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  Kostenübernahme PKV
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   fluffi
schrieb am 12.09.2009 22:33
Hallo,

wie viele Versuche übernimmt die PKV? Meine hatte schriftlich drei Versuche genehmigt, mittlerweile aber
auch den vierten bezahlt. Gibt es eine Mindestanzahl, die übernommen werden muss??

Vielen Dank


  Re: Kostenübernahme PKV
avatar    Danielle
schrieb am 14.09.2009 10:07
Hallo Fluffi,

es muss so lange bezahlt werden, wie eine Erfolgsaussicht von mindestens 15% besteht. Die Erfolgsaussicht ist abhängig vom Alter, dem Krankheitsbild und den bisherigen Versuchen (Anzahl gewonnener Eizellen, Befruchtungsrate, eventuelle Schwangerschaften).


  Re: Kostenübernahme PKV
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   RA von Langsdorff
schrieb am 30.09.2009 11:42
Hallo Fluffi,
es ist in der Tat so, dass die Private Krankenversicherung solange bezahlen muss, wie die medizinische Indikation gegeben ist. Dies richtet sich nach der Erfolgswahrscheinlichkeit. Sofern die Erfolgswahrscheinlichkeit über 15% liegt, gehen wir davon aus, dass die Private Krankenkasse im Regelfall bezahlen muss.

Mit freundlichen Grüßen
Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Telefon: 0 30 / 5 05 65 95 70

  Signatur   Udo von Langsdorff

Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Tel.: 030/505659570
E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


Bitte beachten Sie, dass eine Antwort hier im Forum eine umfassende und persönliche rechtliche Beratung nicht ersetzen kann.



  Re: Kostenübernahme PKV
avatar    Hope69
schrieb am 30.10.2009 11:08
Hallo Fluffi,

ich bin privat versichert, mein Mann ist freiwillig GKV-versichert. Ich gelte als Verursacher (Schilddrüsenunterfunktion, Spermienantikörper, Gelbkörperschwäche). Andersherum hätten wir ein Riesenproblem.

Im ersten Schritt wurden drei IVF-Behandlungen genehmigt, die dritte unter dem Vorbehalt, dass bei den ersten beiden Versuchen eine Befruchtung stattfindet. Das war der Fall, allerdings waren alle drei Versuche letztlich erfolglos. Der vierte Versuch wurde dann nach Einreichung eines Gutachtens, dass ausreichende Erfolgschancen bestehen (über 15%) genehmigt. Ich habe dafür sehr viel telefoniert, eine Sachbearbeiterin hat mir am Telefon erklärt, das wäre definitiv der letzte Versuch, danach könnte ich die Versicherung ja verklagen. Schließlich wäre ich nicht krank, ich könnte ja bloss keine Kinder kriegen... Leider schlug auch der vierte Versuch fehl. Mein Kinderwunsch-Prof hat erneut ein Gutachten geschrieben. Dieses habe ich gar nicht erst auf normalem Wege eingereicht, sondern sofort an den Leiter der Leistungsabteilung gesendet mit einer Beschwerde über die Sachbearbeiterin und dem freundlichen Hinweis, dass ich ansonsten eine Vorstandsbeschwerde einreichen würde und auch klagen würde. Drei Wochen später hatte ich eine Zusage für den 5. Versuch und für den 6. Versuch unter dem Vorbehalt, dass beim 5. Versuch eine Befruchtung stattfindet. Nun ist auch der 5. Versuch gescheitert. Beim 4. und 5. Versuch hatten wir einen Blastozystentransfer am 5. Tag. Dieser wird von meiner Versicherung nicht übernommen (Extrakosten ca. 360 EUR pro Versuch). Auch die Akupunktur, die ich begleitend zum 5. Versuch gemacht habe, wird nicht gezahlt.

Ich bin der Überzeugung, dass mir die Versicherung noch weitere Versuche zahlen muss, falls auch der 6. Versuch nicht klappt, aber die Kommunikation ist schon jetzt sehr frostig.

Beste Grüße
Hope


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no avatar
   Anonymer Benutzer
schrieb am 25.01.2010 23:20


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