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  Kostenübernahme Icsi in Österreich auch an RA
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   Andrea83
schrieb am 18.08.2009 00:20
Hallo alle zusammen,

ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen. Kurz zu unserer Geschichte:
Wir wollen nach Österreich und dort eine Icsi starten. Haben in D schon ein paar negative Versuche hinter uns gebracht und wollen nun ins Außland. Die bisherigen Versuche haben wir alle selbst bezahlt, da ich noch unter 25 war. Bei uns liegt einen eindeutige Ursache vor, mein Mann hat OAT III. Unsere Krankenkasse meint nun, dass sie nur in Deutschland zahlen und nicht im Außland (wegen dem Embryonenschutzgesetz), sind bei der Daimler BKK. Stimmt das, und in wie weit sind die Kassen verpflichtet auch was im Außland zu übernehmen. Kann ich da noch was machen. Die Kasse meinte noch, wenn es jemanden gibt, bei dem eine deutsche Kasse in Österreich bezahlt hat, (auch die Daimler BKK), dann sollen wir ihnen ne Kopie von dem genehmigten Behandlungsplan zukommen lassen, damit diese sich mit denen auseinander setzten können. Woher bekomme ich so was? Unser Insitut kann es nicht raus geben (Datenschutz). Also Fragen über Fragen.

Sorry doch etwas länger.Danke schon mal für die Antworten.


  Re: Kostenübernahme Icsi in Österreich auch an RA
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   RA von Langsdorff
schrieb am 03.09.2009 13:41
Hallo Andrea83,
ich bedaure, erst nunmehr zur Beantwortung Ihrer Fragen zu kommen, da ich urlaubsabwesend war. Insoweit ist es richtig, dass die Gesetzliche Krankenversicherungen immer darauf berufen, dass diese die Kosten nicht bezahlen, wenn die Behandlung im Ausland stattfindet, wo kein dementsprechendes Embryonenschutzgesetz wie in Deutschland gilt. Dennoch ist es unserer Ansicht nach kein Grund, dass die Krankenversicherungen aufgrund des Embryonenschutzgesetzes im Ausland eine Leistung verweigern. Eine gesicherte Rechtsprechung aber existiert zu dieser Frage noch nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Udo von Langsdorff
Fachanwalt für Medizinrecht
www.lw-recht.de
Telefon: 0 30 / 5 05 65 95 70

  Signatur   Udo von Langsdorff

Fachanwalt für Medizinrecht
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Tel.: 030/505659570
E- Mail: udo.langsdorff@medizinrecht.de


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