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  Zwillinge im Kindergarten: einer "bremst"?
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   Lillja
Status:
schrieb am 06.11.2015 20:59
Hallo ihr Lieben,-
ich lese immer fleißig hier,-nun muss ich aber auch mal etwas loswerden. Meine Zwei sind in versch. Kindergartengruppen, was aber nur heißt, dass sie tägl. eine halbe Stunde in ihren Stammgruppen sind. Danach können sie etwas zusammen machen oder nicht. Nun bekomme ich von den Erzieherinnen die Rückmeldung, dass sie sich "Sorgen" machen, dass Tochter 1 Tochter 2 "ausbremst" in ihrer Entwicklung und Bestrebung nach anderen neuen Freunden/Kontakt zu den anderen Kindern. Tatsächlich verlangt meine eine Tochter recht vehement, dass sie ausschließlich zusammen spielen,-sie kommt schlecht in Kontakt mit den anderen und braucht ihren Zwilling viel mehr als umgekehrt.
Nun finde ich es grundsätzlich schön, dass die beiden sich haben,-das muss ja auch mal gesagt sein. Und man kann es auch so sehen, dass es schade ist, dass sich die schüchterne Tochter so gar nicht traut,-und dass man ihr mit der Kontaktaufnahme irgendwie hilft...statt nun auf ihr rumzuhacken, sie bremse die andere.
Was denkt ihr,-was kann man da tun? Dass Zwillinge recht eng aneinander hängen dürfte bekannt sein,-aber klar, sie sollen natürlich andere Kontakte aufbauen...nur wie kann ich ihnen beiden da helfen...?
Es nimmt mich echt mit, da ich merke, dass es beide auch stresst.Beide sind nun 4,-das muss man wohl noch dazu sagen.
Wie ist das bei euch,-habt ihr einen Rat?
Danke euch,-
LG Lillaj


  Re: Zwillinge im Kindergarten: einer "bremst"?
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   Amiflosi
schrieb am 06.11.2015 22:57
Hallo,
dann geht es ja jetzt bald los mit nachmittäglichen Verabredungen. Das würde ich dann beim kontaktfreudigeren Kind sehr untersützen. Insbesondere auch Besuche bei anderen Kinder.
Und dann kommt da bestimmt auch Dynamik rein, dass das "klammerndere Kind" auch will.

Ansonsten hab ich mich da auch ein bischen frei gemacht, mir so viele Sorgen zu machen. Sie sind nun mal zu zweit. Früher waren Kinder in einer Großfamilie, da war auch nicht so viel Raum für individuelle Entwicklung....

es hat einfach Vor-und Nachteile, ein Zwillingsgeschwister zu haben oder nicht. Es ist ihre spezielle Situation. Sie werden daran lernen und reifen...

mein Sohn ist übrigens auch so, dass er sich weniger um außenkontakte kümmert. Es fällt ihm immer dann auf, wenn die schwester bei anderen Kindern ist. Dann will er plötzlcih auch. Wir telefonieren dann rum. Oft hat keiner so spontan Zeit. Dann hat er halt Pech gehabt. Und will sich nächstes Mal früher kümmern... und ich bin mir sicher, irgendwann kriegt er das auch auf die REihe Ich wars nicht

und heute waren wir auf Rückreise vom Urlaub. Hatten einen unfreiwilligen Aufenthalt von einer Stunde auf einem Rastplatz. Und meine Zwillis hatten einen riesen Spaß mit einer winzigen Rutsche und dem, was sie mit ihrer Phantasie draus gemacht haben. Kein Genöhle, kein nix...einfach nur der pure Spaß ,mit so einem Mensch neben sich, in gleichem Alter, der einen versteht und alles mit einem teilt...

so ist das halt mit Zwillingen. Ich saß nur da, völlig fasziniert, was diese beiden Menschen miteinander teilen... und wieviel Freude sie miteinander haben.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.11.15 23:17 von Amiflosi.


  Re: Zwillinge im Kindergarten: einer "bremst"?
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   Murmel08
Status:
schrieb am 07.11.2015 18:34
Da schließe ich mich Amiflosi an.

Das kontaktfreudigere Kind würde ich über Verabredungen reifen lassen. Bei uns ist es auch so das ein Kind viel offener ist und gut auf andere zu gehen kann. Sie ist unheimlich beliebt und bekommt entsprechend Einladungen. Nun haben wir den Vorteil das die beiden weniger kontaktfreudigen Kinder noch sich haben zum spielen aber nicht ausschließlich. Es ist so das der Junge sehr viel lieber mit der kontaktfreudigeren Schwester spielt die weit mehr kompromissbereiter ist als die andere. Somit gibt es mit ihr auch weniger Streit da sie mehr das tut was er gerne möchte zwinker

Aber, und das hat mich sehr erstaunt, als wir jetzt für das letzte KiTa Jahr den Kindergarten wechseln wollten, dachte ich würde unsere kontaktfreudigere Tochter gar nicht wechseln wollen, da für sie ihre Freunde so wichtig sind. Letztlich hat sie sich aber für ihre Geschwister entschieden und ist bis heute mit der Entscheidung mega glücklich und hat schon viele neue Freunde gefunden.

Unseren Jungen kümmert es nicht ob eine Schwester mehr Kontaktfreudig ist oder nicht, er macht sein Ding. Der anderen Schwester tut es manchmal schon weh wenn sie keine Spielverabredung hat. Letztlich ist es aber so, dass ihre Stärke die Kreativität ist und sie darin ganz aufgehen kann und somit hier ihren Ausgleich schafft.

Jedes Kind ist anders, daher versuch wenn möglich nicht zu vergleichen. Es wird immer eines in irgendetwas weiter, voraus oder anders sein. Wichtig ist sie in ihrer Individualität wahr zu nehmen und ihre Stärken zu unterstützen. Damit bekommen sie Selbstvertrauen und schaffen auch mit Niederlagen oder Zurückweisung zurecht zu kommen.

Liebe Grüße,
Murmel


  Re: Zwillinge im Kindergarten: einer "bremst"?
avatar    Alice Cullen
Status:
schrieb am 07.11.2015 18:48
Hallo,

ich kann mich den Vorschreiberinnen anschließen.

Ich gebe nch zu Bedenken dass es ach einfach Kinder gibt die eben nicht so sehr das Bedürfnis haben sich mit anderen Kindern zu verabreden bzw jemanden kennen zu lernen.

Die Nichte meines Mannes war da auch so, jetzt in der Schule ist es etwas besser und sie ist offener. Und sie hat kein Zwilling zwinker

Bei uns ist es noch so das beide sich nicht brauchen, aber auch aufeinander schauen und immer wissen wo der andere ist, auch in der Kita.

Lg Alice




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