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  Endstation
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  Susanne R.
schrieb am 03.03.2004 09:59
Hallo,

lange ist es her, daß ich mich im Forum gemeldet habe.

Am 05.01.04 hat unser 5 Versuch gestartet, die Voraussetzungen
waren perfekt. Ein Vierteljahr Ruhe und Abstand und dann
mit aller Kraft hinein.

Gespritzt hat mich mein Mann wunderbar, die Eizelle sind gereift.
Der zweite Ultraschall perfekt, es waren fast 20. Und das in meinem Alter (36).
Dann los nach Bregenz, zwar gab es Anfangs Verständigungsschwierigkeiten, daß Fax ging nicht.
Aber dann perfekt, ohne lange Wartezeit gleich rein in die Punktion.

Und es sind tatsächlich 26 Eizellen da, ich war nicht mal so
fertig von der Narkose. Bin aufgewacht alle besten, oh die Schwester kam. Ihr Mann muß nochmal, es sind nicht genug bewegliche Spermien da.
(Klar wir habe vor lauter vorsicht, seit Monaten nicht mehr miteinander geschlafen)
Beim Zweiten mal, alles o.k. es reicht.

Der Anruf am nächsten Tag, 22 haben sich befruchten lassen.
Super. Eingesetzt am 09.02 und wieder lief alles perfekt.

Dann zwei Wochen voller Zuversicht, der Schwangerschaftstest.
Positiv. Positiv !!!!
Wahnsinnig, am nächsten Tag gleich nochmal einen, und wieder
positiv !!!!
Mein Mann wollte vor Glück aus dem Fenster springen.
Nach 13 Jahre , endlich ein Positiv.
Vor lauter Vorsicht machte ich gleich nochmal einen.
Dann Anruf in Bregenz positiv, und super
es konnten sogar welche eingefroren werden.

Wir haben es alle erzählt, wir konnten es nicht glauben.
Am Montag dann der Arzt Termin.
Das Ultraschallgerät funktionierte nicht, mein Arzt füllte schon
den Mutterpaß aus, und redete von Geschwisterchen.

Dann der Ultraschall, oh er wurde etwas weisser, ich lag auf dem
Stuhl und wußte es.
Ich war zwar Schwanger aber leider ohne Kind.
Ich durfte mich anziehen, und der Mutterpaß ging in den Papierkorb.
Dann wurde mir erklärt, daß man mir jetzt Blut abnimmt und
abends es sich dann entscheidet ob ich ins Krankenhaus
komme oder nicht.
Aber es sieht ja super aus, sie sind ja schwanger geworden,
daß ist doch positiv.
Und das sich der Embroy oder vielmehr die zwei nicht geteilt haben,
tja das kommt bei Frauen meines Alters, in 40% der Fälllen vor.

Ich brauchte nicht ins Krankenhaus, obwohl mir das lieber gewesen wäre, alles einfach weggemacht und nicht wie jetzt,
man sitzt da, krümmt sich vor schmerzen und möchte sterben.
tja sie wollen nicht bei mir bleiben.

Was ich mit den eingefrorenen mache, weiß ich nicht.

Ich bin allein, den ganz alleine.

Susanne


  Re: Endstation
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  Mary Poppins n.e
schrieb am 03.03.2004 10:28
Hallo Susanne,

Komm lass dich knuddeln knuddel und trösten , und lass dich in den Arm nehmen.

Du kannst schwanger werden , das sieh mal positiv. Ich weiß es ist sehr schwer und im Moment geht deine Welt unter, aber glaub´mir auf Regen folgt stets Sonnenschein.

Gerne würde ich dir weiter helfen , aber nur du kannst dir helfen . Lass deine Trauer zu es ist ok. Du hast allen Grund der Welt traurig zu sein.

GGLG Sabine


  Re: Endstation
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  Elisa1
schrieb am 03.03.2004 12:48
Hallo Susanne,

ich kann dich wirklich sehr gut verstehen. Etwas Ähnliches ist mir auch vor einigen Jahren passiert. Ich weiß auch, wie es nach so vielen Jahren ist, da wir auch bereits seit 12 Jahren alles versuchen.
Versuche stark zu sein, denn die Möglichkeit der Kyrozyklen würde ich mir nicht nehmen lassen.
Gib' nicht auf, mach' weiter!!! Du wirst sicherlich noch Erfolg haben. Wenn ich noch kyrokonservierte Eizellen hätte und natürlich das nötige Kleingeld, dann würde ich jederzeit weitermachen.

Liebe Grüße
Elisa


  Re: Endstation
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  La Bretonne
schrieb am 06.03.2004 00:25
Zeit zu trauen kannst du dir zwar nehmen aber nicht zu lange, denn du kannst schwanger werden und einige warten noch auf dich! Siehe nach vorne, es ist bekannt daß es nicht immer klappt aber gib nicht auf denn du hast anscheinend die besten Voraussetzungen!
Viel Glück
Anne


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  Re: Endstation
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  Anonymer User
schrieb am 07.03.2004 23:28
Hallo Susanne (namensvetterin)

Also trauere das ist gut, aber versuche wenn möglich direkt ieder deine Kryos zumachen. Man sagt wenn man schon ss war und diese nicht intakt war oder so, sollte man direkt weitermachen da der Körper mehr als bereit wäre.
Aber du wirst schon die richtige Entscheidung treffen. Aber die Kryos würde ich noch alle mitnehmen...es könnten potentielle Babys sein...

Kopf hoch und dir alles liebe
Taschenbear




  Re: Endstation
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  mela*
schrieb am 08.03.2004 16:26
Hi - alles, nur nicht aufgeben!! Ein klitzekleiner Tipp, den ich geben kann: ich wurde beim 5. Versuch schwanger. Da anscheinend die Einnistung nie geklappt hat, habe ich mir 10 Moorbäder verschreiben lassen. Soll sehr positiven Einfluß auf die Gebärmutter haben können. Und es hat plötzlich geklappt. Ich drücke die Daumen für dich und denke ganz positiv!


  Re: Endstation
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  bibi39
schrieb am 13.03.2004 22:06
Hallo liebe Susanne,
Du willst doch nícht etwa aufgeben??? Kopf hoch, Du hast schlíeßlich noch eine Möglichkeit, die darfst Du nicht außer acht lassen.

Ich habe auch bereits mehrere negative Versuche ivf hinter mir, ich
weiß von was ich rede. Mein letzter halb bezahlter Transferversuch ist nächste Woche. Eigentlich habe ich bereits damit abgeschlossen, daß, wenn dieser wieder negativ ist, ich nichts mehr machen kann. Aber da ich bis jetzt 8 Follikel habe, ich positiv denke, werde ich mir auch welche einfrieren lassen. Das ist noch eine chance die wir haben und die sollten wir wahrnehmen. Erst danach können wir sagen, wir haben alles versucht.

Laß den Kopf nicht hängen - gute Ratschläge geben kann jeder - ich weiß, trotzdem, Du weißt doch - in diesem Forum bist Du auf keinem Fall alleine...

Alles Liebe und Gute für Euch


  Re: Endstation
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  conny71
schrieb am 14.03.2004 14:00
hallo Susanne,
mir ist vor vier Wochen genau dasselbe passiert. Ich bin 32 Jahre alt, hatte am 22.01. meinen ersten Embryotransfer. Leider hatte ich nur drei befruchtete Eizellen, zwei davon sind mir eingesetzt worden. Für eine Kryo hat es leider nicht gereicht. Der 1. und 2. Schwangerschaftstest waren positiv, im Ultraschall aber leider nichts zu sehen. Heute vor vier Wochen hab ich plötzlich starke Blutungen bekommen und wahnsinnige Probleme mit dem Darm, Blähungen usw. Keine Ahnung ob das evtl. auch alles mit meinem überstimulierten Eierstock zu tun hatte (hab leider nur noch einen). Also, auf jeden Fall mußte ich ins Krankenhaus und eine Ausschabung über mich ergehen lassen. Ich war so verzweifelt, konnte nur noch heulen. Wir wissen auch noch nicht wie es weitergehen soll. An meinem Eierstock befinden sich noch Zysten (die müssen vor einem weiteren Versuch erstmal verschwinden). Ich denke, daß wir es auf keinen Fall mehr in Deutschland probieren, da die Chancen hier ja einiges schlechter stehen als im Ausland. Wollten evtl. auch nach Bregenz. Die ganze Prozedur von vorne, mit allen Hochs und Tiefs. Weiß auch nicht, ob ich das nochmal durchstehe. Du hast immerhin einen Vorteil, die Stimulation entfällt beim nächsten Versuch. Ich würde es auf jeden Fall nochmal versuchen. So schnell darf man nicht aufgeben. Obwohl ich nach der OP auch der Meinung war, daß ich keinen Versuch mehr starte. Jetzt geht’s mir aber wieder ein bißchen besser und möchte es unbedingt nochmal versuchen, wenns mit meinem Eierstock überhaupt noch möglich ist. Ich drück Dir die Daumen.
Liebe Grüße Conny






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