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  Kostenübernahme GKV Ehefrau; Ehemann PKV/Beihilfe
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   abalone30
schrieb am 20.10.2009 13:46
Hallo,

wir haben da ein Problem mit der Kostenübernahme der GKV für ICSI.

Unser erstes Kind ist auch schon auf diesem Wege gezeugt worden und damals hat die GKV 50% der Vertragskosten und Medikamente übernommen. Wir rechnen privat ab, da mein Mann PKV/Beihilfe ist.

Für das Geschwisterkind haben wir nun erneut einen Antrag gestellt und die GKV will uns "50% der Behandlungskosten, die Ihr Arzt über die Versichertenkarte abrechnen kann" erstatten. (574.10€ Icsi plus 49,60 Narkose) Plus 50% der Kosten der Medikamente.

Das ist natürlich viel weniger als es damals beim ersten Kind der Fall war und wir bleiben, da mein Mann nur 30% PKV ist, auf einem noch größeren Geldbetrag sitzen.

Wir hatten erstmal Einspruch erhoben. Die Sachbearbeiterin meinte aber, dass diese Erstattung eindeutig in den Bestimmungen bei dieser Konstellation stände. Dies entspräche einem Durchschnittspunktwert von 0,04 Euro. Man könnte bei Einspruch den regional gültigen Punktwert für künstliche Befruchtung ansetzen, aber der wäre sogar noch niedriger. Man meinte, dass die damalige Erstattung zu unserem Vorteil wohl falsch gelaufen wäre.

Wie sehen Sie die Sache? Hat man wirklich keine Chance auf eine 50%tige Erstattung? Bei vielen Mitbetroffenen liest man ja doch, dass sie 50 % bekommen.

Ich danke Ihnen jetzt schon herzlich für Ihre Antwort!

abalone30


  Re: Kostenübernahme GKV Ehefrau; Ehemann PKV/Beihilfe
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   abalone30
schrieb am 27.10.2009 13:59
schubs nochmal nach oben!

Wäre toll, wenn wir doch noch Hilfe bekommen könnten.

Vielen Dank!


  Re: Kostenübernahme GKV Ehefrau; Ehemann PKV/Beihilfe
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   RA von Langsdorff
schrieb am 03.11.2009 15:54
Hallo Abalone30,
Ihren Sachverhalt habe ich nicht ganz verstanden. Sofern ich davon ausgehen darf, dass Sie gesetzlich krankenversichert sind, muss die Hälfte der Kosten in jedem Falle erstattet werden. Ich gehe davon aus, dass Ihr Mann privat versichert und beihilfeberechtigt. Somit ist es im Regelfall so, dass wenn Ihr Mann der Verursacher der Behandlung ist, die Private Krankenversicherung zu einem Teil einstehen könnte.

Eine abschließende Beurteilung kann hier leider nicht erfolgen, da die gesamte Konstellation dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt nicht entnommen werden kann.

Sofern Sie eine genaue Auskunft wünschen, können Sie sich gerne persönlich mit mir in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Telefon: 0 30 / 5 05 65 95 70

  Signatur   Udo von Langsdorff

Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Tel.: 030/505659570
E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


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