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  Hilfe: Rechtsanwalt gesucht! Versicherung verlangt laparoskopische Untersuchung
no avatar
  sweetshine1705
schrieb am 06.06.2019 16:01
Liebe Mitstreiterinnen,

ich brauche eure Hilfe, gestern kam ein Brief meiner KV, der mich sehr geschockt hat.

Für die Kostenübernahme der IVF verlangt meine KV eine laparoskopische Untersuchung meiner Eileiter.
Einen mit der Hysterokontrastsonographie festgestellten Tubenverschluss sehen sie nicht als gesichert an und verlangen daher
diese weitere Untersuchung. Diese Untersuchung ist nicht ungefährlich, verlangt sie eine Vollnarkose und eine komplette Bauchspiegelung (inkl. Operationsnarbe)
mit einem durch CO2 aufgeblähten Bauch! (das Ganze wird bei der Patienten auch mit dem Kopf nach unten hängend durchgeführt)

Dieses Verfahren kommt für mich auf keinen Fall in Frage! Ich finde das eine Zumutung!

Kann mir jemand einen Rechtsanwalt nennen, der sich damit auskennt und mir hilft mich gegenüber meiner
Krankenkasse zu positionieren?

Ich wäre euch so dankbar!

Ganz lieben Dank und liebe Grüße
Sonja


  Re: Hilfe: Rechtsanwalt gesucht! Versicherung verlangt laparoskopische Untersuchung
avatar  Luzie***
Status:
schrieb am 06.06.2019 18:13
Hallo Sonja,

Du braucht einen Fachanwalt für Medizinrecht, da sollte es in jeder größeren Stadt mehrere geben.

Was ist denn die Indikation für den Antrag auf Kostenübernahme? Verdacht auf verschlossene Eileiter? Falls das bisher nur per US/Echovist nachgewiesen wurde, dann kann ich die Forderung der PKV nachvollziehen. Das Abfließen des Kontrastmittels über die Eileiter lässt sich oft, aber nicht immer schön darstellen. Im Vergleich zur Bauchspiegelung hat man bei dieser Untersuchung in 20 – 30 % verfälschte Ergebnisse. Die Bauchspiegelung ist bei der Diagnostik der Eileiter der Goldstandard.

Da es hier um viel Geld geht, und die PKV nur bei einer nachgewiesen organischen Erkrankung zahlen muss, wirst Du vermutlich um die Bauchspiegelung nicht drumherum kommen, falls die Kosten übernommen werden sollen.

Alles Gute,
Luzie

P.S. Die Bauchspiegelung ist natürlich ein kleiner operativer Eingriff, aber durchaus auszuhalten. Und wird übrigens auch nicht mit dem Kopf nach unten hängend, sondern nur in Kopftieflage durchgeführtsmile.


  Re: Hilfe: Rechtsanwalt gesucht! Versicherung verlangt laparoskopische Untersuchung
no avatar
  sweetshine1705
schrieb am 06.06.2019 19:05
Hallo Luzie und alle anderen,

ich würde mich über eine Empfehlung eines Fachanwaltes auf der Grundlage von Erfahrungen sehr freuen, eine Onlinerecherche kann ich selbst durchführen, aber daran erkenne ich nicht, ob jemand wirklich gut ist.

Ich empfinde die Durchführung einer Bauchspiegelung als Zumutung.

Lieben Dank für hilfreiche Empfehlungen!

LG Sonja


  Re: Hilfe: Rechtsanwalt gesucht! Versicherung verlangt laparoskopische Untersuchung
avatar  Luzie***
Status:
schrieb am 06.06.2019 19:20
Da Du explizit Namen möchtest: RA Modl in München ist eine gute Adresse oder auch RA Udo von Langsdorff, der hier ab und zu antwortet.

Ich würde trotzdem empfehlen, jemanden in der eigenen Stadt zu suchen, da sonst möglicherweise nicht unerhebliche Fahtkosten anfallen können.

Für eine unverbindliche Beratung, ob Dein Anliegen realistisch und möglicherweise zielführend ist, sind aber die beiden oben genannten sicher eine gute Adresse.

P.S. Um welche KV geht es eigentlich? Privat oder gesetzlich? Wenn's um die GKV geht, dann kannst Du zwar Widerspruch einlegen, wirst aber aus meiner pers. Erfahrung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um eine Bauchspiegelung herumkommen.


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.06.19 19:42 von Luzie***.




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