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  ICSI Abbruch und Beihilfe
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   Christina R
schrieb am 27.10.2009 13:59
Hallo!

Meine letzte ICSI musste leider abgebrochen werden. Da ich privat und beihilfe versichert bin, habe ich die Rechnungen bei beiden Kassen eingereicht. Ich bin Bundesbeamtin und da zahlt die Beihilfe bei künstlicher Befruchtung die Hälfte der hälftigen Kosten (also 25% und 50% von PKV). Jetzt dachte ich, da es ja nicht zur PU kam, darf der Abbruch nicht als ICSI und auch nicht als Versuch zählen und ich müsste demnach 50% von der Beihilfe bekommen.
Nun schreiben sie mir gerade, dass sie es zwar nicht als Versuch zählen, aber trotzdem nur 25 % übernehmen, da es Maßnahmen einer kB sind.

Ist das so richtig? Hat jemand Ahnung??? Müssten die nicht die 50 % übernehmen, da es ja wie ein stimulierter Zyklus gewertet werden müsste, wo sie auch 50 % übernehmen?



LG
Christina


  Re: ICSI Abbruch und Beihilfe
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   uschile
schrieb am 27.10.2009 21:08
Nein, m.E. zahlen sie 25%.
Allerdings bekommst du einen Zusatzversuch.

Um es evtl. als stimulierten Zyklus werten zu können, dürfte nichts vom Thema "ICSI" als Diagnose auf der Rechnung stehen.

Uschile


  Re: ICSI Abbruch und Beihilfe
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   RA von Langsdorff
schrieb am 10.11.2009 15:57
Hallo ChristinaR,
sofern Sie eine ICSI-Behandlung begonnen haben und dies bei Ihrer Krankenversicherung / Beihilfe auch ausgewiesen wurde, werden Sie nach den Richtlinien zu Maßnahmen der Künstlichen Befruchtung bewertet. Insoweit ist es richtig, was Ihnen die Beihilfe hier mitgeteilt hat. Ein „umswitschen“ während der Behandlung ist gesetzlich nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Telefon: 0 30 / 5 05 65 95 70

  Signatur   Udo von Langsdorff

Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Tel.: 030/505659570
E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


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