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  Ergebnis LSK: ein Eileiter dicht; muss die pkv jetzt zahlen?
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   zaubermeisterin
schrieb am 14.10.2014 15:00
Sehr geehrter Herr RA Langsdorff,
liebes Team,

ich hätte da mal eine Frage zum Thema Kostenübernahme bei der Konstallation pkv+Beihilfe Land NRW / gKV gestellt.

Bisher wurde eine Behandlung seitens meiner pKV kategorisch abgelehnt. Meine Insulinresistenz und der niedrige AMH-Wert (0,8) sei nicht Begründung genug.

Nun haben sich neue Befunde ergeben. Daher würde ich mich über eine Einschätzung der Chancen ihrerseits sehr freuen...

Nun zum Sachverhalt:
Bisher: er gkv (verursacher; angebl. männl. Subfertilität); sie pkv, Beihilfe (Insulinresistenz, niedriger AMH-Wert)

Die neuen Ergebnisse:
er:
immer noch gkv, aber seine SG-Werte liegen so gerade noch im Normbereich
(WHO A+B > 50%; Aussehen: 4% normal
===> Dies ist laut Aussage verschiedener Ärzte nicht prickelnd, aber noch normal). Ähnliche Werte zeigten auch die ersten beiden Spermiogramme.

sie: pkv + Beihilfe (Land NRW)
Bisher wurde seitens der pkv eine ICSI abgelehnt, da nur eine Insulinresistenz und ein
niedriger AMH-Wert (Eizellreserve) festgestellt. Beides liefert keine Indikation.
Jetzt wurde nach erfolgloser IUI (einmalig, selbst gezahlt) eine LSK, HSK und Chrompertubation gemacht.
Das Ergebnis ist wie folgt:
HSK o.B.
LSK: keine Endometriose, sonst ebenfalls bis auf kleinere, jetzt beseitigte
Verwachsungen o.B.
Chromopertubation: rechts frei, links geschlossen

Habe ich nun eventuell eine Chance, dass meine PKV eine IUI oder eventuell später auch eine IVF/ICSI zahlen würde? Prinzipiell reicht ja ein Eileiter zum schwanger werden, aber da einer geschlossen ist, liegt ja eine Beeinträchtigung vor. Der Arzt der KiWu-Klinik sagt auch, dass meist der andere Eileiter auch nicht voll funktionsfähig sei, wenn ein Eileiter verschlossen ist. Er wäre zwar durchgängig für die Farbstofflösung, aber nicht unbedingt voll funktionsfähig.

Wie gehen wir nun ab besten vor?

Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.

MfG,

M. Schenck


  Re: Ergebnis LSK: ein Eileiter dicht; muss die pkv jetzt zahlen?
avatar    Nanina79
Status:
schrieb am 18.10.2014 11:58
Hallo !

Bei uns ist die Situation fast gleich:
ich PKV und Beihilfe BW, er GKV. Befunde: SG mäßig, a+b Mobilität vor Aufbreitung 35%, nach Aufbereitung 50%, also grade so WHO - Norm. Bei mir wurde bei der BS festgestellt, dass ein EL offen war, einer z.T. verstopft/undurchlässig. Zwar konnte das wohl behoben werden, trotzdem steht im OP was von Tubenverschluss oder so.

Meine PKV hatte IUI abgelehnt, aufgrund des SG. Die Aussage war, damit sei nur ICSI sinnvoll, die eigen Ärzte würden das etwas anders beurteilen als die WHO. Nach der BS wurde ich auch als Verursacher anerkannt und bekomme alle meine Kosten für IVF, sofern wir ICSI machen bezahlt (4 Versuche, plus Kyros). Die Beihilfe hat die Genehmigung noch nicht geschickt, telefonisch aber zugesichert, dass sie 50 % zahlen, wenn ich Verursacher bin. Da die PKV das anerkennt, hoffe ich, die Beihilfe geht mit.
Die GKV übernimmt 50% der Zusatzkosten, die durch die ICSI im Vergleich zur IVF entstehen, da die Notwendigkeit für die Maßnahme ja auf das SG zurückzuführen ist. Die Kostenübernahmebestätigung für 3 Versuche liegt uns vor.

Wir hatten auch schon eine IUI gemacht, die zahlen wir un selbst. Gott sei Dank ist der Eigenanteil für die weiteren Behandlung kalkulierbar.

Ich drücke dir die Daumen, dass es bei euch genauso läuft!

Grüße, Naninawinkewinke




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