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  Kein „Verursacher“, keine Kostenübernahme?
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  Lizzi82
schrieb am 10.02.2018 10:58
Hallo, ich habe mal eine Frage zur Kostenübernahme bei IUI. Unsere Konstellation ist folgende: mein Freund 50% Beihilfe (also wie gesetzlich) und 50% privat, ich vollprivat. Bisher haben wir eine IUI gemacht und selbst bezahlt. Beantragt haben wir bisher noch nichts. Unser Problem ist, dass wir nicht wissen, wo das Problem ist. Es gab vor einem Jahr mal ein schlechtes Spermiogramm von meinem Freund, aber alle Kontrollen danach waren normal. Und da die private KK von meinem Mann nur die Untersuchungen der letzten 6 Monate will, wird dieses schlechte Spermiogramm keine Rolle spielen. Bei mir war bisher alles okay. Allerdings habe ich keine Prüfung der Eileiter gehabt. Gibt es eine Möglichkeit, dass eine der beiden Privatkassen zumindest einen Teil der Kosten übernimmt? Hat jemand Erfahrungen mit einer Ähnlichen Konstellation? Die Beihilfe können wir sowieso vergessen, weil wir nicht verheiratet sind. Aber die Kosten selbst tragen können wir auf die Dauer nicht, besonders, wenn wir auf IVF oder ICSI umsteigen müssen, falls es mit IUI nicht klappt.

P.S.: Ach ja, eine Auffälligkeit hatte ich doch. Ein extrem hohes AMH (20 ng/ml). Aber die KiWu hat nichts dazu gesagt und ich habe keine sonstigen Symptome oder Anzeichen für ein PCO oder so....


  Re: Kein „Verursacher“, keine Kostenübernahme?
avatar  Luzie***
Status:
schrieb am 10.02.2018 13:21
Hallo,

nein, für die PKV ist der Nachweis einer organischen Erkrankung bei dem Versicherten Voraussetzung für die Kostenübernahme.
Ich würde daher in jedem Fall auch das erste schlechte Spermiogramm miteinreichen (auch wenn's vor den 6 Monaten liegt) und auch möglichst zügig die Eileiter überprüfen lassen. Vielleicht findet sich ja da ein Grund für die Kostenübernahme.

Ansonsten, GVnP mit Stimulation muss die PKV ohne vorheriger Genehmigung zahlen. Mit der Zeit geht das ganz ordentlich ins Geld, ggf. ist das dann für die PKV ein Anreiz, doch über eine Kostenübernahme aus Kulanz nachzudenken?

Alles Gute,
Luzie


  Re: Kein „Verursacher“, keine Kostenübernahme?
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  Lizzi82
schrieb am 15.02.2018 16:28
Danke, Luzie, für den Tip mit GvnP mit Stimulation. Wusste gar nicht, dass das die PKV übernehmende muss. grins


  Re: Kein „Verursacher“, keine Kostenübernahme?
avatar  Luzie***
Status:
schrieb am 15.02.2018 17:18
Na ja, "müssen" ist relativ. Dafür braucht es natürlich auch eine "Erkrankung" wie bspw. eine unzureichende Eizellreifung oder eine Gelbkörperschwäche.

Aber im Regelfall wird da nicht groß nachgefragt, bzw. muss man dafür im Regelfall keine Genehmigung vorab einholen.




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