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  hoffnungslos
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   Elfchen
schrieb am 31.01.2005 12:16
Hallo

Es ist das erste mal das ich mich an ein Forum wende , habe es bis jetzt immer alleine versucht , nun aber klappt es nicht mehr .

Mein Mann und ich haben seit 1996 versucht ein Kind zubekommen, nachdem es nicht klappte haben wir uns untersuchen lassen ,dabei stellte sich herraus das mein Mann nicht zeugungsfähig ist .

Wir haben uns dann für eine Künstliche Befruchtung entschlossen , 6 Behandlungen und dabei und dabei eine Fehlgeburt waren das ergebniss .

Haben da nach abgebrochen da ich es Körperlich nicht mehr schaffe , die lezte Behandlung ist nun schon über drei Jahre her .

Nun ist es so das ich ende lezten Jahres auf der Arbeit einen zusammenbruch hatte , es stellte sich herraus das ich unter Depressionen leide und Angstzuständen , bin nun in Therapie.

Bin seit ein paar Wochen auch in einen Forum für Depressive was mir sehr hilft aber es sind keine da die in der Situation sind wie ich .

Mein fehler ist es in den Jahren gewesen das ich immer sagte und auch meinte das ich es alleine schaffe und mir alles garnichts ausmache , ich habe mich selbst angelogen .




So nun aber schluss

Gruss Elfchensehr treurig


  Re: hoffnungslos
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   Estrid
schrieb am 31.01.2005 18:58
Hallo!Ich denke das eine Therapie schon einmal ein guter Anfang ist.Ich glaube Du hast das ganze verdrängt und von Dir fern gehalten,nun hat Dein Körper rebelliert,und zwingt Dich nun dazu das ganze auf zu arbeiten!-Geht auch nicht anders Du mußt Dich dem ganzen stellen!Glaub mir ,vielen von hier geht es nicht anders!-reden, reden, reden nur das hilft,alles für sich behalten ist nicht gut!
Ich weiß nicht wie alt Du bist,aber Du mußt jetzt echt einmal schauen das es dir wieder gut geht,und Kraft tanken für ein Leben möglicherweise ohne Kinder!
Du bist hier schon richtig,schreib Dir nur alles von der Seele,Du wirst sehen Du bist nicht allein!-hier auf jeden fall nicht!l.g.Estrid


  Re: hoffnungslos
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   Elfchen
schrieb am 31.01.2005 22:58
Hallo Estrid

Da hast du wohl recht , ich habe es eben nur zu spät gemerkt , da war es schon zu spät.

Ich tue nun ja auch alles das ich es irgendwie soweit wieder normalisiere es ist halt nicht so leicht ,was sich in den Jahren aufgebaut hat ist schon eine Menge . Achja , deine nach meinen alter , ich bin 39 Jahre .


gruss Elfchen


  Re: hoffnungslos
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   Estrid
schrieb am 01.02.2005 08:00
Hallo Elfchen!Ich bin 37 und bin jetzt eigentlich aus dem "gröbsten"heraus,ich hab mich damit abgefunden ein Leben ohne Kind zu leben!Du hast jetzt natürlich einen steilen steinigen Weg vor Dir ,aber glaube mir Du schaffst es,zumindest so das man so halbwegs zu recht kommt,tiefs werden immer kommen,aber die Abstände dazwischen werden größer,und das ist doch schon was!
Man muß sich selbst,wenn man genug Kraft hat,am Kragen nehmen und wieder auf die Sonnenseite stellen!l.g.Estrid Blume


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  Re: hoffnungslos
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   Elfchen
schrieb am 01.02.2005 10:50
Hallo Estrid,ich glaube ich bin auf einen guten Weg , es ist manchmal nur nicht so einfach , irgendwie fühle ich mich echt alleine .
Mein Mann zeigt keine Gefühle , er ist echt ein lieber aber ich fühl mich wirklich allein gelassen.
Seine Eltern sind vor ein Jahr auf mich los gegangen , sie haben mich mehr oder weniger als Krank hingestellt und ich sollte mich doch endlich damit abfinden das ich kein Kind bekommen kann und ich hätte gesagt das ich nicht mehr Leben möchte wenn ich keins bekomme , nun , ich sagte wohl mal das ich nicht aufgebe solange ich noch eine hoffnung habe, aber da ist ja wohl nichts schlimmes dran . Ich habe nie gesagt das ich nicht mehr Leben will, das beste daran ist das unsere KInderlosigkeit nicht an mir liegt sondern an meinen Mann , wenn ich echt so fixiert währe währe ich wohl schon weg .
Mein Mann saß neben mir und hörte sich alles an , was mich auch sehr entäuscht hat da er kein Wort dazu gesagt hat .

ohmann ........das ist aber viel geworden

Elfchen


  Re: hoffnungslos
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   Hollywood
schrieb am 01.02.2005 11:33
Hallo Elfchen!
Mein Mann und ich wünschen sich auch seit drei Jahren ein Baby.
Leider hat es bisher noch nicht geklappt. Haben auch schon IUI probiert, war aber leider negativ. Ich dachte auch, das schaffst Du locker. Zwei Freundinnen bekamen das zweite Baby, meil Schwager
unerwartet mit seiner Freundin eins. Meine Nichte kam zwei TAge vor meiner IUI auf die Welt. Danach sah ich wie sich alle freuen und ich bekam ein negativ.
Mein Mann sagte einfach, damit müssen wir uns abfinden. Wir lieben uns und wir sind sowiet gesund, also geniesen wir das leben. Ich muß ehrlich sagen, manchmal wenn ich auf den Spielplatz schaue, der genau neben unserem Haus ist, dann hab ich einfach geweint. Alleine, aber mir gings dann besser.
Mein Mann wünscht sich auch noch immer ein Kind, aber ich glaube er sagt es auch mir zu liebe nicht. Männer sind einfach anders.
Ich wünsche Dir alles Gute und gib nciht auf. Ein Forum kann dir bestimmt helfen.
Schöne Grüße




  Re: hoffnungslos
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   soni2
schrieb am 01.02.2005 18:22
Hi,
Durch die Beiträge hier und an meinem Mann habe ich festgestellt, daß Männer mit der Sache anders umgehen. Sie leiden nicht weniger aber sie drücken es anders aus (schauen mehr nach vorn und Alternativen statt das Thema zu durchkauen!). Dies sollte man Ihnen aber nicht übel nehmen. Mein Mann möchte das Thema auch nie im Familien- oder Freudeskreis haben (obwohl er sogar aus einer Ärzten-Familie kommt, die damit vertraut sein sollten). Das Schweigen und mich damit alleine lassen...das kenne ich !
Es ist schwer und deshalb sind die Foren hier ganz gut...da können wir uns mal alles von der Seele sprechen. Laß es einfach hier raus, wir sind dafür da.

Daß das Thema einen nie los läßt, damit müssen wir leider leben...ein Wunsch ist nicht in Erfüllung gegangen und es muß mit dem Kompromis "ohne Kind" weitergehen...es ist nicht leicht und es werden Rückschläge geben, wo die Errinerung an dem Wunsch so groß ist. Aber letzendlich, wonach suchen wir ? Wir wollen alle Glücklich sein. Finde für Dich dafür den neuen Weg (zB verwöhn-wochenende zu 2, Freude besuchen, Hund anschaffen...alles wozu Du Lust hast).

Alles Gute und Liebe !
Soni


  Re: hoffnungslos
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   Estrid
schrieb am 01.02.2005 21:56
......mein Sohn wünscht sich eine Familie mit Kindern,und hätte ich keine Kinder bekommen,mein Mann hätte mich auch nicht geheiratet!Das war das Kommentar meiner fast Schwie/mu!Mein Partner hat daneben gesessen und nicht's(!) gesagt!Darauf hin hab ich ihn verlassen,nach 10 Jahren!-Er hat es nicht kapiert,er sagte er habe ja nicht's gesagt!-eben,das war's!
Das war vor ca.8Jahren,heute bin ich glücklich verheiratet,mein Mann und ich haben keine Therapie mehr gestartet,er kennt meinen Leidensweg,und ist einfach für mich da!-naja manchmal braucht er einen kleinen Schups,aber so sind unsere Männer eben,die Antennen sind eben nicht so feinfühlig!
Bei Deinem Mann glaub ich ,das er genauso wenig damit zu recht kommt,den wenn Männer die "schuldigen" sind ,die wollen auf das Problem gar nicht angesprochen werden!
Die Eltern Deines Mannes sollten sich besser heraus halten,den sowas "Unsensibles",sollte zu diesem Thema lieber nichts sagen!!l.g.Estrid


  Re: hoffnungslos
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   karlheinz
schrieb am 07.02.2005 15:57
Hallo Elfchen,

was meiner Meinung nach ganz wichtig ist, ist, mit dem Partner zu reden. Ich glaube, unseren Männern ist das, was wir da durchmachen, gar nicht so richtig klar. Vielleicht auch, weil wir Frauen immer denken, wir müssten das alles so locker wegstecken. Tun wir aber nicht. Jedes Negativ tut weh, genau so wie jede Schwangerschaft in der näheren Umgebung. Und es kratzt ganz schön am Selbstbewusstsein. "Wir haben ja sonst alles hinbekommen". Aber das Kinderkriegen eben nicht. Und sich aus diesem Loch wieder herauszuziehen, dafür brauchen wir alle Hilfe, die wir kriegen können, egal ob professionelle oder die von unserem Partner.
Vor zwei Jahren habe ich kurz vor Weihnachten mein zweites Negativ kassiert. Als wir dann am Heiligabend in der Kirche waren, habe ich hinterher einen Heulanfall bekommen. Mein Mann war völlig überrascht, hat mich in den Arm genommen und einfach nur festgehalten. Das tat mir so gut. Hinterher hat er mir gesagt, dass ihm nicht klar war, wie sehr mich das alles mitnimmt. Ich war halt immer so optimistisch und habe es nach außen hin gut überspielt. Wir haben dann lange geredet und irgendwie war das für mich der Anfang vom Ende der Kinderwunschbehandlung. Wir haben noch einen Versuch danach gemacht, aber da hatte ich schon den Eindruck, meinem Körper reicht es, was er mir dann auch sehr deutlich zu verstehen gegeben hat.
Der Abschied vom Kinderwunsch kann auch ein Anfang sein, nämlich für die Dinge im Leben, die bisher liegen geblieben sind. Jeder Mensch hat Träume und man kann versuchen, sie zu verwirklichen. Und dann kommt auch wieder Hoffnung, vielleicht nicht auf Kinder, aber darauf, dass das Leben auch so wunderschön sein kann. Wir sind doch mehr als nur künftige Mütter. Und irgendwann ist dann am Horizont auch wieder Licht. Und bis es bei Dir so weit ist, rede mit deinem Mann, deinen Freund(inn)en und dann gibt es ja hier auch noch das Forum. Du bist nicht allein. Es gibt viele, denen es so geht wie dir, auch wenn du im Alltag vielleicht manchmal den Eindruck hast, dass es nur glückliche Schwangere oder Eltern gibt.

Liebe Grüße

karla




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