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  Vorlage OP-Bericht ?
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   blancanieves
Status:
schrieb am 11.06.2010 11:52
Hallo,
ich hab mal wieder eine Frage zu meinem Antrag auf IVF-Behandlung bei der PKV. Kann die PKV zusätzlich zum Gutachten meines KiWU-Arztes die OP-Berichte (von Bauchspiegelung) verlangen?
Ich hab mir das grad mal durchgelesen und natürlich ist der Sachverhalt (verzögerte Durchlässigkeit eines Eileiters) im Gutachten etwas mehr zu "meinen Gunsten" dargestellt. Im OP Bericht ist nur von leicht verzögerter Durchlässigkeit die Rede. Hab jetzt etwas Bedenken, dass die PKV den OP-Bericht anders interpretiert, da im Antrag ich als Verursacher dargestellt wurde. Bei meinem Lebensgefährten ist alles ok.
Außerdem meine ich mich zu erinnern, dass man bei PKV nicht auf das ok der Krankenkasse warten muss, wenn man mit der IVF-Behandlung beginnen will. Stimmt das ? Dann kann man die Rechnungen einfach später einreichen ?
Danke für Eure Antworten !
Schöne Grüße,
blanca


  Re: Vorlage OP-Bericht ?
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   RA von Langsdorff
schrieb am 08.07.2010 15:49
Sehr geehrte Blanca,
vielen Dank für ihre Anfrage.

Das Prinzip der Privaten Krankenversicherung ist, dass der Versicherte die Leistung beim Arzt in Anspruch nimmt und die Rechnung selbst bezahlt. Im 2. Schritt wird dann bei der Versicherung die Erstattung dieser Kosten gefordert. Im Grundsatz können Sie sich bei jeder medizinisch notwendigen Heilbehandlung sicher sein, dass Sie das ausgelegte Geld zurück erstattet bekommen.

Bei der Kinderwunschbehandlung allerdings, ist es ratsam zu prüfen ob der Anspruch auch tatsächlich besteht. Denn die Kosten einer solchen können schnell sehr hoch ausfallen. Leider formulieren die Krankenkassen konkreten Bedingungen, die allgemeingültig sind und darüber entscheiden ob die konkrete Behandlung medizinisch notwendig ist. Es empfiehlt sich daher mit den konkreten Untersuchungsergebnissen und dem Therapievorschlag ihres Arztes bei der Krankenkasse eine Deckungszusage anzufordern.

Gerne beraten wir Sie bei diesem Schritt oder aber auch noch danach wenn Sie die Deckungszusage bei ihrer Versicherung nicht erhalten sollten. Häufig ist die Absage nicht endgültig und mittels anwaltlicher Vertretung doch noch zu erzielen.

Zögern Sie daher nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen um ihre Möglichkeiten zu besprechen.
Gerne erwarten wir ihren Anruf.

Mit freundlichen Grüßen
Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Telefon: 030/ 505 65 95 70

  Signatur   Udo von Langsdorff

Fachanwalt für Medizinrecht
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Tel.: 030/505659570
E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


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