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  PKV und Entbindung von der Schweigepflicht
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   Lew
schrieb am 20.08.2009 16:41
Hallo Forumleser,

ich habe bei meiner PKV die Rechnungen für unsere bereits durchgeführten Inseminationen eingereicht. Da wir uns diese Behandlungen nicht vorher haben genehmigen lassen, hat die PKV jetzt die Befunde/Diagnosen angefordert und viele Fragen zur Situation gestellt. Ich habe alle Fragen beantwortet und die Befunde vom KiwuZentrum hingeschickt.
Jetzt verlangt die PKV eine Entbindung von der Schweigepflicht. Was hat das zu bedeuten? Muss ich diese Entbindung wirklich unterschreiben? Ist das so üblich?

Danke und viele Grüße


  Re: PKV und Entbindung von der Schweigepflicht
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   crissy0815
schrieb am 20.08.2009 19:26
War bei mir genauso.
Nachdem ich erstmal nix erstattet bekommen habe, weil ich die Schweigepflichtsentbindung nicht abschicken/unterschreiben wollte (kam mir äußerst seltsam vor), habe ich bei der PKV angerufen, mich erkundigt warum sie das haben wollten und mit Ihnen dann besprochen dass ich nur einen Passus, indem es um die Weiterleitung von Daten an dritte, also Prüfungspartner geht, übrig asse. Die anderen Punkte habe ich weggestichen, das Ding unterschrieben und dann auch alles erstattet bekommen. Es geht dabei wohl darum, dass man die PKV von der Schweigepflicht entbindet, damit diese die Infos ggf. an Experten geben können, da sich die Sachbearbeiter (verständlicherweise) nicht immer damit auskennen (ist schließlich nichts alltägliches).
Mir persönlich war es aber gleichzeitig wichtig, dass ich damit nicht irgendeinen allgemeinen "Freibrief" für etwas erteile, was ich gerade nicht überblicken kann. Habe mit der Lösung, die jetzt gefunden wurde ein gutes Gefühl und erstattet wurde nun auch alles.
Falls du unsicher bist, ruf einfach mal da an und frag nach, ob du das auch (oder so ähnlich) machen kannst.
Viel Glück
Crissy


  Re: PKV und Entbindung von der Schweigepflicht
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   RA von Langsdorff
schrieb am 07.09.2009 17:42
Hallo Lew,
ich bitte um Entschuldigung, dass ich erst jetzt dazu komme, Ihre Frage zu beantworten, da ich urlaubsabwesend war. Wir empfehlen ebenfalls nicht, eine komplette Schweigepflichtentbindung dem Arzt gegenüber abzugeben, sondern höflich bei der Privaten Krankenversicherung anzufragen, welche Unterlagen benötigt werden, dass diese ihrer Eintrittspflicht nachkommen kann. Eine komplette Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht könnte im Übrigen dazu führen, dass der Privaten Krankenversicherung Befunde zukommen, die Ihnen zum Nachteil gereichen könnten, obwohl Sie diese möglicherweise gar nicht hätten einreichen müssen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Telefon: 0 30 / 5 05 65 95 70

  Signatur   Udo von Langsdorff

Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Tel.: 030/505659570
E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


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