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  @ Herr v. Langsdorff- PKV weigert sich
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   gelöschter User
schrieb am 09.11.2009 14:39
Guten Tag!

Hier unsere Situation grob in Kürze: Mein mann (50J) PKV - OAT III - Alleinverursacher, ich (39J) GKV, alles OK.
3 x ICSI davon 1x erfolgreich - Fehlgeburt - 2x erfolglos
PKV hatte erst Kostenübernahme von 50% für 2 Versuche zugesagt, unter der Bedingung, dass GKV sich ebenfalls beteiligt. GKV Hatte ber nur einen Anteil übernommen, so dass wir die PKV dann nah dem 2 Versuch schriftlich "nötigten" die restl Kosten zu übernehmen und einen 3 Versuch zu genehmigen. Das passierte dann auch (GKV zahlte ja such wieder ihren Anteil).
Nach dem 3 Versuch, der nun leider erfolglos war möchten wir es nochmal probierne, allerdings im Ausland. Hatte heute die PKV angerufen und auf die 15% Regelung, das Verursacherprizip und § 1 (2) Satz 1 MB/KK 2008 (Versicherungsfall ist die medizinisch notwendige Heilbehandlung einer versicherten Person wegen Krankheit oder Unfallfolgen.) verwiesen. Die PKV weigert sich jedoch weitere Verusche zu bezahlen und man sagte mir, dass ich mir einen schriftlichen Antrag quasi schenken könnte... (hatte dabei noch nicht mal das Ausland erwähnt um keine schlafenden Hunde zu wecken- sind wahrscheinlich schottische Geizhunde Hund)
Wir möchten natürlich nicht das Budget der PKV und meine Gesundheit übermäßig strapazieren und würden sowieso nur noch höhstens 2 Versuche starten, aber erstmal müssen wir das OK haben.
Was soll ich jetzt tun? Schreiben und gleich auf Urteile usw. Verweisen? Und wo steht das mit den 15% schwarz auf weiss?
Bisher habe ich nur darüber hier und in aneren Foren gelesen.

Gerzlichen Dank für die Antwort im Voraus.

Gruss

Joanna


  Re: @ Herr v. Langsdorff- PKV weigert sich
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   RA von Langsdorff
schrieb am 24.11.2009 11:07
Hallo jpebles,
selbstverständlich können Sie weitere Anträge bei der Privaten Krankenversicherung stellen. Sofern die medizinische Indikation 15 % nach dem IVF-Register als Erfolgsaussicht ausmacht, sehe ich gute Chancen, dass die Kosten von der Privaten Krankenversicherung übernommen werden. Zu Ihrer weiteren Frage, ob dies gesetzlich normiert ist, können wir dies verneinen. Die 15%-Regelung ist lediglich eine Indizienstellung, weil die Erfolgsaussichten für die Kostenübernahme eine große Rolle spielt.

Für weitere Nachfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung, Sie können uns dazu gerne auch persönlich kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen
Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Telefon: 0 30 / 5 05 65 95 70

  Signatur   Udo von Langsdorff

Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Tel.: 030/505659570
E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


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