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  GKK und Beihilfe
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   eat your heart
schrieb am 18.08.2009 19:13
Hallo,

ich hab da eine Frage und zwar les ich hier öfters das einige was von der Beihilfe bezahlt bekommen und wollte fragen ob das jeder kann und ob es dafür bestimmte Vorraussetzungen geben muss und ob es das in Niedersachsen auch gibt?
Um von der GKK 50% bezahlt zu bekommen muss der Mann der Verurascher sein oder ist das egal?

Danke schonmal


  Re: GKK und Beihilfe
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   ks-schnecke
schrieb am 19.08.2009 16:14
Hi,

die Beihilfe betrifft die Beamten: Die (normale gesetzliche) Krankenversicherung (KV) wird ja zur Hälfte von den Arbeitnehmern bezahlt und zur anderen Hälfte von den Arbeitgebern. Bamte versichern sich dagegen zur Hälfte (oder zu einem anderen Anteil) bei einer PKV; der o. a. Arbeitgeberanteil ist die sogenannte Beihilfe. Der öffentliche Dienst zahlt dabei seinen Anteil nicht an eine bestimmte KK, sondern bezahlt die Hälfte der Rechnungen für seine Beamten in dem Rahmen, wie es auch die GKVs tun. Dies soll angeblich insgesamt günstiger sein (keine Ahnung, ob das wirklich so ist).

Die Beihilfe ist also der arbeitgeberbezogene Anteil am KV-System der Beamten und kein zusätzlicher Fond.

So du keine Beamtin bist (was ich stark vermute, denn ansonsten würdest du den Begriff Beihilfe sicher kennen), hast du mit der Beihilfe nichts zu tun.

Die GKV zahlt unabhängig davon, wer der Verursacher ist, für den bei ihr versicherten Patienten. Maßgebend hier für sind die Ärztlichen Richtlinien über die künstliche Befruchtung; dort ist auch geregelt, wer grundsätzlich was und wieviel übernimmt.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

Karin


  Re: GKK und Beihilfe
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   eat your heart
schrieb am 20.08.2009 10:43
Ok danke und jetzt weiß ich bescheid


  Re: GKK und Beihilfe
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   RA von Langsdorff
schrieb am 07.09.2009 10:05
Hallo Winnie_Pooh,
ich bitte höflichst um Entschuldigung, dass ich erst jetzt dazu komme, Ihre Anfrage zu beantworten, da ich urlaubsabwesend war. Insoweit ist es richtig, dass der Arzt nur entweder eine GOÄ-Rechnung als Privatrechnung oder bei der Gesetzlichen Krankenkasse abrechnen kann. In Ihrem Falle hat er sich dafür entschieden, eine GOÄ-Rechnung zu stellen, was dementsprechend auch richtig war. Diese GOÄ-Rechnungen können Sie bei der Versicherung Ihres Mannes einreichen, damit zum Teil die Kosten nach dem Verursacherprinzip erstattet werden. Selbstverständlich muss auch Ihre Krankenversicherung nachdem Sie den Antrag gestellt haben, die gesetzlichen Kosten übernehmen. Hierzu reichen Sie auch die dementsprechende, vom Arzt erstellte, private Arztrechnung ein. Sodann werden dann die Kosten erstattet werden, die in der gesetzlichen Krankenversicherung auch erstattet werden würden. Hierzu rechnet die Krankenkasse die dementsprechende Kostenerstattung aus.

Für weitere Rückfragen können Sie sich gerne nochmals mit uns in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Telefon: 0 30 / 5 05 65 95 70

  Signatur   Udo von Langsdorff

Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Tel.: 030/505659570
E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


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