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  GKV und PKV
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   jonajona
schrieb am 19.10.2009 22:29
Hallo,

bei uns sieht es folgendermassen aus: Mein Mann ist PKV, ich GKV. Lt. 2 Spermiogrammen muss eine ICSI gemacht werden. Die PKV meines Mannes hat SEINEN Kosten für die ICSI zugestimmt, jedoch nicht meinen.

Die PKV meines Mannes ist der Ansicht, dass ich ebenfalls Schuld sei (aufgrund von Verwachsungen, die aber entfernt wurden, Eileiter sind frei). Aber wie soll eine ICSI gemacht werden ohne die vorhergehende Behandlung mit Hormonen etc.

Wir haben jetz Einspruch eingelegt und warten auf das Ergebnis. Muss die PKV nicht die komplette Behandlung übernehmen?

Grüße
Jona


  Re: GKV und PKV
avatar    christkindle
Status:
schrieb am 20.10.2009 11:32
Wenn Dein Mann als Alleinverursacher gilt und die Verwachsungen nicht ursächlich im Zusammenhang mit der Kinderlosigkeit stehen ist die PKV auch für Deine Kosten leistungspflichtig.

Wenn es aber so ist das die Verwachsungen ebenfalls im zusammenhang damit stehen dann werden die Deine Kosten weiterhin ablehnen. Einen Einspruch ist es aber definitv wert.

Liebe Grüße und alles Gute! Katja


  Re: GKV und PKV
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   RA von Langsdorff
schrieb am 03.11.2009 15:53
Hallo Jonajona,
es ist richtig, sofern Ihr Mann der Alleinverursacher der Kinderwunschbehandlung ist, muss die Private Krankenversicherung Ihres Mannes die kompletten Kosten übernehmen. In der Privaten Krankenversicherung gilt insoweit das Verursacherprinzip. Sofern Ihre Erkrankung nicht dafür verantwortlich ist, dass in Ihrer Partnerschaft eine Fertilitätsstörung vorliegt, ist somit Ihre Krankheit zu vernachlässigen. Stellt sich aber heraus, dass Sie auch einen Verursacheranteil an der Kinderlosigkeit haben, kann die Private Krankenversicherung nach Ihrem Verursacheranteil die Kosten kürzen. Es ist daher insoweit zu empfehlen, nochmals vorzutragen, dass Ihr Mann der alleinige Verursacher der Kinderlosigkeit und damit der Kinderwunschbehandlung ist.

Mit freundlichen Grüßen
Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Telefon: 0 30 / 5 05 65 95 70

  Signatur   Udo von Langsdorff

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E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


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   Anonymer Benutzer
schrieb am 23.01.2010 09:11


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