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  familie und freunde
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   jonni
schrieb am 27.04.2005 18:07
.sagt mal ,wie geht ihr mit sowas um?...also unsere besten freunde und family wissen bescheid,und ich hatte manchmal so gute diskussionen mit lieben freundinnen,die einfach so zu kindern gekommen sind,also kinder,die passiert sind,eine studienfreundin musste ihre ausbildung fallen lasssen wegen ihrem kind,und sie meinte zu mir,das sie durch das kind in eine ganz andere welt katapultiert worden ist,und sie oft den wunsch hat in ihre alte welt ohne kind zurückzukehren,aber sie ist trotzdem soo glücklich mit kind,und dann kommen so anmerkungen wie-he ich kann soviels NICHT machen weil ich ein kind hab,.und ich steck so im wiglwagl,ist es unverständnis? kann sie meine situation nicht verstehen?oder überseh ich dinge ,die ich einfach nur aus lauter "wunschgedanken" wegblende?........ich hab schon mal geschrieben ,dass ich finde ,dass unsere kinderlosigkeit mit sovielen konsequenzen zu tun hat, familienmässig,jobmässig,freundeskreis,(es gibt ja auch aussagen wie-he das leben ist hart-gut,meine konsequenz-das sind keine echten freunde)also alles will ich überdenken,aber ich hab grad das gefühl,dass ich vielleicht zuviel überdenken will,wenn ich solche aussagen höre,.....sagt mal wie gehts euch mit euren lieben anverwandten und freunden,wie gehn sie damit um?was sagen sie dazu?,mir gehts um die unterscheidung zwischen sogenannten gut gemeinten ratschlägen,echter anteilnahme,richtigen antworten?
lg jonne


  Re: familie und freunde
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   Saskia
schrieb am 28.04.2005 20:53
Hallo Jonne,

also ich kann zu diesem Thema sagen, dass eigendlich KEINER, der nicht in der gleichen Situation ist/war wirklich verstehen kann, was in Dir/Euch vorgeht.
Auch ich habe gerade von meiner Schwie-Mutter sehr viel einstecken müssen, und es hat verdammt weh getan...werde ich mit Sicherheit auch nie vergessen.....aber sogar meine eigene Mutter, die bei meinen Geschwistern auch ein Problem hatte schwanger zu werden (ist mitlerweile 26 Jahre her), hat nicht wirkliches Verständnis an den Tag gelegt.
Bei Freunden und Bekannten habe ich eigendlich meistens gemerkt, dass die gar nicht wissen, wie sie mit mir/uns und dieser Thematik umgehen sollen.....und oft kam aus lauter Hilflosigkeit ziemlich blöde Bemerkungen, die sich die Leute einfach hätten schenken können.

Es ist schwierig....aber je mehr Du/Ihr Euch mit diesem Thema auseinandersetzt, umso besser kann man über den Äußerungen der anderen stehen, auch wenn es immer mal wieder sticht.

liebe Grüße
Saskia mit Cristian Camilo (geb.02/03, Ado 09/03 in Kolumbien) und seit 02/05 auf der Warteliste in Kolumbien für ein Kind 0-1 Jahr


  Re: familie und freunde
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   Susi146
schrieb am 18.05.2005 15:20
Hallo Jonni,

wir wollten noch ein zweites Kind. Nach der Krebserkrankung meines Mannes gings nur durch künstl. Befruchtung.
Während der Behandlung habe ich nur mit der Familie darüber gesprochen. Jetzt nach ca .4 Monaten möchte ich offen darüber reden. Ich habe eine fast 6-jährige Tochter, die sich kaum alleine beschäftigen will und fast jeden Nachmittag zu anderen Kindern will oder andere Kinder zu uns kommen. Da kommt von anderen Eltern oft die Frage, warum es denn kein Geschwisterchen gibt.
Ich rede darüber. Viele können sich gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn sich der erwünschte Nachwuchs nicht einstellt und was die betroffenen Paare alles auf sich nehmen, um vielleicht doch noch ein Kind zu bekommen.
Ich habe es mir früher auch nicht vorstellen können, daß ich eine ICSI-Behandlung machen würde.
Reden hilft mir auch beim Verarbeiten.
Aber da ist jeder anders.
Alles Gute für Euch
Susi






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