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  Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
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  Pinanina
schrieb am 15.01.2019 17:06
Hallo zusammen

Ich melde mich hier das erste mal. Ich versuche schon lange alleine klar zu kommen aber ich brauche einfach jemand mit dem ich mich austauschen kann, dem es vielleicht auch so geht wie mir. Ich fühle mich so alleine.
Ich bin 32 Jahre alt und mein Freund ist 43 Jahre alt. Seit 1.5 Jahren versuchen wir schwanger zu werden.
Nun haben wir im November erfahren, dass mein Freund viel zu wenig Spermien hat um auf natürlichem Weg ein Kind zu zeugen.
Es kommt nur eine künstliche Befruchtung in Frage. Meine Ärztin rät mir davon ab da es sehr belastend für die Psyche ist und es nur ca. eine 20% igle Chance gibt, dass es klappt.
Eigentlich war ich immer dagegen aber in meiner jetzigen Verzweiflung? Es ist auch viel Geld und das haben wir im Moment einfach nicht.
Ich bin am Boden zerstört, und mein Zustand wird immer schlimmer. Im Moment bin ich krank geschrieben, ich konnte nicht mehr arbeiten gehen. Ich habe solche Herzschmerzen, dass es körperlich weh tut.
Mein grösster Wunsch scheint einfach wie eine Seifenblase zu platzen und es tut so unendlich weh. Immer sehe ich die Mütter mit ihren Kindern und alle meine Freunde bekommen Kinder ich kann nicht mehr auf die Strasse ohne zu weinen. Ich weiss ehrlich gesagt nicht wie ich das überstehen soll.
Ich bin in Therapie und nun stellt sich die Frage soll ich bei meinem Partner bleiben oder ist mein Kinderwunsch grösser als unsere Liebe?
Sollen wir trotzdem eine künstliche Befruchtung probieren?
Was ist meine Motivation für ein Kind?

Wie geht ihr damit um? Geht es euch ähnlich?
Kann mir jemand sagen ob es irgendwann besser wird und es wieder Hoffnung gibt.

Ich danke euch schon einmal herzlich für Antworten.


  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
no avatar
  IchDuErSieEs
schrieb am 16.01.2019 09:32
Hi Pinanina,
zu erst einmal: das ist sichr ein Schock für dich (euch?) gewesen, diese Diagnose. Da darfst du ruhig traurig sein, wütend über die Ungerechtigkeit..ich finde es gut dass du dir Hilfe gesucht hast und mit jemanden darüber reden kannst. smile

Dann möchte ich dir verschiedene Dinge ans Herz legen:
1) mach einen Termin in einer oder zwei Kinderwunschkliniken aus und lass dich zu den verschiedenen Möglichkeiten (sowohl unterstützer Kinderwunsch wie auch Kosten) beraten. Die Aussage deiner Ärztin finde ich nämlich nicht sehr empathisch/gut.. Denn auch ein unerfüllter Kinderwunsch belastet einen seelisch und auch auf normalen Wege sind die Chancen etwa gleich groß. Zudem wird dort nochmal genauer Untersuchungen gemacht (war das Spermiogramm bei eine Urologen gemacht worden? Wurde denn eine Ursache genannt? Wenn nein: hake nach, evtl. kann man hier ansetzen und das SG verbessern. usw..)
2) Sprich mit deinem Therapeuten (bzw. anderen Stellen wie proFamilia, etc), schau mal hier in das Kinderwunschforum, tausche dich aus etc. - dann denke ich wird dir klarer ob du für dich entscheidest: "ich möchte auf jeden Fall sehr gerne ein Kind", mit meinem jetzigen Partner oder irgendeinem anderen Mann, oder "ich könnte mir auch ggf. vorstellen alleinerziehend zu sein".

Alles Gute! smile


  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 16.01.2019 20:21
Hallo Pinanina,
es tut mir leid, dass ihr euch in dieser Situation befindet. Gerade wenn man "immer dagegen" war, wie du selbst schriebst, gibt es nur die Möglichkeiten sich seinem Schicksal zu fügen oder eben von seinem Standpunkt abzurücken.
Du scheinst gerade in einem wirklich tiefen Loch zu sein. Dennoch möchte ich dir ein paar meiner Gedanken zu deinem Post mit auf den Weg geben:

1. Du erwägst deinen Freund zu verlassen, um ggf deinen Kinderwunsch doch noch erfüllen zu können. Überlege gut, ob deine Partnerschaft die ist, die du dir auf Dauer wünschst. Mit einem "Lebensabschnittsgefährten" ein Kind zu bekommen, einfach weil dieser gerade verfügbar ist, ist vielleicht nicht die Wahl, die dich und euch am Ende Glücklich macht.
2. Wenn dein Freund der Mann ist, mit dem du deinen Lebensweg weiter gehen möchtest, würde ich als erstes die Gynäkologin wechseln. Eine Ärztin, die davon abrät reproduktionsmedizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, weil das emotional belastend ist, halte ich für inkompetent. Genau andersherum wird ja gerade bei dir der unerfüllte Kinderwunsch zur absoluten Belastungsprobe. Ob man diesen Weg weiter geht oder Hilfe in Anspruch nimmt, ist immer eine persönliche Entscheidung. Ich hätte mir zum Beispiel nie vorstellen können, diesen Weg nicht zu gehen.
3. Dass es nur eine 20%igr Chance gibt, stimmt so nicht. Je nach Paar, Problemen und einigen anderen Aspekten wie z. B. das Alter sind die Erfolgsschancen sehr unterschiedlich. In der Regel wird die Chance einer ICSI mit ca. 20 % angegeben. Etwa 70 % der Paare kann mit Hilfe der Reproduktionsmedizin geholfen werden.
4. Ich würde auch dazu raten in einer Kinderwunschklinik in der Nähe mal einen Beratungstermin zu machen. Auch hier kann noch mal ein Spermiogramm gemacht werden. Ein Spermiogramm ist immer eine Momentaufnahme und kann stark schwanken. Dort wird man auch dann auch aufklären können, welche Maßnahmen zur Verfügung stünden, um euch zu helfen.
5. Falls ihr offen seid zum Beispiel auch zu heiraten, gibt es Krankenkassen, die 3 Behandlungen zu 100 % übernehmen.
6. Die eigene Motivation, ein Kind zu bekommen, kann sehr variieren. Das mal zu hinterfragen, um zu ergründen, ob man vielleicht auch ohne Kinder glücklich werden kann ist sicherlich auch sinnvoll. Egal zu welchem Schluss du dann kommst, er ist gut durchdacht.

Liebe Grüße
Juna


  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
no avatar
  Pinanina
schrieb am 17.01.2019 19:26
Liebe Juna

Vielen lieben Dank für deine Antwort.
Zur Zeit bin ich gerade in einer guten Lebensberatung und setze mich langsam mit all diesen Fragen auseinander.
Für mich ist nun klar, dass ich meinen Partner nicht verlassen werde. Wir sind sehr glücklich und nur um meinen Kinderwunsch zu ermöglichen nach einem anderen zu suchen wäre dann nicht so fair auch einem neuen Partner gegenüber.
Was ich sehr gut finde, dass du schreibst mich mit der Motivation für ein Kind auseinander zu setzen, da bin ich nun gerade dabei und ich denke das es tiefe Einblicke geben kann.
Ich werde mich wohl früher oder später doch noch mit der künstlichen Befruchtung auseinander setzen müssen.
Wir waren in einem Kinderwunschzentrum und haben uns dort untersuchen lassen. Die Möglichkeit die wir hätten wäre eine ICSI.
Hast du das auch probiert?
Es ist meine Hausärztin die mir davon abrät.
Leider wohnen wir in der Schweiz und da bezahlt die Krankenkasse nichts ausser bei einer Insemniation und dies kommt bei uns nicht in Frage.

Ich danke dir vielmals für deine Worte die mir doch auch wieder Mut gegeben haben.

Liebe Grüsse


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  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
no avatar
  Pinanina
schrieb am 17.01.2019 19:34
Hallo IchDUErSIeEs

Vielen Dank für deine Antwort.
Wir haben uns in einem Kinderwunschzentrum untersuchen lassen, es ist meine Hausärztin/Frauenärztin die mir davon abrät. Die Ursache haben sie uns nicht gesagt, evt. könnte es genetisch sein aber das müsste man weiter untersuchen. Bei uns wäre die ISCI die Möglichkeit die wir hätten, je nach dem könnten wir noch wo anders Nachfragen ob es wirklich die einzige Möglichkeit ist.
Auf jeden Fall ist es für mich ein schwerer Entscheid, da ich eigentlich immer dagegen war und auch von der Vorstellung Abschied zu nehmen, dass es auf normalen Weg nicht klappt schmerzt sehr.

Ich werde mich aber hier einmal umsehen wie andere das machen und damit umgehen.

Ich danke dir für deine Worte.

Liebe Grüsse


  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 20.01.2019 11:53
Zitat
Pinanina
Liebe Juna

Vielen lieben Dank für deine Antwort.
Zur Zeit bin ich gerade in einer guten Lebensberatung und setze mich langsam mit all diesen Fragen auseinander.
Für mich ist nun klar, dass ich meinen Partner nicht verlassen werde. Wir sind sehr glücklich und nur um meinen Kinderwunsch zu ermöglichen nach einem anderen zu suchen wäre dann nicht so fair auch einem neuen Partner gegenüber.
Was ich sehr gut finde, dass du schreibst mich mit der Motivation für ein Kind auseinander zu setzen, da bin ich nun gerade dabei und ich denke das es tiefe Einblicke geben kann.
Ich werde mich wohl früher oder später doch noch mit der künstlichen Befruchtung auseinander setzen müssen.
Wir waren in einem Kinderwunschzentrum und haben uns dort untersuchen lassen. Die Möglichkeit die wir hätten wäre eine ICSI.
Hast du das auch probiert?
Es ist meine Hausärztin die mir davon abrät.
Leider wohnen wir in der Schweiz und da bezahlt die Krankenkasse nichts ausser bei einer Insemniation und dies kommt bei uns nicht in Frage.

Ich danke dir vielmals für deine Worte die mir doch auch wieder Mut gegeben haben.

Liebe Grüsse

Hallo Pinanina,
ja, ich habe mir/ wir haben uns durch ICSIs unseren Kinderwunsch erfüllt und wir hoffen beide sogar noch auf ein weiteres Kind durch unsere eingefrorenen Embryonen.
Ich denke, dassman so oder so im Kinderwunsch viel über sich, den Partner und die Beziehung lernen kann. Wenn das sehr tiefgründige Gedanken sind, sollte man manchmal aber auch wieder versuchen, auf dem Boden der Tatsachen zurückzukehren. Nicht alles, was man sich erdenken kann, spielt in der Realität eine wirkliche Rolle. So können zum Beispiel negativ assoziierte oder vielleicht egoistische Gründe für den Kinderwunsch in der Realität mit Kindern gar keine Rolle mehr spielen. Im Nachhinein würde ich mich fragen, warum ich so früh unbedingt Kinder wollte. Aber auch wenn ich dem auf den Grund gehen würde und für mich eine Antwort herausfinden würde, spielt das in meinem Leben jetzt mit meinen Kindern keine Rolle mehr. Meine Kinder sind da und ich würde diesen Weg immer wieder gehen, um sie zu bekommen.

Kennst du die Bücher "Die Mutterglück-Lüge" oder "Regretting Motherhood"? Die fand ich sehr interessant zu lesen. Aber auf meine Kinder verzichten würde ich natürlich nicht.

Was ist es, das dich negativ über künstliche Befruchtung denken lässt?

Alles Liebe!
Juna


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.01.19 11:57 von Juna30.


  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
no avatar
  Pinanina
schrieb am 21.01.2019 17:54
Liebe Juna

Vielen Dank für deine Antwort und deine Buchtipps, ich kenne sie nicht aber werde da mal reinschauen.
Es freut mich sehr das ihr euer Glück erfüllen konntet.
Was war bei euch der Grund weshalb ihr diesen Weg gegangen seit?
Ich war eigentlich immer der Meinung, wenn es nicht auf natürlichem Weg klappt, dann soll es eben nicht sein.
Nun in meiner Verzweiflung bin ich mir da nicht mehr so sicher.
Ich spüre einfach einen inneren Widerstand gegen dieses ganze medizinische und gegen die Vorstellung das ein Kind im Reagenzglas entsteht und nicht in mir.
Daher denke ich irgendwie auch, dass das Kind nicht bei mir bleiben könnte wenn ich so einen inneren Widerstand habe.

Das sind so meine Gedanken und Gefühle.

Liebe Grüsse


  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
no avatar
  HimbeerErdbeer
schrieb am 21.01.2019 20:47
Hallo Pinanina,

deine Ärztin finde ich unmöglich - da kann man ja auch zu einem Kranken sagen, du, die Erfolgschance beträgt ja eh nur x Prozent und es gibt so viele Nebenwirkungen und dieses Hoffnungmachen ist so anstrengend, lass es lieber.

Wenn man am Anfang des Kinderwunschweges steht, denkt man wie du und hat einen inneren Widerstand gegen das "Unnatürliche". Mir hat dieser Gedanke geholfen: Es treffen sich einfach nur die richtige Eizelle und die richtige Samenzelle, es werden die bestmöglichen Bedingungen geschaffen und dann, durch die ganze Unterstützung klappt es vielleicht. Es sind ja eure Samen- und Eizellen, daran ändert sich nichts (es werden nur mehr herangezüchtet, aber sie kommen ja von dir). Also ich denke, meine Kinder, die durch ICSI gezeugt wurden, wären genau die Kinder, die ich natürlich gekriegt hätte, wenn ich den berühmten Sechser im Lotto gehabt und es einfach so geklappt hätte. Weißt du, was ich meine?

Und nein, du kannst dir eine Fehlgeburt nicht herbeidenken.


  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 22.01.2019 12:32
Zitat
Pinanina
Liebe Juna

Vielen Dank für deine Antwort und deine Buchtipps, ich kenne sie nicht aber werde da mal reinschauen.
Es freut mich sehr das ihr euer Glück erfüllen konntet.
Was war bei euch der Grund weshalb ihr diesen Weg gegangen seit?
Ich war eigentlich immer der Meinung, wenn es nicht auf natürlichem Weg klappt, dann soll es eben nicht sein.
Nun in meiner Verzweiflung bin ich mir da nicht mehr so sicher.
Ich spüre einfach einen inneren Widerstand gegen dieses ganze medizinische und gegen die Vorstellung das ein Kind im Reagenzglas entsteht und nicht in mir.
Daher denke ich irgendwie auch, dass das Kind nicht bei mir bleiben könnte wenn ich so einen inneren Widerstand habe.

Das sind so meine Gedanken und Gefühle.

Liebe Grüsse


Huhu!
Wie meine Vorchreiberin glaube auch ich nicht, dass man eine FG durch Gedanken oder Gefühle auslösen kann. Ich habe meine ersten beiden Töchter im 6. Monat geboren und beerdigt und danach noch drei kleine ganz früh verloren. Ich wäre für alle diese Kinder sowas von bereit gewesen, wir haben sie herbeigesehnt und wirklich viel in Kauf genommen sie zu bekommen. Nur geholfen hat das leider nicht.
Meine Einstellung änderte sich dann auch nicht, was eine Erklärung dafür sein würde, dass meine Söhne dann doch gesund und munter geboren werden.

"Wenn es nicht natürlich klappt, dann halt nicht" kenne ich nur als Einstellung von Menschen, die 1. keinen Kinderwunsch haben (so wie du früher wohl noch nicht hattest) oder aus religiösen Gründen. Ich wusste schon seit ich 16 bin, dass es bei mir wegen PCO schwierig wird, natürlich schwanger zu werden. Kinderwunsch hatte ich da noch viele Jahre nicht. So hatte ich vielleicht Zeit mich unbewusst an diesen Gedanken zu gewöhnen? Ich hatte also keinen "Schock" bei der Diagnose und war auch mit meinem Mann sofort bereit, diesen Weg zu gehen. Was die Zeugung und den Transfer angeht waren wir immer sehr praktisch eingestellt. Eltern von natürlich gezeugten Kindern wissen auch nicht genau wann es sowei ist und fiebern dann mit oder so. Dafür waren wir ab TF gedanklich immer ganz nah dran an meinen Kindern und konnte sehr früh eine Beziehung zu ihnen aufbauen.
Ich weiß im Kindergarten inzwischen von einigen Kindern, dass sie nicht natürlich entstanden sind und manche davon sogar auch eingefroren waren. Glaub mir, du siehst keinen Unterschied zwischen diesen Kindern, der auf ihre Entstehung zurückzuführen ist.

Ich wünsche dir, dass du einen Ausweg findest aus diesen Gedanken und mit deinem Partner mit eurer Entscheidung glücklich wirst.
LG
Juna


  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
no avatar
  littlemeamy
Status:
schrieb am 22.01.2019 15:44
Liebe Pinanina,

Du hast ja schon viele tolle Beiträge bekommen, denen ich nicht viel hinzufügen kann.

Nur eins noch ganz deutlich: keiner, aber auch wirklich kein Mensch denkt sich im Vorfeld: "nee, also ich will auf jeden Fall mal ne künstliche Befruchtung machen lassen! Is doch voll cool! Mit Sex probieren wir es gar nicht erst." (außer man weiß natürlich schon, dass es nicht klappen kann).

Das ist etwas, in das man hineinwachsen muss. Das reift mit der Zeit, mit den Diagnosen und irgendwann ist man bereit dazu. Dann kann man es als DIE Chance zum Wunschkind annehmen.

Auch du wirst hineinwachsen!

Alles Gute
amy


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.01.19 15:44 von littlemeamy.


  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 23.01.2019 08:38
Hi,

Zu dem Gedanken "es soll nicht sein" möchte ich gerne etwas sagen.

Jeder nimmt in Notfällen die moderne Medizin zu Hilfe. Hier ein Herzinfarkt, da ein Muttermal das raus muss, Hier ein Zahn mit Loch.

Da sagt doch auch keiner "nee, Lass ich nicht machen. Das soll so sein".

Und das Kind wächst trotzdem in dir. Völlig egal wie die Befruchtung war.


  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 23.01.2019 20:26
Zitat
Lavendelzweig
Hi,

Zu dem Gedanken "es soll nicht sein" möchte ich gerne etwas sagen.

Jeder nimmt in Notfällen die moderne Medizin zu Hilfe. Hier ein Herzinfarkt, da ein Muttermal das raus muss, Hier ein Zahn mit Loch.

Da sagt doch auch keiner "nee, Lass ich nicht machen. Das soll so sein".

Und das Kind wächst trotzdem in dir. Völlig egal wie die Befruchtung war.

Das ist super passender Vergleich!


  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
no avatar
  claudimaus1982
schrieb am 24.03.2019 14:18
Hallo,
ich wollte nur anmerken:
die Chancen sind gar nicht mal so schlecht, wenn du erst 32 bist und soweit alles OK. Wir haben uns den Wunsch auch mit einer ICSI erfüllt, ich war 32, er 38, hat im 2. Versuch geklappt. Die Chancen standen (auch abhängig von der KiWu) damsls bei ca 45% und es hat im 2. Versuch geklappt.
Wg der Kosten: auch hier gibt es viele Möglichkeiten. Es gibt KKs, die zahlen 3 Versuche komplett, bei anderen wird zumidnest bezuschusst und offenbar gibt es Bundesländer in D, die ebenfalls bezuschussen. Also da sollte man sich sicher erkundigen.

Viel Glück!


  Re: Muss ich meinen Kinderwunsch aufgeben?
no avatar
  Schiggy
schrieb am 28.04.2019 08:44
Hallo,
ich wollte nur mal Mut machen. Bei uns hat es mit dem Kinderwunsch auch laaange nicht geklappt, erst mit ICSI. Mein Sohn ist heute 14 und niemand fragt mehr, wie er entstand.
Die übrigen Einzellen vom ersten Versuch wurden kryokonserviert und ein Jahr später eingesetzt, meine Tochter ist jetzt 12.
Es kann Wunder geben und ICSI ist eine wunderbare Hilfe.
Wenn Du Kinder willst, frag die Fachleute, die wissen mehr als der normale Frauenarzt!

Ich drücke dir die Daumen. LG




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