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  Entscheidungen bezüglich Kindergarten werfen ihre Schatten voraus
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   Su84
schrieb am 25.11.2015 06:22
Hallo ihr Lieben,

ich weiß dass das Thema bereits mehrfach diskutiert wurde, aber ich möchte euch trotzdem um Rat fragen. Unsere beiden zweieiigen Mädels werden am Samstag 2 Jahre alt und nun steht in der Kita die Entscheidung an, wie es ab dem Kindergarten im nächsten Jahr August spätestens November weitergehen soll. Beide sind in der Krippe gemeinsam und ich finde es auch wirklich zu früh in diesem Alter aussagekräftig zu entscheiden, ob es sinnvoll ist beide im Kiga zu trennen. Die Krippenerzieher sagen, dass sie höchstens mal zufällig gemeinsam spielen (aber das ist doch für dieses Alter normal, dass 2jährige für sich spielen und sagt doch sicher wenig, über die Situation aus). Zu Hause sind beide sehr auf Zack und richitge Racker, in der Krippe ist eine Maus eher die Verträumte und die andere Maus genau wie zu Hause (selbstbewusst, ihr Recht einfordernd und sehr aufmerksam). Aufgrund der Organisation der Kigagruppen ist es auch schwer möglich nach einer gewissen Zeit die Beiden doch in einer Gruppe zu geben oder zu trennen, da dann ein anderes KInd dadurch auch die Gruppe wechseln müsste (aufgrund der festgelegten Gruppengröße). Ich weiß nicht so richig, was wir machen sollen... Vielleicht können wir auch noch um einen kleinen ENtscheidungsaufschub bitten, aber ich denke auch in einem Viertel - oder Halbenjahr kann man da schwierig eine Entscheidung treffen. So richtig ersichtlich, ob die eine Maus die andere unterstützt oder dominiert, erkennt man doch sicher vor 3 1/2 / 4 JAhren gar nicht, oder? Habt Ihr dazu vielleicht ein paar Erfahrungen?
GlG


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.11.15 06:22 von Su84.


  Re: Entscheidungen bezüglich Kindergarten werfen ihre Schatten voraus
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   ash557
Status:
schrieb am 25.11.2015 08:41
Guten Morgen,
Also man kann häufig schon eine Tendenz erkennen. Wir wurden von unserer Krippe damals darauf angesprochen, dass einer dominiert. wir konnten das von zu Hause nicht nachvollziehen. Wir haben kurzfristig zum 3. Geburtstag den Kindergarten gewechselt und dann die Jungs in eine Gruppe gegeben. Dann zeigte es sich im Liga immer mehr dass einer führte und einer folgte. Deswegen wurden sie zum 2 Kiga Jahr mit 4 getrennt. Der Führende verließ die Gruppe. Das war für den Folgenden super, er hat sich unglaublich entwickelt und sehr von der Trennung profitiert. Leider ist dabei der führende untergegangen und hat sich nicht mehr wirklich in die neue Gruppe eingefunden. Es war für ihn extrem unschön, die Gruppe und seine Freunde zu verlasse obwohl wir ein halboffenes Prinzip haben. ich würde es so also nicht mehr machen. Ich würde jetzt im Nachhinein sagen wir hätten gleich trennen sollen, da hätte sich niemand gestraft gefühlt.Generell ist eine Trennung für ein paar Stunden am Tag aber gut finde ich. Sie teilen dennoch etwa 90% ihrer Freunde und spielen sehr eng miteinander. Sie sind sich selbst genug.

lg


  Re: Entscheidungen bezüglich Kindergarten werfen ihre Schatten voraus
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   Murmel08
Status:
schrieb am 25.11.2015 09:40
Was sagt Dir denn Dein Bauchgefühl? Alles hat Vor-und Nachteile und jedes Kind ist zudem anders. Daher wirst Du hier etliche Meinungen hören aber was für Euch letztlich das passende ist könnt nur ihr einschätzen.

Sicher wäre es eine Überlegung noch etwas zu zuwarten. Sofern das möglich ist wäre das meine Wahl da sich in einem halben Jahr doch noch vieles verdeutlicht. Letztlich kann es sich aber auch ganz schnell wieder ändern. Wir hatten schon Phasen in denen ich von Kopf her dachte, ich muss die drei unbedingt trennen. Letztlich war das aber nach 4-6 Wochen wieder vorbei und die Trennung wäre ihnen nicht bekommen.

Allerdings finde ich ist das Bauchgefühl meistens das richtige, Mamas haben nämlich ein sehr gutes Gespür für ihre Kinder.

Liebe Grüße,
Murmel


  Re: Entscheidungen bezüglich Kindergarten werfen ihre Schatten voraus
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   ash557
Status:
schrieb am 25.11.2015 10:20
zu Murmel: Ja Bauchgefühl ist schön und gut und ich als Mama kenne meine Kinder und dennoch:
In der Krippe/Kiga verhalten sie sich häufig völlig anders. Das einer Dominiert konnten wir zu Hause nicht nachvollziehen und die Kinder wurden auf UNSEREN speziellen Wunsch hin nicht getrennt, wir wollten das Beste und haben nach Gefühl entschieden und es war falsch, denn auch uns wurde dann klar, dass einer führte. S machte keine eigenen Freunde, spielte nur mit N usw. Dadurch bekamen WIR das Gefühl eine Trennung ist nötig und auch richtig. Und dennoch ist auch das nicht gut gelaufen. Ich würde also wenn ihr ein gutes Verhältnis und Gefühl für eure Betreuer habt sehr wohl auf sie hören und manchmal auch gegen das eigene Gefühl entscheiden. Eine Trennung im Kiga ist ja meist nur für wenige Stunden am Tag. Es ist ja nicht so, als würden die Kinder sich dadurch weniger nahe stehen am Ende. Meine Jungs sind heute enger als je zuvor. Als wir umgezogen sind, wollten sie unbedingt das Zimmer weiterhin teilen. Sich zu aufzuteilen kommt für sie nicht in Frage. Sie spielen Stundenlang zusammen Phantasiespiele.

Was ich sagen will: Sie verhalten sich im Kiga oft anders als zu Hause und deswegen sollte nicht nur auf das eigene Bauchgefühl gehört werden. Und auch für Zwillinge und Drillinge ist eine gewisse Eigenständigkeit gut. Besonders wenn sie das gleiche Geschlecht haben. Bei einem Pärchen entwickelt es sich ja häufig auch von selber in die Richtung.

lg


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  Re: Entscheidungen bezüglich Kindergarten werfen ihre Schatten voraus
avatar    bavarian-girl
schrieb am 25.11.2015 14:58
Eine Frage die wahrscheinlich die meisten Zwillingseltern umtreibt - in Krippe, Kinderarten, Schule, etc.

Bei uns war es so:
mit 2 in der Krippe - gleiche Gruppe: Ging sehr gut, vor allem zum Eingewöhnen schön für die Kinder (wir waren im Ausland und damit Sprache ein Thema)
mit 2 3/4 Krippe gewechselt - gleiche Gruppe: Ging nicht wirklich gut (lag auch an der Krippe, Raum sehr klein, wenig Personal etc.) - Trennung stundenweise war gut
mit 3 1/4 Kindergarten - getrennte Gruppen: Ging sehr gut (nachmittags waren sie einige Stunden zusammen, auch beim Spielen draußen wenn sie wollten)
in der Schule getrennte Klassen, Hort getrennte Gruppen: super, alles andere wäre schwierig gewesen

Generell tut unseren die Trennung sehr gut.
Weil sie zwar eigentlich gerne zusammen spielen aber sich oft streiten. Seitdem ist das viel viel besser geworden, v.a. zu Hause.
Außerdem sind beide sehr kompetitiv, jeder will der/die Beste sein. Sie leiden unter dem direkten Vergleich, wenn jede Bastelei und überhaupt alles ständig vergleichbar ist.
Und es hat ihnen gut getan, daß sie eigene Freunde gewonnen haben.

Generell finde ich, daß (unsere) Kinder meist viel zu viel zusammen sind, auch mit uns als Eltern. Und jede Art von Trennung und ab und zu mal "ungeteilte" Aufmerksamkeit tut ihnen gut.Und für sie ist es scheinbar anders, sich die Aufmerksamkeit mit anderen Kindern als mit dem/der Zwillingsbruder/-schwester zu teilen.

Alles in allem sehr gute Erfahrungen mit Trennung.
Die Frage ist für mich ab welchem Alter.
Mit 3 war das bei meinen schon sehr gut erkennbar.

Gibt es denn die Möglichkeit sie jetzt schon mal für eine Stunde oder so zu trennen? Vielleicht auch mal einen Tag?
Da sieht geschultes Personal schon mal sehr gut.
Und Ihr habt ja noch einige Zeit. Da läßt sich sicher mal was "austesten".

Was ich gut fand war die Trennung beim Übergang in eine neue Einrichtung. Sonst bleibt meist einer in seiner Gruppe und der andere kommt in eine neue Gruppe - das ist nicht ganz einfach.


  Re: Entscheidungen bezüglich Kindergarten werfen ihre Schatten voraus
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   Su84
schrieb am 25.11.2015 18:14
Vielen vielen Dank für die Schilderung eurer Erfahrungen und für eure Tipps.Sie wären bisher jeder 2 bzw 3 Tage aufgrund von Krankheit ohne die Schwester in der Krippe.Ich hatte zuerst ein komisches Gefühl aber die Erzieher meinten,dass es super geklappt hat.


  Re: Entscheidungen bezüglich Kindergarten werfen ihre Schatten voraus
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   berlink
Status:
schrieb am 25.11.2015 21:25
hallo,

wir haben beide bisher zusammen gelassen, es stand bisher nicht zur debatte, sie zu trennen. sie spielen, soweit ich das mitbekommen, nachmittags oft getrennt, sind ja auch junge/mädchen. manche "besondere" aktivitäten (wenn etwas bes. angeboten wird für einen teil der gruppe, für kinder, die wollen...) oder auch das frühstücken machen sie zusammen, aber auch nicht durchgehend.
ich hoffe, sie können zusammen auch in der schule bleiben und hindern sich nicht, denn in 2 versch. klassen erfordert auch nochmal mehr einsatz bei hausaufgaben, elternabend usw..


  Re: Entscheidungen bezüglich Kindergarten werfen ihre Schatten voraus
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   Mone2004
Status:
schrieb am 25.11.2015 21:28
Huhu,

tendenziell denke ich wirst du hier viele Meinungen hören, die das Trennen favorisieren.

Wir hatten das Thema hier vor einigen Jahren schon einmal und ich kann mich dunkel erinnern. Im "wahren" Leben draußen hört man auch hin und wieder (ich vor ca. 1 Monat), dass man die Kinder doch trennen MUSS. Eben damit sie sich einzeln entwickeln können und nicht als Doppelpack gesehen werden. Auf meinen Einwand, dass auch alles händelbar sein muss (ich habe noch eine Tochter) sagte mir eine Mutter (von EINEM Einzelkind), dass ich meine Bedürfnisse NIE über die meiner Kinder stellen darf.

Nun gut. jeder hat seine Meinung, das jedoch fand ich ziemlich frech. Zumal ich nur erwähnte, dass sie eine gemeinsame Klasse besuchen und sie meine Kinder nicht näher kennt. Und meine Bedürfnisse schon gar nicht smile

Bei uns war es so, das sie seit der Tamu zusammen sind. Nun auch in der ersten Klasse. Im Kiga war es nie ein Problem. Jetzt in der Schule müssen wir sehen. R ist sehr gesprächig, offen. C schüchtern und eher ruhig. Beide sehr liebenswert vom Verhalten her.

Klar vergleichen sie sich. Aber das machen "normale" Geschwister auch. Sie vergleichen auch mit der großen Schwester. Auch mit der Freundin. Zensuren haben wir noch keine. Hier könnte es vielleicht für C, die ruhige, hin und wieder hart werden, wenn R besser sein sollte. R ist das egal.

Aber beim Sport ist es auch so: C gewinnt meist beim Leichtathletik eine Medaille, während R Platz 4 oder schlechter belegt. Dafür hat R das Seepferdchen bestanden und C nicht, weil sie Angst hatte.

Ich würde MEINE immer wieder zusammen lassen. Ein Zwilling zu sein ist auch ein Geschenk. Und gerade in so jungen Jahren ist es doch toll, eine vertraute Person an seiner Seite zu haben. Später, an der weiterführenden Schule, mag es ganz anders werden.

LG Mone


  Re: Entscheidungen bezüglich Kindergarten werfen ihre Schatten voraus
avatar    Alice Cullen
Status:
schrieb am 26.11.2015 22:41
Hallo ,
wir lassen beide vorerst zusammen , wir wechseln im Januar zu den großen.
Die Zwillingsjungs in unsere Gruppe ebenso.

Vielleicht haben wir , wie Berlink , es einfacher weil wir ein Pärchen haben.
Bei uns im kiga wird allerdings auch nicht zwangsläufig getrennt, insgesamt gehen hier ab nächstes Jahr 5 mal Zwillinge in den kiga (60 Kinder insgesamt ) keine werden getrennt !
Es ist daher auch schon nichts besonderes mehr ein Zwilling zu sein.

Wir haben allerdings auch besprochen dass wir trennen wenn es tatsächlich so wäre das ein Kind plötzlich massiv hinten ansteht.
Wobei man da auch schauen muss wie generell die Charakterzüge sind, es kann ja tatsächlich ein Kind von Natur aus introvertierter sein.


  Re: Entscheidungen bezüglich Kindergarten werfen ihre Schatten voraus
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   Dida
Status:
schrieb am 27.11.2015 09:10
Guten Morgen!
Wir haben nach zwei Jahren Krippe erst mit vier Jahren in den Kiga gewechselt. In der Krippe waren sie zusammen und da hat wohl einer ziemlich dominiert und bestimmt was mit wem wann gespielt wird. Er hat auch immer das Reden übernommen wodurch sein Bruder zu stottern begonnen hat. Nach Absprache mit der Leitung haben wir uns fürs Trennen im Kiga entschieden. Für die Kinder war das gar nicht komisch, jeder bekommt eine eigene Tante und eigene Freunde. Also ich würde sagen es hat ihnen gut getan. Sie sind nur Vormittags im Kiga und im Garten treffen sie sich auch.
Also für die Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit war es sicher die richtige Entscheidung. So hat sich jeder selber in der jeweiligen Gruppe behaupten müssen. Im Herbst kommen sie in die Schule, da kommen sie aber wieder in eine gemeinsame Klasse.


  Re: Entscheidungen bezüglich Kindergarten werfen ihre Schatten voraus
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   Gerda
schrieb am 27.11.2015 21:22
Ich denke schon daß es gewollt ist daß Zwillinge zusammen sind......und wenn sie z.B. Im Kindergarten getrennt werden weil einer dominiert, ist in der neuen Gruppe ein anderes Kind, das den "unterdrückten" Zwillinge unterdrückt.( und ob das besser ist ?!)

Meine Beiden waren im Kindergarten in einer Gruppe, in der Grundschule auf Wunsch der Schule getrennt und in der weiterführenden Schule auf unseren Wunsch hin zusammen. . . und das ist gut so grins
...wobei durch die Wahlfächer und unterschiedliche Wahl-Sprachen kommt es doch zu Trennungen.




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