Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 

News rund um den Kinderwunsch
amicella Network   ICSI statt IVF: Gibt es Vorteile, wenn die Spermien in Ordnung sind?neues Thema
   IVF und ICSI: Wie hoch muss die Gebärmutterschleimhaut sein?
   Gelbkörperhormon bei IVF und ICSI: Was, wann und wie lange?

  Es ist zu Ende
no avatar
  Bagenga
schrieb am 05.11.2014 20:40
Hallo,

mir geht es wie so vielen meiner Vorrederinnen hier: ich habe niemals gedacht, dass es mir in dieses Forum verschlägt. Doch im Grunde sollte es mich nicht wundern. Mein Leben war nie besonders einfach, da war das nicht-schwanger-werden eigentlich keine Überraschung - kling traurig und voller Selbstmitleid, ist aber nur als Feststellung gemeint ;o)

Ich habe, trotz aller Trauer, noch Glück gehabt. Mein Leidensweg war kürzer, als der von den meisten hier. Vor zwei Jahren entschlossen mein Mann (40 Jahre), mit dem ich acht Jahre zusammen und drei Jahre verheiratet bin, und ich (29 Jahre) das es Zeit für ein Baby wird. Nachdem jedoch auch nach einem Jahr mit Temperaturmessung und Eisprungkurve keine Schwangerschaft gelingen wollte, meldeten wir uns in einer Kinderwunschklinik. Das Ergebnis: bei mir alles in Ordnung. Bei meinem Mann Azoospermie. Die humangenetische Untersuchung ergab CBVAD - einfach gesagt, er trägt das Mukoviszidose-Gen in sich, ich aber nicht. Ein gesundes Kind wäre dennoch möglich gewesen. Es wäre möglich gewesen, wenn seine TESE am letzten Dienstag nicht ergeben hätte, dass er unter dem Sertoli-Cell-Only-Syndrom leidet. Er produziert keine Spermien...
Eine Möglichkeit ein leibliches Kind mit meinem Mann zu bekommen ist somit ausgeschlossen. Es gibt keinen Weg dahin. Sowohl einer Adoption als auch dem Thema Fremdsperma steht mein Mann ablehnend gegenüber, da er nicht glaubt, dass er diese Kinder als seine eigene akzeptieren kann. Für mich wäre es nicht so ein Problem, aber ich will ihn auch zu nichts zwingen. Doch das bedeutete dass wir keine Kinder bekommen werden. Wir niemals Eltern werden und beginnen müssen unser Leben neu auszurichten.

Es ist so unsagbar schwer. Es tut weh und es schmerzt. Ich weiß dass wir auch ein erfülltes Leben ohne Kinder haben können. Wir haben viele Hobbys, wollen unsere Wohnung renovieren und verreisen leidenschaftlich gerne. Doch der Gedanke niemals Mutter zu sein, niemals diese Freude zu erleben ... ich bekomme Atemnot und Panik bei diesem Gedanken. Ich rede mit niemanden darüber. Es gibt zwar Menschen, die von unserer Situation wissen, aber ich bin nicht in der Lage meine Gefühle zu zeigen. Wenn sie mich fragen, wie es mir geht, sage ich: "Es wird schon. Lässt sich ja eh nicht ändern." Ich schleiche mich lieber aus dem Zimmer, um im Badezimmer zu weinen. Doch mitunter überkommt mich die Verzweiflung. Die Gedanken: Warum? Warum wir? (und egoistischer: Warum ich?) Ich glaube für mich wäre es einfacher, wenn der Grund für unsere Kinderlosigkeit bei mir liegen würde. Denn so schleicht sich immer wieder der Gedanke an mich heran, dass ich noch die Möglichkeit hätte Kinder zu bekommen. Ich bin 29 Jahre alt, noch genug Zeit ein neues Leben aufzubauen. Doch ich liebe meinen Mann und will mit ihm zusammen sein. Ich will mein Leben mit ihm verbringen und ich mache ihm auch keine Vorwürfe. Aber ich kann diese Gedanken nicht stoppen, sie kommen immer wieder. Und deshalb gesellt sich zu meiner Trauer und meiner Wut auch noch Schuldgefühle hinzu. Das Gefühl ein schlechter Mensch zu sein...

Was bleibt ist die Hoffnung, dass es eines Tages besser wird. Dass es aufhört zu schmerzen, wenn ich eine Baby-Werbung sehe oder Freunde schwanger sind. Dass der Tag kommen wird, wo die Leute aufhören zu fragen, wann es denn bei uns endlich soweit ist. Und dass ich im hohen Alter mit meinem Mann am Frühstückstisch sitze und sage: "Schatz, ich habe jede Minute unseres gemeinsamen Lebens genossen."

Das wünsche ich uns allen.

Jenny


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  estrelle82
Status:
schrieb am 05.11.2014 22:09
Liebe Jenny,

erstmal: es tut mir unendlich leid das ihr solch eine Diagnose bekommen habt. Ich kann deinen Wunsch nach einem Kind gut verstehen, ich hätte alles getan, Leihmutter, Spermienspende etc. wäre egal gewesen. Zum Glück ging es am Ende "einfacher".
Was ich nur sagen wollte: vielleicht muss dein Mann sich erstmal an den Gedanken gewöhnen, keine leiblichen Kinder zeugen zu können. Und auch erstmal damit fertig werden das er der "Schuldige" ist. Es gibt ja noch viele Möglichkeiten, Adoption, Pflegekinder etc. - da wäre keiner von euch das leibliche Elternteil.
Sicherlich kann man ein genauso wunderbares, erfülltes Leben ohne wie mit Kindern haben, wenn es jedoch so an dir nagt, solltet ihr euch doch nochmal in Ruhe zusammensetzen und darüber sprechen. Denn ich glaube nicht, das man den Wunsch nach einem Kind einfach abstellen kann. Oft finden sich ja Wege an die man zuvor nicht gedacht hat oder nicht bereit war zu gehen.


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  Michamaria
schrieb am 06.11.2014 09:39
Hallo Jenny,

Wir hatten ähnliche Konstellation wie ihr, allerdings fand man in der Tese was. Schon davor hätten wir die wir beide starken Kinderwunsch haben HI oder Adoption und falls das nicht geklappt hätte Pflegekinder gewollt.

Was bei uns ganz eindrücklich war dass Freunde zu der Zeit zwei kleine Kinder hatten- wir haben beide diese Kinder geliebt und hätten Sie uns sofort als eigene vorstellen können.
Ich denke du solltest mit deinem Mann nochmal reden. Im Endeffekt nimmt er Dir jede Chance. Evtl solltet ihr zusammen nochmal überlegen was seine Gründe für die Ablehnung sind. Vielleicht ändert er ja seine Meinung das würde ich euch sehr wünschen. Denn Kinder sind doch einfach wunderbar auch ohne die eigenen Gene.
Hättest du eigentlich falls bei dir das Problem läge eine Eizellspende akzeptiert? Das könntest du ja auch nochmal besprechen.

Alles Gute


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  G a b i
schrieb am 06.11.2014 10:08
Liebe Jenny,

ich kann verstehen, dass das ein Schock sein muss..... Lasst es erstmal sacken, sprecht miteinander und dann schaut, wie es weitergehen kann. Bei deinem Mann geht jetzt auch sicher vieles im Kopf rum, nur dass Männer eben nicht darüber sprechen....
Zu der Frage mit der "Schuld": Bei uns sah es lange so aus, als würde es an mir liegen, dass wir unsere Kinder verlieren. Inzwischen eher andersrum. Seitdem kann ich sogar besser damit umgehen.... Denn für mich war da immer der Gedanke (neben den Schuldgefühlen unseren Sternenkindern gegenüber), dass mein Mann mit einer anderen Frau Kinder haben könnte. Ich ihn also von diesem Leben abhalte, was er sich doch so sehr wünscht. Kann ich das von ihm verlangen? Und dann sah es andersrum aus. Für mich ist es überhaupt gar keine Frage, dass ich bei ihm bleibe! Klar sind da schonmal so Gedanken, ob es mit einem anderen Mann vielleicht anders gelaufen wäre? Würde? Aber ich liebe meinen Mann und würde keinen anderen haben wollen, auch nicht mit Kindern! Was ich dir damit sagen will: Es ist für beide Seiten schwer, nur eben anders.

Gebt euch Zeit und redet miteinander!! Der Schmerz ist noch so frisch!!!

Alles Gute smile
Gabi


  Werbung
  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  Arianchen
Status:
schrieb am 06.11.2014 11:12
Hallo Jenny,

oh mann, ich kann gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst, lass die Trauer erst mal zu, das ist wichtig!

Männer machen bei so einem Thema dann eher "dicht" bei uns war das ganze auch ein langer Prozess bis dahin wo wir jetzt sind (lies mal mein Profil). Ich denke mal, bei vielen Männern kratzt der Gedanke an ein HI-/Adokind erst mal am Ego, weil sie denken, es nicht selber "hinbekommen" zu haben. Das ist aber, wie ich finde, ein recht egoistischer Gedanke, und Dein gute Recht ist es auch, Deine Lebensträume zu verwirklichen.

Glaub mir, wenn Du das unterdrückst und nicht weiter mit ihm beredest, geht Du daran kaputt, der Kinderwunsch ist nichts, was auf einmal "weggeht". Lass Deinem Mann ein wenig Zeit, vielleicht macht ihr ja mal eine Therapie o.ä. wo ihr das mal moderiert besprechen könnt.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass ihr hier weiterkommt und Euren Weg findet.

LG,
Arianchen


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  Bagenga
schrieb am 06.11.2014 17:44
Hallo,

ich danke euch für euren lieben Worte smile

Ihr habt sicher recht, dass mein Mann die Diagnose noch nicht verkraftet hat - hab ich ja auch nicht. Doch in der Vorstellung meines Mannes kann er ein "fremdes Kind" nicht lieben. Obwohl er weniger Probleme mit einer Adoption hätte, als mit Fremdsperma. Denn bei einer Adoption wären wir "gleichgestellt" - ein Kind durch Fremdsperma wäre für ihn, als ob ich ein Kind mit einem Anderen hätte. Doch auch eine Adoption ist nicht so einfach, da mein Mann bereits 40 Jahre ist. Und über eine Adoption aus dem Ausland haben wir beide uns noch keine Gedanken gemacht. So oder so, lehnt er diese Möglichkeiten im Grunde ab und würde es nur meinetwegen machen. Doch das will ich ja auch nicht, denn ein Kind auf diesem Weg zu bekommen, mit dem er nicht einverstanden ist ... nein, das würde nur schief gehen.

Psychologische Hilfe wird er sich nicht holen, genauso wenig, wie er mit seinen Freunden darüber redet. Wir haben uns jetzt darauf geeinigt, dass ich zumindest mal ein paar Termine bei Beratungsstellen ausmache - wir werden sehen, ob ich am Ende doch noch mal vom offenen Abschiedsforum in das HI / Adoptions-Forum oder ins endgültige Abschiedsforum wechsle.

Ich möchte mir keine Hoffnungen machen und versuche weiter das Thema innerlich zu verarbeiten. Alles andere wäre zu schmerzhaft im Moment

LG Jenny


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  pmami
schrieb am 06.11.2014 21:05
Liebe Jenny,

die meisten Männer brauchen lange, um sich mit dem Gedanken anzufreunden, ein Kind zu bekommen, dass nicht ihr genetisches Material trägt. Bei uns war ich diejenige, die keine Kinder (mehr) bekommen konnte. Mein Mann war jedoch derjenige, der sich ein Adoptivkind/Pflegekind lange Zeit nicht vorstellen konnte.

Für mich war damals klar, dass ich den Kinderwunsch meinem Mann zuliebe dann aufgebe. Was mir dadurch etwas leichter fiel, dass ich aus einer früheren Beziehung bereits einen Sohn hatte.

Doch dann kam der Kinderwunsch über die Jahre immer wieder. Und als mein Mann bereit war, mit mir den Weg zum Adoptivkinderdienst unseres Jugendamtes zu gehen, hatten wir aufgrund meines Alters (mein Mann ist jünger als ich) keine realistische Chance mehr auf eine Adoption.

Aber nachdem mein Mann den gedanklichen oder vielleicht auch emotionalen Sprung zum Adoptivkind geschafft hatte, war der nächste Sprung zum Pflegekind nur noch ein ganz kleiner Sprung für ihn zwinker.

Was ich damit sagen will: es kann sein, dass die Zeit bei Deinem Mann noch vieles bewirkt und verändert in Bezug auf ein Kind. Und es kann sein, dass eine der möglichen Optionen - ein Adoptivkind - dann nicht mehr offen steht. Dafür dann aber andere Optionen. HI, EMS und Dauerpflege zum Beispiel.

Alles Gute für Euch !

Viele Grüße pmami


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  Kerstin4321
schrieb am 08.11.2014 19:11
Hallo Jenny!

Es tut mir leid, dass Ihr so eine Diagnose bekommen habt! traurig Ich kann Deine Gedankengänge verstehen, ob Du mit einem anderen Mann vielleicht ein Kind hättest...! Die sind doch ganz natürlich! Aber wärst Du ohne Deinen Mann glücklicher?

Für uns kommt eine Adoption auch nicht in Frage! Ich kann die Gedanken Deines Mannes nachvollziehen. Ich möchte auch kein "fremdes Kind" groß ziehen, weil ich es vielleicht nicht so lieben könnte wie ein eigenes!

Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr den für Euch richtigen gemeinsamen Weg findet!!

Liebe Grüße
Kerstin


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  Arianchen
Status:
schrieb am 11.11.2014 14:54
Nur ganz kurz, zum Thema "fremdes" Kind, sorry, da muss ich mich einfach kurz zu äußern.

In dem Moment, wo Dein Kind zu Dir kommt, ist es nicht mehr fremd, egal ob leiblich oder adoptiert. Als man mir mein frisch geborenes Kind auf den Bauch legte, war es dieselbe Mischung aus erst mal fremd (man kennt das Kind ja vorher auch nicht) und vertraut, wie bei unserem Adoptivsohn (der schon älter war).

Auch ein "eigenes" Kind kann einem manchmal verdammt fremd sein, es ist so oder so immer eine eigene Persönlichkeit.

LG
Arianchen


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  estrelle82
Status:
schrieb am 11.11.2014 21:53
Zitat
Arianchen
Nur ganz kurz, zum Thema "fremdes" Kind, sorry, da muss ich mich einfach kurz zu äußern.

In dem Moment, wo Dein Kind zu Dir kommt, ist es nicht mehr fremd, egal ob leiblich oder adoptiert. Als man mir mein frisch geborenes Kind auf den Bauch legte, war es dieselbe Mischung aus erst mal fremd (man kennt das Kind ja vorher auch nicht) und vertraut, wie bei unserem Adoptivsohn (der schon älter war).

Auch ein "eigenes" Kind kann einem manchmal verdammt fremd sein, es ist so oder so immer eine eigene Persönlichkeit.

LG
Arianchen

Da kann ich mich Arianchen nur anschließen. Als mir mein Sohn gebracht wurde, war er mir überhaupt nicht vertraut, es hätte von jeden sein können. So oder so muss man ja erstmal begreifen, das man jetzt wirklich eine Mutter ist!


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  artep72
schrieb am 16.11.2014 13:52
Hallo,
tja die Gedanken deines Mannes kenne ich von meinem auch.Auch er hatte Angst ein "fremdes" Kind nicht so lieben zu können. Uns hat sehr geholfen,dass es erst Bekannten, jetzt besten Freunden ähnlich ging wie uns,die Männer haben es genossen sich untereinander zu unterhalten oft nur unter sich. Und was soll ich sagen, heute ist unsere Tochter fast 11 Jahre, wir bekamen sie mit 3 Tagen und im Krankenhaus war es um uns beide geschehen. Da war nichts mehr fremd,sie ist von Anfang an seine Prinzessin und er verwöhnt und liebt sie wie er nur kann,das Thema Adoption ist nur noch selten Thema und für Ihn überhaupt kein Problem.
Vielleicht ennt ihr ja auch jemandem dem es ähnlich geht, mit dem man(Mann) mal reden kann.
Ich drück dir die Daumen und wünsche alles Gute.
Petra


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  Arianchen
Status:
schrieb am 17.11.2014 18:36
Hallo Petra,
das hast Du schön beschrieben. Es stimmt, für die meisten Männer ist das Thema einfach sehr abstrakt und es ist sehr hilfreich, Kontakt zu Familien zu bekommen, die auch adoptiert haben, damit man(n) sieht, dass das ganz "normale" Kinder sind.
Unser adoptierter Sohn gleicht dem älteren Bruder (leibliches Kind) übrigens wie ein Ei dem anderen (nur als kleinere Ausgabe) während der Große uns beiden nicht besonders ähnlich sieht.

Viele Grüße,
Arianchen


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  charlotte12345
schrieb am 18.11.2014 22:52
sorry, sollte eine PN werden


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.11.14 23:00 von charlotte12345.


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  Bagenga
schrieb am 19.11.2014 19:09
Hallo Petra,

in unserem Bekanntenkreis gibt es nur eine Familie, die ähnliche "Probleme" hatte. Nach mehreren erfolglosen ICSIs klappte es bei denen jedoch auf natürlichem Wege - laut den Ärzten eins dieser Wunder - die kleine Maus ist mein Patenkind, das ich über alles liebe und ihre Mama (meine Schwester) ist meine wichtigste Ansprechpartnerin und Kummerkasten. Allerdings ist Tenor dieser Gespräche immer, dass auch wir an unser Wunder glauben müssen. Ein Wunder mag möglich sein und in Gottes Hand liegen, aber medizinisch ist eine natürliche Schwangerschaft nun mal ausgeschlossen. Mein Mann ist auch eher Pragmatiker und sucht daher weniger diese Gespräche (was ich auch verstehen kann). Der Rest seiner Freunde erweist sich als sehr fruchtbar und bekommen regelmäßig Kinder. Sie verstehen sein Problem daher nicht und versuchen es herunterzureden. Ich bin die einzige mit der mein Mann sprechen kann, aber er vermeidet es, da er mich nicht mit seinen Sorgen belasten möchte. Das kann ich verstehen, aber mir tut mein Mann sehr leid und ich würde ihm gerne helfen. traurig


  Re: Es ist zu Ende
no avatar
  Marke
schrieb am 26.11.2014 09:23
Hallo!

Ich würde auch sagen, sprich nochmal mit Deinem Mann. Wir haben eine Tochter
durch eine Samenspende und er liebt sie abgöttisch. Er wollte keine Adoption, weil das Kind ja dann "überhaupt nicht von uns ist", hat aber gesagt, er springt über seinen Schatten und ein Kind mit Hilfe eines Samenspenders stammt dann ja wenigstens von mir ab.
Wenn Du so traurig bist, meinst Du, Du stehst das durch? Was, wenn Dein Mann Dich in 10 Jahren aus irgendeinem Grund verlässt? Vielleicht ist es dann zu spät.
Und frag ihn doch auch mal, was wäre, wenn ihr auf eine Eizellspende angewiesen wärt. Wäre das das selbe für ihn? Also würde er das auch nicht wollen?

LG




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2019