Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network   Führt die Entfernung der Eileiter auch zu weniger Eizellen?neues Thema
   PID: Mehr Schwangerschaftsrisiken nach genetischer Untersuchung der Embryonen?
   Wie wichtig ist die Morphologie der Spermien bei der Insemination?

  HilfeExitus
no avatar
  natusi
schrieb am 23.01.2019 14:04
Ich gehe auf Glasscherben… wie lange schaffe ich noch? Mein ganzes Leben liegt in Scherben, egal wo ich hingucke nix gibt mir Halt oder Trost… Beruf? Ich übe mein Beruf aus nur, weil ich gut verdiene, aber ich konnte mich nicht in ihm selbstverwirklichen. Meine Ehe? Kaputt, seit der Kinderwunschbehandlung. Miene Eltern? Krank (Alkoholismus) und zerstört vom Leben, Geschwister habe ich keine. Freunde? Meine beste Freundin ist bei der 2. ICSI schwanger geworden und bekommt ihr Baby im Sommer. Momentan kein Kontakt.
Ich bin 36J alt und bin zweites Mal verheiratet. Mein Mann ist 45J alt und hat zwei Kinder aus der ersten Ehe. Meine erste Ehe ist gescheitert, weil er nicht nur mich geliebt hat, sondern alle anderen Frauen die ihm begegnet sind. Scheiße! Erwischt! Nach der Scheidung habe ich mich erstmal auf alle Geschlechtskrankheiten testen lassen. Zum Glück nichts gefunden! Mit 29J begegne ich meinem zweiten Mann. Von Anfang an ist klar wir wollen heiraten, wollen eine Familie gründen und Kinder bekommen. Alles das wiedergutmachen, wo wir in unseren ersten Ehen so versagt haben. Ich bin glücklich!
Nach 3 J heiraten wir, ich will sofort mit Kindern kriegen loslegen. Aber laut meinem Mann Logistik geht vor: zuerst ein Haus kaufen und umziehen. Gesagt, getan! Wir haben ein Haus gekauft mit genügend Zimmern für alle möglichen und unmöglichen Kindern. Nach meinem Geschmack etwas abgelegen, aber tolle Gegend um die Kinder groß zu ziehen. Ich kenne noch genau den Tag, wo wir mit Verhüttung aufgehört haben! Ich bin glücklich!
Nach einem Jahr probieren und experimentieren, landen wir in der KiWu-Klinik aufgrund schlechten Spermiogramm meines Mannes. Es folgen 2 IUI ohne Erfolg…aber positiv denken! Mit der ersten ICSI kommt sofort der Erfolg! Das negative Ergebnis von 1. ICSI mit 1 Blasto habe ich erfahren in einem Dschungel-Paradies für Kinder, wohin wir mit seinen Kindern einen Ausflug gemacht haben. Babys, Kindern, Eltern, noch mehr Kinder…Zusammenbruch!
Zwei Monate später halte ich einen positiven SST. Ich habe es nie nie nie geglaubt, dass ich auch mal einen positiven Test in der Hand halten würde. Eine Woche Aufenthalt im Krankenhaus mit täglichen hCG Messung und Ultraschals, hCG steigt, am Ultraschal nichts zu sehen…Abwarten! Positiv denken! hCG steigt, am Ultraschal nix…positiv denken…hCG steigt, Ultraschall nichts … ich landete auf einem OP-Tisch mit einer Eileiterschwangerschaft! Zusammenbruch!
Ein halbes Jahr später sitzen wir wieder in der KiWu, wir entscheiden uns für die 2. ICSI mit 2 Blastos. Jetzt klappt es bestimmt! Positiv denken! NEGATIV! Zusammenbruch!
Vor 3. ICSI alles noch einmal checken lassen Gerinnung, Killer-Zellen u.s.w. Gesund ist der, der nicht genug beim Arzt war. Aber in Großem und Ganzem hätte auch schlimmer kommen können, Vitaminchen da, Pillchen da… aber sonst alles in Ordnung! Jetzt klappt es bestimmt! NEGATIV! Zusammenbruch!
Ich bin depressiv. Jeden Tag aufzustehen und weiterzumachen fehlt jeden Tag schwerer. Man muss die Zähne zusammenbeißen und so tun als ob das Leben Spaß macht. In manchen Momenten hat man wirklich Spaß, aber dieser Disaster, den man erlebt hat, bleibt trotzdem irgendwo immer in Hinterkopf hängen…Ich wünsche mir ich könnte einmal nur einmal so unbeschwert Lachen, wie ich vor der 1. Behandlung gelacht habe.
Mein Mann kommt gar nicht mehr mit mir zurecht zu depressiv, zu hysterisch…seine Ex-Frau hätte sich nie so angestellt. Auf meine Antwort, dass seine Ex-Frau immer im 1. Zyklus schwanger geworden ist und man kann nie sagen wie sie in meiner Situation reagiert hätte. Das hört er nicht mehr, er hat keine Lust sich in meine Lage zu versetzen, er hat keine Lust das Thema noch einmal durchzusprechen, er ist genervt von meinem Unglücksdasein. Mit dem Kopf kann ich ihn verstehen, wer hat schon die Lust mit einem Menschen zu leben, der das Lachen verlernt hat, mit dem Herzen kann ich noch eine bittere Enttäuschung nicht ertragen. Unsere Ehe besteht jetzt nur aus Enttäuschung und Vorwürfen.
Ich habe noch Hoffnung… Hoffnung, dass, das nur eine schwarze Phase ist und das Leben ist wie ein Zebrastreifen und nach dem Schwarz kommt wieder Weiß. Auch unsere Ehe würde sich regenerieren und wir würden verzeihen lernen. Schließlich wussten wir von Anfang, dass das nicht immer glatt verläuft. Ich würde gerne weitermachen. Ich würde gerne - wohl wissend was es bedeutet - mit der 4. ICSI anfangen. Er aber nicht.
Mein Leben liegt in Scherben…ich habe keine Familie, keine Kinder und keine glückliche Ehe…ich habe das Lachen verlernt…


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.01.19 17:34 von natusi.


  Re: HilfeExitus
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 24.01.2019 12:17
Zitat
natusi
Ich gehe auf Glasscherben… wie lange schaffe ich noch? Mein ganzes Leben liegt in Scherben, egal wo ich hingucke nix gibt mir Halt oder Trost… Beruf? Ich übe mein Beruf aus nur, weil ich gut verdiene, aber ich konnte mich nicht in ihm selbstverwirklichen. Meine Ehe? Kaputt, seit der Kinderwunschbehandlung. Miene Eltern? Krank (Alkoholismus) und zerstört vom Leben, Geschwister habe ich keine. Freunde? Meine beste Freundin ist bei der 2. ICSI schwanger geworden und bekommt ihr Baby im Sommer. Momentan kein Kontakt.
Ich bin 36J alt und bin zweites Mal verheiratet. Mein Mann ist 45J alt und hat zwei Kinder aus der ersten Ehe. Meine erste Ehe ist gescheitert, weil er nicht nur mich geliebt hat, sondern alle anderen Frauen die ihm begegnet sind. Scheiße! Erwischt! Nach der Scheidung habe ich mich erstmal auf alle Geschlechtskrankheiten testen lassen. Zum Glück nichts gefunden! Mit 29J begegne ich meinem zweiten Mann. Von Anfang an ist klar wir wollen heiraten, wollen eine Familie gründen und Kinder bekommen. Alles das wiedergutmachen, wo wir in unseren ersten Ehen so versagt haben. Ich bin glücklich!
Nach 3 J heiraten wir, ich will sofort mit Kindern kriegen loslegen. Aber laut meinem Mann Logistik geht vor: zuerst ein Haus kaufen und umziehen. Gesagt, getan! Wir haben ein Haus gekauft mit genügend Zimmern für alle möglichen und unmöglichen Kindern. Nach meinem Geschmack etwas abgelegen, aber tolle Gegend um die Kinder groß zu ziehen. Ich kenne noch genau den Tag, wo wir mit Verhüttung aufgehört haben! Ich bin glücklich!
Nach einem Jahr probieren und experimentieren, landen wir in der KiWu-Klinik aufgrund schlechten Spermiogramm meines Mannes. Es folgen 2 IUI ohne Erfolg…aber positiv denken! Mit der ersten ICSI kommt sofort der Erfolg! Das negative Ergebnis von 1. ICSI mit 1 Blasto habe ich erfahren in einem Dschungel-Paradies für Kinder, wohin wir mit seinen Kindern einen Ausflug gemacht haben. Babys, Kindern, Eltern, noch mehr Kinder…Zusammenbruch!
Zwei Monate später halte ich einen positiven SST. Ich habe es nie nie nie geglaubt, dass ich auch mal einen positiven Test in der Hand halten würde. Eine Woche Aufenthalt im Krankenhaus mit täglichen hCG Messung und Ultraschals, hCG steigt, am Ultraschal nichts zu sehen…Abwarten! Positiv denken! hCG steigt, am Ultraschal nix…positiv denken…hCG steigt, Ultraschall nichts … ich landete auf einem OP-Tisch mit einer Eileiterschwangerschaft! Zusammenbruch!
Ein halbes Jahr später sitzen wir wieder in der KiWu, wir entscheiden uns für die 2. ICSI mit 2 Blastos. Jetzt klappt es bestimmt! Positiv denken! NEGATIV! Zusammenbruch!
Vor 3. ICSI alles noch einmal checken lassen Gerinnung, Killer-Zellen u.s.w. Gesund ist der, der nicht genug beim Arzt war. Aber in Großem und Ganzem hätte auch schlimmer kommen können, Vitaminchen da, Pillchen da… aber sonst alles in Ordnung! Jetzt klappt es bestimmt! NEGATIV! Zusammenbruch!
Ich bin depressiv. Jeden Tag aufzustehen und weiterzumachen fehlt jeden Tag schwerer. Man muss die Zähne zusammenbeißen und so tun als ob das Leben Spaß macht. In manchen Momenten hat man wirklich Spaß, aber dieser Disaster, den man erlebt hat, bleibt trotzdem irgendwo immer in Hinterkopf hängen…Ich wünsche mir ich könnte einmal nur einmal so unbeschwert Lachen, wie ich vor der 1. Behandlung gelacht habe.
Mein Mann kommt gar nicht mehr mit mir zurecht zu depressiv, zu hysterisch…seine Ex-Frau hätte sich nie so angestellt. Auf meine Antwort, dass seine Ex-Frau immer im 1. Zyklus schwanger geworden ist und man kann nie sagen wie sie in meiner Situation reagiert hätte. Das hört er nicht mehr, er hat keine Lust sich in meine Lage zu versetzen, er hat keine Lust das Thema noch einmal durchzusprechen, er ist genervt von meinem Unglücksdasein. Mit dem Kopf kann ich ihn verstehen, wer hat schon die Lust mit einem Menschen zu leben, der das Lachen verlernt hat, mit dem Herzen kann ich noch eine bittere Enttäuschung nicht ertragen. Unsere Ehe besteht jetzt nur aus Enttäuschung und Vorwürfen.
Ich habe noch Hoffnung… Hoffnung, dass, das nur eine schwarze Phase ist und das Leben ist wie ein Zebrastreifen und nach dem Schwarz kommt wieder Weiß. Auch unsere Ehe würde sich regenerieren und wir würden verzeihen lernen. Schließlich wussten wir von Anfang, dass das nicht immer glatt verläuft. Ich würde gerne weitermachen. Ich würde gerne - wohl wissend was es bedeutet - mit der 4. ICSI anfangen. Er aber nicht.
Mein Leben liegt in Scherben…ich habe keine Familie, keine Kinder und keine glückliche Ehe…ich habe das Lachen verlernt…

Liebe natusi,
aus jeder deiner Zeilen "klingen" Traurigkeit und Verzweiflung.
Es tut mir sehr leid, dass du dich in dieser Situation befindest und so hilflos dem Schicksal gegenüber zu stehen scheinst.

Unsere Kinderwunschgeschichte "feierte" vor kurzem 10jähriges Bestehen. Eine traurige Zahl, eigentlich. Rückblickend sind wir in dieser Zeit aber auch oft über uns hinaus gewachsen und das kannst du auch.

Ich kann deinen Wunsch so gut verstehen, die nächste Behandlung in Angriff zu nehmen. Die Zusammenbrüche nach Abbrüchen oder negativen Behandlungen habe ich mir gespart. Zu zeitaufwendig. Lieber die nächste Behandlung planen und beginnen. Der Weg ist hier nicht das Ziel. Ich will ein Baby. Ich will Mama werden.
Die Zwangspausen (zum Erholen und Geld sparen) waren die anstrengendsten Wochen und Monate in dieser Zeit.
Dennoch denke ich, dass in dieser Situation dein Mann die Vernunftsentscheidung getroffen hat, die euch beide und ein mögliches Kind vor einigen Problemen bewahrt, die du jetzt noch verhindern kannst. Du schreibst, ihr wolltet die Fehler eurer ersten Ehen wieder gut machen. Dazu hast du genau jetzt noch die Chance!

Kein Kind hat jemals, egal ob geplant, herbeigesehnt oder ein Unfall, die Beziehung seiner Eltern gekittet, gerettet, geheilt. Auch wenn du das vielleicht nicht lesen magst: Kinder sind nur so lange wie die Eltern sie sich erdenken perfekt. Dann werden sie geboren und in deiner Realität angekommen und du verstehst, dass sie eigenständige Menchen sind, die ihre eigenen Ziele verfolgen. Ich wünsche dir sehr, dass du das irgendwann erleben und begleiten darfst, aber zu einer so schwierigen Lebenssituation, wie du sie gerade erlebst, dazugenommen ist es keine Heilsbringung, sondern Anstrengung, die man als Paar in der Lage ist zu meistern, zu leisten und zu genießen, wenn alles andere - oder zumindest das Wesentliche - stimmt.

Du hast gleich mehrere Baustellen:
- Herkunftsfamilie
- Ehe
- Beruf
- Freundin
- Wohnsituation
- Kinderwunsch
- deine eigenen Kraftreserven

Hast du daran gedacht, dir Hilfe zu suchen? Ich habe das in meinem Leben schon mehrfach getan, wenn ich nicht mehr weiter wusste und kann das sehr weiter empfehlen. Wenn man den ganzen großen Berg, der vor einem zu liegen scheint, schafft ein wenig aufzulösen und in mehrere Hügel aufzuteilen, dann gelingt es einem oft viel besser, nacheinander diese Hügel zu übergehen, statt am Aufstieg des gesamten Berges zu scheitern. Und den ein oder anderen Hügel kann (oder muss?) man dabei vielleicht auch außen vor lassen, ohne ihm weiter Beachtung zu schenken.

Der von mir zuletzt aufgeführte Punkt scheint mir hier der dringlichste zu sein. Deine Kraftreserven sind aufgebraucht. Hast du die Möglichkeit kurzfristig in den Urlaub zu fahren, eine Kur zu beantragen oder ähnliches? Etwas Abstand gewinnen würde gut tun und eine andere Perspektive ermöglichen.

Ich hoffe, Blüte antwortet dir noch. Die findet immer sehr treffende Worte.

Liebe Grüße,
Juna


  Re: HilfeExitus
no avatar
  natusi
schrieb am 24.01.2019 14:09
Liebe Juna,
vielen Dank für deine Antwort. Ich weiß, dass ich psychologische Hilfe benötige, nur nach Aussage meiner FA einen Termin beim Psychologen als gesetzlich Versicherte kriegt man erst in einem Jahr. Leider durch das KiWu Behandlungen ist das ganze Budget aufgebracht und man hat kein Geld es privat zu bezahlen. Und man muss es irgendwie allein schaffen. Nur wie? Ich habe echt zu viele Baustellen, mich wundert‘s nur, dass dies alles auf einmal auseinandergefallen ist. Vor 3J war man noch glücklich und jetzt ist man nur ein Stück elend. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll und wofür?


  Re: HilfeExitus
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 24.01.2019 17:04
Zitat
natusi
Liebe Juna,
vielen Dank für deine Antwort. Ich weiß, dass ich psychologische Hilfe benötige, nur nach Aussage meiner FA einen Termin beim Psychologen als gesetzlich Versicherte kriegt man erst in einem Jahr. Leider durch das KiWu Behandlungen ist das ganze Budget aufgebracht und man hat kein Geld es privat zu bezahlen. Und man muss es irgendwie allein schaffen. Nur wie? Ich habe echt zu viele Baustellen, mich wundert‘s nur, dass dies alles auf einmal auseinandergefallen ist. Vor 3J war man noch glücklich und jetzt ist man nur ein Stück elend. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll und wofür?

Ganz einfach: Für dich!
Egal ob mit oder ohne Kind, belässt du alles beim Alten, wirst du nicht glücklich werden und die "letzten" 40 Jahre deines Lebens (oder wie alt werden statistisch gesehen Frauen?) leiden.

Objektiv betrachtet ist auch nicht alles jetzt auf einmal und ganz plötzlich passiert. Das, was jetzt plötzlich kommt ist, dass es dich so sehr überrollt.
Und ja, oft dauert es ein Jahr, bis man einen niedergelassenen Psychologen aufsuchen kann. Aber wenn du nicht jetzt aktiv wirst und dich auf Wartelisten setzen lässt, wird es gar nicht dazu kommen.
Eine Kur könntest du realistischer Weise in einem halben Jahr bekommen, vielleicht Ende Sommer. Urlaub ginge kurzfristiger. Was noch eine Möglichkeit wäre, wäre Lebens- und Familienberatung der Caritas oder eines anderen kirchlichen Trägers. Oft wird das als "Paartherapie" verstanden, was es aber nicht ist. Die Wartezeiten dort sind oft kürzer und das Angebot ist kostenlos. Manchmal haben die dortigen Berater auch Geheimtipps für psychologische Betreuung. Außerdem eine Möglichkeit über die man nachdenken könnte: Stationäre oder Tagesklinik. Deine momentane Krise könnte in Richtung Burnout gehen. Man kann dies nicht nur beruflich bekommen, sondern durchaus auch im privaten Bereich.

Ich habe nach dem Tod unserer Töchter eine 8wöchige Reha gemacht und später nochmal eine 3wöchige Mutter-Kind-Kur. Das hat mir sehr weiter geholfen.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.01.19 17:06 von Juna30.


  Werbung
  Re: HilfeExitus
no avatar
  Apsara
schrieb am 25.01.2019 08:23
Liebe Natusi,

du scheinst ziemlich am Ende deiner Kräfte zu sein, das ist sehr schade.
Was ich dir als Info da lassen wollte: die Aussage deiner Ärztin, dass man für einen Termin bei einem Psychotherapeuten ein Jahr warten muss ist nicht korrekt. Seit letztem Jahr gibt es ein neues Gesetz, das allen Psychotherapeuten vorschreibt, eine wöchentliche (telefonische) Sprechstunde anzubieten ebenso wie, dass die Wartezeit für ein Erstgespräch nicht länger als vier Monate betragen darf. Ebenso gibt es in vielen Bundesländern auch eine Koordinationsstelle für Psychotherapie, die freie Plätze vermitteln können. Solltest du zufällig aus Bayern sein, wäre das hier die entsprechende Seite:

[www.kvb.de]
Falls du aus einem anderen Bundesland kommst, musst du nach der entsprechenden Kassenärztlichen Vereinigung googeln.

Die Möglichkeit, sich an eine Beratungsstelle zu wenden wurde dir ja bereits genannt. Eine passende Beratungsstelle in deiner Nähe kannst du hier finden:

[www.dajeb.de]

Viele Grüße,

Apsara


  Re: HilfeExitus
no avatar
  Apsara
schrieb am 25.01.2019 08:26
Zitat
Apsara
Seit letztem Jahr gibt es ein neues Gesetz, das allen Psychotherapeuten vorschreibt, eine wöchentliche (telefonische) Sprechstunde anzubieten ebenso wie, dass die Wartezeit für ein Erstgespräch nicht länger als vier Monate betragen darf.

Sorry, habe mich verschrieben, ich meinte natürlich vier WOCHEN und nicht vier Monate Ich wars nicht


  Re: HilfeExitus
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 25.01.2019 19:40
Zitat
Apsara
Zitat
Apsara
Seit letztem Jahr gibt es ein neues Gesetz, das allen Psychotherapeuten vorschreibt, eine wöchentliche (telefonische) Sprechstunde anzubieten ebenso wie, dass die Wartezeit für ein Erstgespräch nicht länger als vier Monate betragen darf.

Sorry, habe mich verschrieben, ich meinte natürlich vier WOCHEN und nicht vier Monate Ich wars nicht

Cool! Das wusste ich auch noch nicht, tolle Info!




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2019