende, am Schluss war es ihm aber doch egal, die einzige Bedingung war, dass ich alles organisiere, zumindest, was mit der Klinik zu tun hatte - letztlich hat er dann alles andere (Flug, Hotel, Transfere) organisiert, in unserer Partnerschaft ist er nämlich der Organisator. Für die Männer ist der Aufwand sonst gleich Null, also die Spermaspende und sonst muss er eh quasi nichts machen (also beim 2. Besuch könntest du theoretisch alleine hin...)

Vielen lieben Dank liebe Chorus für deinen Beitrag. Hat es bei dir damals im ersten Anlauf geklappt? Von den Kosten her ist das ja wirklich enorm. Vom Aufwand her hört sich das ja weniger extrem an als Kiwu Behandlung hier in Deutschland. Darf ich dich anschreiben, wenn es bei uns konkreter wird?


  Re: Abschied mit 33...
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   Chorus
Status:
schrieb am 29.10.2019 20:22
Ja du kannst mich gerne anschreiben, und du hast recht, billig ist der Spaß nicht. Deshalb hab ich dann nach 2 EZ-Spenden-Versuchen aufgehört, obwohl negativ, auch, weil mich das Thema Kinderwunsch da schon restlos erschöpft hat und ich endlich einen Schlussstrich ziehen wollte

Dennoch will ich noch mal sagen, dass ich die EZ-Spende wesentlich stressfreier empfand als die IVF-Behandlungen, und die PU, die ja quasi fast eine Operation ist, fällt generell weg, es sind auch wesentlich weniger Spritzen und Medikamente mit im Spiel, weniger Ultraschall usw. Leider ist alles wieder recht lange her, also schwer für mich, falls es um Detailfragen geht, ich weiß den genauen Betrag nicht mehr etc. Die Zusätze wie Flug etc. hab ich jetzt nicht mal als so großen Aufwand gesehen, weil es war ja - trotz allem - recht schön in Barcelona, hab da noch einiges angesehen, gut gegessen etc... also es war trotz allem etwas Urlaub...

Es gibt noch günstigere Kliniken, die Tschechei soll ja billiger sein und ev. gibt es noch günstigere Möglichkeiten... Muss dazu sagen, dass ich ein Problem nicht hatte, das andere vielleicht haben, die aus Deutschland kommen: in Österreich ist im Gegensatz zu Deutschland die EZ-Spende grundsätzlich erlaubt, also war es logisch, dass meine Frauenärztin mitgespielt hat (ich glaube sie musste die Schleimhaut messen).


  Re: Abschied mit 33...
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   Milarr
Status:
schrieb am 30.10.2019 07:45
Vielen Dank für deine Antwort! Es tut mir sehr leid, dass es bei dir nicht geklappt hat.
Kommt man damit irgendwann klar wenn es nicht klappt? Zurzeit habe ich das Gefühl, dass ich nie wieder glücklich sein kann.


  Re: Abschied mit 33...
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   blackmoon
Status:
schrieb am 30.10.2019 15:59
Hallo Milarr,

ich kann, auch wenn ich sehr spät doch noch mein Glück in meinen Armen halten darf, sehr gut nachvollziehen, wie es Dir geht.
Ich muss aber nun mal ganz doof fragen: wurde schon mal stimuliert ? Ist denn sicher, dass daraufhin nicht noch ein paar Follikel wachsen ???
Du hast bereits eine Tochter, was ja bedeutet, dass Du schon mal schwanger warst. Somit wäre es ja gut denkbar, dass auch sehr wenige Follikel zügig zum Erfolg führen könnten. Wäre dann eine IVF nicht einen Versuch wert ???
Abschließen ist absolut nicht einfach, auch wenn man bereits ein Kind hat, das verstehe ich sehr gut...

Ganz liebe Grüße bm


  Re: Abschied mit 33...
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   Milarr
Status:
schrieb am 30.10.2019 16:51
Danke für deinen Beitrag blackmoon,
Ich war noch einmal beim Arzt und er hat heute gezeigt, dass die eileiterdurchlässigkeit top ist und an einer Seite sogar ein Follikel zu sehen war, der hoffentlich die Tage springt. Gebärmutterschleimhaut war grenzwertig in Ordnung.
Er hat nicht viel darüber gesagt, was noch gemacht werden kann aber er meinte, dass mein Alter ein großer Vorteil ist.
Der fsh wert schwankt ja sehr (von 5 auf 20 innerhalb weniger Tage).
Er möchte mich nächste Woche sehen um zu sehen, ob der Eisprung stattgefunden hat. Ich hoffe, dass er mir dann sagt, was man eventuell noch tun kann. Ich denke, dass das ganz stark vom fsh in der ersten Zyklushälfte dann abhängt.
Die Tage sollen wir jedenfalls ordentlich herzeln. Vielleicht geschieht ja ein Wunder und ich werde schwanger...


  Re: Abschied mit 33...
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   Chorus
Status:
schrieb am 30.10.2019 21:59
Das Thema loslassen - kommt man klar, gute Frage. Inzwischen schon. Als ich noch mitten drin steckte wurde es eigentlich fast schon von Tag zu Tag schlimmer.Dass meine Freundin mit 40 noch schnell einfach so schwanger wurde und meine Schwester mit 41,5 - und beide ungeplant (bei meiner Schwester dann leider FG) hat es auch nicht viel leichter gemacht. War schon nahe dran an einer Therapie, das musst du mir glauben, hab mir schon Therapeuten rausgesucht, aber letztlich hat doch dann das eine oder andere abgeschreckt ...

Aber ich hab wirklich aktiv an mir und dem Thema gearbeitet. Irgendwann konnte ich auch loslassen, und - so blöd und klischeehaft das jetzt klingt - wir haben uns 2 süße Kätzchen angeschafft, die mir viel gegeben haben - immer noch natürlich - kaum eine Nacht ohne kuscheln - das hilft natürlich sehr smile . Naja und ich sehe jetzt wirklich auch die negativen Sachen, die ich vorher nicht so gesehen habe (habe eh einen kleinen Thread hier in diesem Forum eröffnet, wenn du genaueres wissen willst...).

Muss aber dazu sagen, dass mein Alter (inzwischen 44) den Vorteil hat, dass man nicht mehr so aktiv mit Schwangerschaftsmeldungen bombardiert wird, meine gleichaltrige Arbeitskollegin ist sogar schon Oma, also wie gesagt, es wird immer besser, dazu kommt noch, dass nicht mehr so viele Erwartungen von außen kommen, niemand fragt dich mehr nach Schwangerschaften usw.. Zudem - das hab ich zumindest mal gelesen - sorgt der Rückgang an Östrogen, der dann so ab 42 Jahren (Daumen mal Pi), dass auch der extreme Kinderwunsch abnimmt, und das merke ich vielleicht auch (?). Trotzdem sind da immer wieder die einen oder andere Sachen, z.B. war ich im Mai beim Klassentreffen (Gruppenzwang...) und wurde gefragt, wie alt meine Kinder sind - es wurde nicht mal gefragt, ob ich welche habe etc... Es ist mir nach wie vor peinlich zu sagen, dass ich keine Kinder habe, du kannst da wenigsten eins vorweisen... und um die Regel rum verkrafte ich es sowieso immer schlecht....


  Re: Abschied mit 33...
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   Milarr
Status:
schrieb am 01.11.2019 11:54
Es beruhigt mich zu lesen, dass man irgendwann irgendwie damit klarkommt.
Ich habe auch schon einmal darüber nachgedacht ein Pflegekinder zu nehmen. Vielleicht ein Mädchen im gleichen Alter wie meine Tochter.
Aber wer weiß ob man uns das mit meinen Vorerkrankungen so zutraut (Tourette, Ads). Auf der anderen Seite habe ich allerdings trotzdem einen guten Job, sogar mit Führungsverantwortung. Das zeigt ja eigentlich, dass ich trotz der Diagnosen gut im Leben zurecht komme.

Wo finde ich denn deinen Thread?


  Re: Abschied mit 33...
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   Chorus
Status:
schrieb am 03.11.2019 10:48
Mein Thread heißt "mein kinderloses Leben" und ist in diesem Unterforum, einfach eins drunter smile Da hab ich alles noch detaillierter beschrieben..

Pflegekinder haben wir auch ganz kurz überlegt, im Gegensatz zu Adoptivkindern ist es bei uns verhältnismäßig leichter, ein Pflegekind zu bekommen, man ist anscheinend nicht so genau, was das Alter, Krankheiten etc. der Bewerber betrifft. Deshalb würde ich, wenn ich dich wäre, es ev. versuchen. Wäre vielleicht sogar ein Vorteil, wenn du ein älteres Kind willst, weil die meisten wollen ja eher Babys oder Kleinkinder.

Was mich persönlich von der ganzen Geschichte abgeschreckt hat, waren eigentlich zwei Dinge, die anscheinend üblich sind, zumindest in unserer Region (schreiben sie sogar so in ihrem Folder, obwohl sie wirklich dringend Pflegeeltern suchen): öfters unangekündigte Kontrollen, und die Vorstellung, ständig eine perfekt aufgeräumte Wohnung zu haben ist stressig für mich - und zweitens die Tatsache, dass dir das Kind von heute auf morgen wieder genommen werden kann - was ich noch schlimmer finde.

Aber kannst du dich mit diesen Tatsachen arrangieren, würde ich das wagen. Vielleicht sogar eher, wenn ich schon ein Kind hätte. Weil mal ehrlich, selbst wenn du jetzt noch ein Kind bekommst, es wird immer einer gewissen Altersabstand zwischen deiner Tochter und dem Kleinen geben, und bei Pflegekindern kannst du da etwas mitbestimmen. Und deine Vorerkrankungen, naja, du schaffst es offensichtlich einen normalen guten Job zu machen, also kann es so schlimm nicht sein, meine Meinung... Bei den Bewerbungunterlagen für Pflegekinder stand eindeutig drinnen, dass Krankheiten nicht so eine große Rolle spielen, obwohl es mich jetzt nicht betroffen hätte...


  Re: Abschied mit 33...
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   Milarr
Status:
schrieb am 04.11.2019 06:36
Danke für deine Nachricht.
Ja, dass einem das Pflegekinder wieder weggenommen wird, Ist sicherlich eine große Belastung, vor allen Dingen, wenn man genau weiß, wo es dann wieder landet.
Unangekündigte Besuche.. Bei uns sieht es nicht immer toll aus. Wäre mir dann schon echt unangenehm, aber auf der anderen Seite denke ich, dass wenn beide arbeiten es nicht immer top aussehen kann. Manchmal finde ich es echt chaotisch bei uns aber bei anderen sieht es oftmals nicht viel besser aus.
Und Chaos sollte ja kein Grund sein, dass einem das Kind weggenommen wird. Es sei denn man ist total der Messi, aber das normale Chaos einer Familie sollte drin sein...
Mal sehen was die Zukunft so bringt. Morgen muss ich wieder zum Arzt. Er möchte sehen, ob ich einen Eisprung hatte. Ovus waren von Freitag 14 Uhr bis Samstag 15 Uhr positiv und Sonntag morgen negativ. Ob da was gewesen ist, weiß ich nicht. Der Zervixschleim war ziemlich wenig...
Morgen bespreche ich mit dem Arzt ob und wie es weitergeht. Ich hoffe, dass er trotz der schlechten Werte eine Stimulation versucht.


  Re: Abschied mit 33...
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   Chorus
Status:
schrieb am 04.11.2019 12:58
Naja Messi bin ich sicher keiner, ich denke nur, das ganze Thema "unangemeldete Besuche" ist mir schon ein bißchen zu viel, wo gibt es denn das heute noch in Zeiten von Handys, mal ehrlich, okay meine Mutter kommt mal so vorbei und eine Freundin, die im Ort wohnt, auch ab und zu, aber meistens ruft sie eh an (aber nicht immer). Vielleicht hab ich auch nur die klassische Sichtweise im Kopf, dass es immer ordentlich sein sollte und sauber, und schaffe es nicht so sehr zu verwirklichen, wie mein Ideal...

Mit "das Kind kann dir jederzeit weggenommen werden" meine ich eher, dass die leibliche Mutter es jederzeit beanspruchen kann. Die Rechte der Pflegeeltern sind ja eher bescheiden... Im Übrigen hab ich mich schon etwas schlau gemacht, bei uns ist es so, dass das Pflegekind das jüngste Kind der Familie sein sollte - und der Abstand zwischen Mutter und Kind maximal 40 Jahre. Außerdem wird erwartet, zumindest bei uns, dass die Mutter nicht arbeitet (!) wenn das Pflegekind erst mal da ist, zumindest das erste Jahr! Man bekommt allerdings auch Pflegegeld.

Ich drücke dir jedenfalls die Daumen dass du trotz allem eine Stimulation machen darfst/kannst. Scheint ja doch so, als hättest du einen Eisprung. Vielleicht ist alles halb so schlimm wie man meinte.... du hast immerhin schon ein Kind, dein Körper "weiß ja wie es geht".


  Re: Abschied mit 33...
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   Milarr
Status:
schrieb am 04.11.2019 17:49
Das mit dem arbeiten scheint aber nicht grundsätzlich ein Problem zu sein. Ich denke es kommt auf das Alter des Kindes an. Ein fünfjährige Kind, das ein paar Stunden in den Kiga geht ist ja etwas anderes als ein Säugling.
Aber ob ich Chancen habe bezweifle ich. Habe aufgrund des Tourette einen Schwerbehindertenausweis mit GdB50. Auf der anderen Seite leben wir in stabilen Verhältnissen. Eigenheim und beide unbefristete Jobs.

Ich hoffe ja immer noch, dass es mit dem zweiten Kind doch noch irgendwie klappt, obwohl mir nicht viel Hoffnung gemacht wird.




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