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  Kostenübernahme bei gemischter Verursachung?
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   dionysois
schrieb am 25.07.2017 08:47
Hallo,

Ich bin gesetzl. versichert, meine Partnerin ist privat versichert und hat Beihilfeanspruch. Wir sind nicht verheiratet.
Bei ihr sind die Eileiter verschlossen, weshalb für uns nur eine Kinderwunschbehandlung in Frage kam.
Alles verlief zufriedenstellend, wir sind sogar schwanger geworden! Party

Nur "leider" hat sich der Arzt für eine ICSI Entschieden da meine Spermien an dem Tag nicht gut drauf waren. In vorherigen Untersuchungen hat man die Qualität nicht bemängelt. Die Kosten für die Medikamente und die Behandlung meiner Partnerin wurden alle von ihrer PKV bzw. der Beihilfe übernommen.
Die größte Rechnung von 4500 € ging allerdings an mich. Die Beihilfe hat wieder die Hälfte übernommen, nur die andere Hälfte soll ich zahlen.
Ich bin aber gesetzlich versichert und wir sind nicht verheiratet.

Nichts desto trotz sehe ich das anders als die PKV meiner Freundin. Schließlich sind wir ja wegen meiner Freundin in Behandlung gewesen und nicht wegen mir.
Und die Tatsache, dass die ICSI aufgrund meiner Spermienqualität durchgeführt werden musste, war auch nur dadurch bedingt, dass die Befruchtung terminiert war. Bei einem natürlichen Verlauf, wäre es halt ein andermal zur Befruchtung gekommen.
Und selbst wenn meine Spermien gut drauf gewesen wären, hätten wir ja mind. eine IVF gehabt welche die PKV meiner Partnerin wiederum gezahlt hätte. Von daher sollte die PKV sich wenigsten anteilig an den Kosten für die ICSI beteiligen ...

Hat jemand Erfahrungen mit dieser Konstellation?
Denkt ihr meine Argumentation ist schlüssig und ich kann bei den KKs noch war rausholen oder ist das vergebens?

LG André


  Re: Kostenübernahme bei gemischter Verursachung?
avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 26.07.2017 19:11
Hallo,

Was genau ist denn in Deiner Rechnung beinhaltet? Wenn es nur die reinen ICSI-Kosten sind, also aufbereiten der Spermien und injizieren in die Eizellen, nun, dann ist die Rechnung korrekt. Pro Eizelle können das gerne um die 360,-€ sein.
Die PKV (und meist auch die Beihilfe) zahlt nur die Kosten, die Zwangsläufig aufgrund der Erkrankung deiner Freundin entstehen, also Stimulationsbehandlung, Punktion, Ansetzten der IVF-Kultur und Beurteilung, sowie Transfer.

Argumentieren kannst Du damit sicher ggü. der PKV, ich würde aber annehmen, dass sie ablehnen. Bei der GKV wirst Du definitiv kein Glück haben, dafür müsstest Du verheiratet sein und vorab ein Behandlungsplan genehmigt worden sein.


Mit der Kiwu wäre allerdings sicher zu diskutieren, inwiefern sie Dir ggf. beim Abrechnungsatz ggf. entgegen kommen kann. Häufig gibt es günstigere Sätze für Selbstzahler (wenn also keine Versicheurng für die Kosten aufkommt).

Alles Gute,
Luzie




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