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  Eigene Freunde... Eifersucht
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   Dida
Status:
schrieb am 08.12.2014 22:12
Seit September sind unsre Jungs im Kindergarten und zwar in verschiedenen Gruppen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft es gut und ich denke es war die richtige Entscheidung. Ein Grund für die Trennung war ja auch dass sie eigene Freunde finden, weil M sonst ganz gern bestimmt hat mit wem gespielt wird. Mit eigenen Freunden kommen nun aber auch 'Probleme' mit denen ich nicht gerechnet habe. Zum Beispiel hat M inzwischen schon viele Freundebücher mitbekommen und sein Bruder ist dann immer sehr traurig und eifersüchtig. Er möchte auch reinschreiben, aber teilweise kennt er die Kinder ja gar nicht so gut...
Umgekehrt hat L nun ein paar Einladungen von Freunden zum Spielen bekommen. Eine Mama hat mich selber angesprochen ob L mal zu ihrem Sohn spielen kommt und wie das denn wäre, ob M dann auch mitkommen möchte. Sie hat mal ganz vorsichtig angefragt, eigentlich kennen sich auch alle Kinder im Kiga durch gemeinsame Aktivitäten, aber warum soll sie sich verpflichtet fühlen beide Kinder bei sich aufzunehmen?! Ich hab mir dann selber ein paar Gedanken dazu gemacht. Natürlich wird M traurig sein wenn er nicht mitgehen kann. Sollte ich mir für ihn ein Alternativprogramm überlegen? Wie macht ihr das?!
Ich weiß auch gar nicht ob ein Kind in dem Alter schon allein irgendwo bleibt, bei uns war's bis jetzt noch nicht der Fall, also könnte es sein dass ich zumindest mal eine halbe Stunde mit ihm dableiben muss. Das heißt ich müsste seinen Bruder inzwischen beim Opa unterbringen oder so.
Und wie ist das wenn ein Freund zu uns zum Spielen kommt?! Manchmal hab ich das Gefühl dass die Jungs dann eher zu zweit gegen den Rest der Welt sind, also wenn beispielsweise Bekannte mit Kindern zu uns kommen, vor allem wenn's eine ungleiche Zahl an Kindern ist.
Ich weiß, ich mache mir Gedanken... Eine Mama mit drei Kindern unterschiedlichen Alters muss das Ganze ja auch irgendwie geregelt bekommen. Aber ich hab da immer irgendwie so diesen Gerechtigkeitsgedanken im Kopf und einer tut mir dann immer leid. Aber das wird in Zukunft vielleicht noch öfter der Fall sein dass einer mehr Freunde hat wie der andere.... Ich würde mich über eure eigenen Erfahrungen freuen, wie ihr das macht und wies am besten ist für alle Beteiligten.


  Re: Eigene Freunde... Eifersucht
avatar    Lina+3
Status:
schrieb am 09.12.2014 08:29
Bei uns sind es ja Junge und Mädchen. Da liegt es schon in der Natur der Sache, dass nicht immer beide eingeladen werden. Das war dann fast immer ein Mädchen- oder Jungending. Von daher sehe ich das relativ entspannt. Seine Freunde sind seine Freunde und ihre Freunde sind ihre Freunde. Das ist einfach so. Das sind zwei Kinder, keine Einheit und sie sollen eben auch als Einzelwesen wahrgenommen werden. Und wenn sie Einzelwesen sind, dann müssen sie nicht überall zu zweit auftreten.

Gerechtigkeit? Das ist relativ. Wenn es dir so weh tut, dass einer dann allein daheim ist und keine Einladung hat, dann unternimm mit diesem Kind etwas Schönes. Oder mach etwas mit ihm. Oder du lädst jemanden für ihn ein. Das habe ich oft gemacht, damit sie dann zu 2 Paaren spielen können.

Eifersucht wird es immer geben. Ganz gerecht kann man einfach nicht sein.

LG


  Re: Eigene Freunde... Eifersucht
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   himbeere
schrieb am 10.12.2014 22:34
Ja, das ist am Anfang natürlich ein Thema, aber spielt sich schnell ein. Meine Töchter hatten natürlich noch einen großen Bruder und kannten es nicht anders, als dass der Besuch da hat, der speziell zu ihm kommt, oder dass der bei einem Freund ist. Sie waren auch in getrennten Kindergartengruppen. Ich habe mich, glaube ich, einfach bemüht, dass jedes Kind mal "dran" ist mit Freund einladen oder irgendwo hingehen. Sie sind allerdings schnell woanders allein geblieben. Den 4. Geburtstag haben wir noch gemeinsam gefeiert, ab dem 5. auch die Kindergeburtstage nur noch mit den eigenen Freunden.

Meine eine Tochter hatte schon immer einen größeren Freundeskreis als die andere - aber für die war das auch in Ordnung. Sie braucht eher eine beste Freundin plus losere Freundschaften mit Jungs. Sie lädt auch höchstens 5 Kinder zum Geburtstag ein, die andere immer 8-10 Ohnmacht Ich habe mich bemüht, immer allen Kindern das Gefühl zu geben, dass sie so okay sind, wie sie nun mal sind - so verschieden. Die eine braucht eben das, die andere hat gern das, der Dritte mag es lieber so - alles ist okay, sie müssen sich nicht vergleichen.

In eurem Fall könntest du beiden ein eigenes Freundebuch schenken, dann kann es jeder so vielen Kindern geben, wie er möchte. Und ich würde mir tatsächlich für den nicht eingeladenen Zwilling ein schönes Programm mit Mama (oder Opa) überlegen - nichts, wo dann der andere wieder eifersüchtig sein müsste, aber eben etwas mit dir allein. Umgekehrt dann natürlich auch, wenn M. eingeladen ist. Irgendwann wird das nicht mehr nötig sein, weil jedem Kind klar ist, was es auch allein Schönes machen kann und dass so ein ruhiger Nachmittag daheim auch mal toll ist.

Freunde waren bei uns schon immer explizit bei dem befreundeten Zwilling eingeladen. Entwickelt sich dann ein Spiel zu dritt oder zu viert oder zu fünft, ist es wunderbar, aber wenn zwei Freunde ihre Ruhe haben wollen, dann sorge ich auch dafür, dass sie sie bekommen.


  Re: Eigene Freunde... Eifersucht
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   2tes wunder
schrieb am 11.12.2014 12:47
Tja so ändern sich die Probleme. Meine sind ja in einer Gruppe und wir hofften das es sich so entwickelt wie es Lina schreibt. Mädchen machen was mit Mädchen und Jungs mit Jungs. Leider ist es bei uns nicht so sie hängen immer zusammen, Sie bestimmt was gemacht wird und zum Geburtstag werden bisher immer beide Kinder eingeladen weil die Eltern das wohl so als "Verpflichtung" sehen. Aber gut sie kennen natürlich auch beide die Kinder da sie ja immer zusammen spielen. Erst hatten wir Angst das sie dadurch vieleicht nie zum Geburtstag eingeladen werden weil es ja immer gleich zwei sind aber das ist bei uns auf dem Dorf wohl nicht so. Die Kindergeburtstage sind immer mit reichlich Kindern gesegnet d.h.5,6 und aufwärts sind normal da fällt einer mehr nicht auf ROFL

Gedanken dazu hatte ich mir auch gemacht was ist wenn nur einer eingeladen wird und ich hätte dann mit dem anderen etwas gemacht oder einen Freund zum spielen eingeladen. Oft würde ich mir wünschen das mal nur ein Kind zum Spielnachmitztag eingeladen wird das sie einfach mal von einander los kommen aber ihre Freunde sehen sie als Einheit und kommen garnicht auf die Idee das man nur einen einladen könnte. So ist das halt es gibt immer Vor- und Nachteile in beiden Varianten. Was besser ist , keine Ahnung ich hätte unsere jedenfalls auch gerne getrennt.


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  Re: Eigene Freunde... Eifersucht
avatar    easybell
schrieb am 14.12.2014 07:16
Also unsere(im Januar 5 Jahre) sind zusammen in einer Gruppe und da es dort noch drei gleichaltrige Jungs gibt, haben sie diese natürlich als gemeinsame Freunde. Komme ich sie aber abholen vom Kiga glucken sie nicht aufeinander - ich finde sie selten am gleichen Platz (vor allem wenn sie draußen sind). Kommt ein Freund zum Spielen zu uns, wollen natürlich beide mit ihm/ihr spielen - klappt manchmal gut, manchmal weniger zwinker - wird einer von ihnen "ausgegrenzt" geht der andere entweder zum großen Bruder oder ich spiele dann eben währenddessen irgendwas mit ihm. Aber das kenn ich schon vom großen Bruder: Hat er einen Freund(in) da, wollen die Kleinen immer mit denen spielen - manchmal dürfen sie ja auch, aber die Großen wollen eben auch mal ihre Ruhe und dann lass ich mir halt mal was einfallen (und sei es mal eine Folge von der Augsburger Puppenkiste im Fernseher anzuschauen.....da wir nicht viel schauen, sind sie dann recht zufrieden!).
Freunde besuchen machen sie aber meistens einzeln - das ist auch schöner für die beiden, da dann jeder den Freund mal für sich alleine hat. wenn es klappt, mache ich parallel Besuche aus - ansonsten wird eben so gut wie es geht abgewechselt. Den Freunden ist es bisher meist egal, wer von beiden zum Spielen zu ihnen kommt smile!
Bei Geburtstagen waren sie bisher immer gemeinsam eingeladen - haben eben auch die gleichen Freunde - wobei letzte Woche sie bei einem Mädchen eingeladen waren, welche bisher nur mit dem einen gespielt hat, aber ich glaube auch, dass da die Eltern der Kinder meine halt trozdem als "Doppelpack" sehen (obwohl sie grundverschieden sind). Ist aber okay - sie sind genauso oft eingeladen wie der Große....!
Ihren eigenen Geburtstag feiern wir noch gemeinsam - wenn die Freunde dann stärker auseinander gehen, werden wir wohl auch zwei feiern, aber das steht noch nicht zur Debatte, da wenn ich sie unabhängig voneinander frage, wen sie einladen wollen, dann sind es etwa 4 gleiche und jeder hat noch einen anderen dazu......!
Bin gespannt wie es dann auch in der Schule in zwei Jahren weitergeht, wenn mehr gleichaltrige zur Freundesauswahl "bereit" stehen smile!


  Re: Eigene Freunde... Eifersucht
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   silva_0210
Status:
schrieb am 15.12.2014 14:19
Hallo!
Ich kann mich meinen Vorschreiberinnen nur anschließen, es pendelt sich irgendwann irgendwie ein...
Unsere Jungs sind jetzt 5, seit sie 2 sind in einer gemeinsamen Kindergartengruppe. Im ersten Jahr hat sich die Frage trennen oder nicht gar nicht gestellt, da es nur eine "Krümelgruppe" für die U3 Kinder gab. Mit knapp 3,5 Jahren haben sie in die "große" Gruppe gewechselt. Damals war die Frage, trennen oder nicht. Schließlich haben wir uns gemeinsam mit den Erzieherinnen für eine gemeinsame Gruppe entschieden.

Bei unseren Jungs war es damals so, dass sie zwar gleiche Freunde hatten, aber nicht immer nur zu zweit mit den Freunden oder auch nur miteinander gespielt haben. Aus rein praktischen Gründen (und weil mir die Erzieherinnen sympathischer waren zwinker) sind sie dann gemeinsam in die große Gruppe gegangen.
In der ersten Zeit dort war es so, dass K., der generell offener auf andere Menschen zu geht, sich ganz schnell integrierte und auch neue Freunde fand. Sein Bruder zog sich immer mehr zurück und wollte auch gar nicht mehr mit den besten Freunden, die alle in dieser Gruppe waren, spielen. Da hat dann die "alte" Erzieherin mit ihm gesprochen und auf einmal lief es dann auch bei ihm.
LAAAANGE REDE, kurzer Sinn: Sie haben die gleichen Freunde, sind in der gleichen Gruppe und entscheiden sich doch manchmal einfach, nicht zusammen zu einem Freund zu gehen, sondern besuchen auch ganz oft alleine. Wenn wir Besuch bekommen, spielen beide mit diesem. Ich denke, das ist ok.

Im Januar wechseln sie jetzt den Kindergarten, weil wir umziehen und werden dort in unterschiedliche Gruppen gehen. Ich bin gespannt, wie sich sich dort dann einleben, weil sie eben ein "eingespieltes Kindergartenteam" sind. Ich hoffe, dass es eine Chance für jedes Kind ist, sich einfach einen eigenen Freundeskreis aufzubauen.

Mach dir nicht so viele Gedanken, Kinder regeln das in gewissem Maße auch alleine, wenn man sie läßt. Und als Erwachsener macht man sich Gedanken um Dinge, die Kindern vollkommen egal sind.


Lieben Gruß




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