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  Vorsätzlich falsche Methode gewählt??? Frage an RA und alle....
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   conny74
schrieb am 10.09.2009 20:41
Mich beschäftgt folgendes Problem. Nach 2 erfolglosen "angeblichen"IVFs haben wird das KIWU-Zentrum gewechselt.Nach langem hin und her und mehrfacher Anfrage habe ich nun die Laborprotokolle der letzten 2 Versuche erhalten und bin aus allen Wolken gefallen.Beim 1 Versuch erläuterte man uns dass man je 50% der gewonnen Eizellen mittels ICSI und IVF befruchtet , um entsprechend zu sehen welches die bessere Methode wäre. 6 von 9 Eizellen haben sich mittels Icsi befruchten lassen nur 2 von 10 mittels IVF!!
Nach Anfrage warum sich von 19 Eizellen nur 8 befruchten ließen erhielt ich von dem Biologen nur ein Schulterzucken.
Im 2 Versuch hieß es dann von vornherrein das ein Antrag auch bei der KK auf IVF gestellt würde.Fakt ist aber das im 2 Versuch wieder die selbe Methode wie beim erten Mal gewählt wurde und von insgesammt 18 Eizellen 6 von 9 mittels ICSI befruchtet wurden und die restlichen 9 mittels IVF nicht befruchtet werden konnten!!!!
Nun frage ich mich wirklich warum man im 2 Versuch nicht direkt die reine ICSI Methode gewählt hat???Da diese ja bereits i.1 Versuch deutlich mehr Erfolg hatte!

Wurde da nicht vorsätzlich die falsche methode gewählt????


VG und vielen Dank!!!

Conny


  Re: Vorsätzlich falsche Methode gewählt??? Frage an RA und alle....
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   rosineide
Status:
schrieb am 24.09.2009 13:24
Hallo Conny,

ich glaube eher, dass deine Kiwu die Anzahl der Eizellen für ICSI beschränkt (sie also nicht mehr als 9 pro Versuch mit ICSI behandeln) oder dass die Krankenversicherung eine solche Maximalzahl angegeben hat.
Was hätte denn die Kiwu davon, dich absichtlich falsch zu behandeln, besonders, da sie bei einer ICSI mehr Geld verdienen können, da i.d.R. jede Eizelle extra abgerechnet wird?

Viele Grüsse,

rosi


  Re: Vorsätzlich falsche Methode gewählt??? Frage an RA und alle....
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   RA von Langsdorff
schrieb am 30.09.2009 11:42
Hallo Conny74,
welche Methode der Arzt wählt, ist allein Sache des Arztes, da dieser die Therapie- und Kurierfreiheit trägt. Hier ist es keine juristische Frage, sondern Tatbestandsfrage, ob tatsächlich eine falsche Methode gewählt wurde. Bitte wenden Sie sich zur Klärung Ihrer Frage nochmals an einen anderen behandelnden Arzt, sofern Sie Ihren behandelnden Arzt überprüfen wollen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Telefon: 0 30 / 5 05 65 95 70

  Signatur   Udo von Langsdorff

Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Tel.: 030/505659570
E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


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