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  Frauen mit Mitte 40 gesucht, welche noch Hoffnung haben ss zu werden
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  Bellami
schrieb am 02.07.2014 07:24
Ich habe immer noch etwas Hoffnung in mir, dass es mit einer Schwangerschaft nochmal klappt. Die Chancen sind sehr gering, aber die Hoffnung bleibt trotzdem. Wem geht es ähnlich, bin Mitte 40!


  Re: Frauen mit Mitte 40 gesucht, welche noch Hoffnung haben ss zu werden
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  G a b i
schrieb am 02.07.2014 09:28
Meinst du nicht, du bist damit im falschen Forum??? Hier geht es um Abschied, nicht Weitermachen!!


  Re: Frauen mit Mitte 40 gesucht, welche noch Hoffnung haben ss zu werden
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  Lavendelduft
Status:
schrieb am 07.07.2014 21:11
Naja, ist ja ein OFFENES Abschiedsforum, das ENDGÜLTIGE ist ein anderes ... deswegen gibt's ja zwei verschiedene ...
lg
Lavendelduft


  Re: Frauen mit Mitte 40 gesucht, welche noch Hoffnung haben ss zu werden
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  gelöschter User
schrieb am 13.07.2014 13:50
Lgelöscht


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.11.14 17:06 von Frieda69.


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  Re: Frauen mit Mitte 40 gesucht, welche noch Hoffnung haben ss zu werden
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  Lavendelduft
Status:
schrieb am 14.07.2014 17:07
Liebe Frieda69,

auch mein Bauchgefühl sagt mir, dass meine Gefühlsachterbahn mittelfristig weniger ausgeprägt sein wird, wenn wir auf natürliche Weise probieren, obwohl die Chancen statistisch gesehen gleich Null sind.

Nichtsdestotrotz habe ich gerade vor kurzem wieder einen TV-Beitrag gesehen, in dem mehrere Frauen zwischen 46 und 50 (!) Jahren trotz vorherigem fehlgeschlagenen Bemühen, Fehlgeburten usw. dann überraschend doch noch - mit eigenen Eizellen, wohlgemerkt! - schwanger geworden sind und dann auch ein gesundes Baby geboren haben. Zwei davon (die 46Jährige sowie die 50Jährige!!!) waren Erstgebärende!

Ich kenne eine Frau, deren Mann von einem renommierten KIWU-Institut Unfruchtbarkeit konstatiert worden ist. Das Paar hat daraufhin nie wieder verhütet und im Laufe der Zeit insgesamt drei Kinder bekommen, die inzwischen schon erwachsen sind. - Ja, es sind 100%ig ihre und auch seine KinderJa.

LG
Lavendelduft


  Re: Frauen mit Mitte 40 gesucht, welche noch Hoffnung haben ss zu werden
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  gelöschter User
schrieb am 14.07.2014 19:32
gelöscht


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.11.14 17:08 von Frieda69.


  Re: Frauen mit Mitte 40 gesucht, welche noch Hoffnung haben ss zu werden
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  Lavendelduft
Status:
schrieb am 14.07.2014 20:08
Liebe Frieda69,

ursprünglich war Plan B mit ESP eine echte Option für mich - da hatte ich aber auch die Aussage eines KIWU-Spezialisten, der behauptete, 25 - 30% von den inneren und äußeren Anlagen der austragenden Mutter würden auch auf das Kind übergehen. Inzwischen weiß ich, dass das nicht stimmt und das relativ neue Forschungsgebiet der Epigenetik diese Aussage so nicht bestätigen kann. - Ich vermute inzwischen, dass der Arzt damals gemeint hat, dass die austragende Mutter ja während der neun Monate die Ausprägung der von der fremden Eizelle bereits vorhandenen Gene mitbestimmt - am besten natürlich durch einen gesunden Lebensstil.

Das Verhältnis zwischen eigenem und fremdem Material wäre mir sogar egal - also selbst, wenn nur 10% von mir wären, 50% von meinem Mann und 40% von einer flotten Spanierin oder Slowakinzwinker, wäre das für mich noch verkraftbar. Aber dass so rein gar nichts von meinem genetischen Material weitergegeben werden könnte, damit komme ich momentan noch sehr schlecht zurecht. Und denke mir immer, was wäre gewesen, wenn ich es doch noch länger selber probiert hätte ... Dass ich damit gleichzeitig meine Chancen für Plan B minimiere, je länger ich diese realistische Chance nicht ergreife, macht das Ganze noch schlimmer.

Neben dem "egoistischen" Wunsch nach einem genetisch eigenen Kind gibt es auch noch das schlechte Gewissen, dass ich einem Kind nach EZS die Hälfte seiner genetischen Herkunft vorenthalten muss, weil mir eine offene EZS noch komplizierter und teurer zu sein scheint als die anonyme. Wie würde das Kind wohl damit zurecht kommen? Kann ich das vor mir verantworten? Ich hab dazu schon einiges gelesen - dass man mit der Aufklärung am besten so früh wie möglich kindgerecht beginnt, aber letztlich schafft man doch Fakten für ein neues Wesen, das damit für den Rest seines Lebens klarkommen muss.

LG
Lavendelduft


  Re: Frauen mit Mitte 40 gesucht, welche noch Hoffnung haben ss zu werden
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  hallihallo
schrieb am 20.08.2014 18:27
ja, hier.
Ich weiss jetzt aber auch nicht was ich dir konstruktives schreiben kann.
Mein Ex ist abgesprungen mitten in der KiWu-Zeit (nach 1 IUI), er wolle nicht, er hätte das nie gewollt (das klang zuerst aber ganz anders). Ich war am Boden zerstörst. Bis ich aufhörte jeden Tag zu weinen war ich 40 Jahre alt. Ich habe versucht und versuche, einen "Plan B" zu verfolgen. Ich versuche mir zu sagen dass es mir besser gehen kann wenn ich einen Schluss-Strich ziehe und nach vorne schaue. Ich versuche mir zu sagen dass es die Möglichkeit gibt dass es einfach ok ist, dass ich kein Kind habe. Ich versuchte mir zu sagen dass Kinder nicht eindeutig glücklich machen, dass das glücklich - sein von anderem abhängt (statistisch gesehen machen Kinder sogar eher unglücklich).
Ich war vor allem völlig verwirrt was Männer und Sex angeht. Es war mir eigentlich nicht möglich aktiv nach einem Mann zu "suchen" weil sich dann sofort mein Kinderwunsch einschaltete. Ich wollte das einem Mann nicht "antun". Ich war/bin auch völlig verunsichert ob ich selber noch Kinder haben kann. Ich möchte das nicht noch einmal erleben dass ich in einer Beziehung bin und wir zusammen ein Baby planen udn dann wird es nichts. und dieses Mal wäre es dann meine "Schuld" und würde mich erst recht daran erinnern wie "alt" und verbraucht ich bin traurig. An diesen dunklen ORt des unerfüllten Kinderwunsches, wollte ich einfach nicht zurück. Also habe ich keinen Mann gesucht, und da singlemänner in unserer Altersgruppe nicht gerade dicht gestreut sind, habe ich natürlich auch nie zufällig einen kennengelernt.

Also bin ich jetzt 42. Ich habe keinen Mann, kein Kind und noch immer den gleichen langweiligen Job. Ich wollte mich beruflich umorientieren, daraus ist bislang nichts geworden. Ich bin sehr frustriert von der beruflichen Situation. Und das sind die Momente in denen der ganze Kinderwunsch-Schmerz wieder voll da ist und ich nur noch hilflos weine und trauere und denke, ich kann nie nie glücklich werden. Und dann merke ich dass ich insgeheim doch weiter hoffe und hoffen werde... bis mir die Menopause deutlich machen wird, dass das nichts mehr wird, aus. Dann werde ich wahrscheinlich einen psychischen Zusammenbruch haben oder sowas, keine Ahnung.

Tja, was tun?


  Re: Frauen mit Mitte 40 gesucht, welche noch Hoffnung haben ss zu werden
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  Magma
schrieb am 23.08.2014 13:47
Hallo,

ja, mich trifft mit "gerade 43 geworden" auch schon die Angst vor den Wechseljahren. Auf der einen Seite erlischt dann endgültig das blöde Fünkchen Hoffnung, auf der anderen Seite werde ich, denke ich, noch mehr das Gefühl haben, meinen Lebensplan nicht erfüllt zu haben. Wie schrecklich. Allerdings: gibt es den Plan eigentlich? Ich behaupte, was Kinder betrifft, ja; rein biologisch vorgesehen können wir uns nicht gegen diesen tiefen "Urwunsch/ Bestimmung" wehren. (Von einigen Frauen mal abgesehen, die sich bewusst gegen ein Kind entscheiden, warum auch immer).
Ich bin gerade auch auf der Suche nach Plan B. Aber Eizellspende etc. kommt für mich nicht in Frage. Das muss ja jeder selbst wissen. Adoption, ja, das war mal ein Plan B, aber ernüchternd musste ich feststellen, dass ich (oder eben auch wir) dazu zu alt sind. die Möglichkeit ein älteres Kind aus dem Ausland zu adoptieren besteht, allerdings erfordert dies zum einen z.B. in Äthiopien 8.000 Euro plus wieder dieses Warten, vielleicht 2, vielleicht 5 oder gar 7 Jahre. Hat man sein Leben ohne Kind eingerichtet und dann kommt eins: irgendwie doof. Wartet man die ganze Zeit und hört während dessen quasi auf zu leben (das kenne ich nun von der IVF-Zeit) ist das ebenso eine furchtbare Vorstellung.
Ich bin jetzt eigentlich soweit, ehr zu versuchen das Leben anders zu gestalten, mir Lebensmodelle von Menschen ohne Kind anzuschauen.
Am liebsten würde ich Menschen mit Kindern aus meinem Leben im Moment einfach wegbeamen, um nicht immer dieses verzweifelte Gefühl zu bekommen: Das ist es doch, was ich tief im Inneren will!!
Liebe Hallihallo: dich kann ich auch sehr gut verstehen. dieses Suchen nach einem Mann, um unbedingt ein Kind zu bekommen habe ich bei Frauen in meinem Bekanntenkreis auch immer verabscheut (allerdings haben meine 3 Beispiele jetzt alle Kinder). Aber mir ging es auch in erster Linie immer erst um einen Mann und der Rest wird sich schon ergeben.
Diese Sache mit dem Beruf kenne ich sehr gut. Es wäre schön, wenn man sich zumindest dort hineinstürzen könnte. Aber wenns da auch blöd läuft.
Ich habe mich während der IVFs durch eine Umschulung plagen müssen. Der Job jetzt ist ganz nett, aber auf einmal bin ich wieder Berufsanfänger (in dem Alter) und kann nicht sagen, dass ich mich mit 43 irgendwie weiterentwickelt habe. Ich fühle mich auf der ganzen Linie irgendwie unterentwickelt.
Ja, und Single zu sein, macht es sicherlich auch nochmal schwerer. Allerdings habe ich gerade das Gefühl, von meinem Mann eher ausgebremst zu werden, denn in die Ideen, die ich habe, muss ich ihn ja zum Teil mit einbeziehen (z.B.: aufs Land ziehen, einen Hund anschaffen.) Er ist selbstständig, es läuft gerade beschissen und er hat nicht die Power etwas zu ändern, lässt sich hängen,lässt nicht mit sich reden, etc. Wie gerne hätte ich es, dass er ab und zu käme und sagt: "Hey, weg mit den trüben Gedanken lass uns rausradeln und Picknicken und das Leben genießen!. Ne, da bin ich diejenige, die sowas vorschlägt und höre dann nur: ne, zu kaputt, muss noch arbeiten...Klatsch; Tiefschlag, Alltagsfrust, Langeweile. so muss ich mir erstmal auch Beschäftigungen und Leute suchen, die mir gut tun. Er tut es im Moment eher nicht, und ich weiß nicht, ob wir es weiter zusammen schaffen. In guten, wie in schlechten Tagen. Hm. du siehst, mit Mann ist es im Zweifel auch nicht unbedingt besser.


  Re: Frauen mit Mitte 40 gesucht, welche noch Hoffnung haben ss zu werden
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  Grainne
schrieb am 29.09.2014 09:48
Hallo an alle,

ich bin grad wieder mal in einer meiner Verzweiflungsphasen, wie ich es nenne, wenn die Menstruation sich verspätet und dann (natürlich *seufz*) doch einsetzt ...

Ich bin 42 und beginne auch, mich von dem Kinderwunsch zu verabschieden. Offiziell. Innen drin werde ich wohl erst dann zu hoffen aufhören, wenn ich keine Menstruationsblutungen mehr habe. Und wie es mir dann geht, weiß ich nicht. Ich befürchte ebenfalls (wie Hallihallo ?) den großen Zusammenbruch. Oder vielleicht bin ich dann alt genug, um zu erkennen, dass ein Kind jetzt ohnehin nur noch eine schreckliche Belastung wäre?

Mein Freund und ich versuchen seit 3 Jahren auf natürlichem Wege ein Kind zu zeugen. Er ist absolut gegen jede "Einmischung", will sich nicht mal untersuchen lassen. Ich habe einen normalen Zyklus und laut Frauenarzt spricht nichts gegen eine Schwangerschaft, habe ein halbes Jahr Hormone und ein paar pflanzliche Mittel genommen. Nichts führte zum erwünschten Erfolg. Ich weiß also nicht, ob ich unfruchtbar bin oder ob es an meinem Partner liegt oder ob wir einfach schon zu alt sind (er ist nur wenig älter als ich).

Auf jeden Fall hoffe ich und wünsche ich euch allen, dass es doch noch klappt !!! Und mir auch - obwohl ich schön langsam hoffe, dass ich bald aufhören kann zu hoffen, denn das Hoffen zermürbt mich grauenhaft ...




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