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  Kostenübernahme der Beihilfe
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   Schnorchler
schrieb am 05.01.2020 14:51
Hallo liebe Foris,

ich bin bei der DEBEKA plus Beihilfe versichert. Nun hat die Beihilfestelle geschrieben, dass sie 50% der Kosten einer ICSI übernehmen würden. Worauf beziehen sich die 50%? Mein Mann ist in der GKV versichert. Seiner Krankenkasse haben wir einen Kostenvoranschlag von 41 € für die Spermienaufbereitung geschickt. Alle anderen Kosten stehen auf meinem Kostenvoranchlag. Zahl also die Beihilfe 50% meiner Kosten oder wie die GKV 50% der Gesamkosten? Das verstehe ich irgendwie nicht?

Ich hoffe, es hat jemand eine Idee?

Liebe Grüße und vielen Dank!
Schnorchler


  Re: Kostenübernahme der Beihilfe
avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 12.01.2020 09:58
Hallo,

das klingt, als würde sich Deine Beihilfe mit ihrer Satzung am SGB V 27a orientieren, also genauso wie die GKV.
Sofern das so ist, bezahlen Sie 50% der bei Dir entstehenden Kosten einer ICSI, also Medikamente, Komtrolltermine, PU, TF und Laborkosten.

Am besten schaust Du mal, ob in der Beihilfeordnung oder der Genehmigung ein Verweis auf SGB V 27a ist. Ansonsten frag einfach mal bei der Beihilfestelle nach Ich wars nicht

VG Luzie


  Re: Kostenübernahme der Beihilfe
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   xKirschblüte
Status:
schrieb am 12.01.2020 11:44
Zitat
Luzie
Sofern das so ist, bezahlen Sie 50% der bei Dir entstehenden Kosten einer ICSI, also Medikamente, Kontrolltermine, PU, TF und Laborkosten.

Hallo!
Genau so war es bei mir in NRW auch. 50% meiner Kosten ohne IGEL-Leistungen wie Blastos. Das Geld ist nach 4 Wochen schon da, die Abrechnung fehlt noch. Nach dem Betrag zu urteilen, hat es soweit auch geklappt 😊


Liebe Grüße!
Kirschblüte


  Re: Kostenübernahme der Beihilfe
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   Snail-on-the-road
schrieb am 12.01.2020 23:14
Hallo!

In Bayern heißt das leider, dass sie von dem Satz, den sie normalerweise zahlen (bei mir in kombi mit PKV 50%) eben nur 50% übernehmen, sprich am Ende 25% der Gesamtkosten. Ob die PKV überhaupt was zahlt, hängt davon ab, wer von euch bei welcher Kasse ist und der "Verursacher" der Sterilität ist. Läuft es also ganz dumm, d.h. Du bist PKV, dein Schatz GKV und er ist der Verursacher, dann zahlt die PKV keinen Pfennig, die GKV übernimmt die 80€ fürs Spermiogramm und deine Beihilfe 25% der Gesamtkosten ... den Rest musst Du selber zahlen ( je nach Methode zwischen 80 und 6.000€ pro Versuch). Und nach den Ferien zahlt sich die Beihilfe nicht mehr.

Dann kannst du mir hoffen, du wohnst in richtigen Bundesland, das bis zu 50% der Gesamtkosten trägt.

Uns hat unser Traum vom Wunschkind durch das gespaltene Versicherungsverhältnis und den falschen Wohnort mit 5 negativen ICSI mehr als 25.000€ gekostet.

Lg


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  Re: Kostenübernahme der Beihilfe
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   Schnorchler
schrieb am 13.01.2020 14:33
Hallo ihr Lieben, Vielen Dank für die Antworten!
Ich glaube, ich habe es noch nicht richtig verstanden und stehe auf dem Schlauch, deshalb sicherheitshalber ein fiktives
Beispiel:
Kosten Gesamt 4000€

Davon 3500€ für Info-gespräche, Medikamente, Us-Kontrollen, Punktion, Spermieninjektion Kultivierung bis Tag 2 oder 3, Embryonentransfer

500€ für Spermiengewinnung und Aufbereitung

Dann habe ich jetzt 2 Varianten verstanden:
Bei Luzie und Kirschblüte würde die Beihilfe 50% der 3500€ übernehmen? Bei Snail aber nur 25% von 4000€?

Hab ich das richtig verstanden?

Mein Mann hat ein geringfügig eingeschränktes Spermiogramm,ich habe eine schlechte Eizellqualität, Schilddrüsenunterfuntion, ein immunologisches Problem (stark erhöhter ANA-titer ohne Rheumatische Erkrankung). Also gelten wir eigentlich als ideopathisch steril und meine PKV übernimmt vermutlich wie bei Snail nichts 😑. Wir kommen aus Niedersachsen, evtl bekommen wir da noch einen Zuschuss.

Vielen Dank für die Verständnishilfe,
Liebe Grüße Schnorchler


  Re: Kostenübernahme der Beihilfe
avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 13.01.2020 19:09
Hallo Schnorchler,

entschuldige, mein obiger Post war da nicht eindeutig, bzw. ich habe Deine Frage nicht richtig verstanden. Die Beihilfe zahlt natürlich nur gemäß Leistungsumfang. Wenn Du also 50%PKV und 50% Beihilfe versichert bist, dann zahlt die Beihilfe bei 50%iger Kostenübernahme 25% der bei Dir entstandenen Kosten, also für die Leistungen, Rezepte etc. die für Dich anfallen (Klassischerweise Medikamente, Kontrolltermine, PU, Laborleistungen/extrakoorporale Kosten und TF).

Letztendlich ist es bereits gut, dass sich Deine Beihilfe augenscheinlich an den gleichen Regelungen wie die GKV orientiert, manche Beihilfe geht nach dem Verursacherprinzip vor, dann gibt es bei idiopathischer Sterilität leider überhaupt keine Kostenübernahme.

Sofern es in Niedersachsen einen Zuschuss vom Land gibt, dürftet ihr heraus, unabhängig von der Diagnose, Anspruch darauf haben.

Alles Gute,
Luzie


  Re: Kostenübernahme der Beihilfe
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   Schnorchler
schrieb am 16.01.2020 13:46
Liebe Luzie,

Vielen Dank für die gute Erklärung!

Liebe Grüße


  Re: Kostenübernahme der Beihilfe
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   **m**
schrieb am 22.04.2020 14:06
Hey,

Ich würde ggf. einfach eine Email mit deiner Frage (von deiner dienstlichen Emailadresse, falls nicht untersagt) an die Beihilfe senden mit eingescanntem Bescheid. Hessen hat mir bei Fragen so immer sehr schnell, meist binnen 1 Tages, geantwortet. Dann hast du da Klarheit.

LG M




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