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  Kostenerstattung GKV und PKV bzw. Beihilfe
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   maxundmoritz_2005
schrieb am 18.11.2009 18:14
Hallo zusammen!

Wir bräuchten mal einen Rat...

Bei uns ist folgende Situation:
Wir sind verheiratet, sind 31 Jahre (sie) und 43 (er) und haben bereits eine Insemination als Selbstzahler hinter uns. Nun rät uns unsere KIWU-Ärztin zu einer ICSI. Grund hierfür ist das Spermiogramm meines Mannes. Ich habe aus meiner Vorehe bereits einen Sohn, der nach einer (und damals der ersten) Insemination stammt.

Ich (Ehefrau) bin über die Techniker Krankenkasse privat versichert, mein Mann ist Berufssoldat und somit privat versichert. Beide sind wir beihilfeberechtigt.

Nun sagt die GKV, sie übernehmen die Kosten nicht, da mein Mann privat versichert ist und er der Verursacher sei. Die Beihilfe sagt, es wird nicht übernommen, weil sich die GKV nicht beteiligt und die PKV steht auf dem Standpunkt es wird keine Kostenerstattung ihrerseits geben, da die Behandlungen bei der Ehefrau vorgenommen werden, ganz egal wer der Verursacher ist.

Wie sehen bei Euch die Erfahrungen aus. Gibt es einen ähnlichen Fall bzw. Entscheidungen, denen ich nunmehr die Zahlungspflicht einer Versicherung bzw. der Beihilfe entnehmen kann. Die Bundesbeihilfeverordnung, das SGB V etc. sind mir allesamt bekannt.

Liebe Grüße
maxundmoritz


  Re: Kostenerstattung GKV und PKV bzw. Beihilfe
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   Jasmin09
schrieb am 20.11.2009 13:26
Hi,

war gestern zum Infoabend bei Kiwu-Klinik.

Die haben das Problem mit GKV und PKV auch angesprochen.
Das die ISCI bei der Frau vorgenommen wird, ist doch klar. I.d.R. trägt die Kasse des Verursachers alle Rechnungen. Wenn KIWU bei der PKV ausgeschlossen ist, habt ihr keine Chance. Also nochmal nachlesen, bitte.

Zu dieser Problematik gibt es Rechtsurteile! Lies mal im Netz nach.

Die Klinik meinte noch, das man sich besser direkt nen Anwalt nehmen sollte. Die Kassen versuchen alle Geld zu sparen.

Hoffe es hat etwas geholfen


  Re: Kostenerstattung GKV und PKV bzw. Beihilfe
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   RA von Langsdorff
schrieb am 14.12.2009 16:30
Hallo MaxundMoritz2005,
auch bei Ihnen möchte ich mich entschuldigen, dass ich erst jetzt zur Beantwortung Ihrer Anfrage komme, da ich grippeerkrankt war.

Ich gehe davon aus, dass zumindest die Private Krankenversicherung Ihres Mannes, also der hälftige Anteil, von dieser Versicherung übernommen werden muss. Zusätzlich müssen die Kosten von der Beihilfe übernommen werden, die bei Ihrem Mann anfallen. Somit ist im Augenblick davon auszugehen, dass ca. 30% der gesamten Kosten übernommen werden. Ferner sollte es kein Problem sein, sofern die Rechnung auf GOÄ-Basis erstellt werden wird, bei der Techniker Krankenkasse zu erreichen, dass diese sich auch mit 25% an den Kosten beteiligen werden. Insoweit wäre ein Ergebnis unter einer Beteiligung der Kosten von 60% kein schlechtes Ergebnis. Dennoch ist in Ihrem Fall etwas Beratungsbedarf angesagt, da man eine Einigkeit zwischen Privater Krankenversicherung, Gesetzlicher Krankenversicherung und Beihilfe gestalten muss. Insoweit benötigt man die entsprechenden Schreiben.

Sie können sich gerne zu diesem Thema nochmals persönlich mit uns in Verbindung setzen, damit wir Ihnen die entsprechenden Ratschläge erteilen können.

Mit freundlichen Grüßen
Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Telefon: 0 30 / 5 05 65 95 70

  Signatur   Udo von Langsdorff

Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Tel.: 030/505659570
E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


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