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  Die lieben Nachbarn
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   marienkaefer
schrieb am 26.01.2005 15:21
Hallo,
bin Neuling in Sachen Internet-Forum und wende mich nun einfach einmal mit einer Sache an euch, die mich seit einiger Zeit ziemlich fertig macht: Nach zahlreichen gescheiterten Versuchen, auf den unterschiedlichsten Wegen schwanger zu werden, versuche ich nun gerade mal wieder, mich mit der Situation abzufinden, was mal mehr und mal weniger gut klappt! Mein Mann und ich haben vor 3 Jahren ein Haus gebaut, das uns immer noch toll gefällt, aber einen Haken hat: Es liegt mitten in einer Neubausiedlung, wo jeder - außer uns natürlich - Kinder hat! Ich habe hier ständig das Gefühl, dass die lieben jungen Mütter mitleidig auf mich 33-Jährige schauen, die"ES" nicht geschafft hat! Das verschafft mir ein Minderwertigkeitsgefühl, das mich immer mehr runterzieht! Besonders schön ist es, wenn sich alle jungen Familien zusammentun, um gemeinsam im Garten zu sitzen, Ausflüge zu machen usw. - natürlich alles direkt vor unserer Nase aber ohne uns! Ich möchte mich eigentlich gar nicht auf so eine Ebene des Konkurrenzkampfes einlassen, schließlich habe ich in anderen Bereichen (z.B. beruflich) vieles erreicht, worauf ich stolz sein könnte -aber es gelingt mir im Moment irgendwie nicht!
Brauche Rat!!!
marienkaefer


  Re: Die lieben Nachbarn
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   Estrid
schrieb am 26.01.2005 16:07
Hallo!
Ich denke das in der Situation die Sensoren sehr feinfühlig sind und man dann sehr verletzlich ist auf gut Deutsch die Nerven liegen blank.Ich habe jede Schwangere und jeden Kinderwagen als provokation gesehen!
Natürlich ist es schwer in einer Siedlung wo alle Kinder haben ,sich richtig einzuleben,Gesprächspasis gibt es für "uns"ja fast keinen wo sich doch alles um Kinder dreht!
Stell Dir vor Du währst zum Kaffee eingeladen,zu 90% dreht es sich um die Kinder,und dann müßtest Du die Karten auf den Tisch legen,und sagen "leider wir haben da Propleme" dann kannst Du sicher sein daß dann "blöde Sprüche" und lose "Kommentare"kommen,Thema Nr.1 in der Nachbarschaft!
Ich denke Du solltest Dich auf Deinen Freundeskreis konzentrieren für die ist das nicht's neues,und man sitzt bei Gesprächen nicht auf Nadeln!
Ich weiß nicht ob das was ich hier geschrieben hab ,das ist was Du lesen wolltest,aber ich seh das nun leider mal so!Alles Liebe!Estrid


  Re: Die lieben Nachbarn
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   Sascha-Sabrina
schrieb am 26.01.2005 20:44
Hallo Marienkäfer,

ich kann mich den Worten von Estrid nur zum Teil anschliessen :zwinker Sicher werden die ein oder anderen dann Euch als Gesprächsthema Nr. 1 nutzen :zwinker Aber das muss Dir egal sein, denn die meisten werden merken, dass Du nicht unbedingt die Karriere-Frau bist, die keine Kinder möchte (was vielleicht jetzt einige Deiner Nachbarn denken) sondern, dass Ihr Euch nichts sehnlichster wünscht als auch ein Kind zu haben, und dass es eben nicht klappt traurig(( Sicher wirst Du dann auch vielleicht von der ein - oder anderen Mutter erfahren, was Sie alles unternommen hat um endlich ein Kind zu bekommen :zwinker

Sicher ist es jedem seine eigene Sache wie offen er mit diesem Theam umgeht :zwinker Glaub mir ich spreche da als zweifache Adoptivmama aus Erfahrung :zwinker Als wir im Freundes- und Bekanntenkreis genauso wie in der Nachbarschaft erzählt haben, dass wir Kinder adoptieren möchten, was glaubst Du von wievielen wir dann erfahren haben, dass es bei einigen ewig gedauert hat, dass sie in Kiwu-Behandlung waren bzw. einige immer noch alles unternehmen um endlich auch ein Kind zu bekommen. Wir waren echt überrascht wieviel Betroffene es gibt :zwinker

Allerdings müsst Ihr das selbst für Euch entscheiden wie offen Ihr mit dem Thema umgeht :zwinker Und wenn Ihr nicht wisst, wie Ihr mit den entsprechenden Nachbarn ins Gespräch kommen sollt, dann mal ein Tipp von mir, das ist mehr als einfach :zwinker Schaut Euch einfach die Kinder an und sagt den Müttern "WIE SUESS IHR DAS KIND findet" - das macht jede Mutter stolz :zwinker und so nebenbei kann man dann auch erwähnen ach ich hätte ja auch so gern so eine Süße oder so einen Süßen - aber es klappt einfach nicht traurig Was meint Ihr wie schnell daraus Gespräche entstehen.

Vielleicht hilft Euch mein Tipp ja weiter und ruck-zuck seit Ihr bei den Garten-Partys auch dabei :zwinker - aber vielleicht ist es auch für Euch eine Möglichkeit, genauso wie wir durch Adoption Eltern zu werden - aber das muß jeder für sich selbst entscheiden :zwinker

Wünsche Dir auf jeden Fall weiterhin viel Glück und vor allem, dass Du nicht so traurig bist in Deinem weiteren Leben.
Es gibt wirklich nichts schöneres als strahlende Kinderaugen und ein herzliches Kinderlachen :zwinker

Viele liebe Grüße

Uschi und Ihr kompletter Anhang smile




  Re: Die lieben Nachbarn
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   Estrid
schrieb am 27.01.2005 08:09
.......das ist schon richtig ,daß wenn man die Karten auf den Tisch legt,zumindest die Fragen aufhören,wie "Wollt Ihr keine Kinder? od soll´n wir aushelfen "und was weiß ich noch was.
Nur ,ist es für jemanden der extrem unter dem Kinderwunsch leidet irrsinnig schwer,in ein Kinderwagerl zu sehen ohne in Tränen aus zu brechen!Wenn man so richtig tief drinnen ist ,ist jede Begegnung mit einem süßen Fratz der Horror!
......richtig ist natürlich auch das "zig "Paare Probleme haben ein Kind zu bekommen und dadurch natürlich ein Gespräch sehr nützlich sein kann.Ach, es gibt ja so viele Möglichkeiten ,nur was richtig ist weiß man meist erst hinterher!? Blumel.g.Estrid

Beitrag geändert am : (Do, 27.01. 08:10)


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  Re: Die lieben Nachbarn
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   Stella38
schrieb am 27.01.2005 08:34
einfach anfangen die Vorteile rauszukehren, weggehen wann man will, REisen, CDs kaufen....wir sind in der gleichen Situation. Häusle gekauft im Frühjahr, rechts und links kamen im Aug. kleine Jungs...




  Re: Die lieben Nachbarn
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   Blüte
schrieb am 27.01.2005 12:50
Hallo,

wir leben in der gleichen Situation: Neubaugebiet, alle Paar in etwa gleich alt, seit November haben alle, aber WIRKLICH alle Paare mindestens ein Kind. Nur wir nicht.

Einfach ist die Situation nicht und obwohl Neid bisher nicht zu meinen schlechten Eigenschaften gehörte (habe genug andere zwinker), war und bin ich neidisch, zumindest manchmal, z.B. wenn ich nach einem Negativ in den Garten flüchte und dort im Nachbargarten auf zwei Schwangere treffe, die sich austauschen. Ich denke solche Situationen lassen sich nicht vermeiden, dazu schmerzt die Kinderlosigkeit einfach zu sehr.

ABER: in den meisten Fällen lebe ich gut damit, denn wir haben das Glück sehr, sehr lieber Nachbarn. Anfangs machten wir immer noch Ausflüchte "Wir wollen noch warten..." (was ja überhaupt nicht stimmte) usw. Irgendwann bin ich in die Offensive und sagte, dass wir uns Kinder wünschen und sie nicht kommen.
Die Rekationen waren DURCHWEG positiv. Einerseits habe ich erfahren, dass unser Nachbarskind Ergebnis einer IUI ist und andererseits fragt keiner mehr nach, wir werden so akzeptiert, wie wir sind. Bei Festen sind wir dabei, wir haben guten Kontakt, wir leben einfach MIT, auch wenn wir keine Kinder haben und ich freue mich am Aufwachsen der Nachbarskinder. Wie gesagt nicht immer und vorbehaltlos, aber doch hauptsächlich.
Ich glaube auch nicht, dass es "Thema Nr. 1" in der Nachbarschaft war, aber das kommt natürlich auch sehr auf die Nachbarn an.

Viele liebe Grüße,

Blüte


  Re: Die lieben Nachbarn
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   Birgit
schrieb am 28.01.2005 11:11
Lieber marienkäfer,

leider kommt mir das alles so unheimlich bekannt vor.
Uns ging es ganz genauso.
Ich fühlte mich stets minderwertig und natürlich ausgegrenzt.
Abgestempelt als Karrierefrau, die doch gar keine sein wollte.
(da frage ich mich wirklich manchmal wie man so ne Karrierefrau überhaupt sein kann, ohne jemals den Wunsch nach Kindern verspürt zu haben).

Ganz ehrlich gesagt: ich hätte es bald nicht mehr ausgehalten, wahrscheinlich hätte ich meinen Mann so lange bearbeitet, bis wir weggezogen wären. Wenn nicht plötzlich als ich alles schon aufgeben wollte, ich nach jahrelangen Hormontherapien ganz einfach "so" schwanger geworden wäre.

Ich wünsch dir alles Glück der Erde.

Birgit


  .
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   gelöschter User
schrieb am 01.02.2005 21:43
.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.12.07 11:59 von kantine.


  Re: Die lieben Nachbarn
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   kinga44
schrieb am 04.02.2005 15:06
Hallo,

an Deiner Stelle würde ich wahrscheinlich ein oder zwei Kinder adoptieren. Dann hättest Du auch Kinder und würdest "dazugehören".
smile

schöne Grüße,

Kinga




  Äh....
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   Blüte
schrieb am 04.02.2005 17:03
.... bei aller Liebe:

1. Ist es nicht jedermanns Sache, ein Kind zu adoptieren, der Prozess läuft nicht nach dem Motto... "keine eigenen Kinder, dann halt adoptieren....".

2. Weißt du, wie lange die Wartezeiten sind? Uns wurde gesagt, dass wir 5 Jahre (!) warten müssen.

3. Ist dir aufgefallen, in welchem Forum wir hier sind? Es geht um ABSCHIED vom Kinderwunsch....

Vielleicht fällt dir bei einem erneuten Nachdenken über deine Antwort auf, dass sie u.U. nicht wirklich weiterhilft....

Gruß,

Blüte


  Re: Die lieben Nachbarn
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   Deborah
schrieb am 07.02.2005 10:07
Hi Kinga,

ich glaube, Du hast ziemlich unüberlegt geschrieben und vermutlich hast Du keinen blassen Schimmer, wie schwierig ist es ist, ein Kind zu adoptieren. Da geht man nicht einfach zum Jugendamt und sagt: Geben Sie mir ein Kind, ich will auch "dazugehören".

Dein Posting war wirklich verletzend für Marienkäfer und im Abschiedsforum völlig unangebracht.

Grüße

Deborah


  Re: Die lieben Nachbarn
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   karlheinz
schrieb am 07.02.2005 16:10
Liebe Marienkäfer,

natürlich könnt ihr euer Haus aufgeben und wo anders hinziehen. Aber würde das nicht heißen, dass ihr einfach davon lauft? Ich denke, egal wo ihr hinkommt, es werden immer Leute um euch sein, die Kinder haben, es sei denn, ihr zieht auf eine einsame Insel. Offenheit hilft hier meist eher weiter und sie bietet auch die Möglichkeit, mit anderen darüber zu reden. Damit ersparst du dir nicht nur dumme Sprüche, sondern kannst auch mal anderen dein Herz ausschütten, was durchaus sehr erleichternd sein kann. Ansonsten frisst man die Probleme doch nur in sich hinein, was die Sache nicht besser macht. Und was das Gerede der Nachbarn angeht - lass sie doch. Du kannst es im Leben sowieso nicht allen recht machen und irgendwann hört das auch wieder auf (wenn es überhaupt zum Gerede kommt). Meine Erfahrung ist, dass die meisten Leute, denen wir unsere Probleme anvertraut haben, sehr sensibel reagiert haben. Aber es gibt natürlich auch diejenigen, die dann "gute" Ratschläge erteilen. Vor denen kannst du dich sowieso nicht schützen, dafür kannst du dir nur ein dickes Fell zulegen. Unsensible Menschen findest du überall.

Liebe Grüße

karla


  Re: Die lieben Nachbarn
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   Pusteblümchen
schrieb am 08.02.2005 13:23
Ich unterschreibe jedes Wort von Uschi... nur, dass ich einfache Adoptivmutter bin (Noah ist 5 Monate alt) und nicht doppelte smile. Wir wurden sofort von einigen Nachbarn angesprochen (ebenfalls ein Neubaugebiet), wann denn der Nachwuchs endlich kommt. Wir haben dann die Karten auf den Tisch gelegt - und alle haben suuuuper reagiert. Einige haben uns sogar gefragt, ob wir mal Babysitten möchten, was wir gerne gemacht haben. Und als es dann mit der Adoption viel schneller als erwartet geklappt hat, haben sich alle mit uns gefreut. Grüße und KOPF HOCH! Pusteblümchen


  Re: Die lieben Nachbarn
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   Sandra
schrieb am 15.02.2005 16:46
....ja genau, ein Kind adoptieren und alles wird gut... Liebe Kinga, so einfach ist das nicht und wir sind hier nicht mehr damit beschäftigt, wie wir zu einem Kind kommen, sondern damit, wie wir ohne Kind am besten klar kommen!

Lieber Marienkäfer, auch wir wohnen seit 2 Jahren mitten in einem Familiequartier. Es gibt bestimmt viele, die denken, wir seien nur auf Karriere aus, aber diejenigen, die es wissen müssen, denen haben wir klar gesagt, dass wir keine Kinder bekommen können. Manchmal, glaub mir, wenn wir am Sonntag so ganz gemütlich um 10h am Brunch auf der Terrasse sitzen, zu Zeiten, wo alle um uns herum damit beschäftigt sind, die Plantschbecken ihrer Kinder zu füllen, ihnen hinterher zu rennen und bereits seit 7h wach sind, da beneiden uns die lieben Nachbarn doch ein wenigsmile. Wir haben zu vielen im Quartier guten Kontakt, die spüren dann auch, dass wir ihre Kinder mögen und die Kinder kommen manchmal auch selber bei uns vorbei. Da müssen die doch merken, dass wir unseren Weg nicht selber ausgesucht haben...

Ich wünsche dir viel Kraft und Gelassenheit beim Anblick deiner Nachbarn...

Alles Liebe
Sandra


  Ich denke mal es kommt immer drauf an, an "Wem" es liegt...
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   Peekaboo
schrieb am 06.03.2005 22:34
Kann Dich irgendwie verstehen, wo jeder doch Kinder hat nur "man" selber nicht (ich bin Mutter 2 wunderbarer Buben fast 10 Jahre und einer 14 Monate) und für mich wäre ein Leben ohne Kinder auch unvorstellbar schwer....

Zum Glück muß ich da nicht mitreden und ich finde alle Familien sehr stark, die diesen langen, harten, teuren und nervenaufreibenden Weg gehen, um zu einen Kind zu kommen.

Mein Stiefbruder wollte auch so gerne Kinder und es ging nicht (wegen der Frau), aber die sind offen mti dem Thema umgegangen und wurden auch so "akzeptiert"... sie leben auf einem Dorf und sind absolut Kinderlieb und auch die Pateneltern unseres 1. Kindes...

Was ich eigentlich schreiben wollte, ist das mit dem "offensein" immer "einfacher" wenn es an der "Frau liegt", weil Männer sich doch denke ich mal "potenzlos" vorkommen, wenn sie Zeugungsunfähig sind... es tut vedammt weh, wenn "sie" nicht können....

Schlagt mich jetzt bitte nicht, aber wir haben so einige "Männer" kennengelernt, die damit ein tierisches Problem hatten. Frauen gingen damit offener um...

Ich wünsche Euch auf jeden Fall das es klappt....

LG
Peeka, die auch Paare kennt die aufgegeben haben und spontan Schwangerschaft wurden oder nach 8 Jahren künstlich endlich Zwillies bekamen....

Also, nicht aufgeben... aber vielleicht versuchen offen mit den Nachbarn die einen Sympatisch sind zu reden




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