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  wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
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   wunsch_baby
schrieb am 31.08.2015 14:02
Hallo Zusammen,

ich bin der Zeit mit Zwillis schwanger und mache mir natürlich so meine Gedanken wie es wird wenn die zwei Mäuse da sind. Mir ist klar, dass die ersten Monate bestimmt sehr nervenzerrend werden, es kaum Schlaf gibt und man mit Sicherheit an seine Grenzen kommt. Dennoch bin ich immer wieder erstaunt wie viele Beiträge es hier gibt in denen von Transfer von zweien abgeraten wird, weil es so schlimm ist mit Zwillingen etc.

Vielleicht sehe ich das alles zu naiv und werde ganz böse überrascht wenn die zwei da sind, ich weiß es nicht.....aber ich freue mich ohne wenn und aber auf die zwei.

Ich bin gespannt darauf was die Mamis hier so sagne, die schon weiter sind als ich.....wie dachtet ihr das es wird und wie ist es nun?

Liebe Grüße


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
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   spatz78
Status:
schrieb am 31.08.2015 15:18
Anstrengend aber schön. Hab viel Unterstützung durch dir Großeltern. Im Nachhinein hab ich mich über ein frisch gekochtes essen meiner Schwester am meisten gefreut. Mein Mann und ich hatten uns in der ersten Woche nach der Entlassung mit Pizza, tagesessen der Metzgerei und vesper durchgeschlagen.
Ich habe den Rat meiner Hebamme befolgt und die Kinder immer gleichzeitig gefüttert. Nach 8 Wochen (Ende der Elternzeit von meinem Mann) haben mir die Damen den Gefallen getan und haben von 22 Uhr bis 5 Uhr durchgeschlafen.
Übrigens der Nachbarin in unserem Mehrfamilienhaus hab ich zur Geburt des zweiten Kindes die Kehrwoche abgenommen. Solche Geschenke sind Gold wert. Hab natürlich noch was fürs baby dazu gelegt. Solche Angebote einfach annehmen! Nicht lang überlegen.


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
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   berlink
Status:
schrieb am 31.08.2015 22:40
Glückwunsch zu zwillis du daumen gedrückt, dass sie fit und gesund auf die welt kommen!

zwillis sind klasse, aber anstrengend, finde ich (und meine restliche family.), jedenfalls meine, die aufgeweckte, lebhafte, sich gern und viel streitende kleine Menschlein sind.
ich habe mir vor der Geburt wenige Gedanken gemacht, habe auch noch lange gearbeitet, daher wenig zeit gehabt. war viell. ganz gut so. habe gedacht, ich bin ein gut organisierter mensch, bekomme das mit den Kids auch hin, war da ziemlich optimistisch. war aber schon etwas anders gekommen, als gedacht. unterm strich habe ich es auch gut hinbekommen bzw. bekomme das gut hin.

ich sags mal so: meine schwester, die ziemlich viel von meinen zwillis mitbekommen hat, ist mit zwillis schwanger, ungefähr soweit wie du. sie hat(te) daran zu knabbern..., ebne weil sie weiss, was auf sie zukommen wird, wenn alles gut geht, was wir alle hoffen. meine schwester hat meine eltern schon fest gebucht, da diese bei uns mitgeholfen haben und helfen. jetzt sei sie dran... .smile meine Eltern, nun 5 jahre älter, wohnen mit ihnen quasi zusammen, sehen ihrer nächsten Zukunft nicht so entspannt entgegen, wie es aus Unkenntnis noch bei mir war. es wird keine entspannte (Eltern)zeit für meine schwester.

nein, es ist keine Entspannung... . man sollte gut planen können, vorbereiten, was geht. hilfe annehmen, die man angeboten bekommt. die nehme ich noch immer gern an.
ich habe auch recht schnell zur gleichen zeit gestillt bzw. zugefüttert usw., habe daher das 1. jahr so einigermaßen überstanden, den haushalt hinbekommen, sogar mit umzug und in urlauben gewesen.


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.08.15 22:54 von berlink.


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
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   Schnarchi
Status:
schrieb am 01.09.2015 21:20
Zwillinge sind meiner Meinung nach etwa 400% mehr Arbeit als normale Geschwister und es entstehen Probleme, an die man im Vorfeld nicht einmal ansatzweise gedacht hat. Praktische Vorteile gibt es meiner Meinung nach nicht sehr viele.
Ich habe aber nach 22 Monaten noch Ein drittes (seeeehr pflegeleichtes) kind bekommen und lebe noch, obwohl ich keine Großeltern in der Nähe habe und mein Mann viel arbeitet. Im Haushalt habe ich allerdings seit der geburt des dritten Kindes viel Hilfe.
Leider muss ich sagen, dass es erst jetzt, mit 3,5 Jahren, mit den zwillis deutlich einfacher wird. Aber: wir hatten immer wahnsinnig viele schöne Zeiten miteinander und meine Kinder sind tolle kleine Persönlichkeiten.

Liebe Grüße und eine schöne SS


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  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
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   wundervollesleben
schrieb am 01.09.2015 22:46
Hallo!

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

Ich finde, du fragst ein paar Fragen, die ich nicht in der gleichen Richtung beantworten würde.

Also zunächst: Ich finde meine Zwillinge super. Sie sind ganz oft zufrieden miteinander. Das Nach-Mama-Schreien haben sie nie so praktiziert wie der große Bruder. Sie hatten und haben sich ganz oft und sind damit zufrieden. Sogar geschlafen haben sie am Anfang deutlich besser als der große Bruder.

Dennoch finde ich, dass es sich die Ärzte leicht machen mit der Empfehlung zwei Eizellen zu transferieren. Wir hatten schon ein Kind. Vielleicht wäre ein Single Transfer auch gut gegangen. Es war die erste ICSI nach zuvor nur IUIs. Aber als ich nach einem SET fragte, sagte der Arzt: Wer wäre denn so bescheuert, sich nur eine Eizelle zurückgeben zu lassen?! Dafür haben wir auch keine Statistik. Das macht hier eh keiner. Also nicht sehr ausgewogen.

Also: Nicht falsch verstehen. Ich bin super zufrieden mit meinen drei Kindern. Aber ich finde, so geht das einfach nicht. Ich will auch keines missen und ich finde es toll, dass ich so an drei Kinder gekommen bin. Sonst wäre es wahrscheinlich bei zwei Kindern geblieben.

Dann nächste Frage: Wird das Leben stressig mit Zwillingen? Ja, wahrscheinlich.

Bei uns war es zusätzlich noch so, dass sie nicht sehr fit waren und einige Behandlungen durchmachen mussten inkl. Physiotherapie und Vojta Training etc. Das ist stressig. Keine Frage. Aber auch sehr erfolgreich. Jetzt sind sie fit.

Meine Ehe kam an diesem Zeitpunkt an einen Ausnahmezustand und hat die ersten Monate mit Zwillingen nicht überstanden.

Rückblickend denke ich, dass ich das eher hätte wissen sollen... wusste ich aber nicht. Sah es nicht. Doch dann führten mich die Zwillinge sehr an den Rand der Kraft. Und ich wurde sehr allein gelassen. Der Vater zog sich völlig raus. Gab nicht einmal einem Kind die Flasche. Ich war monatelang für zwei Kinder der Alleinversorger. 3 Stundenrhythmus rund um die Uhr. Tag für Tag.

Dann bin ich gegangen. Es gab Wege. Es gab Hilfen. Es haben sich ganz neue Möglichkeiten aufgetan.

Ich bin nun angekommen in meinem Leben. Wir sind angekommen. Es ist gut, so wie es ist.

Ich wünsche dir das allerbeste. Meine Geburt zum Beispiel war super schön. Keine Ahnung, ob du den Bericht darüber noch findest.

Lass dich nicht bangemachen.

Viele Grüße!


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
avatar    bavarian-girl
schrieb am 02.09.2015 17:23
Herzlichen Glückwunsch!
Ich fand (und finde immer noch) Zwillinge etwas Besonderes und war (und bin) sehr glücklich uns stolz, daß uns die beiden "geschenkt" wurden.

Wie habe ich es mir vorgestellt?
Ehrlich gesagt hatte ich keine wirklich sehr konkrete Vorstellung, auch wenn ich mir im Detail viel überlegt habe - wie und wo sollen sie schlafen, was brauchen sie, wie klappt das mit Kinderwagen und Autofahren, etc.
Aber wie so oft im Leben kommt es meistens sowieso anders als man denkt zwinker Und die Kinder sind so verschieden.

Ich hatte mich so als selig stillende Mama vorgestellt (auch wegen Allergierisiko). Aber das hat gar nicht geklappt.
Im Nachhinein muß ich sagen, wir haben uns alle zu viel Stress gemacht.

Mein Mann war 2 Wochen zu Hause, dann war ich alleine. Keinerlei Verwandte und sehr wenig Freude - alles neu weil vor kurzem ins Ausland gezogen.
Ich war die ersten Monate wohl ziemlich hormon-geschwängert Liebe Fand es einfach wunderbar, auch wenn ziemlich anstrengend.

Ich habe mich vor der Geburt viel ausgeruht. Das hat bzgl. Schlafdefizit etwas geholfen.

Am wichtigsten sind für mich:
Helfen lassen (egal ob es Essen kochen, Wäsche sortieren, die Kleinen im Kinderwagen spazieren fahren oder was auch immer ist)
Im Haushalt mindestens ein Auge zudrücken
Jede Gelegenheit für ein Schläfchen nutzen (und nicht Geschirr spülen, aufräumen etc.)
Sich mit anderen austauschen, egal ob Einlings- oder Zwillingsmamas

Alles Gute!


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
avatar    Klippe
schrieb am 04.09.2015 13:49
Ich habe mir damals nicht vorstellen können, was auf uns zukommt. Alle haben uns das Leben mit Drillingen grauenvoll ausgemalt, aber das waren alles keine Drillingseltern. Die sagten immer, man schafft es und es klappt sogar gut! Und da wir so unheimlich gerne Eltern werden und sein wollten, sind wir da irgendwie gut reingewachsen in die neue Rolle. Und dann ist man irgendwie mittendrin im Leben mit Kindern, jeder Tag hat seine eigenen Herausforderungen, aber auch Höhepunkte. So schön hatte ich es mir nicht vorgestellt. Aber auch nicht so nerven- zehrend. Vieles von meinem Genießen- Können hängt bis heute von meiner Schlafmenge, dem Gesundheitszustand der Kinder und dem Zustand unseres Haushaltes ab. Je mehr Stress von außen, desto schwieriger ist es, den Kindern gerecht zu werden. Aber die Kinder geben auch Kraft, was täte ich nur ohne meine Jungs!!!


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
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   Amiflosi
schrieb am 04.09.2015 22:04
Hallo,
ich dachte, dass es ganz schlimm wird, weil ich schon ein anstrengedes Baby gehabt hatte (Schreikind über 7 Monate).
Dagegen waren die Beiden im Doppelpack auch nicht viel anstrengender. Eher im Gegenteil, die ließen sich super beruhigen, die konnten auch schon als ganz kleine Kinder mal ein bischen abwarten....
Und Zwillinge gewünscht, hab ich mir nie im Leben. Ich fand es immer so erstaunltich, wie viele Leute sagen, das haben sie sich so gewünscht...also ich nie....

Und nun finde ich meine Beiden einfach nur toll. Ich finde es so schön, zuzusehen, wie sie miteinander aufwachsen.

So kleine rührende Geschichten, wie, wir Großen schieben die Betten auseinander, wegen dem persönlcihen Freiraum. Keine zwei Tage später haben die Kleinen sie wieder zusammengschoben. Muss ganz schön anstrengend gewesen sein grins

Oder wie sie diese Woche ca. 30 Minuten lang lachend, Hand in Hand, ins Schwimmbad gesprungen sind.

Ich bin so gespannt, ob von dieser ganz besonderen Beziehung/Innigkeit etwas erhalten bleibt, wenn sie erwachsen sind.

Ja, wie anstrengend es ist, fällt mir immer dann auf, wenn ich mal nur ein Kind hier habe. Was ist das ruhig, wie angenehm....

Aber man wächst auch einfach rein in die Aufgabe, Zwillingsmama zu sein....

Alles Gute für die weitere Schwangerschaft!!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.09.15 22:05 von Amiflosi.


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
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   ZwilliMama2014
Status:
schrieb am 06.09.2015 22:02
Ich habe jetzt die anderen Kommentaren nicht gelesen aber aus meiner Sicht :
Das erste Jahr war mit meinen relativ leicht sie haben ihre 4 Stunden von Anfang an geschlafen also war genug Zeit zum kochen ... Putzen und rum liegen LOL
Mein Mann ist nach drei Wochen Urlaub nach der Geburt auch gleich wieder arbeiten !
Seit sie kurz nach ihrem Geburtstag laufen ist es anstrengender geworden da sie eben alles erkunden und überall rauf klettern LOL
Meine Freundin hat jetzt drei Kids 4, 1,5 und 1monat und ich muss sagen sie hat mit den zwei großen die gleichen Probleme wie ich mit den Zwillingen.
Beste Grüße smile


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
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   herbstlaus
Status:
schrieb am 07.09.2015 20:33
Zwillingsmama sein ist soooo toll!!! Man erlebt Sachen die es mit einem Kind gar nicht gibt. Sie sitzen sich gegenüber,nehmen sich gegenseitig das Spielzeug oder den schnulli weg, sie lachen und gackern. .. das ist so schön und ich möchte keinen meiner beiden Jungs missen. Ich bin so froh dass die beiden zusammen aufwachsen können.

Klar ist es auch anstrengend, ich hab die ersten Wochen kaum geschlafen und bin in eine leichte wochenbettverstimmung geraten...zum Glück ist das wieder weggegangen.

Ich finde übrigens dass für das erste Jahr mit Kind oder Kindern ein trennungsverbot herrschen sollte. Man ist ja wirklich in einer Ausnahmesituation.

Wünsche dir alles Gute für die weitere Schwangerschaft!


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
no avatar
   Schmunzi
Status:
schrieb am 07.09.2015 21:44
Wir hatten ja schon einen 4,5 Jährigen als unser Duo in unser Leben purzelte und rückblickend muss ich sagen, gibt es viele Phasen, wo die beiden zusammen deutlich weniger anstrengend sind als der Große alleine.
Die beiden lieben sich heiß und innig, sie spielen ganz viel zusammen - gestritten wird hierbei natürlich auch, aber in Summe haben sie total viel Spaß zusammen.
Gerade vor ein paar Tagen haben mein Mann und ich beim Frühstück die sich kaputtlachenden Zwillis angeschaut und gesagt, wie toll es ist, dass es zwei sind.
Beim Großen ist es eben wirklich oft, dass er einen Entertainer benötigt, da er sich schwer alleine beschäftigen kann. Das Problem haben wir bei den Kleinen gar nicht...

Natürlich gibt es auch viele Situationen, wo zwei trotzende Kleinkinder einen an seine Grenzen bringt.

Eine Zwillingsmutter hat mal vor der Geburt zu mir gesagt:"Das erste Jahr ist psychisch anstrengend, weil man nicht immer beiden so gerecht werden kann, wie man möchte. Das zweite Jahr ist körperlich anstrengend, weil man nicht in zwei Richtungen gleichzeitig laufen kann. Und ab dem dritten Jahr hat man viele Vorteile gegenüber Einzelkindern..."
Genau das kann ich nur bestätigen...das zweite Lebensjahr fand ich bisher echt am anstrengensten...

Mein Tipp: Vorher nicht zu viel ausmalen, so entspannt wie möglich auf die Situation einlassen...und ganz wichtig HILFE annehmen!!!

Zwillinge sind was ganz tolles!!!


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
no avatar
   Mopsbär
Status:
schrieb am 07.09.2015 22:56
Unsere Zwillinge sind ja noch recht frisch und ich muss sagen, ich hab es mir viel schlimmer vorgestellt.
Ich glaube es macht auch einen Unterschied ob die Zwillinge das "erste" Kind sind oder nicht.
Meinen Sohn hab ich als Baby viel anstrengender empfunden. Bedingt durch Unwissen und Mangel an Erfahrung.
Die Mädchen sind pflegeleicht, schlafen super, sind eher ruhig und geduldig.
Stressig finde ich nur das Kindergarten bringen und wieder abholen des Großen, morgens müssen Alie halb 9 fertig sein und abholen muss ich ihn oft, wenn die Babys gerade eingeschlafen sind.
Die Schlepperei ist halt viel, der Kinderwagen groß und man wird oft angesprochen. Aber alles in allem find ich es wirklich schön!


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
avatar    Sweet Angel
Status:
schrieb am 09.09.2015 02:55
Ich hatte garkeine Vorstellungen und hab mir null Gedanken gemacht wie es denn mal sein wird. Ich bin so eine, die erstmal alles auf sich zukommen lässt.

Ich muss aber sagen, das ich das erste Lebensjahr total easy fand, da hätte ich mir auch drillinge vorstellen können. Meine Jungs waren aber auch extrem Pflegeleicht. Schliefen mit 8 Wochen durch und ab da auch sehr lange, teilweise von 19 uhr bis 11 Uhr morgens.

Das 2. Lebensjahr waR auch noch ganz entspannt.

Abrer das dritte Lebensjahr hatte es in sich, als der Trotz einzug hielt, aber mit voller Wucht. Da hB ich mir öfters wirklich nur ein Kind gewünscht und kam hin und wieder an meine Grenzen.das 4. lebensjahr ging dann wieder.phasenweise mal stresseig, aber es war absolut toll, die beiden zusammen erleben zu dürfen.

Bisher fand ich das 3. Lebensjahr am anstrengsten.

Ich muss nun seit der Geburt meines 3. Kindes aber sagen, das meine Tochter mir mehr arbeit macht als meine Jungs damalsxd


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
avatar    grapsch
Status:
schrieb am 14.09.2015 09:36
Zwillinge sind toll.
Okay, meine sind erst knapp 4 Monate alt, viell. ist es noch der Hormonrausch zwinker

Warum oft zu SET geraten wird, ist glaube ich nicht auf das Leben mit den geborenen gesunden Zwillingen gemünzt, sondern auf die Schwangerschaft. Eine Zwillingsschwangerschaft bergt einfach diverse Risiken und nicht allzu selten kommen Zwillis eben auch früher. In skandinavischen Ländern ist eine IVF, ICSI mit nur einem Embryo schon lange etabliert.
Unsere beiden sind durch ICSI enstanden und obwohl ich vom Risiko der Zwillingsschwangerschaft wusste, dachte ich nicht, dass uns das ausgerechnet passiert. Tja, ... Als es dann feststand war ich auch geschockt und hatte riesen Respekt vor der Schwangerschaft und Geburt. Bei uns ist alles suoer gelaufen im Nachhinein. Mir war anfangs zwar sehr sehr übel, aber ich konnte bis zur 30 ssw arbeiten. Die beiden kamen dann spontan und topfit bei 36+5 ssw. Mit ging es immer gut soweit, naja eigentlich ... Aber im Gegensatz zu meiner Einlingsschwangerschaft fand ich die Schwangerschaft einfach mega schlimm und anstrengend, furchtbar ggggrrrr. und dass obwohl ich so ein Glück hatte. Es hätte ja auch anders sein können.

Es ist eben wie es ist. Freu Dich auf die zwei. Zwei sind toll :-D

Alles Gute!


  Re: wie habt ihr es euch vor der Geburt vorgestellt und wie war es dann wirklich?
avatar    Lina+3
Status:
schrieb am 14.09.2015 12:48
Ich hatte mir eigentlich wenig vorgestellt, sondern es einfach auf mich zukommen lassen. Mir war klar, dass sie - wie der Große - Frühchen werden. Mir war klar, dass ich sie -trotz Kaiserschnitt und Frühgeburt und Zwillingen - stillen kann und stillen werde. Die Sicherheit hatte ich einfach. Mir war klar, dass sie per Kaiserschnitt geholt werden.

Viele Probleme hatte ich allerdings vorher nicht absehen können. Die Eifersucht unseres Großen, der wieder total in frühkindliche Schemen fiel (Einnässen, einkoten, extrem anhänglich). Die Tatsache, dass die Zwillinge nicht schlafen werden, genauso wie ihr Bruder schon schlecht geschlafen hatte. Meine Kinder schliefen leider alle nicht durch bis sie 3 Jahre alt waren. Der Kleine sogar noch länger nicht. Es konnte auch niemand damit rechnen, dass der eine Zwillinge mit 8 Monaten schwer krank wird und viele Krankenhausaufenthalte (mit 2 oder mit einem Kind) folgen würden.

Ich denke, es ist wesentlich einfacher, wenn man nur die Zwillinge hat und nicht noch ein älteres Kind im Kleinkindalter. Weil man sich eben nur auf die Zwillinge konzentrieren kann. Wir hatten - leider - die Konstellation: schwieriges, anspruchsvolles Kleinkind plus anstrengende,, anspruchsvolle Zwillinge. Und dazu einen Mann, der nie Elternzeit nahm (gab es damals in dem Umfang nicht und hätten wir uns auch nicht leisten können, weder vom Gehalt her noch von seinem Job) und der sich zwar bemühte, zu helfen, aber jeden Tag ca. 10 h außer Haus war (wenn er nicht auf Dienstreise war), keine Großeltern, die hätten helfen können oder wollen und keine helfende Verwandtschaft. Ich war die meiste Zeit auf mich allein gestellt und hatte dann, als die Zwillinge 2 Jahre alt waren, einen Burnout mit Erschöpfungs-Depressionen.

Ich denke, man kämpft sich einfach durch jeden Tag durch und irgendwie schafft man es schon.

LG




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