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  er PKV sie GKV
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   tentside
Status:
schrieb am 24.09.2014 09:27
Hallo,

von unsere Kiwu wurde uns nun angeraten das wir doch mal über eine IVF nachdenken sollen nun ist meine frage wie sich das verhält wenn der mann Privatversicher ist (spermiogramm ist top) und sie gesetzlich versichert ist (Eilteiter sind das problem also ist sie der Verursacher).
Gibt es da Chancen das die Gesetzlich etwas übernimmt?
Sorry bin da echt neu auf dem gebiet und würde mich über Hilfe freuen


  Re: er PKV sie GKV
avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 24.09.2014 09:40
Hi,

wir hatten die gleiche Versicherungskombination. Für die GKV braucht man übrigens nicht zwingend einen Verursacher, die zahlt auch bei idiopathischer Sterilität.
Deine GKV trägt 50% der Kosten, das Spermiogramm und die Laboruntersuchung Deines Mannes (HIV, HEP C) müsst Ihr selbst zahlen (da die PKV nur zahlt, wenn er Verursacher wäre). Wir haben da immer getrennte Rechnungen bekommen. Spermiogramm waren ca. 60€, die Blutuntersuchung nochmal ca. 80€, also überschaubar.

Leider gibt es fast keine gesetzliche Krankenkasse, die da mehr übernimmt, wenn nur einer dort versichert ist. Ich hatte damal recherchiert, die BKK VBU und die BKK Atlas Almann übernehmen wohl 75% der Kosten ihres Versicherten (also bei Dir). Die BKK Atlas Almann ist allerdings nicht bundesweit geöffnet.

Viele Grüße

Luzie


  Re: er PKV sie GKV
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   Illiana
schrieb am 24.09.2014 10:51
Zitat
tentside
Gibt es da Chancen das die Gesetzlich etwas übernimmt?

Wenn ihr die gesetzlichen Voraussetzung erfüllts, ja, also verheiratet und du unter 40, dein mann unter 50.
Manche gkvs haben auch erweiterte Altersgrenzen, wenn ihr älter seid.


  Re: er PKV sie GKV
avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 25.09.2014 08:06
Zitat
Illiana

Wenn ihr die gesetzlichen Voraussetzung erfüllts, ja, also verheiratet und du unter 40, dein mann unter 50.
Manche gkvs haben auch erweiterte Altersgrenzen, wenn ihr älter seid.

Achso! Das hatte ich doch glatt vergessen zu erwähnen grins


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  Re: er PKV sie GKV
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   RA von Langsdorff
schrieb am 02.10.2014 10:42
Sehr geehrte tentside,

bei gemischt-versicherten Paaren ist die Kostenerstattung leider nicht immer ganz unproblematisch durch die verschiedenen Systeme, die der Kostenerstattung zugrunde liegen: Bei der PKV ist es das Verursacherprinzip, bei der GKV das Körperschaftsprinzip/Sachlesitungsprinzip. Die PKV zahlt deshalb nur dann, wenn der bei ihr Versicherte auch Verursacher der ungewollten Kinderlosigkeit ist. Als zweite Voraussetzung kommt hinzu, dass eine 15%ige Erfolgswahrscheinlichkeit bestehe muss. Hinsichtlich evt. weiterer Bedingungen ist der Versicherungsvertrag die Ausgangsbasis. Bei der GKV ist die entscheidende Ausgangsnorm der § 27 a SGB V (i.V.m. der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zur künstlichen Befruchtung). Die dort normierten Voraussetzungen (u.a. Altersgrenzen, Paar muss verheiratet sein) müssen erfüllt sein, damit ein Anspruch auf Kostenübernahme besteht. In der Regel besteht dieser dann in Höhe von 50% der Kosten für Maßnahmen, die am Körper ihres eigenen Versicherten durchgeführt werden, sowie für die extrakooporale Behandlungsmaßnahmen oder Beratungen. Nicht übernommen werden ausdrücklich die Kosten, die beim Ehegatten vorgenommen. Wichtig ist bei der Kostenübernahme in der GKV insbesondere, dass vor Behandlunsbeginn ein Behandlungs- und Kostenplan bei der GKV eingereicht wird, der vor Behandlungsbeginn genehmigt werden muss.

Sollten Sie weitere Fragen oder Probleme bei der Kostenerstattung haben, können Sie sich gerne jederzeit an mich wenden. Unter www.lw-recht.de finden Sie unseren Mandantenbogen. Schicken Sie diesen einfach ausgefüllt per Fax oder Mail an uns zurück, dann können wir alles weitere in einem kostenlosen Erstberatungsgespräch erörtern.

Für die weitere Behandlung wünsche ich Ihnen viel Erfolg und alles Gute,

mit freundlichen Grüßen

Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht

udo.langsdorff@lw-recht.de
Fax: 030/50565957-5
Telefon:030/505659570

  Signatur   Udo von Langsdorff

Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Tel.: 030/505659570
E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


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