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  PKV - reicht Diagnose aus für Kostenübernahme?
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  luthien86
schrieb am 19.06.2018 10:41
Hallo,

ich bin neu hier und mache mir Sorgen über die weitere Behandlung und die Kostenübernahme durch die PKV.

Mein Mann und ich sind beide in der PKV (Debeka), 50 % beihilfeberechtigt.

Ich bin Ende 2016 sofort schwanger geworden, leider FG 02/2017 wegen Trisomie, seit dem tut sich nichts mehr.

Seit Anfang diesen Jahres sind wir in Behandlung in einer Kiwu-Klinik, jetzt im 4. stimulierten GVNP-Zyklus. Wenn es jetzt oder im nächsten Zyklus nicht klappt, soll es mit anderen Methoden weiter gehen.

Ich habe eine gut eingestellte Schilddrüsenunterfunktion, beide Eileiter durchgängig, leichte Eizellreifestörung/GKS, (eventuell eine milde Form von PCO).

Bei meinem Mann war ein SG (01/2018) leicht eingeschränkt, das zweite super (06/2018).

Laut Kiwu-Klinik hat IUI in unserer Situation keine Vorteile gegenüber GVNP. Es würde wohl gleich mit IVF weitergehen.

Ich frage mich, ob meine Diagnose (Eizellreifestörung) ausreicht, damit ich als Verursacher gelte und die PKV die Kosten übernimmt.

Vielen Dank!


  Re: PKV - reicht Diagnose aus für Kostenübernahme?
avatar  Luzie***
Status:
schrieb am 19.06.2018 16:40
Hallo,

eine Eizellreifestörung reicht in der Regel nicht für eine Kostenübernahme aus. Voraussetzung für eine Kostenübernahme bei der PKV ist eine organische Erkrankung (bspw. verschlossene Eileiter und/oder schlechtes Spermiogramm) die nicht mit einfachen Mitteln (bspw. Medikamenten zur Unterstützung der Eizelreifung) behandelt werden kann.

Du kannst aber trotzdem einfach mal einen Antrag auf IVF stellen (IUI würde ich tatsächlich bei Eurer Ausgangslage überspringen). Möglicherweise ist die debeka da Kulant, zumal ihr beide dort versichert seid und GVnP mit Stimulation jeden Monat auch recht kostenintensiv auf Dauer ist. Lass Dir am besten ein Schreiben von Deiner Kiwu aufsetzten, in dem sie begründen, warum sie bei Euch eine IVF empfehlen.

Bei der Beihilfe kommt es auf die Beihilfeordnung an, lehnt sich diese an Paragraph 27a SGB V an, dann habt ihr gute Chancen auf eine Kostenübernahme. Bei den gesetzlichen Kassen ist idiopathische Sterilität durchaus eine Indikation für IVF.

Alles Gute,
Luzie

P.S. Sollte die debeka und auch die Beihilfe die Kostenübernahme ablehnen, dann würde ich mit der Kiwu versuchen einen günstigeren Abrechnungssatz zu vereinbaren. Einige machen das durchaus auf Anfrage, falls kein Versicherungsträger Kosten übernimmt.


  Re: PKV - reicht Diagnose aus für Kostenübernahme?
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  luthien86
schrieb am 20.06.2018 08:28
Danke für deine Antwort.

Das hört sich jetzt nicht so gut an. Ich hoffe, wir kommen um die Geschichte herum.


  Re: PKV - reicht Diagnose aus für Kostenübernahme?
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  luthien86
schrieb am 02.11.2018 18:39
Kleines Update:

Die Debeka übernimmt 6 (stimulierte) IUI, betont allerdings, dass sie nicht dazu verpflichtet ist, sondern es nur aus Kulanz.

Mit der Beihilfe streiten wir uns noch.




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