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  Beihilfe Land Ba-Wü ???
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   anso777
schrieb am 21.10.2009 19:26
Ich hätte eine Frage:

Gilt für die Beihilfe das Körperprinzip oder das Verursacherprinzip?

Bin PKV+Beihilfe und medikamentös behandelbar, Ehemann GKV und "Verursacher"

war immer der Meinung, dass die Beihilfe zahlt, die möchten aber dass ich zum Amtsarzt gehe?!? und zahlen nicht Ich bin sehr sauer

Vielen Dank im Voraus!
anso


  Re: Beihilfe Land Ba-Wü ???
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   uschile
schrieb am 22.10.2009 20:56
Eigentlich lehnt sich die Beihilfe an die gesetzliche KK an, es gilt also das Körperprinzip.
Du würdest 25% der Kosten erstattet bekommen, dachte ich immer.
Wie kommen die auf einen Amtsarzt???
Uschile


  Re: Beihilfe Land Ba-Wü ???
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   RA von Langsdorff
schrieb am 03.11.2009 15:55
Hallo Anso77,
in der Tat ist es so, dass die Beihilfe sich an die GKV orientiert. Somit werden nur 25% der Kosten tatsächlich hier ersetzt werden. Sofern Sie die Verursacherin der Krankenbehandlung sind, besteht die weitere Möglichkeit, dass der Differenzbetrag durch Ihre Private Krankenversicherung übernommen wird. Da Sie bereits geschildert haben, dass Ihr Mann der Verursacher ist, können wir Ihnen nur anraten, dass auch Ihr Ehegatte den Antrag auf Kostenerstattung bei der GKV stellt. Somit ist zu erwarten, dass Sie insgesamt 75% der Kosten erstattet bekommen können.

Für weitere Rückfragen stehen wir jederzeit gerne auch persönlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Telefon: 0 30 / 5 05 65 95 70

  Signatur   Udo von Langsdorff

Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Tel.: 030/505659570
E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


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  Re: Beihilfe Land Ba-Wü ???
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   mel42kit
schrieb am 27.12.2009 08:38
Hallo Anso,
ich bin auch Beihilfe BaWü und Verursacher. Erst wollt die Beihilfe gar nichts zahlen, weil nicht verheiratet, nicht mal die Diagnostik, oder den Schwangerschaftstest, dann wurde mitten im Widerspruchsverfahren (wegen dieser verhältnismäßig geringen kosten), das Beihillferecht BaWü über den Haufen geschmissen. Ein unverheirateter Jura-Professor hat die Leistungen für unverheiratete erstritten, und im Urteil steht neben der Sache das unverheirateten nicht zu diskrimminieren sind, auch dass sich der leistungsträger nicht mit einer Verwaltungsvorschrift aus seiner Zahlungspflicht schleichen kann, weshalb die Verwaltungsvorschrift in diesen PUnkten für nicht erklärt wurde.
Ich weiß nicht genau WAS jetzt alles nichtig ist, aber natülich habe ich sofort meinen Widerspruch erweitert, woraufhin der Verursacher abgefragt wurde. da ich das bin, war es für mich unproblematisch, wenn gleich erstaunlich, da ja eigentlich das Körperprinzig gitl (so dachte ich). Inzwischen hat die Beihilfe ihren Anteil (bei mir 50%) zu (fast) 100 % prozent gezahlt. lediglich eine REchnung muss ich nochmal vom Doc überarbeiten lassen, (da hier sebstzahlerpauschale angesetzt und keine leistungsziffern). da ja eigentlich nur 50 prozent (also gesamtkosten 25%) übernommen werden, vermute ich, dass zur Zeit an einer rechtskonformen Verwaltungsvorschrift gefeilt wird und solange eben alles gezahlt werden muss.
Es handelt sich laut Beifhilfebescheid um eine Einzelfallentscheidung des Finanzministeriums.
grüße mel




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