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  Re: Wie mit Menstruation umgehen?
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  Chorus
Status:
schrieb am 30.03.2018 12:39
Bin schon wieder in einem Regel-Dilemma, diesmal leicht über NMT (NMT +1)

Dies nur, wenn man einen 27tägigen Zyklus annimmt, den ich schon seit mehreren Zyklen habe, und zwar sehr exakt (sogar Uhrzeit stimmt)

Jetzt ist es so, ich bin ja schon 43 und die Chance, dass jemand wie ich noch ein Kind bekommt, der seit fast 7 Jahren erfolglos hibbelt und bei dem weder IVF noch EZS geklappt hat, wahrscheinlich so gegen 0-2% liegt.

Bin gerade etwas verstimmt und mein Mann hat mir versprochen, einen Test mitzubringen, den ich dann morgen in der Früh machen werde.

Schau noch, wie ich die Stunde rumkriege bis zur Arbeit am Nachmittag (bei uns ist kein Feiertag) dort bin ich dann eh abgelenkt.

Bzw. bei meinem "Glück" kommt sie dann direkt bei der Arbeit (obwohl, nachmittags ist schon sehr unwahrscheinlich ???)

liebe Grüße und schöne Ostern allen....

Update: habe heute in der Früh dann doch meine Mens bekommen. Fast 2 Tage zu spät, aber immerhin. Schon etwas Pläne geschmiedet, wie das jetzt gehen könnte, so mit 43, mit 2 Kätzchen. Ich hoffe jetzt wieder auf einen regelmäßigeren Zyklus. Wenn schon die Regel, und nie schwanger, dann wenigstens die Regel regelmäßig, ich habe es nicht verdient, auch noch falsche Hoffnungen zu haben...


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.18 19:43 von Chorus.


  Re: Wie mit Menstruation umgehen?
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  HimbeerErdbeer
schrieb am 01.04.2018 22:23
Das tut mir sehr leid, Chorus. Als ich anfing, deinen Text zu lesen, habe ich auch gleich Hoffnung für dich gefühlt.


  Re: Wie mit Menstruation umgehen?
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  Chorus
Status:
schrieb am 02.04.2018 17:15
Danke HimbeerErdbeeer.

Schon seltsam wie man sich in solchen Situationen noch einen letzten Funken Hoffnung verspürt.

Meine Katze hat daran glauben müssen, ich hab im Bett meine Tränen an ihrem Fell getrocknet, ihr sanftes Schnurren hat mich dann getröstet....


  Re: Wie mit Menstruation umgehen?
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  HimbeerErdbeer
schrieb am 03.04.2018 21:15
Ich kann das mit der Hoffnung gut verstehen, mir würde es genauso gehen. Schön, dass du deine Kätzchen hast! Die sind bestimmt gut im Trösten.


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  Re: Wie mit Menstruation umgehen?
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  Chorus
Status:
schrieb am 03.04.2018 21:34
Danke HimbeerErdbeer. Sie sind wirklich gute Tröster, spüren immer wenn es mir nicht so gut geht, bzw. sagen wir so, wenn ich ein Tränchen verdrücke kommen sie sofort....

Hab heute was Schlimmes erfahren, der einzige Sohn einer Kollegin hat Selbstmord verübt. Mittlerweile denke ich manchmal, vielleicht hat mich mein kinderloses Leben vor schlimmeren Erfahrungen bewahrt. Weil DAS hätte ich sicher nicht wegstecken können, wenn ich schon eine verspätete Regel schlimm finde....


  Re: Wie mit Menstruation umgehen?
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  Blüte
schrieb am 04.04.2018 11:26
Zitat

Mittlerweile denke ich manchmal, vielleicht hat mich mein kinderloses Leben vor schlimmeren Erfahrungen bewahrt

Nein. Und ja.

Dein kinderloses Leben bewahrt dich vor bestimmten Erfahrungen, konfrontiert dich dafür aber mit anderen, die du mit Kindern nicht hättest.

Es gibt kein Leben mit "nur guten" Erfahrungen und kein Leben mit "nur schlechten" Erfahrungen. Jede Lebenssituation, egal ob wir sie uns ausgesucht haben oder nicht, enthält beides. Und von außen kann man nie beurteilen (oder selten, denn der Selbstmord des eigenen Kindes ist natürlich eine Katastrophe, die unbeschreiblich ist), was nun im anderen Leben wirklich "gut" ist oder "schlecht", weil es auf die Situation und den Standpunkt ankommt.

Alles Gute,

Blüte


  Re: Wie mit Menstruation umgehen?
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  RoteBeete
schrieb am 04.04.2018 12:38
Liebe Chorus,

Diese Hoffnung kenne ich sehr gut. Da ich viele Jahre NFP (ha ha ha) gemacht habe, kenne ich meinen Körper ziemlich gut und er gibt auch sehr eindeutige Signale, was mir andersrum schon fast lieber wäre. Ich rechne daher nicht mehr mit einem 27, 28 oder 29 Tage Zyklus (auch wenn es meistens 28 Tage sind), sondern ab dem ersten Auftreten des spinnbaren Zervixschleims dauert es bei mir bis zur Mens fast immer 16 Tage, sehr selten 18 Tage (lustigerweise nie 17 Tage). Erst wenn ich über diese 18 Tage drüber wäre, wäre ich wirklich drüber. Und das war seit ich auf dieses System "draufgekommen" bin, noch nie der Fall... An Tag 18 sitze ich meistens auf Nadeln, weil, natürlich mache ich mir nach 16 Tagen bereits Hoffnungen.


Selbstmord eines Kindes ist eine totale Katastrophe.
Aber wegen anderen "guten" und "schlechten" Erfahrungen kann ich mich Blüte nur anschließen. Unser Weg lässt sich nicht mit dem anderer Frauen und Paare vergleichen. Leider! Ich denke, wenn diese Option von Anfang an in der Gesellschaft sichtbarer wäre und sozusagen grundsätzlich mehr integriert im Leben der Menschen, würden wir uns alle besser fühlen und das Akzeptieren fiele uns leichter. Denn jetzt sind wir gewissermaßen "nicht vorhanden". Trotz dem heute vorherrschenden Individualismus: der Mensch lebt in der Gemeinschaft und wenn diese Gemeinschaft ihm keinen würdigen Platz zugesteht, wird es sehr schwierig.


  Re: Wie mit Menstruation umgehen?
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  Chorus
Status:
schrieb am 04.04.2018 19:22
Mir ist natürlich klar, dass alles relativ ist. Und niemand nur gute Erfahrungen macht, natürlich.

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass die Seele NIE schaden nimmt. Denn die Seele ist unzerstörbar (auch wenn man stirbt) und will einfach Erfahrungen machen. Auch negative. Denn auf einer höheren Ebene gibt es keine Wertung. Kein GUT oder SCHLECHT. Sondern einfach nur Erfahrungen, um das Leben auszukosten in all seinen Facetten. Ich hab mich ja schon immer für solche Dinge interessiert, Leben nach dem Tod etc. Hatte da mal mit ca. 10 Jahren so ein Erlebnis, will das aber nicht breittreten. Trotz allem bin ich sehr empfindlich - vor allem wenn es mich betrifft *seufz ... bitte nicht ernst nehmen...*

Das Leben ist für alle lebenswert und als kinderlose Frau muss ich mich halt eben auch irgendwie selber in die Gesellschaft einbringen, es passiert eben nicht so "automatisch" wie bei Frauen mit Kindern. Mir kommt es jedenfalls so vor, dass viele, ganz klassisch, ein Kind vor sich herschieben, einen Schwangerschaftsbauch vor sich her schieben..... da wird etwas vorgeschoben. Etwas, hinter dem sich Frauen bzw. Paare auch im gewissen Maß verstecken können. Es ist ein Weg, einfacher geht es vielleicht nur noch mit einem Hund LOL


Alle anderen müssen sich dann doch etwas mehr selber einbringen. Der Gesellschaft einen gewissen anderen Mehr-Wert bieten. Das ist unfair, aber es ist leider so. Eine gute normale Arbeitsstelle tut es wahrscheinlich nicht. Da muss man sich schon in einem Verein oder einer Organisation engagieren oder sonst was. Dann hat man einen ähnlichen Stellenwert wie eine Familie. Also so gefühlt. Gilt allerdings erst ab einem gewissen Alter, ist denke erst so ab 30+, abhängig davon wie hoch das Durchschnitts-Schwangerschaftsalter im Freundes-/Verwandtschaftskrei ist...


  Re: Wie mit Menstruation umgehen?
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  LeoG
schrieb am 22.04.2018 09:14
Hallo,

mir ist aufgefallen, dass die Leute, die Kinder haben sich aber genauso in unterschiedliche Schubladen stecken. Da ist nicht "Wir haben Kinder also sind wir alle gleich toll, bzw. stellen uns über die Kinderlosen". Da wird immer viel verglichen..wer hatte die schmerzhaftere Geburt..wer musste mehr leiden.. wer hat das tollste und intelligenteste Kind. Mich nervt das total. Mein Kind ist in seiner Entwicklung etwas zurück und dann von anderen zu hören was deren Kinder im gleichen Alter schon alles können zieht mich runter. Da fühle ich mich irgendwie dann auch nicht so dazugehörig.
Von Kindern wird heutzutage schon recht früh sehr viel verlangt. Trifft das eigene Kind dann nicht die Norm, dann stimmt da gleich was nicht und ist unnormal...grrrrr..

Grüsse


  Re: Wie mit Menstruation umgehen?
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  Chorus
Status:
schrieb am 23.04.2018 19:44
Das mit den verschieden"weiten" Kindern kenne ich auch.

Ich hab 2 Nichten im fast selben Alter und der Unterschied ist schon etwas - hm - einfach auffällig. Wobei die meiner Schwester eher in Richtung hochbegabt tendiert, ach, was soll ich sagen, sie ist es einfach. Die andere hat eben recht spät reden gelernt, durch den direkten Vergleich bei diversen Festen ist das halt direkt aufgefallen...

Im Übrigen haben gerade die hochbegabten Kinder oft ihre Probleme, ist nicht allzu selten. Du weißt als Mutter ja auch nicht, was kommt, wie schwer mal die Pubertät wird etc...

Mein Vater hat oft Witze über die konkurrierenden Hausfrauen gemacht, mit ihren Muterkindern usw.... Er fand es immer lustig, wenn sie den Kindern ihre Hausaufgaben gemacht haben und sie über den grünen Klee gelobt haben. Er hat mal gemeint, dass das Männer generell sehr amüsant finden smile




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