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  Er: GKV, sie: PKV und beihilfeberechtigt
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  xKirschblüte
Status:
schrieb am 10.06.2019 14:33
Hallo zusammen,

bei uns steht momentan das Kontrollspermiogramm an und gleichzeitig zeichnet sich ab, dass die letzte Stimulation wohl wieder nicht erfolgreich war.
Jetzt gerade zirkuliert mein Gedankenkarussel, ich hoffe, dass es jemand anhalten kann.

Also, mein Mann ist in der GKV (TK) versichert und erhielt nach dem letzten SG die Diagnose Oligozoospermie. Fazit: SG deutlich eingeschränkt, kann aber auch auf natürlichem Weg klappen, ggf. dauere es halt länger. Damals hatte er insgesamt knapp 40Mio Spermien, aber die Konzentration war bei 10Mio/ml.
Ich bin in der PKV HUK zu 50 % versichert und habe Anspruch auf 50% Beihilfe. Die Stimulation erfolgt, weil ich Dank PCOS keine Eisprünge hätte.
Ich glaube, wir würden ca. 6 Zyklen stimulieren- daher weiß ich nicht, ob wir die Zeit hätten, die wir durch das eingeschränkte SG benötigen.

Nach allem, was ich mir ergooglet habe, habe ich gerade Panik, dass wir aufgrund unserer Konstellation durch das Versicherungsnetz rutschen könnten.
Würden meine PKV und die Beihilfe mich als Verursacherin sehen? Zwar habe ich gelesen, dass IVF als gängige Behandlungsmethode gilt, falls eine Stimu nicht reicht- aber sieht das die PKV auch so, oder zeigen die wg der Oligozoospermie sofort auf meinen Mann?

Ich habe Angst vor dem Ergebnis Ende der Woche, zeitgleich potenziert sich die Angst bei dem Ausblick, dass keine Versicherung zahlen müsste bzw. die TK dann eben nur 50% der Kosten, die mein Mann im Rahmen der Behandlung benötigt.
Kann mich jemand beruhigen?

Liebe Grüße
Kirschblüte

Edit: Wir haben die aktuellen Testergebnisse erhalten. Diagnose: OAT-Syndrom.


5 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.19 15:52 von xKirschblüte.


  Re: Er: GKV, sie: PKV und beihilfeberechtigt
avatar  Luzie***
Status:
schrieb am 17.06.2019 06:51
Hallo,


das ist in der Tat eine problematische Konstellation für die Kostenübernahme.

Die Frage ist, ob bei Dir eine IVF induziert wäre, dannn müsste die PKV zumindest die Kosten für Stimulation, Punktion und Transfer übernommen werden, falls ICSI notwendig ist, ist für diese Kosten die GKV Deines Mannes zuständig (Achtung: hier ist mit der Kiwu die Abrechnungsmodalität zu klären, im EBM-System der GKV gibt es dafür keine separate Abrechnungsziffer für die Laborleistungen, nur für einen ganzen ICSI-Zyklus. Falls jedoch nach GOÄ abgerechnet wird, kann das sehr teuer werden, da Eizellen einzeln abgerechnet werden können (ca. 350 €/Stk.)).

Bei der Beihilfe kommt es auf die Satzung an. Orientiert sich diese am Sozialgesetzbuch, dann sollte Euch die hälftige Erstattung für 3 Versuche zustehen. Orientiert sie sich jedoch am Verursacherprinzip der PKV, dann gilt obiges.

Ihr solltet auf jeden Fall gegenüber der PKV (und ggf. der Beihilfe) kommunizieren, dass eine IVF aufgrund Deines PCOs auf jedenfall notwendig ist (was natürlich durch ärztliche Befunde zu belegen ist) und nicht allein aufgrund des Spermiogramms Deines Mannes.
Am besten sucht ihr hier auch nochmals das Gespräch mit der Kiwu.

Alles Gute,
Luzie


  Re: Er: GKV, sie: PKV und beihilfeberechtigt
no avatar
  xKirschblüte
Status:
schrieb am 17.06.2019 19:03
Liebe Lucie!

Danke, dein Beitrag rettet meine Stimmung smile Ich sehe gerade wieder etwas Licht am Ende des Tunnels smile
Ich habe online nachgelesen, dass meine Beihilfe sich am Sozialgesetzbuch orientiert und 50% der Kosten für drei Versuche übernimmt.

Kann es also wirklich sein, dass die PKV das PCOS als Grund für eine IVF ansieht? Ich dachte, PCOS zählt bei denen nicht, da es nur eine Hormonstörung ist. Nun, ohne Stimulation geht bei mir leider gar nichts- keine Eisprünge. Allerdings habe ich mit Kortison und Letrozol einen ES an Zt 16-18 und 12mm GSH. Daher denke ich, würde es erstmal nicht auf IVF hinauslaufen.

Ich denke, dass laut dem aktuellen SG nur eine ICSI in Frage käme. Wir haben nur 2% gesunde Spermien.

Das Problem mit der GOÄ habe ich nicht verstanden. Also, ich glaube nicht, dass bei mir die PKV zahlt.. Was könnte dann passieren?
Wie müssten sie denn abrechnen? Ich habe online gelesen, dass man drei Eizellen gratis hat und für jede weitere 100Euro verlangt werden. Der Eintrag ist allerdings schon 7 Jahre alt.
Kannst du mir das nochmal erklären? Die GKV kann eine ICSI nur als Paket abrechnen- Laborkosten etc nicht separat. Was muss ich dann klären?


Vielen Dank für deine Mühe!

Liebe Grüße
Kirschblüte




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