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  Nur das beste für die Kids ist nicht immer das beste aus ihrer Sicht....
avatar    vrony83
Status:
schrieb am 05.12.2014 15:07
Ihr lieben!

Ich wußte irgendwie keine bessere Überschrift,sie hätte auch heißen können:Plötzliches einnässen tags und nachts oder Wutausbrüche der schlimmsten Sorte!!!

Ich muss kurz ausholen:
Mein Mann hat seit dem 1.11. eine neue Arbeit, Wochenenden frei (vorher jeden zweiten Sonntag gearbeitet), Feiertage frei, kein Schichtdienst mehr,nachts schlafen.....er ist LKW Fahrer !!! Jetzt hat er seinen Traumjob bekommen, er fährt Kranwagen (Windmühlen aufstellen, Betondecken auf Häuser auflegen, Bergungsarbeiten etc), ist nu von morgens bis abends weg, keine festen Arbeitszeit, also nicht von 8-16 Uhr, aber mehr Urlaub, gleiches Geld wie vorher bei 100 Stunden im Monat mehr Arbeit, und die anderen Vorzüge die ich oben schon aufgeschrieben habe.
Ich arbeite jetzt nur noch Frühschicht als Krankenschwester im ambulanten Pflegedienst (vorher nur Spätschicht), brauch erst um 7 Uhr anfangen. Es läuft jetzt so das ich morgens um 6:15 Uhr die Damen wecke, anziehe, dann bring ich sie rüber zu meinen Eltern (wir haben da angebaut), meine Mama bringt sie dann in den Kiga und fährt dann selber zur Arbeit. Ich hole sie um halb eins/eins dann aus dem Kiga wieder ab.

Es hört sich alles gut an, aber ich befürchte die Kinder kommen mit dem neuen Rhythmus überhaupt nicht zurecht. Die Damen sehen ihren Papa ja jetzt nicht mehr so viel, und ich muss nachmittags auch noch etwas im Haushalt tun, immer nur das nötigste, die großen Aktionen verlege ich schon auf meine freien Tage. Die Damen haben ja noch ihre Hobbys, wo ich sie hinbringe/abhole, wir haben immer mal Besuchskinder oder die Mädels fahren zum besuch, was sie auch einfordern.

Amelie ist in letzter Zeit sehr aggressiv, schreit rum, meckert, motzt, schlägt ihre Schwester und auch Kinder im Kiga (hatte letzte Woche ein Gespräch mit den Erzieherinnen), sie hat teilweise einen Ton am leib uns gegenüber das ich mich echt frage was das für ein Kind ist was mir da gegenüber steht. Wenn ich sie frage was los ist, ob sie was ärgert oder ob sie vielleicht auch traurig ist sagt sie immer :ist nix, weiß ich nicht! Letztens aber sind wir an der alten Arbeit von meinem Mann vorbei gefahren, da sagte sie so ganz nebenbei: So schlecht war Papas alte Arbeit gar nicht!Ohnmacht Ich versuche seit ca. 1 Woche sie einfach in den Arm zu nehmen wenn sie wieder einen Tobsuchtsanfall hat wegen einer mini Kleinigkeit oder wenn sie pampig und motzig wird, sage ich ganz freundlich das sie nicht so sein soll. Klappt insgesamt gut finde ich!

Felicitas ist im Moment mein absolutes Sorgenkind! Nachts war sie noch nie so richtig trocken, wir mussten immer mit ihr zur Toilette gehen, sind immer gegen 22 Uhr mit ihr gegangen, dann bis morgens nicht mehr. Es hat fast immer geklappt, ab und an mal ein nasses Bett. War nicht weiter tragisch, von sich aus ist sie max. 2-3mal gegangen im ganzen Jahr (für Pipi). Seit 4 Wochen trägt sie nachts wieder Pampers, sie hat teilweise 4 mal in der Nacht eingenässt, trotz Toilettengang. Irgendwann sagte sie dann das sie wieder Pampers haben möchte, sie hat keine Lust mehr auf ein nasses Bett! Wir haben es akzeptiert, die Pampers morgens ist auch richtig voll. Seit 2 Wochen nässt sie wieder tagsüber ein, 3-4 mal die Woche,überwiegend im Kiga, aber auch mal zuhause. Gestern hatte sie nachts sogar Stuhlgang in die Pampers gemacht. Ich weiß nicht wann sie es das letzte mal hatte, würde sagen bestimmt 2 Jahre nicht mehr. Sie ist sonst als sie nachts keine Pampers hatte, aufgestanden wenn sie groß musste!
Ich bin gerade sehr ratlos, ich weiß nicht was ich machen soll. Arzt? Abwarten?Was ist nur das richtige. Bis auf die berufliche Situation hat sich bei uns nichts verändert (reicht ja auch), reagieren Kinder so dermaßen darauf? Wir hatten nie Probleme wenn sich was verändert hat, wurde immer alles gut weggesteckt!!!!Ich bin völlig fertig deswegen,ehrlich!

Wenn ihr es bis hierhin geschafft habt mit dem lesen,dann hut ab LOL!!! Musste das auch einfach mal loswerden!

Traurige und erschöpfte Grüße
Verena


  Re: Nur das beste für die Kids ist nicht immer das beste aus ihrer Sicht....
avatar    Klippe
schrieb am 05.12.2014 17:55
Also erstmal freue ich mich für euch, dass dein Mann eine andere und letztlich doch familienfreundlichere Arbeit gefunden hat. Das ist doch besser so als vorher!! Und dass du nun Frühschicht hast, ist doch super.

Ich kenne das von meinen Kindern total, dass sie auf so eine Weise auf Veränderungen reagieren (momentan: Schulbeginn), das dauert bei uns sicherlich ca. 4 Monate (habe das Gefühl, den Schulanfang haben wir nun bald verkraftet). Gib ihnen und euch doch einfach erstmal Zeit, es ist ja gut, dass es Pampers gibt, um das Phänomen abzufangen. Dieses Auf und Ab im Trockewerden kenne ich allerallerbestens, wir sind immer noch nicht durch damit, nur einer schafft es schon tagsüber und nachts, die beiden anderen immer noch nicht, von nachts will ich gar nicht sprechen.

Tja. Ich glaube, ihr müsst das einfach aussitzen. Und ich halte es irgendwie für normal. Halte durch !!!


  Re: Nur das beste für die Kids ist nicht immer das beste aus ihrer Sicht....
no avatar
   Dida
Status:
schrieb am 08.12.2014 21:39
Meine Jungs sind ja in etwa gleich alt... Und ich kann dir zumindest etwas ähnliches berichten.
Bei uns ist einer schon ganz lang Tag und Nacht trocken, den zweiten bringen wir nachts auch immer nochmal aufs WC.
Im Kindergarten sind sie jetzt in verschiedenen Gruppen seit Anfang September. Anders als erwartet tat sich unser 'Großer' deutlich schwerer mit der neuen Situation, obwohl er sonst der Stärkere und auch selbstbewusstere ist, aber anscheinend nur mit der Rückendeckung seines Bruders. Na jedenfalls hatte er dann plötzlich täglich Stuhlgang in die Hose! Ich hab zuerst gedacht er hat Angst der Erzieherin Bescheid zu sagen und hab dort das Gespräch gesucht. Aber nach einigen Tagen ist es auch zu Hause in die Hose gegangen. Wie gesagt 'nur' wenn er groß musste. Ich war auch vollkommen fassungslos und hab nach Ursachen und Lösungen im Internet gesucht. Da standen Dinge wie Trennung und Trauerarbeit... Und das bei einer solch 'kleinen' Abweichung vom Alltag. Ich hab dann überlegt mit dem Arzt zu sprechen oder sie wieder in eine gemeinsame Gruppe zu geben... Teilweise war ich auch richtig zornig weil ich oft 2x am Tag das ganze Kind sauber machen musste. Ich hab ihn gefragt warum und wieso, ob ihn etwas bedrückt. Wir haben ihn ständig gefragt ob er muss und ihn daran erinnert.
Irgendwann hab ich beschlossen alles komentarlos zu putzen und ihn umzuziehen, kein Schimpfen, keine Fragen. Ich hab es so angenommen wies war... Der Spuk hat drei Monate gedauert und jetzt ist alles wieder okay. Ich bin froh dass wir diese Phase überwunden haben, aber irgendwie ist mir das alles immer noch ein Rätsel. Nicht auszudenken wie Kinder dann beispielsweise auf eine Scheidung der Eltern reagieren. Bei euch ist der Papa ja auch immer noch da, und die Mama auch... Ich denke es braucht eine Zeit der Umgewöhnung und dann pendelt sich alles wieder ein. Ich hoffe es für euch und wünsch euch alles Gute!!!




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