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  Umbruchphase
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   Angelina 1
schrieb am 26.07.2007 23:16
Hallo ihr Lieben!

Ich lese immer mehr hier obwohl ich noch einen letzten Versuch wagen will.
Deshalb weiss ich gar nicht ob es euch recht ist das ich hier schreibe.

Wir versuchen immer und immer wieder vom KIWU Abschied zu nehmen aber es geht irgendwie noch nicht so ganz.
Kennt ihr das? Man muss einerseits irgendwo damit abschliessen aber dann hat man das Gefühl nicht alles getan zu haben oder den richtigen Zeitpunkt noch nicht erreicht zu haben.
Bloss wann ist der? Ich denke das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber es ist sooo schwer....
Fühle mich grad in so einer Umbruchphase des Lebens.
Wollen wie gesagt einen Versuch noch wagen aber dann ist endgültig schluss.
Es kreisen im Moment tausend Gedanken durch meinen Kopf.
Wie gehts weiter?
Suche ich mir einen neuen Job(der andre ist zwar vom Verdienst gut, aber ist nicht mein Traum)
Mache ich ne Umschulung, oder Selbstständig?
Haus verkaufen und aus dem Dorf in ne nahegelegene Stadt ziehen (auch um später im alter mehr möglichkeiten zu haben ohne Auto und hilfe zu Ärzten/einkaufen u.s.w. zu kommen)

Was ist denn wenn wir "alt" sind, wer kümmert sich um uns? wer ist noch da für uns?
Wie Gestalten wir uns weiter unser Leben zu zweit?

Ach ich kann das irgendwie gar nicht so recht in Worte fassen was mich alles beschäftigt.

Wie sind eure Zukunftgedanken?
Was habt ihr für Pläne?
Habt ihr schon was geändert zum "Vorherigen" KIWU-Leben?
Habt ihr oder werdet ihr nochmal ganz neu durchstarten?
Wie sieht das aus? Was wollt ihr ändern?
Pläne wie es im "Alter" einmal ausehen wird?
Irgendwas machen, vielleicht was total verücktes was mit KIndern nie oder nicht so leicht gegangen wäre?
Euch einen total lang gehegten Traum erfüllen?

Hoffe irgend jemand versteht meine wirren Gedankengänge.

Seid bitte nicht böse das ich das hier schreibe, aber ich weiss nicht wo ich es sonst schreiben könnte, KIWU-Forum passt nicht meiner meinung nach.

Nachdenkliche Grüsse
Angelina


  Re: Umbruchphase
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   Evelyne
schrieb am 27.07.2007 08:11
Hallo Angelina,

ich verstehe Deine für mich gar nicht so wirren Gedanken. Meine kB ist jetzt 3 Jahre her (boah, wenn ich das so schreibe ist das seltsam. Es fühlt sich an, als sei es gestern gewesen, aber es sieht aus, als ob es schon ewig her ist) und eigentlich habe ich alles getan um mein Schicksal als kinderlose Frau zu meistern:

1. ich habe eine Therapie gemacht um mit allem fertig zu werden
2. ich habe in meiner Therapie gelernt, die Vorteile an einem Leben ohne Kinder zu erkennen und zu schätzen (das klappt auch gut)
3. wir haben mittlerweile zwei Hunde (was mein größtes Hobby ist). Mit dem jüngsten und größten davon gehe ich auf den Hundeplatz und will in Zukunft auch viel Hundesport mit ihm machen
4. wir haben ein kleines Haus mit Garten (wir leben in Berlin und das Haus ist ebenerdig also perfekt fürs Altenteil...)
5. ich habe einen Job, in dem ich fest angestellt bin, mit einem Chef der mich fordert und fördert, mit Aufstiegschancen und mit einem guten Gehalt
6. ich habe mir nebenberuflich trotzdem ein zweites Standbein aufgebaut mit einer Partyorganisation und hoffe irgendwann mal nur selbstständig arbeiten zu können (wobei es zweigleisig auch Spaß macht)
7. über das altwerden ohne Kinder habe ich mit meiner Großtante gesprochen, die ist 95 und lebt hier in Berlin in einem Altenheim. Sie ist topfit und hat sich damals gemeinsam mit ihrem Mann das Heim ausgesucht, in das sie dann gezogen sind, als es nicht mehr alleine ging. Die Frau lebt mir vor, wie man es machen kann.

Also eigentlich ist alles perfekt. Ich führe ein Leben, von dem viele nur träumen können und solte glücklich ausgeglichen und zufrieden sein. Und trotzdem:

ich gehe Kindern unbewusst aus dem Weg. Ich lasse mich nur ungern von ihnen anfassen. Und letzte Woche haben zwei kleine Mädchen mir ihre ganze Liebe gezeigt. Sie wollten unbedingt auf meinen Arm, sich von mir rumtragen lassen und mit mir kuscheln. Seitdem tut es wieder weh! Und ich denke ständig: und wenn ich es noch einmal versuchen würde? Dann lassen wir es halt mal in der Charité machen, die sind vielleicht besser als die KiWu-Klinik in der wir waren? Gut, ich würde extrem viel riskieren, weil ich auf die Hormone und die Medikamente so verdammt schlecht anspreche, aber vielleicht wäre es das wert?
Während ich das denke läuft im meinem Kopf auf der Gegenseite: was willst Du denn noch. Ein Kind würde all das was Du im letzten Jahr durch intensive Therapie und durch Arbeit aufgebaut hast zum Einsturz bringen. Es passt doch gar nicht mehr in Deine Welt. Lass das sein.

Ich weiß, dass dieser Kampf in mir wieder vorbeigehen wird, aber ich weiß auch, dass er wohl immer wieder kommen wird. Eins ist mir mittlerweile klar: solange wir kinderlos leben, werden wir uns immer wieder zusammenreißen müssen, mit unserem Schicksal fertig zu werden.

Viele Grüße
Evelyne


  Re: Umbruchphase
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   Daunchen
schrieb am 27.07.2007 13:02
Hallo Angelina,

ich kann Deine Gedanken ebenfalls sehr gut verstehen.
Die Gedanken sind zwar wirklich wirr aber keineswegs ungewöhnlich.

Ich bin mittlerweile seit 1,5 Jahren dabei von einem Leben mit Kindern Abschied zu nehmen. Ein Leben ohne Kinder ist für mich auch bereits lebenswert geworden und in meinen jetztigen Lebensplan den ich mir mühsam aufgebaut habe würden auch überhaupt keine Kinder mehr passen.
Aber der Abschied von dem Lebenstraum, von der Vorstellung die man schon als kleines Mädchen vom Leben hatte, der sich massiv in die Gedanken den Kopf das Herz und die Seele eingebrannt hatte, macht mir zeitweise noch mächtig zu schaffen.
Es sind nicht mehr die fehlenden Kinder die ich versuche zu "verarbeiten" sondern die Ohnmacht, die Machtlosigkeit, die Tatsache sich mit etwas abfinden zu müssen was man eigentlich nicht möchte und sich eine komplett neue Lebensperspektive zu erarbeiten.
Man fängt nochmal bei Null an und plant das Leben neu. Das ist schwer und braucht viel Zeit.

Ich und mein Mann haben nachdem wir beschlossen haben unser Leben ohne Kinder zu leben zuallererst eine weitere private Rentenversicherung abgeschlossen. Ich dachte wenn ich mein Geld schon nicht in Kinder investieren kann dann wenigstens doch so sinnvoll dass ich es mir im Alter entsprechend gut gehen lassen kann.
Weiterhin haben wir uns in neues Auto gekauft was wir uns mit Kindern nie geleistet hätten oder auch nicht hätten leisten können.
Ja aus materieller Sicht war es dass eigentlich schon.
Ansonsten genießen wir unsere Unabhängigkeit, versuchen zufrieden zu sein mit dem was wir bisher erreicht haben und gestalten uns unser Umfeld zu angenehm wie möglich.
Wir haben das Skifahren wieder angefangen (was mit Kindern wohl auch nicht so ohne weiteres möglich wäre; zeitlich und auch finanziell) was uns beiden grossen Spass macht und worauf wir uns auch immer sehr freuen.

Einen "Ersatz" für Kinder gibt es nicht. Die Lücke der fehlenden Kinder wird immer eine Lücke bleiben. Ich habe versucht diese Lücke mit anderen "Dingen" zu füllen, aber habe einsehen müssen dass mir das meine "Trauer" nicht nimmt und mir auch das ersehnte Glücksgefühl nicht bietet.

Ein Leben ohne Kinder kann auch ein schönes Leben sein, aber eben ein völlig anderes als mit Kindern. Man denkt anders, man hatte eine andere Sichtweise.

Ich kann für mich sagen, dass der Entschluß zum endgültigen Abschied vom Kinderwunsch sehr erlösend und befreiend ist. Aber es muss der richtige Zeitpunkt sein und den bestimmt jeder für sich alleine.......oder aber er kommt plötzlich über Nacht.

Für die Zukunft wünsche ich mir noch mehr Zufriedenheit und die Gelassenheit das Leben so anzunehmen wie es nunmal ist.
Ich versuche realistisch zu bleiben und nicht meinen Abschied mit utopischen Wünschen und Vorhaben zu verdrängen.

Ich bin mir sicher Du findest für Dich den richtigen Zeitpunkt.
Ich wünsche Dir dafür alles Gute.

Liebe Grüsse vom Daunchen


  Re: Umbruchphase
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   Angelina 1
schrieb am 29.07.2007 20:24
Vielen Dank ihr zwei für eure Antworten.
Grad diese Ohnmacht diese Hilflosigkeit, das man in etwas "reinmanövriert " wurde was man nicht wollte das macht mir auch so zu schaffen.
Warum wurden grad wir, von wem auch immer, "ausgewählt" diese Bürde auf uns zu nehmen?
Was haben wir getan das wir so gestraft wurden?

Wir haben uns mittlerweile(KIWU-seid über 14j.) arrangiert , wir leben unser Leben geniessen das auch, erfüllen uns Träume, wünsche, reisen viel.
Selbst da muss man sich noch dumme Sprüche anhören.
Was soll das? Können Menschen andere Menschen und deren Lebensweise nicht so akzeptieren wie es ist?
Warum wird mit dem Finger auf einem gezeigt weil man "anders" ist! Ein Leben ausserhalb der Norm führt?

Grad hier bei uns auf dem Land finde ich die Denkensweise schlimm.
Man heiratet bekommt Kinder baut ein Haus .... blabla!
Lebt aber jemand nicht diese Norm aus welchen Gründen auch immer (ungewollte Kinderlosigkeit, Homosexualität u.s.w.) ist man ein Exot und viele können nicht damit umgehen.

Ich bin mittlerweile so das ich Neidern sage:
du hast dir dein Leben mit Kind so ausgesucht ich meins ohne Kinder leider nicht aber ich versuche das beste draus zu machen, warum also diese Missgunst? Geniesse doch das was du hast, lerne zu sehen was du für ein Glück hast und schau nicht immer auf andere.
Meist kommt dann: so hab ich das noch nie gesehen, eigentlich hast du ja recht.
Aber trotz das ich meist damit umgehen kann ärgert es mich innerlich das viele es nicht einfach so hinnehmen das jemand nicht die Norm lebt, warum wird es nicht stillschweigend hingenommen, warum muss man sich immer wieder sowas anhören, warum muss man sich verteidigen, rechtfertigen?
Ich find das so absurd...

Wir sind auf nem guten Weg unser Leben ohne Kinder zu meistern, zu leben.
Aber totz all dem kommt immer wieder auch die Frage wie es im Alter sein wird
Diese Gedanken beschäftigen mich in letzter Zeit sehr.

Alles Liebe
Angelina


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  Re: Umbruchphase
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   RatzUndRübe
schrieb am 30.07.2007 12:34
winkewinke liebe Angelina,

ich kann deine Gedanken voll und ganz nachvollziehen...ich "treibe" mich auch immer öfter hier rum, obwohl wir noch 6 Eskimos haben, aber weil für uns klar ist, dass wir keinen frischen Versuch mehr machen möchten, ist eben ein Abschied vom Kinderwunsch in greifbarer Nähe.

Nichtsdestotrotz glaube ich an meine Frosties und habe schon auch Hoffnung, dass vielleicht einer von ihnen bei uns bleiben möchte, aber wenn nicht, dann akzeptieren wir das als unser Schicksal.

Aber ich stelle mir das Leben ohne Kinder gar nicht als so grausam vor, ich weiß ja wie das Leben zu zweit ist, wie ein Leben mit Kindern wäre, ist ja reine Spekulation. Man stellt sich das immer recht rosig vor, wenn der Kinderwunsch denn dann erfüllt werden würde, aber wer sagt uns denn, dass es tatsächlich so superschön wäre ??
Ich glaube, dass auch das Leben mit Kindern -so schön es auch sein kann- durchaus seine Schattenseiten hat und sehr viel Kraft und Nerven kostet, die man, wenn man dann zu zweit bleibt, in andere "Projekte" stecken kann. DAS ist doch auch schön !

Klar, es ist unglaublich gemein, dass es manchen Paare nicht vergönnt ist, Kinder zu bekommen, weil es wohl eine der wenigen Sachen ist, die wir nicht mit viel Fleiß, Ehrgeiz, Geld usw. erreichen können, wie fast alle anderen Dinge (Job, materielle Dinge usw.).

Ich wünsche dir viel Erfolg für euren letzten Versuch, wer weiß, vielleicht machen wir zwei uns ja unnötig Sorgen und landen dann doch noch im SS-Forum ??!! Das wäre schön.

Aber wenn nicht, hat das Leben zu zweit auch so viele andere schöne Sachen zu bieten..

Liebe Grüße
die RÜBE


  Re: Umbruchphase
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   Medlina1
Status:
schrieb am 30.07.2007 15:44
Zitat
Angelina 1
Wir sind auf nem guten Weg unser Leben ohne Kinder zu meistern, zu leben.
Aber totz all dem kommt immer wieder auch die Frage wie es im Alter sein wird
Diese Gedanken beschäftigen mich in letzter Zeit sehr.

Hallo Angelina,

wie es im Alter sein wird, weiß ich auch noch nicht. Ich könnte mir (wenn ich Witwe wäre) so eine WG ala Golden Girls vorstellen.....oder mit vielen kinderlosen Freunden zusammen in einem großen Haus wohnen- so könnte man sich gegenseitig unterstützen. Aber noch sind wir ja noch jung!

Vielleicht tröstet es dich ein wenig wenn ich dir sagen kann, dass ich viele Jahre als Pflegekraft in einem Altersheim gearbeitet habe. Auf meiner Station hatte ich 16 Schwerstpflegefälle und davon war gerade mal EIN Bewohner kinderlos! Und deshalb behaupte ich mal, dass etwas noch viel schlimmer ist, als kinderlos alt zu werden:

Wenn man Kinder hat und die einen nicht besuchen oder womöglich sehr weit weg leben! Das stelle ich mir weitaus frustrierender vor!

Einem Kind kann ja nicht vorgeschrieben werden, dass es hier leben muss. Vielleicht will es auswandern oder es hat einen Ehepartner der von den Schwiegereltern nix wissen will? Auch das kann man nicht kontrollieren und muss es hinnehmen und das finde ich wirklich noch grausamer, weil ich diese Traurigkeit darüber sooft miterlebt habe und die Bewohner so sehr nach Zuwendung gelechzt haben. Schlimm.

Dann doch lieber die lustige Golden Girls WG- oder?streichel

Liebe Grüße sendet Medlina


  Re: Umbruchphase
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   danichris
schrieb am 30.07.2007 16:12
@ Medlina,

ich mach mit bei den Goldengirls.
Aber ich muß meinen Mann mitbringen, ist das auch noch OK?

Daniela


  Re: Umbruchphase
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   RatzUndRübe
schrieb am 30.07.2007 16:19
Wenn man Kinder hat und die einen nicht besuchen oder womöglich sehr weit weg leben! Das stelle ich mir weitaus frustrierender vor!

Genau ! Das sehe ich genauso !

Aber wer sagt dir denn, dass das Leben im Alter mit Kindern so viel anders ist als ohne Kinder ??

Ich glaube nicht, dass es da so große Unterschiede gibt:
so lange du gesundheitlich einigermaßen fit bist, wirst du sicher mit deinem Göga in eurem Haus/ Wohnung selbstständig leben.
Klar, die Paare mit Kindern haben ab und zu Besuch von ihren Kindern / Enkeln, sofern vorhanden. Aber ist das so oft ?? Da hab ich so meine Zweifel.
Und ich muß auch ganz klar sagen: wenn ich mal alt bin, würde ich nicht unbedingt mit meinen Kindern in einem Haus / Wohnung leben wollen, denn es entsteht eine gegenseitige Abhängigkeit. Als Oma/Opa hast du doch dann automatisch den Job des Babysitters...ob ich das so wollte ?? Keine Ahnung. Du wirst in das Familienleben eingespannt, deine Freizeit (oft sicher ungefragt) verplant und kannst nicht mehr deine Termine so frei stecken, wie du möchtest.
Zum anderen "rostet" man im Alter sicher schneller, wenn man sich dann vieles von den Kindern "abnehmen" lässt, während man ohne Kinder wahrscheinlich länger selbst die Dinge in die Hand nimmt....

Ist alles sehr spekulativ, weiß ich, aber das sind so meine Gedanken an das Leben im Alter, mit oder ohne Kinder. Ich stelle mir beides schön vor....hat immer alles Vor- und Nachteile.

Und wenn du kinderlos bleibst, dann kennst du es ja auch nicht anders....

die RÜBE


  Re: Umbruchphase
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   Angelina 1
schrieb am 30.07.2007 17:37
@Rübe:
Danke für die Denkanstösse.
Wir haben ja nun die ganzen Jahre ein Leben ohne Kinder gelebt und auch genossen.
Ich denke wir werden auch damit zurecht kommen weiter ohne Kinder zu leben, aber ab und an kommen halt so Zweifel was wäre gewesen wenn... u.s.w.
Ob das Leben unbedingt immer schöner ist mit Kindern, wer weiss grad wenn ich mich im Freundeskreis so umhöre wo die Kidis pubertieren oh graus da gehts ab. zwinker
Wie gesagt wir haben uns im Laufe der Jahre arrangiert aber es gibt halt so Tage da denkt man wie es in Zukunft sein wird. Aber auch diese Gedanken vergehen wieder, stimmts??!! zwinker

@Medlina:
Golden Girls ich lach mich schlapp!!!!!!!!!!!! Klasse!!!LOL
Wir werden es den jungen Leuten schon zeigen wie gelebt wird, ha da wird auf den Putz gehauen.
Das mit dem Pflegeheim ist ein gutes Beispiel.
Ja wer sagt uns denn ob die Kinder in unserer Nähe wohnen bleiben.Finde das sehr traurig da haste Kinder und keiner kommt dich besuchen, oder nur aus Pflichtgefühl.
Grad in der heutigen Zeit, wie viele leben ganz woanders sogar im Ausland weil es beruflich erforderlich ist.
Bekannte von uns haben das Haus extra so gebaut das ihre einzige Tochter später ne komplette Wohnung drin haben wird.
Was ist aber wenn sie beruflich wegziehen muss, wenn sie einen Partner aus einer ganz anderen Ecke Deutschl. kennenlernt, was ist wenn der Partner der Tochter überhaupt nicht bei Schwigis einziehen will?
Die beiden müssten auch an "Fremde" vermieten, das wäre für mich nicht Vorstellbar im Moment.
Du hast Recht und auch Rübe, Danke für diese Gedankensprünge.
Man sollte sich das immer vor augen halten.
Meist denk ich ja auch so, aber in den letzten Tagen da sind halt wieder so negative Gedanken gekommen, aber das vergeht.

Fazit:
Wir werden den letzten Versuch machen weil wir das als letzte Chance sehen(Praxiswechsel u.s.w.), wenn es klappt dann wäre es natürlich wahnsinn.
Wenn nicht werden wir weiterhin ein Leben ohne abhängigkeit führen.
Lange Ausschlafen am WE, Feiern, Reisen, viel zusammen unternehmen, spontan sein, das leben mit all seinen Facetten geniessen u.s.w.
Mein Mann sagt auch immer: Wenn wir nicht mehr können im Alter dann wird halt ne Pflegekraft oder Haushälterin eingestellt.
Er hat recht ich würde meinen eigenen Kindern auch nicht zur Last fallen wollen.

Ihr Lieben, ich denke wir werden unser Leben ohne Kinder meistern davon bin ich überzeugt.

Alles Liebe
Angelina


  Re: Umbruchphase
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   Medlina1
Status:
schrieb am 30.07.2007 19:55
@Daniela,

na klar könnten da auch Männer wohnen- wenn ich da an meinen denke, wie gut der backen kann......hoffentlich kann er das bis ins hohe Alter und hoffentlich habe ich da nicht Altersdiabetes.......Rollstuhl

@Angelina,

ja- so eine fröhliche, verrückte Alte sein- das ist doch ein gutes Ziel! Party


  Re: Umbruchphase
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   danichris
schrieb am 06.08.2007 15:31
@ Medlina
Mein Mann kann gut bügeln . Ich mache das zwar meistens aber er kann es echt gut. Jetzt brauchen wir noch einen zum Kochen und einen zum bespaßen, dann sind wir komplett.grins

Liebe Grüße Daniela


  Re: Umbruchphase
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   Medlina1
Status:
schrieb am 07.08.2007 17:11
@Daniela- auja toll- dein Mann kann bügeln! Na mit diesen Aussichten nimmt die Angst vor der vermeintlichen Einsamkeit im Alter doch stetig ab! Vielleicht meldet sich ja noch ein Koch- Frisör wäre auch nicht übel.....naja- zum Bespaßen haben wir ja uns- hi, hi!

Grüße sendet MedlinaLOL




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